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Die deutsche Sprache im Zeitalter der neuen Medien

Sprachverfall durch neue Kommunikationskanäle in sozialen Netzwerken?

Title: Die deutsche Sprache im Zeitalter der neuen Medien

Pre-University Paper , 2014 , 15 Pages , Grade: 12 Punkte

Autor:in: Ronny Gerloff (Author)

Didactics for the subject German - Pedagogy, Linguistics
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Ein Alltag ohne die neuen Medien ist nicht mehr vorstellbar: Täglich nutzen wir unsere Computer, versenden SMS, bewegen uns in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, WhatsApp, Instagram, Flickr und vielen mehr. Insbesondere das Web 2.0 und die sozialen Netzwerke haben sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Ständig werden es mehr. Täglich begegnen wir ihnen und bewegen uns selbst darin.

Doch welchen Effekt hat dies auf unsere Sprache? Wie beeinflusst es unser Ausdrucksvermögen, wenn wir uns z.B. auf schmale 160 Zeichen begrenzen müssen, Abkürzungen suchen und
finden, Emotionen durch Smileys ausdrücken? Wie gestaltet sich unsere Sprache, wenn wir tagtäglich mit vielmals falscher Rechtschreibung, unvollständigen Sätzen und fehlender Grammatik bei Facebook konfrontiert sind?

Das Hauptaugenmerk dieser Facharbeit liegt in der Frage, ob unter dem Einfluss der Kommunikationsmittel in sozialen Netzwerken die deutsche Sprache zunehmend negativ beeinflusst wird. Ich möchte ermitteln, wie diese Entwicklungen für die deutsche Sprache zu werten sind, wer überhaupt bestimmt, was gute Sprache ist und wie die Zukunftsaussichten für den Sprachgebrauch in den sozialen Netzwerken stehen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Vorstellung und Ziel des Themas

2 Technische Mittel und Begrifflichkeiten

2.1 Instant Messenger (IM)

2.2 Web 2.0

3 Sprachverfall durch neue Kommunikationskanäle?

3.1 Status Quo in den Medien

3.2 Definition von Sprache

3.3 Sprachverhalten im Internet

3.4 Nutzung der Instant Messenger (IM)

3.5 Sprachliche Innovationen in der Internetkommunikation

3.6 Ergänzung oder Verdrängung anderer Arten der Kommunikation

3.7 Stand der Wissenschaft

3.8 Gründe für den Sprachwandel in den neuen Medien

4 Fazit

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht, ob die Nutzung moderner Kommunikationsmittel in sozialen Netzwerken zu einem negativen Sprachwandel oder gar Sprachverfall der deutschen Sprache führt, wobei sie sich primär auf die Applikationen WhatsApp und Facebook-Messenger konzentriert.

  • Einfluss von Instant-Messengern auf die Schreib- und Sprachkompetenz
  • Differenzierung zwischen Sprachverfall und Sprachwandel
  • Analyse aktueller linguistischer Forschung zur Netzkommunikation
  • Bedeutung technischer Rahmenbedingungen (z.B. Web 2.0) für die Kommunikation
  • Untersuchung sprachlicher Innovationen (z.B. Emoticons, Akronyme)

Auszug aus dem Buch

3.3 Sprachverhalten im Internet

In ihrem Aufsatz „Internet-Kommunikation und Sprachwandel“ stellen die Autoren Martin Haase et al (vgl. Haase, Huber, Krumeich, & Rehm, 1997, S. 52) folgende Thesen zu Kommunikation und Sprachwandel auf:

1. Neue besondere Kommunikationsbedingungen führen zu sprachlicher Innovation. Dies ist zum einen den technischen Gegebenheiten zuzuschreiben, zum anderen aber auch konzeptioneller Natur. Die Autoren prognostizieren einen Anstieg dieses Sprachwandels, je verbreiteter die Internetkommunikation wird.

2. Obwohl Computerkommunikation bisher über Tastatur und Bildschirm an ein schriftliches Medium gebunden ist, wird sie vor allem schriftsprachlich konzipiert. Es herrscht also ein besonderes Spannungsfeld zwischen Mündlich- und Schriftlichkeit.

Im Messenger, auf den sich diese Arbeit bezieht, werden mündliche Äußerungen in ein anderes Medium verschoben oder fallen aus Bequemlichkeit zugunsten des geschriebenen Textes weg. Es wechselt also die Sprechhandlung das Medium, aus Wort wird Text.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt das Thema vor und definiert das Ziel, den Einfluss sozialer Netzwerke auf die deutsche Sprache kritisch zu hinterfragen.

2 Technische Mittel und Begrifflichkeiten: Hier werden zentrale Begriffe wie Instant-Messaging und das Web 2.0 als technologische Grundlage für die moderne Kommunikation erläutert.

3 Sprachverfall durch neue Kommunikationskanäle?: Dieses Kapitel bildet das Kernstück der Untersuchung, in dem der Status Quo, die Definition von Sprache und verschiedene sprachliche Innovationen durch Internetmedien analysiert werden.

4 Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass kein Sprachverfall vorliegt, sondern ein kreativer Sprachwandel, der durch neue technische Möglichkeiten befeuert wird.

Schlüsselwörter

Sprachwandel, Sprachverfall, Instant-Messaging, soziale Netzwerke, Internetkommunikation, WhatsApp, Facebook-Messenger, Web 2.0, Netzsprache, Sprachkompetenz, interaktionsorientiertes Schreiben, Emoticons, Linguistik, Kommunikationskanäle.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Facharbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie sich die Nutzung sozialer Medien und spezieller Messenger-Dienste auf die deutsche Sprache auswirkt und ob diese Einflüsse als Sprachverfall zu werten sind.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung des Web 2.0, den technischen Besonderheiten von Instant-Messengern und der linguistischen Bewertung von Sprachveränderungen im digitalen Raum.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die zentrale Frage ist, ob die Kommunikation über soziale Netzwerke einen negativen Einfluss auf die deutsche Sprache hat oder ob es sich um einen natürlichen Sprachwandel handelt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, bei der aktuelle Studien und Positionen namhafter Sprachwissenschaftler wie Angelika Storrer und Albrecht Plewnia herangezogen werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert technische Grundlagen, definiert den Sprachbegriff, untersucht die Nutzung von Messengern und beleuchtet sprachliche Neuerungen wie Emoticons und veränderte Grammatik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Sprachwandel, Netzkommunikation, Instant-Messaging, Web 2.0 und Schreibkompetenz.

Gibt es einen klaren Beleg für einen Sprachverfall durch soziale Medien?

Nein, der Autor kommt zu dem Schluss, dass wissenschaftlich gesehen kein Sprachverfall nachweisbar ist, sondern eine kreative Weiterentwicklung der Sprache stattfindet.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen Mündlichkeit und Schriftlichkeit eine Rolle?

Diese Unterscheidung ist zentral, da die Internetkommunikation geschriebene Texte für den direkten, dialogischen Austausch nutzt, was zu neuen Schreibformen führt.

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Details

Title
Die deutsche Sprache im Zeitalter der neuen Medien
Subtitle
Sprachverfall durch neue Kommunikationskanäle in sozialen Netzwerken?
Grade
12 Punkte
Author
Ronny Gerloff (Author)
Publication Year
2014
Pages
15
Catalog Number
V289357
ISBN (eBook)
9783656896524
ISBN (Book)
9783656896531
Language
German
Tags
Facebook WhatsApp Neue Medien Sprachwandel Sprachverfall Jugendsprache Instant Messaging Chat Facharbeit Gymnasium Sprache in Medien Medien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ronny Gerloff (Author), 2014, Die deutsche Sprache im Zeitalter der neuen Medien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/289357
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