Im Zuge dieser Arbeit soll auf Basis einer firmeninternen Mitarbeiterbeurteilung ein explorativer Selbstversuch zwischen der Eigen- und Fremdwahrnehmung der Körpersprache zu Situationen aus dem beruflichen Kontext durchgeführt werden.
Dazu werden vier Körperhaltungen eines vorgegeben Szenarios abgelichtet und mittels eines Bewertungsbogens sowohl durch den Autor dieser Arbeit als auch durch Mitarbeiter aus dem Umfeld beurteilt.
Ziel ist es, die Abweichungen zwischen der zuvor beschriebenen Selbstwahrnehmung der Körperhaltung und der Fremdwahrnehmung bzw. Beurteilung zu ermitteln.
Darauf basierend sollen konstruktive Maßnahmen abgeleitet werden, die zu einer verbesserten Körpersprache führen sollen.
Inhaltsverzeichnis
1.) Einleitung
1.1) Problemstellung
1.2) Zielsetzung
1.3) Vorgehensweise
2.) Grundlegende Begrifflichkeiten
2.1) Körpersprache
2.2) Feedback
2.3) Kritik
3.) Beschreibung des Bewertungsobjektes
4.) Eigenwahrnehmung von Körpersprache bei Feedback & Kritik
5.) Fragebogen zur empirischen Erhebung
6.) Fremdwahrnehmung von Körpersprache bei Feedback & Kritik
7.) Fazit & Ausblick
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, durch einen explorativen Selbstversuch die Diskrepanz zwischen der Eigen- und Fremdwahrnehmung von Körpersprache in beruflichen Feedback-Situationen zu analysieren, um daraus fundierte Maßnahmen zur Verbesserung der eigenen kommunikativen Wirkung abzuleiten.
- Grundlagen der Körpersprache und Kommunikation
- Methodische Konzeption von Mitarbeiterbeurteilungsgesprächen
- Durchführung einer empirischen Befragung mittels Fragebogen
- Analyse und Vergleich der Wahrnehmungsunterschiede
- Ableitung konstruktiver Strategien zur Selbstoptimierung
Auszug aus dem Buch
2.3) Kritik
Das Wort Kritik hat seinen Ursprung im Griechischen (griechisch kritikḗ (téchnē) = Kunst der Beurteilung) und steht für die Beurteilung von Leistungen und Behauptungen basierend auf Fakten und nachvollziehbaren Maßstäben [Vgl. (© Bibliographisches Institut GmbH, 2013)].
Die meisten Personen assoziieren heutzutage Kritik mit etwas negativen und übersehen die Chance zur eigenen Weiterentwicklung.
„Die Leute bitten um Kritik, aber sie wollen nur gelobt werden.“1
Quelle: W.S. Maugham, englischer Schriftsteller und Dramatiker [Vgl. (Zitat Maugham, 2013)]
-
Kritik kann dabei viele Aspekte haben und lässt sich deswegen nicht pauschal einer einzelnen Wertung bzw. einer Absicht zuordnen [Vgl. Tabelle 1].
Zusammenfassung der Kapitel
1.) Einleitung: Beschreibt die Problemstellung, Zielsetzung und methodische Vorgehensweise des explorativen Selbstversuchs im Kontext der Vorlesung Sozialkompetenz.
2.) Grundlegende Begrifflichkeiten: Definiert die theoretischen Grundlagen der Körpersprache, von Feedback-Prozessen und den verschiedenen Formen der Kritik.
3.) Beschreibung des Bewertungsobjektes: Legt das Szenario des Mitarbeiterbeurteilungsgesprächs fest und stellt die visuelle Basis für die anschließende Untersuchung bereit.
4.) Eigenwahrnehmung von Körpersprache bei Feedback & Kritik: Dokumentiert die subjektive Einschätzung des Autors bezüglich der vier gewählten Körperhaltungs-Szenarien.
5.) Fragebogen zur empirischen Erhebung: Erläutert das methodische Design der Datenerhebung und die Entwicklung des eingesetzten Fragenkatalogs.
6.) Fremdwahrnehmung von Körpersprache bei Feedback & Kritik: Analysiert und interpretiert die Ergebnisse der empirischen Umfrage und vergleicht diese mit der Eigenwahrnehmung.
7.) Fazit & Ausblick: Fasst die Erkenntnisse zusammen, hinterfragt kritisch die Einflussfaktoren und leitet konkrete Handlungsempfehlungen für die persönliche Entwicklung ab.
Schlüsselwörter
Körpersprache, Feedback, Kritik, Sozialkompetenz, Eigenwahrnehmung, Fremdwahrnehmung, Mitarbeitergespräch, Kommunikation, Nonverbale Kommunikation, Selbstreflexion, Empirische Forschung, Likert-Skala, Beurteilung, Soft Skills, Analyse
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht, wie sich die körpersprachliche Wirkung einer Person in kritischen Feedback-Situationen aus Sicht der eigenen Wahrnehmung im Vergleich zur Fremdwahrnehmung durch Kollegen darstellt.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Die Arbeit verknüpft theoretische Aspekte der Kommunikation und Kritikfähigkeit mit einer praxisnahen empirischen Untersuchung zur Körpersprache in einem beruflichen Mitarbeitergespräch.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist es, Abweichungen zwischen Selbstbild und Fremdbild zu identifizieren, um durch diese Erkenntnisse die eigene Körpersprache zielgerichtet zu optimieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wurde ein explorativer Selbstversuch durchgeführt, bei dem mittels eines strukturierten Fragebogens Daten erhoben wurden, die dann quantitativ und qualitativ ausgewertet wurden.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil umfasst die Definition der Begriffe, die Beschreibung des Bewertungsobjekts, die Dokumentation der Eigenwahrnehmung, die methodische Erhebung sowie die detaillierte Auswertung der Fremdwahrnehmung anhand von vier spezifischen Szenarien.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Die wichtigsten Schlagworte sind Körpersprache, Feedback, Eigen- und Fremdwahrnehmung, Sozialkompetenz sowie Selbstreflexion.
Welches spezielle Szenario dient als Untersuchungsgrundlage?
Als Grundlage dient ein jährliches Mitarbeiterbeurteilungsgespräch, in dem ein kritisches Feedback zur Leistung und zum Verhalten des Mitarbeiters erfolgt.
Welche Schlussfolgerung zieht der Autor aus dem Wahrnehmungsvergleich?
Der Autor schlussfolgert, dass die Arbeit an der eigenen Körpersprache essenziell ist, um Fehlinterpretationen zu vermeiden und eine professionellere Kommunikation sowohl mit Kollegen als auch mit Kunden sicherzustellen.
- Quote paper
- Christian Meffert (Author), 2014, Körpersprache im Rahmen von Feedback & Kritik. Ein explorativer Wahrnehmungsvergleich zur Selbstreflexion, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/288636