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Der pädagogische Nutzen des Verhaltens von Jugendlichen in sozialen Netzwerken für den Schulalltag

Title: Der pädagogische Nutzen des Verhaltens von Jugendlichen in sozialen Netzwerken für den Schulalltag

Seminar Paper , 2012 , 19 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Sebastian Kleffner (Author)

Pedagogy - Media Pedagogy
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Die aktuelle Entwickelung des Internets in Form des Web 2.0 ist ein Siegeszug in verschiedenen Belangen. Der Nutzer des 21. Jahrhunderts kann sich den Alltag ohne die Verfügbarkeit des Internets kaum vorstellen. Dies betrifft maßgeblich die Generationen, die das Internet nicht als ein sich rasch entwickelndes und aufsteigendes Medium erlebt haben, sondern die, die ihre Welt nur mit der alltäglichen Präsenz des Webs 2.0 erleben. Das sind diejenigen bis 35, sowie der kommenden Generationen, für welche die Entwickelung des Internets ein Teil der Weltgeschichte sein wird. Im Folgenden wird speziell ein Hauptaspekt einem Emporkömmling dieser Zeit gewidmet, den sozialen Netzwerken. Insbesondere wird sich die Hausarbeit mit dem Verhalten von Jugendlichen in sozialen Netzwerken auseinandersetzen und die Möglichkeit der Beratung und Unterstützung durch Pädagogen und Therapeuten aufzeigen. Zum einen soll deutlich werden, was soziale Netzwerke für Jugendliche bedeuten und wie das Nutzungsverhalten von 14-25 jährigen aussieht. Diese Ergebnisse sollen aufzuzeigen, inwieweit es möglich sein kann, den Heranwachsenden durch gezielte Beratung und Unterstützung in sozialen Netzwerken Hilfestellung in ihrer persönlichen Entwickelung zu geben um damit ein Medium der pädagogischen Arbeit in Schulen darstellen zu können. Als Grundlage der Auseinandersetzung bediene ich mich hierbei einer eigens durchgeführten Befragung von Jugendlichen im Alter von 14-25 jährigen über ihr Nutzungsverhalten in sozialen Netzwerken und der Arbeit von Prof. Dr. Michael Borges-Lauf, insbesondere wird hierbei Bezug zu seinem Vortrag, vom 27.01.2012 (Bonn) „Soziale Online-Netzwerke in der Beratung und Therapie mit Jugendlichen“ genommen. Die Inhalte dieses Vortrages befinden sich ebenfalls in der Zeitschrift: Verhaltenstherapie mit Kindern und Jugendlichen vom DGVT Verlag, Ausgabe 1/2012.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Social Media

Facebook - ein soziales Netzwerk mit Erfolg

Möglichkeiten und Gefahren

Conclusio

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Nutzungsverhalten von Jugendlichen im Alter von 14 bis 25 Jahren in sozialen Netzwerken, insbesondere auf Facebook, und erörtert die Chancen und pädagogischen Ansätze für eine beratende Einbindung dieser Plattformen in den schulischen Kontext.

  • Analyse des Nutzungsverhaltens Jugendlicher in sozialen Netzwerken
  • Einsatzmöglichkeiten von sozialen Medien in der pädagogischen Arbeit
  • Gegenüberstellung von Chancen und Risiken digitaler Kommunikation
  • Beratungs- und Unterstützungspotenziale für Pädagogen und Therapeuten
  • Relevanz digitaler Interaktion für die Identitätsentwicklung Jugendlicher

Auszug aus dem Buch

Möglichkeiten und Gefahren

Jugendarbeit im Internet sollte sich nicht darauf konzentrieren, die Jugendlichen „abzuholen“, um sie an Orte zu bringen, die als pädagogisch wertvoll betrachtet werden. Dieser Satz spielt darauf an, dass die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Internet sich nicht darauf belaufen sollte immer nur die Gefahren des World Wide Web in den Vordergrund zu stellen und dann in speziellen Bereichen pädagogisch zu arbeiten, sondern die Nutzung der Kinder und Jugendlichen aufzugreifen und mit Ihnen zu arbeiten, besonders im Bereich von sozialen Netzwerken. Es soll dabei nicht verharmlost werden, dass potenzielle Gefahrenquellen wie Datenschutz Problematiken, Cybermobbing oder auch kritische Bekanntschaften Gefahren bergen. Es sollen hierbei in erster Linie die Ressourcen hervorgehoben werden, die soziale Netzwerke für die Arbeit mit Schülern aufwerfen können.

Wirft man einen kurzen Blick in die Entwicklungsaufgaben des Jugendalters, zählen das Loslösen vom Elternhaus, Identitätsentwickelung und die Integration in die Gruppen von Gleichaltrigen zu den Hauptmerkmalen. Dass diese Punkte aktuell zum Großteil virtuell und in sozialen Netzwerken ablaufen, sind eher ein Phänomen unserer Zeit und sollten nicht direkt negativ bewertet werden. Denn der Kontakt in den sozialen Netzwerken erfolgt zumeist in Gruppen von Gleichaltrigen und spiegelt oftmals die selbige Interaktion wie im realen Leben wieder. Oftmals sind online Freundschaften die selbigen wie reale soziale Kontakte: „Diejenigen mit besonders vielen Online-Kontakten haben auch viele Kontakte im „Offline-Leben““. Die Interaktion erfolgt unabhängig vom Elternhaus und dient der Erlernung von Kommunikation und wirkt sich positiv darauf aus, Zusammenhänge schnell zu erfassen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung des Web 2.0 für die heutige Generation ein und skizziert das Ziel, den Nutzen sozialer Netzwerke für die pädagogische Arbeit und Unterstützung Jugendlicher zu untersuchen.

Social Media: Dieses Kapitel definiert den Begriff „Social Media“ als interaktive Entwicklung des Web 2.0, bei der Nutzer vom Konsumenten zum Prosumenten werden, und beschreibt die grundlegenden Mechanismen der sozialen Interaktion.

Facebook - ein soziales Netzwerk mit Erfolg: Hier wird der Hintergrund von Facebook erläutert, inklusive demografischer Daten und der Ergebnisse einer eigens durchgeführten Umfrage zum Nutzungsverhalten von Jugendlichen.

Möglichkeiten und Gefahren: Das Kapitel reflektiert die pädagogische Perspektive, indem es Chancen wie schulische Kooperationsmöglichkeiten den bekannten Risiken wie Cybermobbing oder Datenschutzproblemen gegenüberstellt.

Conclusio: Die Conclusio fasst zusammen, dass eine pädagogische Einbettung sozialer Medien sinnvoll ist und eine aktive, begleitende Rolle der Lehrkräfte erfordert, um Jugendlichen im digitalen Raum Unterstützung zu bieten.

Schlüsselwörter

Soziale Netzwerke, Facebook, Web 2.0, Jugendhilfe, Medienpädagogik, Nutzungsverhalten, Beratung, digitale Kommunikation, Schule, Online-Interaktion, Identitätsentwicklung, Datenschutz, Cybermobbing, Prosument, Lehrer-Schüler-Interaktion

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Nutzungsverhalten von Jugendlichen in sozialen Netzwerken und der Frage, wie Pädagogen diese Plattformen konstruktiv für Beratung und Unterricht nutzen können.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten zählen die Bedeutung sozialer Medien für die jugendliche Lebenswelt, die Chancen und Gefahren digitaler Interaktion sowie Möglichkeiten der pädagogischen Einbindung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie soziale Netzwerke nicht nur als Gefahr gesehen, sondern als pädagogisches Werkzeug zur Unterstützung von Jugendlichen in ihrer persönlichen Entwicklung dienen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Datengewinnung genutzt?

Der Autor stützt sich neben theoretischen Grundlagen auf eine selbst durchgeführte Befragung von 168 Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 25 Jahren zum Thema Social Media Nutzung.

Was ist Gegenstand des Hauptteils?

Im Hauptteil werden der technologische Kontext des Web 2.0, das spezifische Beispiel Facebook, die Auswertung der eigenen Umfrage sowie eine pädagogische Nutzen-Risiko-Abwägung detailliert dargelegt.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Medienpädagogik, Soziale Netzwerke, digitale Identitätsentwicklung, Nutzungsverhalten und Schulpädagogik.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Lehrers in sozialen Netzwerken?

Der Lehrer wird als potenzielle Führungsperson gesehen, der durch eigene Gruppen oder Plattformen einen geschützten Raum für schulische Zusammenarbeit schaffen und beratend agieren kann, sofern klare Regeln bestehen.

Was ist das Hauptergebnis der durchgeführten Umfrage?

Die Umfrage ergab, dass Jugendliche soziale Netzwerke bereits jetzt intensiv für den Austausch schulrelevanter Informationen nutzen, was das Potenzial für eine formelle pädagogische Einbindung unterstreicht.

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Details

Title
Der pädagogische Nutzen des Verhaltens von Jugendlichen in sozialen Netzwerken für den Schulalltag
College
University of Kassel
Grade
2,0
Author
Sebastian Kleffner (Author)
Publication Year
2012
Pages
19
Catalog Number
V288846
ISBN (eBook)
9783656890775
ISBN (Book)
9783656890782
Language
German
Tags
Facebook Jugendliche Verhalte Schulalltag
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sebastian Kleffner (Author), 2012, Der pädagogische Nutzen des Verhaltens von Jugendlichen in sozialen Netzwerken für den Schulalltag, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/288846
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