Gesellschaft im Paradigmenwechsel. Familie und Familienbilder von der Aufklärung bis in die Postmoderne


Examensarbeit, 2014

71 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition der Familie

3 Familienformen
3.1 Familienbildungsprozess:
3.2 Zahl der Generationen:
3.3 Rollenbesetzung:
3.4 Wohnsitz:
3.5 Erwerbstätigkeit der Eltern:

4 Funktionen der Familie
4.1 Die Reproduktionsfunktion
4.2 Die Sozialisationsfunktion
4.3 Die Haushaltsfunktion
4.4 Die Platzierungsfunktion
4.5 Die Freizeitfunktion
4.6 Die Spannungsausgleichsfunktion

5 Das 18. Jahrhundert – die vorindustrielle Familie
5.1 Das „Ganze Haus“
5.2 Geschlechterrollen und Familienbeziehungen –
5.3 Die Kinder
5.4 Die Rollenzuweisung von Mann und Frau
5.5 Familiäre Konstellationen und der Weg ins neue Jahrhundert
5.6 Fazit

6 Das 19. Jahrhundert - ein bürgerliches Zeitalter
6.1 Die Familie in der bürgerlichen Kultur – Der Weg zur modernen Familie
6.2 Kennzeichen der bürgerlichen Familie
6.3 Geschlechterrollen und Ehe
6.4 Funktionen
6.5 Generationsbewusstsein
6.6 Exkurs: Reproduktion in der Familie
6.7 Auf der Suche nach neuen Mustern
6.8 Die Geschlechtercharaktere
6.8.1 Geschlechtscharakter der Frau
6.8.2 Geschlechtscharakter des Mannes
6.9 Kinder
6.10 Exkurs: Der Sozialcharakter
6.11 Fazit

7 Die Familie der (Post)Moderne
7.1 Pluralität der Lebensformen
7.2 Nichteheliche Lebensgemeinschaften (NELG)
7.3 Allein Erziehende
7.4 Wandel der Werte und Normen
7.5 Wandel der Geschlechterrollen

8 Schlussfolgerung

9 Literaturverzeichnis

10 Danksagung

Love and marriage, love and marriage,

go together like a horse and carriage,

this I tell you, brother,

you can’t have one without the other.

Love and marriage, love and marriage,

it’s an institute you can’t disparage,

ask the local gentry

and they will say it’s elementary.

Frank Sinatra: “Love and Marriage”, 1955

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Familienformen 1996 und 2012

Abbildung 2: Erwerbskonstellation von Paarhaushalten mit Kindern unter 18 Jahren, nach Umfang der Erwerbstätigkeit, 2010, in Prozent

Abbildung 3: Ursachen der Zeitprobleme von Eltern

Abbildung 4: Familienformen in den neuen und alten Bundesländern, 2011, in Prozent

Abbildung 5: Anteil der jungen Erwachsenen, der angibt: „Man braucht eine Familie zum Glück“

1 Einleitung

Begründung der Themenwahl:

Die Familie an sich ist im Bereich der Erziehungswissenschaften ein ständiges Thema. Über die Jahrhunderte hinweg hat sich das Bild der Familie innerhalb der Gesellschaft häufig verändert. Gerade in der heutigen, schnelllebigen Zeit wirken immer wieder Einflüsse auf die Gesellschaft, die vor allem den Wandlungsprozess der Familie beschleunigen. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, sich mit diesem Aspekt zu befassen.

Die Familienbilder bzw. die Zusammenlebensformen, die es heute gibt, sind keine festgelegten einer früheren Zeit, sondern von Anbeginn der Menschheit hat sich die Familie aufgrund ihres geschichtlichen und gesellschaftlichen Kontextes weiterentwickelt. Egal welche Zeit man betrachtet, stets gab es zentrale Werte und Muster für eine Familie. Diese haben ihren Ursprung historischen Umständen zu verdanken und mit der Zeit wandelten diese sich zu den heute gängigen Mustern. Die heute vorrangige Familie der Moderne (Bürgerliche Kleinfamilie) hat sich erst nach der Familie des Ganzen Hauses, gebildet. Daher ist es von Bedeutung, auch das Familienbild des Ganzen Hauses genauer zu betrachten, um die Entwicklung hin zur Familie der Moderne und deren Normen und Werte nachvollziehen und die Umbruchsituation, in der sich die Familie heute befindet, besser verstehen zu können. Infolge gesellschaftlicher Wandlungsprozesse verändern sich auch die familiären Strukturen, wovon zeitgleich die pädagogischen Institutionen betroffen sind, weil sie aufgrund dessen die erzieherischen Maßnahmen und Perspektiven anpassen müssen. Daher scheint es vor allem für den Lehrerberuf vorteilhaft, sich mit der Institution Familie auseinanderzusetzen. Das Klientel der Lehrer sind die Kinder der Familien. Infolgedessen ist es empfehlenswert, die Funktionszusammenhänge und –mechanismen zu analysieren.

Derzeit ist das häufige Vorkommen der Postmodernen Familie kaum noch zu übersehen. Diese Umbruchsituation gestaltet sich nicht immer einfach, da sich die Strukturen, Werte und Normen durch den gesellschaftlichen Wandel immer weiter ausdifferenzieren. Die hierarchische und autoritäre Familienordnung aus früherer Zeit ist heute längst verinnerlicht, d.h. sie ist nicht mehr äußerlich ablesbar, auch, weil sie sich immer weiter auflöst. Die Autorität die der Hausvater früher auch nach außen hin hatte, gibt es heute nicht mehr, aber die Kinderzentriertheit aus Zeiten der bürgerlichen Familien bestehen z.B. weiter fort. Wie diffus diese Änderungen sein können, zeigt sich daran, dass die Autorität, des Mannes innerhalb der Familie in der Gesellschaft nicht mehr offen zu Tage tritt, dessen ungeachtet die strukturelle Macht unsichtbar und in verinnerlichter Form bestehen bleibt. Dies wird vor allem in den gesellschaftlichen Institutionen sichtbar, wenn es um Machtpositionen und Geld geht. Auch die ehemals geltenden Geschlechterrollen haben heute keinen Bestand mehr. Nicht nur, dass der Mann und die Frau sich die Aufgaben der Kindererziehung, der existenziellen Versorgung und der im Haushalt anfallenden Arbeiten teilen; ebenso ist es üblich geworden, dass auch Frauen alleine für die Existenzsicherung der Familie aufkommen. Sie sind nicht länger abhängige Hausfrauen, die sich alleine um den Nachwuchs kümmern. Auf der anderen Seite nehmen sich die Männer heute sogar die Elternzeit, um die Kinder zu betreuen. Der Wandel der Geschlechterrollen findet seinen großen Anstoß vor allem in der Frauenbewegung in den siebziger Jahren. Eine Zeit, in der den Frauen der Weg zu gleichen Bildungschancen, der Einstieg ins Erwerbsleben und der damit verbundenen beruflichen Karriere geebnet wurden. Dieser Wegfall der ehemals bestehenden, bipolaren Geschlechterrollen verändert das familiäre Zusammenleben in ausschlaggebender Weise.

Die sogenannte „Normalfamilie“ als traditionelle Lebensform, welche die Ehe als Grundstein aufwies, wird immer häufiger von alternativen Lebensformen, wie z.B. nichtehelichen Lebensgemeinschaften, abgelöst. Problematisch wird dies dahingehend, dass das Idealbild aus der Zeit der Romantik weiterhin in den Köpfen der Menschen verankert bleibt: die Beziehung sowie die Ehe, beruhend auf inniger Liebe zueinander, und die Emotionalität innerhalb der Familie. Bezüglich dieses Ideals wird von dem Partner in einer Beziehung heute sehr viel erwartet, wodurch unzählige Partnerschaften zum Scheitern verurteilt sind.

Gesondert kommt hinzu, dass die klare Abgrenzung der Bereiche der Privatsphäre und der Öffentlichkeit zunehmend verblasst. Aufgrund der heutigen, weitläufigen Medienlandschaft treten familiäre Normen und Werte sowie die Emotionalität des Zusammenlebens weiter in den Hintergrund. Die Familienmitglieder werden durch die Medien-, Spaß- und Konsumgesellschaft mit derart vielen Informationen und Angeboten überhäuft, dass die Privatheit der Beziehungen herabgesetzt wird.

Fragestellung:

Hinsichtlich des familiären Wandels stellt sich daher die bestehende Frage, was dieser für die moderne Familie bedeutet. Welche Werte, Normen und Verhaltensweise ehemaliger Familienformen treten auch heute noch in Erscheinung, mit welchen Neuerungen wird die Familie konfrontiert und wie geht sie mit diesen verschiedenen Situationen um? Ferner muss untersucht werden welche Gefahren daraus hervorgehen und wie der Ausblick für die nächste Generation aussieht. Bietet der gesellschaftliche Wandel Orientierungspunkte, nach denen man sich auch im Zeitalter der Postmoderne richten kann, oder löst sich die Institution Familie immer weiter auf?

2 Definition der Familie

Zu Beginn soll eine Erläuterung erfolgen, woher der Begriff der Familie im ursprünglichen Sinne kommt und verdeutlichen, dass er im Laufe der Zeit auf das heutige Familienbild abgewandelt und angepasst wurde.

Der Begriff Familie kommt vom lateinischen Wort familia, was soviel wie Hausgemeinschaft bedeutet, abgeleitet ist dies von dem Wort famulus (Diener), denn schon zur Zeit des römischen Reiches wurden nicht nur die Ehefrau, die Kinder und deren Familie, sondern auch Sklaven, andere Personen, die im Haus mitgeholfen hatten, und auch der Besitztum zur Familie gezählt. Außerdem konnte sich der Begriff familia auf Freundesgruppen beziehen. Zur damaligen Zeit war der Begriff also nicht annähernd auf die moderne Eltern-Kind-Familie bezogen. Der pater familias hatte das Recht über das ganze Besitztum und über alle im Haus lebenden Personen zu bestimmen. Der Begriff war jedoch - im Gegensatz zu heute - nicht mit tieferen Gefühlen zu den betroffenen Personen konnotiert.1

Bei dem Versuch eine Definition für den Begriff der heutigen Familie zu finden stellt sich schnell heraus, dass es nicht möglich ist eine einheitliche Begriffsdefinition zu formulieren. Dieses Problem tritt auf, weil es unterschiedliche Meinungen darüber gibt, wer zu einer Familie gehört oder welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um eine Familie zu bilden. Auch kulturelle Unterschiede spielen eine große Rolle. Das Wort Familie existiert im deutschen Sprachgebrauch erst seit Ende des 17. Jahrhunderts.2

„Bei der Bildung dieses Fremdwortes spielte nicht nur die lateinische, sondern […] auch die französische Sprache eine Rolle. Schon damals wurden mit dem Wort Familie unterschiedliche Bedeutungen verknüpft. Man bezog dieses Wort z.T. auf Abstammungslinien (schloss also die Verwandtschaft mit ein), z.T. auf die Haushaltsgemeinschaft von Eheleuten, Kindern und Dienerschaft […].“3

Die Familie der heutigen Zeit wird auf einige wenige Personen beschränkt. Aber auch heute ist eine allgemein gültige Definition schwierig. Neidhardt ist der Ansicht, dass eine Familie aus einem verheirateten Paar und mindestens einem Kind bestehen müsse. Er vertritt des Weiteren die Meinung, dass sowohl Generationen- als auch Geschlechterdifferenzen innerhalb der Familie konstitutiv sind.4 Die Meinung von Peuckert zur Definition der Familie deckt sich mit der Ansicht Neidhardts. Er beschreibt die Familie als eine „[…] sozio- biologische Einheit, die durch enge Verwandtschaftsbeziehungen – vorwiegend das Eltern-Kind-Verhältnis – gekennzeichnet ist.“5 Darauf gründend nennt er weitere Kennzeichen, die für ihn für eine Normalfamilie von Bedeutung sind. Es sollten beide Elternteile im Haushalt leibliche Eltern des Kindes sein, ob es ein Kind oder mehrere Kinder sind, ist belanglos. Die Eltern müssen verheiratet sein und eine lebenslange Ehe eingehen wollen. Außerdem sollten die Ehepartner nach dem Prinzip der Monogamie leben und ausschließlich heterosexuell veranlagt sein. Der Mann nimmt, wie schon zu früheren Zeiten, die Position des Haupternährers ein.6 Mit einer solchen engenden Definition werden jedoch viele Familienformen der Moderne nicht mit berücksichtigt.

Infolgedessen stellt Thomas Meyer die Familie eher als eine kleine Gruppe mit charakteristischem Kooperations- und wechselseitigem Solidaritätsverhältnis dar, deren Funktion darin besteht, die biologische und soziale Reproduktion der Gesellschaftsmitglieder zu sichern.7

Der Mikrozensus beschreibt die Familie als eine eng umgrenzte Personengemeinschaft, innerhalb eines Haushaltes. Die Personen müssen durch Ehe Abstammung oder das Sorgerecht aneinander gekoppelt sein. Spezifisch gesehen geht es um Ehepaare ob mit oder ohne Kinder oder Alleinstehende, die ledige Kinder im Hause haben.8

Daher ist es wichtig, auch die alternativen Lebensformen zu betrachten.

Im Bereich der Familie muss man immer den Bezug zur Gesellschaft auf Mikro- und Makroebene unterscheiden.

„Aus der Mikroperspektive stellt jede einzelne Familie eine besondere Form einer sozialen Gruppe dar; aus der Makroperspektive ist die Familie als eine Institution der Gesellschaft charakterisiert.“9

Als Institution werden von der Familie gewisse Leistungen für die Gesamtgesellschaft gefordert.

„Mikroperspektivisch gilt die Familie als ein gesellschaftliches Teilsystem oder als eine Gruppe besonderer Art, die gekennzeichnet ist durch eine genau festgelegte Rollenstruktur und durch spezifische Interaktionsbeziehungen zwischen ihren Mitgliedern.“10

Gekennzeichnet ist die Familie laut Nave-Herz:11

1. durch ihre „biologisch-soziale Doppelnatur“ (König 1946/2002), d.h. durch die Übernahme der Reproduktions- und Sozialisationsfunktion neben den anderen gesellschaftlichen Funktionen, die kulturell variabel sind,
2. durch die Generationsdifferenzierung (Urgroßeltern/Großeltern/Eltern/Kind(er) und dadurch, dass
3. zwischen ihren Mitgliedern ein spezifisches Kooperations- und Solidaritätsverhältnis besteht, aus dem heraus die Rollendefinitionen festgelegt sind.

3 Familienformen

Im Laufe der Geschichte sind viele unterschiedliche Formen familiären Zusammenlebens entstanden. Im Folgenden sollen einige Beispiele angeführt werden, um einen groben Überblick zu bekommen. Wichtig ist dabei, dass zwischen einzelnen Betrachtungsperspektiven unterschieden wird.

3.1 Familienbildungsprozess:

a) Eltern-Familie (biologische Elternschaft)
b) Adoptionsfamilie
c) Stieffamilie
d) Patchwork-Familie (beide Eheleute bringen ein Kind mit in die Familie aus einer ehemaligen Partnerschaft und haben mindestens ein gemeinsames)
e) Pflegefamilie
f) Inseminationsfamilie (Reproduktionsmedizin)12

3.2 Zahl der Generationen:

a) Zwei-Generationenfamilie
b) Mehrgenerationen-Familie
c) Extended family (Haushaltsgemeinschaft, mindestens zwei Generationen und eine weitere Person)
d) Joint family (mehrere Seitenverwandte)13

3.3 Rollenbesetzung:

a) Zwei-Eltern-Familie (Eltern-Familie, auch homosexuelle Paare mit Kinder und Nichteheliche Lebensgemeinschaften)
b) Ein-Eltern-Familie (Vater- oder Mutter-Familie)
c) Polygame Familie Polygynie (Ehemann mit mehreren Ehefrauen und Kindern) Polyandrie (Ehefrau mit mehreren Ehemännern und Kindern)14

3.4 Wohnsitz:

a) neolokale Familie (Kernfamilie bestimmt den Wohnsitz) b) patrilokale Familie (Abstammungsfamilie des Vaters bestimmt Wohnsitz) c) matrilokale Familie (Abstammungsfamilie der Mutter bestimmt Wohnsitz) d) bilokale Familie (zwei Wohnsitze)

Pendler-Familie

Commuter-Familie (zwei Haushalte aus strukturellen oder beruflichen Zwängen)

Living-Apart-Together (Ehepartner leben meist gewollt in unterschiedlichen Haushalten)

binukleare Familie (das Kind gehört zu zwei Kernfamilien und hat in beiden Haushalten ein Zimmer)15

3.5 Erwerbstätigkeit der Eltern:

a) erwerbstätiger Vater und Vollzeithausfrau
b) erwerbstätiger Mutter und Vollzeithausmann
c) erwerbstätiger Vater und erwerbstätige Mutter
d) Dual-Career-Family (beide Eheleute zielen auf eine berufliche Karriere ab oder haben schon gute Positionen)16

Diese Auflistung dient lediglich einer Orientierung, die oben angeführten Familienformen müssen sich nicht zwangsläufig voneinander abgrenzen, sie können auch nebeneinander in Erscheinung treten. Patriarchalische Familien können z.B. sowohl monogam als auch polygam sein.

Die Familienformen haben sich im Laufe der Zeit mannigfaltig verändert. Verantwortlich dafür waren vor allem die sich immer wieder wandelnden gesellschaftlichen Verhältnisse. Besonders die industrielle Revolution trug ihren Großteil dazu bei. Die mit der Zeit neu entstandenen Familienformen werden im späteren Verlauf dieser Arbeit angeführt und erläutert.17

4 Funktionen der Familie

Der Familie kommen in der Gesellschaft sehr viele und unterschiedliche Funktionen zu. Im folgenden Abschnitt sollen die wichtigsten erklärt und ihre Verbindung zueinander aufgezeigt werden.

4.1 Die Reproduktionsfunktion

„Die Reproduktionsfunktion umfasst sowohl die biologische als auch die soziale Reproduktion der Individuen.“18 Das Ziel einer Gesellschaft ist es immer, deren Fortbestand zu sichern, dafür müssen „Kinder in gewünschter Zahl geboren und dann gepflegt, aufgezogen und erzogen werden.“19 Diese Aufgabe wird größtenteils von der Institution Familie übernommen. Die Familie kümmert sich sowohl um materielle (Kleidung, Nahrung) als auch um soziale Bedürfnisse (Liebe, Zuneigung).

4.2 Die Sozialisationsfunktion

Die Sozialisation soll dabei helfen einen Menschen ein vollständig anerkanntes Mitglied der Gesellschaft werden zu lassen. Erst durch die Erziehung und Prägung der Gesellschaft kann das Individuum eine Persönlichkeit entwickeln. Vor allem im Kleinkindalter ist die Familie für die Sozialisation verantwortlich. Dabei spielen Wärme und Zuneigung eine Rolle sowie die Erkenntnis, dass jeder Mensch bereit sein muss, soziale Rollen zu übernehmen, um in der Gesellschaft handlungsfähig zu sein.20

„Erst durch den Sozialisationsprozess wird aus einem biologischen Lebewesen eine bewusste soziale Persönlichkeit. Als instinktreduziertes Wesen wird der Mensch erst zum Menschen durch den Menschen, nämlich durch den Prozess der Vergesellschaftung.“21

Da sich die Gesellschaft im ständigen Wandel befindet, verändern sich auch die Ansprüche an die Sozialisationsleitungen. Diesen erhöhten Anforderungen muss sich die Familie bewusst werden, denn sie ist heutzutage länger denn je für die Sozialisation der Kinder verantwortlich, weil diese länger als in den vorangegangenen Jahrhunderten im elterlichen Haus leben. Doch mit zunehmendem Alter der Kinder geben die Eltern einen Teil ihrer Erziehungsfunktion an andere Betreuungsinstitutionen ab.22

4.3 Die Haushaltsfunktion

Der Haushalt wird als Ort des Zusammenlebens definiert, die Familie kümmert sich umeinander und versorgt sich mit notwendigen Leistungen wie Geld, Wohnraum, Kleidung, Nahrung. Die Familie wird nicht nur als Wirtschaftseinheit betrachtet; sie unterstützt sich auch gegenseitig auf der Gefühlsebene. Solidarität, traditionelle Feste und der familiäre Zusammenhalt sorgen dabei für das Wir-Gefühl. Anders als in der vorindustriellen Familie, wo fast ausschließlich die Produktionsfunktion der Familie gesehen wurde, geht es heute mehr um eine Konsumfunktion in der Gruppe.23

4.4 Die Platzierungsfunktion

Unter diesem Aspekt versteht man die Zuweisung eines Individuums zu einer bestimmten Position in der Gesellschaft. Hier können statische und dynamische Platzierung unterschieden werden Die Statische bezieht sich auf das Verwandtschaftsverhältnis wie Vater-Sohn oder Großmutter-Enkelin.

Die dynamische Platzierungsfunktion bezieht sich auf die gesellschaftliche Stellung der Kinder. Während diese Position früher von der Herkunftsfamilie abhing und dadurch gesichert war, ist es heute üblich, dass der soziale Rang durch das Leistungsprinzip, also die individuell erbrachten Leistungen, vergeben wird.24

„Für das gehobene, später in zunehmendem Maße auch das mittlere Bürgertum bedeutet die Forderung nach Durchsetzung des Leistungsprinzips in der Gesellschaft und im Schulwesen die Öffnung von gesellschaftlichen Handlungsfeldern, die ihm bis dahin weitgehend verschlossen waren; […].“25

4.5 Die Freizeitfunktion

Die bürgerliche Familie war zum Idealbild der Familienvorstellung geworden. Die Separation von Erwerbs- und Familienbereich brachte Veränderungen mit sich, auch die sich technisch verbesserten Arbeitsabläufe und menschenwürdigeren Arbeitsbedingungen. Plötzlich hatte mein man ein wenig Freizeit, was für uns heute als selbstverständlich angesehen wird. Diese wurde früher oft in geschlechts- und altersspezifischen Gruppen und erst seit den 60er Jahren auch häufig mit Teilen der Familie verbracht.26

4.6 Die Spannungsausgleichsfunktion

Da Arbeits- und Familienbereiche heute voneinander getrennt sind, bestehen auch andere Ansprüche als früher. Die Arbeit wird als zweckrationaler und die Ehe und Familie als emotionaler Bereich gesehen.

„Damit war ferner der Anspruch an den privaten Bereich verbunden, Spannungen und Konflikte am Arbeitsplatz aufzufangen, evtl. sogar zu kompensieren. Der Ehe- und Familienbereich wurde zu einem Gegenpol zu unserer hochspezialisierten, -organisierte und –bürokratischen Gesellschaft […].“27

5 Das 18. Jahrhundert – die vorindustrielle Familie

5.1 Das „Ganze Haus“

Die Welt im 18. Jahrhundert bestand zum größten Teil aus Marktgenossenschaften, kleinen Dörfern und Gutshöfen. Auf wirtschaftlicher Ebene spielte vor allem die Landwirtschaft und das Handwerk eine große Rolle.28 Die Familie verkörperte den kleinsten Bestandteil der Gesellschaft. Doch zur damaligen Zeit waren die Bedeutungen für die Familie weit gefächert. Sie bezogen sich auf Begriffe wie Haushalt, Blutsverwandte oder Eltern mit Kindern. Als charakteristisches Bild der Familie wurde somit das Ganze Haus als Idealvorstellung der Gesellschaft betrachtet.

Damit waren nicht nur Eltern mit ihren Kindern oder Verwandte gemeint, zusätzlich lebten auch Dienstmädchen und Dienstboten, Mägde und Knechte sowie Gesellen und Lehrlinge mit in den Häusern der jeweiligen Stände. Das ganze Hause konnte somit als eine Produktionsgemeinschaft angesehen werden, wobei sich das Verhältnis zwischen den einzelnen Mitgliedern fast einzig und allein auf die harte Arbeit beschränkte, emotionale Beziehungen kamen so nicht zustande. Die Wohnstätte war auch gleichzeitig die Arbeitsstätte.29 Die „Familienform“ des ganzen Hauses war vom späten Mittelalter bis hin zur Französischen Revolution vorherrschend.30 In diesen drei Jahrhunderten lebte die Mehrzahl der Menschen auf dem Land, so waren es nach Rerrich etwa 80% der Menschen, die in Dörfern mit weniger als 2000 Einwohnern lebten.31

5.2 Geschlechterrollen und Familienbeziehungen – Werte und Normen

Die Familie war patriarchalisch ausgerichtet, der Vater war der sogenannte Hausvater oder Hausherr, er repräsentierte die gesamte Familie und hatte die absolute Autorität in allen Bereichen des Hauses. Alle Mitglieder des Hauses hatten sich dem Hausvater unterzuordnen. Die Mutter war für das hauswirtschaftliche Leben zuständig.32 Der Stand des Hausherrn spiegelte sich im kompletten Alltagsleben wieder. Er bekam das meiste Essen bei Tisch, er legte die Sitzordnung fest, er trug die beste Kleidung und schlief im bequemsten Bett.33 Die Arbeit im Haus wurde geschlechtsspezifisch aufgeteilt, wobei der Frau deutlich mehr Aufgaben zufielen als dem Mann. Die Frau war jedoch nicht nur für Hausarbeiten wie das Waschen oder das Kochen zuständig sondern sie half auch auf dem Feld und selbst in der Werkstatt, erledigte die Buchführung und kümmerte sich darum Produkte auf dem Markt zu verkaufen. Bei all diesen Tätigkeiten halfen ebenfalls die Knechte, die Mägde und die Verwandten, weil alle unter einem Dach lebten.34

Im Ganzen Haus zählte nur, was der Einzelne dazu beitrug, um eine gut funktionierende Produktionsgemeinschaft aufrechtzuerhalten. Die Person an sich spielte keine große Rolle. Die individuellen Wünsche wurden den Vorhaben und Zielen der Gemeinschaft im Haus untergeordnet. Die persönlichen Wünsche waren aufgrund der Vormachtstellung der Autorität, Werte und Normen bedeutungslos.35 Auch die Heirat fand nicht aufgrund von Gefühlen zu dem jeweils anderen statt, sondern aus dem Grund seinen Status in der Gesellschaft beizubehalten oder zu verbessern. Man war in die Gemeinschaft des Dorfes hineingewachsen, daher war es von großer Bedeutung, welchen Rang das eigene Haus im Dorf annahm. Dieser Gemeinschaftssinn spiegelte sich auch im Wohnverhältnis wieder. Da die Wohn- auch gleichzeitig Arbeitsstätte war, gab es keinen Rückzugsort im Haus, meist auch kein eigenes Zimmer für das Ehepaar. Ziel war es, die Traditionen aufrechtzuerhalten und an die Folgegenerationen weiterzugeben.36

5.3 Die Kinder

Die Kinder wurden nur solange als Kinder behandelt, wie sie nicht ohne die elterliche Hilfe auskamen, denn für die Produktionsgemeinschaft waren sie wertvolle Arbeitskräfte und sollten ihren Eltern zur Altersvorsorge dienen. Einen wirklichen Übergang vom Kind-Sein ins Erwachsenenalter gab es nicht, sobald die Kinder in der Lage waren bei den Arbeiten mitzuhelfen mussten sie die anstehende Arbeit erledigen, dafür wurden sie von allen Mitgliedern der Produktionsgemeinschaft frühzeitig vorbereitet und mit verschiedenen Aufgaben in den Arbeitsalltag integriert. Somit war es nicht alleinige Aufgabe der Mutter die Kinder zu erziehen.37 „Einmal waren die Kinder im täglichen Leben mitten unter den Erwachsenen und [nahmen] an allen alltäglichen Anlässen […] teil.“38 Dieses Szenario wird auch von Rerrich hervorgehoben:

„Im Denken der damaligen Zeit wäre es ein sträflicher Luxus gewesen, eine vollwertige Arbeitskraft für so etwas Unwichtiges wie Kinderversorgung von anderen Arbeiten freizustellen. So wurden die Kinder nebenbei mitversorgt und ansonsten sich selbst überlassen.“39

Bezogen auf die Eltern-Kind-Beziehung verdeutlicht diese Einstellung, dass die Kinder nicht bedingt eine gesonderte Stellung gegenüber ihren Eltern einnahmen. Sie sollten schnellstmöglich die Arbeiten, die in der Produktionsgemeinschaft zu verrichten waren erlernen, welche der Stellung des Gesindes gleich kam. Einzig und allein die erstgeborenen Söhne hatten eine gesonderte Stellung inne, denn sie waren die alleinigen Erben.40 Obwohl die Erziehung der Kinder allgemein gesehen von allen Mitgliedern der Produktionsgemeinschaft übernommen wurde, kann die Rolle des Vaters und der Mutter spezifiziert werden. Da der Vater die Autoritätsgewalt besaß, oblagen ihm alle Entscheidungen, die die Kinder betrafen, z.B. wen sie heiraten durften. Ebenso fungierte er als Lehrer und Ausbilder für die Söhne. Ihm kam auch die Vermittlung und Weitergabe der religiösen Erziehung zu.

Aufgabe der Frauen und nicht unbedingt der Mütter, war es, die Säuglinge zu versorgen und sie zu stillen. Das dies die Mütter oft selbst nicht ausüben wollten, offenbart die belanglose emotionale Bindung zu ihren Kindern.41

Ariès unterstreicht die Wahrnehmung und den Stellenwert der Kinder von damals:

„Sobald ein Kind sich allein fortbewegen und verständlich machen konnte, lebte es mit den Erwachsenen in einem informellen natürlichen Lehrlingsverhältnis, ob dies nun Weltkenntnis oder Religion, Sprache oder Sitte, Sexualität oder ein Handwerk betraf. Kinder trugen die gleichen Kleider, spielten die gleichen Spiele, verrichteten die gleichen Arbeiten, sahen und hörten die gleichen Dinge wie die Erwachsenen und hatten keine von ihnen getrennten Lebensbereiche.“42

Für die Neugeborenen und für die Kinder war es eine meist freudlose Zeit, sie wurden ausschließlich als potentielle Arbeitskraft gesehen und solange aufgrund ihres Alters noch keine Arbeiten im Haus übernehmen konnten, wurden sie oft als Ballast angesehen, denn sie beeinträchtigten nicht nur die Arbeitskraft der Frau während der Schwangerschaft, sondern starben auch häufig, bevor sie überhaupt das 2. Lebensjahr erreichten. Diese hohe Säuglingssterblichkeit (20-30%) lag vor allem an den schlechten Hygieneverhältnissen und der kläglichen Versorgung.43

5.4 Die Rollenzuweisung von Mann und Frau

Die Beziehung zwischen den Männern und Frauen beharrte auf den beiden grundlegenden Prinzipien der damaligen Zeit, auf dem ökonomisch-wirtschaftszentrierten Verständnis und der patriarchalischen Denkweise der Gemeinschaft. Viele verschiedene Brauchtümer festigten die Unterordnung der Frau. So musste sie z.B. hinter ihm laufen, durfte erst nach ihm essen und befand sich während er aß stehend hinter dessen Stuhl.44 Ein tiefes emotionales Verhältnis zwischen den Ehepartnern war kaum denkbar. Greifbarer wird dieser Zustand, wenn man bedenkt, dass ein Tierarzt gerufen und bezahlt wurde, wenn ein Nutztier der Produktionsgemeinschaft erkrankte; erlitt jedoch die Frau eine Krankheit, wurde nur selten ein Arzt hinzugezogen, weil man ihn bezahlen musste.45

Des Weiteren war der Grund einer Heirat ein anderer als heute. Geheiratet wurde nicht infolge von Liebe, sondern anhand der traditionellen Normen der Dorfgemeinschaft. Vor allem in den bäuerlichen Familien war der Mann darauf bedacht, eine Frau zu heiraten, die wirtschaftliche Rücklagen und ausgeprägte häusliche Fähigkeiten mitbrachte. Die Rollen von Mann und Frau innerhalb der Ehe waren unmissverständlich voneinander getrennt. Dafür sorgte nicht nur der Mann mit seiner ihm zustehenden Autorität, sondern auch die Gemeinschaft selbst. Wenn ein Mann z.B. die Arbeiten der minderwertigeren Frauen übernahm und ausführte wurde er vom gesamten Dorf öffentlich verpönt. Innerhalb der Ehe musste das Rollenverständnis klar sein und eingehalten werden, sonst hätte die Grundlage der Ehe gefehlt und sie wäre nicht zustande gekommen oder zum Scheitern verurteilt gewesen.46

[...]


1 Vgl. Cancik, Hubert & Schneider, Helmuth: Der neue Pauly – Enzyklopädie der Antike. S.412f.

2 Vgl. Nave-Herz, Rosemarie: Ehe- und Familiensoziologie. Eine Einführung in Geschichte, theoretische Ansätze und empirische Befunde. S.29.

3 Ebd. S.29.

4 Vgl. Neidhardt, Friedhelm: ,Die Familie in Deutschland. S.9.

5 Peuckert, Rüdiger: Familienformen im sozialen Wandel. S.29.

6 Vgl. ebd. S.29f.

7 Vgl. Meyer, Thomas: Die Sozialstruktur Deutschlands. S.309.

8 Vgl. Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Der Mikrozensus. S.177

9 Huinink, Johannes, Konietzka, Dirk: Familiensoziologie. Eine Einführung. S.25.

10 Nave-Herz, Rosemarie: Ehe- und Familiensoziologie. Eine Einführung in Geschichte, theoretische Ansätze und empirische Befunde. S.30.

11 Ebd.

12 Vgl. ebd. S.33.

13 Vgl. ebd. S.33f.

14 Vgl. ebd. S.34.

15 Vgl. ebd.

16 Vgl. ebd. S.34f.

17 Vgl. Nave-Herz, Rosemarie: Ehe- und Familiensoziologie. Eine Einführung in Geschichte, theoretische Ansätze und empirische Befunde. S.35.

18 Nave-Herz, Rosemarie: Ehe- und Familiensoziologie. Eine Einführung in Geschichte, theoretische Ansätze und empirische Befunde. S.79.

19 Neidhardt, Friedhelm: Die Familie in Deutschland.S.69.

20 Vgl. Nave-Herz, Rosemarie: Ehe- und Familiensoziologie. Eine Einführung in Geschichte, theoretische Ansätze und empirische Befunde. S.88.

21 Ebd. S.88.

22 Vgl. ebd. S.89f.

23 Vgl. Neidhardt, Friedhelm: Die Familie in Deutschland.S.76.

24 Vgl. Nave-Herz, Rosemarie: Ehe- und Familiensoziologie. Eine Einführung in Geschichte, theoretische Ansätze und empirische Befunde. S.91f.

25 Klafki 1975, zit. nach Nave-Herz, Rosemarie: Ehe- und Familiensoziologie. Eine Einführung in Geschichte, theoretische Ansätze und empirische Befunde. S.92f.

26 Vgl. ebd. S.95.ff.

27 Ebd. S.99f.

28 Vgl. Textor, Martin R.: Familien, Soziologie Psychologie. Eine Einführung für soziale Berufe. S.18.

29 Geißler, Rainer: Die Sozialstruktur Deutschlands.S.41.

30 Vgl. Shorter, Edward: Die Geburt der modernen Familie. S.35.

31 Vgl. Rerrich, Maria S.: Balanceakt Familie. Zwischen alten Leitbildern und neuen Lebensformen. S.31.

32 Vgl. Demel, Walter: Reich, Reformen und sozialer Wandel 1763- 1806. S.87f.

33 Vgl. Rerrich, Maria S.: Balanceakt Familie. Zwischen alten Leitbildern und neuen Lebensformen. S.34.

34 Vgl. Demel, Walter: Reich, Reformen und sozialer Wandel 1763- 1806. S.88.

35 Vgl. Shorter, Edward: Die Geburt der modernen Familie. S.32.

36 Vgl. ebd. S.15.

37 Vgl. Textor, Martin R.: Familien, Soziologie Psychologie. Eine Einführung für soziale Berufe. S.19.

38 Ariès, Philippe: Geschichte der Kindheit. S.97.

39 Rerrich, Maria S.: Balanceakt Familie. Zwischen alten Leitbildern und neuen Lebensformen. S.34.

40 Vgl. ebd. S.32.

41 Vgl. ebd. S.78.

42 Ariès, Philippe: Geschichte der Kindheit. S.98.

43 Vgl. Shorter, Edward: Die Geburt der modernen Familie. S.210.

44 Vgl. ebd. S.77f.

45 Vgl. ebd. S.76.

46 Vgl. ebd. S.85.

Ende der Leseprobe aus 71 Seiten

Details

Titel
Gesellschaft im Paradigmenwechsel. Familie und Familienbilder von der Aufklärung bis in die Postmoderne
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen
Note
1,0
Autor
Jahr
2014
Seiten
71
Katalognummer
V286922
ISBN (eBook)
9783656871385
ISBN (Buch)
9783656871392
Dateigröße
820 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Familie, Gesellschaft, Bilder, Aufklärung, Postmoderne, Paradigmen, Wechsel, Pädagogik, Erziehungswissenschaften, EWL, Wandlugsprozesse, Zusammenlebensformen, Werte, Normen, Muster, modern, Familienformen, gesellschaftlich, Orientierung, Zeitalter, Institution
Arbeit zitieren
Lars Edelmann (Autor), 2014, Gesellschaft im Paradigmenwechsel. Familie und Familienbilder von der Aufklärung bis in die Postmoderne, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/286922

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