Zur Funktion des Schleiers in Novalis "Die Lehrlinge zu Sais"


Hausarbeit (Hauptseminar), 2014

28 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Historische Vorbedingungen der Neuen Mythologie
2.1 Die Verzeitlichung der Welt
2.2 Die Entzauberung der Welt

3. Die Neue Mythologie als progressive Universalpoesie
3.1 Das Konzept der Neuen Mythologie
3.2 Progressive Universalpoesie

4. Der Mythos von Sais in Antike und Moderne

5. Die Metaphorik des Schleiers bei Schiller und Novalis
5.1 Friedrich Schiller „Das Bild der verschleierten Göttin zu Sais“
5.2 Die Poetik des Schleiers in Novalis’ „Die Lehrlinge zu Sais“
5.2.1 Novalis Romanfragment „Die Lehrlinge zu Sais“
5.2.2 Die Schleier-Poesie des Novalis
5.3 Vergleich der Schleiermetaphorik Schillers und Novalis’

6. Resümee

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

In der Zeit zwischen 1770 und 1830 hat die deutsche Literatur eine außerordentliche, in Umfang und Wirkung kaum zu überschätzende, Blütezeit erfahren. Entscheidenden Anteil hieran hat nicht nur die Weimarer Klassik um die Lichtgestalten Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller, sondern auch das, was in der Literaturgeschichtsschreibung als Romantik definiert wird.1 Die Anfänge dieser Epoche2 sind in den poetologischen Schriften Friedrich Schlegels und Friedrich von Hardenbergs, genannt Novalis, auszumachen. Aus einer formal-ästhetischen Perspektive heraus betrachtet, lässt sich die Einheit dieses Textkorpus als Zusammenspiel einer „Poetik der Imagination und des Phantastischen mit einer allegorischen und selbstreflexiven Komponente“3 konstruieren. Im Vergleich zur Weimarer Klassik, die sich auf klassizistische Einheits- und Ordnungsvorstellungen beruft, vertreten die romantischen Schriftsteller eine aktualisierte Heterogenie, wodurch ihre Literatur, ihre Poetik und Ästhetik, ein trennscharfes Profil erhält.4

Eminent wichtig für die Entstehung der (früh-) romantischen Poetik ist dabei das Zeitalter der Aufklärung, als deren Kritik und gleichzeitige Fortführung man die Romantik betrachten kann. Das angesprochene poetisch-ästhetische Profil lässt sich am besten durch den romantischen Terminus der ‚progressiven Universalpoesie‘ beschreiben, welcher im Folgenden noch eine nähere Betrachtung erfahren wird. Im Zentrum der Ausführungen steht jedoch nicht nur die Analyse der romantischen Mythopoetik als theoretisches Konstrukt. Es erfolgt eine nähere Betrachtung der Medialität des Mythos, seiner Überführung in die Kunst. Diese wird in der Romantik zum privilegierten Ort der Rezeption der alten und der Stiftung der Neuen Mythologie.5 Zwei ausführliche Aneignungen des ägyptischen Mythos der Göttin zu Sais und der darin verwendeten Metapher des ‚Schleiers‘ finden sich bei Friedrich Schiller und Novalis. Interessant ist hierbei vor allem die Tatsache, dass das Bild der verschleierten Göttin zu einem der zentralen Mythologeme um 1800 gehört und von verschiedenen Schriftstellern und Philosophen verwendet wird, um einen Paradigmenwechsel im Bezug auf den Begriff der Wahrheit anzuzeigen.6 Ausgehend von Friedrich Schillers Ballade „Das verschleierte Bild zu Sais“ von 1795 erfolgt die Analyse der Verwendung von der Schleiermetapher in Novalis Naturroman „Die Lehrlinge zu Sais“. Hier wird zu klären sein, welche poetologisch-ästhetische Funktion der ‚Schleier der Göttin‘ in den Werken einnimmt und welche Bezüge sich zur Poetik des Novalis herstellen lassen. Hardenberg verwendet die Schleiermetapher häufiger, weshalb man nach Constanze Peres von einem Hauptmotiv seines Denkens sprechen kann.7 Vorab sollen die historischen Vorbedingungen der Neuen Mythologie in ihrem historischen und philosophischen Kontext erläutert werden, da diese konstitutiv für die Herausbildung der romantischen Mythopoetik sind, die nach Herbert Uerlings als „das avencierteste Literatur- und Kulturprogramm unmittelbar vor der Jahrhundertwende bezeichnet werden“8 kann.

2. Historische Vorbedingungen der Neuen Mythologie

In diesem Kapitel werden die historischen Vorbedingungen der Neuen Mythologie erläutert. Zum einen findet innerhalb der Epoche der Aufklärung eine ‚Verzeitlichung der Welt‘ statt, die Implikationen hervorruft, welche die romantischen Schriftsteller prägen. Zum anderen soll hier aber auch auf die Aufklärung als ‚Entzauberung der Welt‘ eingegangen werden.

2.1 Die Verzeitlichung der Welt

Die Neue Mythologie entsteht innerhalb einer Zeitspanne, die Reinhard Koselleck als ‚Sattelzeit‘ metaphorisiert, um aufzuzeigen, dass innerhalb dieser 60 Jahre der Grundstein zur Herausbildung einer modernen bürgerlichen Gesellschaft gelegt wurde.

Die ersten Schritte von einer undurchlässigen Ständegesellschaft hin zu einer funktionalen, nach Leistungskriterien differenzierten und damit durchlässigen Gesellschaft reichen bis in die frühe Neuzeit zurück. Der Aufbruch in die Moderne beginnt dabei bereits im 15. Jahrhundert mit einer signifikanten Ausweitung des geldwirtschaftlichen Sektors und der Hausbildung von Kaufmannszentren in Oberitalien und Süddeutschland.9 Erst viel später, genauer gesagt um die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert, erlangt dieser Prozess jedoch jene irreversible Dynamik und stellt „mit einer politischen und industriellen Revolution die Weichen für eine moderne, funktional strukturierte Gesellschaft in Europa“10. Das wichtigste historische Ereignis ist hierbei sicher die Französische Revolution. Wie Koselleck anführt, findet innerhalb der politischen und sozialen Umwälzungen im Frankreich des ausgehenden 18. Jahrhunderts eine Verzeitlichung der Welt statt, die auch deutsche Schriftsteller und Philosophen beeinflusst. Die ‚Zeit‘ wird zu einem zentralen Begriff der politischen Theorie und der sozialen Programmatik.11 Dies hat weitreichende Folgen - sie wird nun auch rhetorisch bedeutend.

In Deutschland sind es allen voran romantische Schriftsteller, unter ihnen Friedrich Schlegel, die proklamieren, es sei an der Zeit tiefgreifende Veränderungen innerhalb der Gesellschaft, aber auch in der Literatur zu forcieren.12 Die Moderne kennzeichnet sich folglich durch den Prozess der Ausdifferenzierung und Entkopplung gesellschaftlicher Teilbereiche, wie Politik, Religion, Wissenschaft und Kunst. Hiermit verbunden sind einige positive Aspekte, wie ein steigendes Bildungsniveau und die Autonomie des Subjekts.13 Die emphatische Forderung nach Beschleunigung und kulturellem Fortschritt, sowie das sich hieraus entwickelnde Perfektibilitätsstreben im Fahrwasser der Revolution, gehen jedoch mit erheblichen Irritationen einher, die durch die reflexive Verarbeitung der tiefgreifenden Erfahrung von historischer Beschleunigung hervorgerufen werden. Neben den positiven Aspekten einer Fortschrittsgeschichte gerät die Angst vor einem Erfahrungs- und Sinnverlust in der Maschinerie des Fortschritts ins Blickfeld der Romantiker.14 Die Organisation der Zeit wird als Veränderung des sozialen Lebens antizipiert, die Individuen mit rasch wechselnden Situationen konfrontiert und sie mit den sich ständig erweiternden Möglichkeiten in einem offenen Zukunftshorizont überflutet.15 Koselleck konstatiert, dass diese Entwicklungen letztlich mit einer steigenden Komplexität verbunden sind:

Denn die in sich beschleunigte Zeit, d.h. unsere Geschichte, verkürzt die Erfahrungsräume, beraubt sie ihrer Stetigkeit und bringt immer wieder neue Unbekannte ins Spiel derart, dass selbst das Gegenwärtige ob der Komplexität dieser Unbekannten sich in die Unerfahrbarkeit entzieht.16

Neben der historischen Dimension des beschleunigten Erfahrungswandels lassen sich noch weitere Eigenschaften der Sattelzeit ausmachen. Das große Paradigma der Moderne stützt sich auf den Grundgedanken der Aufklärung - die analytische Vernunft.17 Sie wird als universelle Urteilsinstanz betrachtet mittels derer die Welt erklärbar gemacht werden soll. Die Bestimmung der Vernunft als analytisch, was wörtlich übersetzt auflösend oder zersetzend bedeutet, impliziert die Dekonstruktion synthetischer Weltbilder und eine damit einhergehende Zergliederung von scheinbar haltlos gewordenen Totalitäten.18 Bürger einer Gesellschaft sollten ‚mündig‘ werden, sich ihres Verstandes bemühen und der ‚ratio‘ oberste Priorität einräumen.19 Alles ‚Sinnliche‘ wird mit Zweifeln beäugt, während einzig das ‚Rationale’ zu wahrhafter Erkenntnis führt. Aus diesen Grundannahmen wird die Ablehnung des Feudalismus und der Religion abgeleitet, die bei der Französischen Revolution in ihrer radikalsten Form zum Ausdruck kommt.20 Trotz der weitreichenden Fortschritten in den Wissenschaften und der angesprochenen gesellschaftlichen Dynamik, registrieren die romantischen Zeitgenossen um Novalis und Schlegel, die allesamt in den 1770er oder 1780er Jahren geboren wurden, den von Koselleck angesprochenen ‚Sinnverlust‘ bereits sehr früh.

Dieser wird von der Soziologie als Legitimationskrise des Staates und vom zeitgenössischen Journalismus als Sinnkrise bezeichnet.21 Das Gemeinwesen funktioniert dabei zuweilen wie eine gut laufende Maschine, ist jedoch nicht in der Lage „den Sinnforderungen der ihn ihm vergesellschafteten Bürger Rechnung“22 zu tragen. Es ist diese elementare Erfahrung, die die Schriftsteller der Romantik in ihrem späteren Denken prägt. Die Zersplitterung der Gesellschaft führt dazu, dass diese nicht mehr aus etwas Übergreifendem legitimiert werden kann. Dieses Übergreifende war vor der Aufklärung die Religion oder der Mythos.23 Nun sind wir bei einem zentralen Begriff angelangt, der in Bezug auf die romantische Literatur und Kunst von entscheidender Bedeutung ist.

2.2 Die Entzauberung der Welt

Nach Horkheimer und Adorno hat die Aufklärung es sich zum Ziel gemacht „den Menschen die Furcht zu nehmen und sie als Herren einzusetzen.“24 Deshalb bezeichnen sie das Programm der Aufklärung25 als die „Entzauberung der Welt.“26 Ferner heißt es, die Aufklärung „wollte die Mythen auslösen und die Einbildung durch Wissen stützen.“27 Dies geht mit der Entgöttlichung der Natur einher, die somit der universalen Beherrschung und technischen Vernutzung zugänglich gemacht werden soll.28 Nur durch diese Entmythologisierung war es möglich die Natur zum „Objekt der Erkenntnis“29 und damit beherrschbar zu machen. Der Mythos ist für die Aufklärung folglich nur eine „vergangene, überholte Erkenntnisform“30, die als defizitär und vorrational angesehen wird. Wird das ‚Rationale‘ derart überhöht, stellt der Mythos folglich etwas ‚Irrationales‘ oder ‚Archaisches‘ dar. Dadurch wird er als ‚zeitlich überkommen‘ erachtet und mit ‚Unvernunft‘ gleichgesetzt.31 Das ‚Rationale‘ steht hierbei im Dienst eines Wissens, das der Naturbeherrschung dienlich und ökonomischtechnisch verwertbar ist. Daher ist der Vernunftbegriff nicht mehr nur als analytisch, sondern als instrumentell zu definieren.32

Im Gegensatz hierzu schlagen Horkheimer und Adorno eine ‚Remythifizierung‘ vor. Ihrer Auffassung nach ist der Mythos an sich bereits eine Form der Aufklärung, da die mythische Weltdeutung als Orientierung des Menschen in einer überall vom Tod bedrohten Umwelt dient. Die moderne Wissenschaft gründet sich auf den Mythos und setzt dessen „geleistete Arbeit nur mit anderen, teilweise wirkungsvolleren Mitteln fort.“33 Was die beiden Autoren nach dem Zweiten Weltkrieg konstatieren, findet sich bereits in den Gedanken der Frühromantik. Mythen dienen nach romantischem Verständnis dazu den Bestand und die Verfassung einer Gesellschaft aus einem obersten Wert heraus zu legitimieren, um deren Einheit zu sichern. Der Mythos hat demnach eine entscheidende Funktion, er „dient zur Bezeichnung eines Begründungszusammenhangs zwischen gesellschaftlicher Realität und dem Heiligen.“34 Wenn dieser Zusammenhang aufgebrochen wird, zum Beispiel durch die analytische Vernunftwissenschaft, führt dies zur angesprochenen Sinnkrise. Das zentrale Problem der Moderne wird also bereits von den Frühromantikern erkannt und formuliert. Sie machen den „Sieg der europäischen Aufklärung“35 als Ursache für „den Tod des Mythos und der von ihm verbürgten Daseinsorientierung und -Stützung verantwortlich“36. Letztlich führt eine solche Entzauberung der Welt zu einer metaphysischen Orientierungslosigkeit, einem ‚Mangel an Sein’ im Menschen. Diese Entzauberung taucht zwar als Wort in der Frühromantik noch nicht auf, jedoch lässt sich die Wirkung der Aufklärung als eine solche beschreiben.37 Im ausgehenden 18. Jahrhundert mehrten sich die Stimmen, welche die Konzeption einer analytischen Vernunft keineswegs als fortschrittlich ansahen, sondern vielmehr auf ihr destruktives Potential hinwiesen.38 Eine dieser Stimmen spricht in Novalis‘ „Die Christenheit oder Europa“. Die Vertreter der Aufklärung, so heißt es hier, waren rastlos beschäftigt, die Natur, den Erdboden, die menschlichen Seelen und die Wissenschaften von der Poesie zu säubern, - jede Spur des Heiligen zu vertilgen […] und die Welt von alles bunten Schmucks zu entkleiden.39

Dieses „Geschäft“40 wird als Aufklärung bezeichnet, wobei Novalis im Weiteren auf die Aufklärung in Deutschland eingeht. Hier gingen die Aufklärer noch gründlicher vor. Man versuchte „der alten Religion einen neuen, vernünftigen, gemeinern Sinn zu geben, indem man alles Wunderbare und Geheimnisvolle sorgsam von ihr abwusch“41.

3. Die Neue Mythologie als progressive Universalpoesie

Zur Überwindung dieser Aporie der Aufklärung und dem damit einhergehenden Mangel an Sein, bemüht sich die ästhetische Moderne in den 1790er Jahren um eine Rehabilitation des Mythos. Man muss die Herausbildung der Romantik folglich als Metakritik der Aufklärung betrachten. Eine Etikettierung als ‚Gegenaufklärung‘ ist dabei jedoch unzutreffend, weil diese das Verhältnis der Frühromantik zur Aufklärung zu stark simplifiziert.42 Eine genauere Betrachtung fördert zu Tage, dass es zwar offenkundige Oppositionen gibt, bestimmte Äquivalenzen, zum Beispiel in Bezug auf die Vernunftkultur des 18. Jahrhunderts, jedoch nicht von der Hand zu weisen sind.43 Die Romantik ist nicht nur Kritik der Aufklärung, sondern deren emphatische Fortführung.44 Sie verurteilt den Gebrauch der Vernunft nicht im Allgemeinen, „sondern nur den Dogmatismus und Absolutismus der Vernunft.“45 In anderen Worten wird dem Rationalismus eine Absage erteilt, während das Prinzip der Rationalität bejaht wird. Aus diesem Grund finden sich Ansätze aufklärerischen Denkens im Programm der Romantik.

[...]


1 Vgl. Detlef Kremer: Romantik. Lehrbuch Germanistik. 3. Auflage. Stuttgart: Metzler 2007, S. 1.

2 In der Zeit zwischen 1790 und 1810 kommt es zu einer verstärkten Ausdifferenzierung der Literatur, weshalb die gängige Bezeichnung als Epoche der Romantik in Abgrenzung zur Epoche der Klassik durchaus problembehaftet ist. Im Sinne der begrifflichen Klarheit soll der Epochenbegriff hier jedoch beibehalten werden. Vgl. Werner Jung: Poetik. Eine Einführung. München: Fink 2007, S. 118.

3 Kremer: Romantik, S. 2.

4 Vgl. Ebd.

5 Vgl. Herbert Uerlings: Theoretische Neugier und produktive Einbildungskraft. Romantische Mythopoetik, Mozart und Novalis. In: Silvio Vietta/ Herbert Uerlings (Hg.): Moderne und Mythos. München: Fink 2006, S. 25.

6 Vgl. Ebd., S. 27.

7 Vgl. Constanze Peres: Verhüllte oder offenbare Wahrheit. Die Metapher des Schleiers (der Wahrheit) bei Schiller und Novalis. In: Hans-Günther Schwarz/ Jane V. Curran: Denken und Geschichte. Festschrift für Friedrich Gaede zum 65. Geburtstag von seinen Freunden und Kollegen. München: Iudicium 2002, S. 46.

8 Uerlings: Theoretische Neugier und produktive Einbildungskraft, Ebd., S. 25.

9 Vgl. Ebd., S. 2.

10 Ebd.

11 Belege dieser Verzeitlichung liefert das Wörterbuch der Gebrüder Grimm, das über 100 neue Eintragungen von Komposita mit dem Bestandteil ‚Zeit‘ registriert.

12 Vgl. Ebd., S. 3.

13 Vgl. Uerlings: Theoretische Neugier und produktive Einbildungskraft, S. 26.

14 Vgl. Kremer: Romantik, S. 5.

15 Vgl. Ebd.

16 Reinhart Koselleck: Vergangene Zukunft: Zur semantischen Geschichte der Zeiten. Frankfurt am Main: Suhrkamp 1979, S. 34.

17 Vgl. Manfred Frank: Religionsstiftung im Dienste der Idee? Die „Neue Mythologie der Romantik. In: Gerhard vom Hofe/ Peter Pfaff/ Hermann Timm (Hg.): Was aber bleibet stiften die Dichter? Zur Dichter Theologie der Goethezeit. München: Fink 1986, S. 127.

18 Vgl. Ebd.

19 Vgl. Immanuel Kant: Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung? In: Erhard Bahr: Was ist Aufklärung? Thesen und Definitionen. Kant, Erhard, Hamann, Herder, Lessing, Mendelssohn, Riem, Schiller, Wieland. Stuttgart: Reclam 1978.

20 Vgl. Frank: Religionsstiftung im Dienste der Idee?, S. 127.

21 Vgl. Ebd.

22 Ebd.

23 Die Frühromantik unterscheidet noch nicht klar zwischen diesen beiden Begriffen.

24 Max Horkheimer/ Theodor W. Adorno: Dialektik der Aufklärung. In: Wilfried Barner/ Anke Detken/ Jörg Wesche (Hg.): Texte zur modernen Mythentheorie. Stuttgart: Reclam 2007, S. 24.

25 Das Begriffspaar ‚Mythos‘ und ‚Aufklärung‘ ist durch eine epochenunabhängige Gültigkeit gekennzeichnet, wobei sich ihre Bedeutung aus der Beziehung der Begriffe zueinander ergibt.

26 Ebd.

27 Ebd.

28 Vgl. Christoph Jamme: Aufklärung via Mythologie. Zum Zusammenhang von Naturbeherrschung und Naturfrömmigkeit um 1800. In: Ders./ Gerhard Kurz: Idealismus und Aufklärung. Kontinuität und Kritik der Aufklärung in Philosophie und Poesie. Stuttgart: Klett-Cotta 1998, S. 41.

29 Ebd.

30 Ebd., S. 39.

31 Vgl. Frank: Religionsstiftung im Dienste der Idee?, S. 124.

32 Vgl. Jamme: Aufklärung via Mythologie, S. 46f.

33 Frank: Religionsstiftung im Dienste der Idee? S. 124.

34 Ebd., S. 127.

35 Ebd., S. 125.

36 Ebd.

37 Vgl. Lothar Pikulik: Frühromantik. Epoche - Werke - Wirkung. 2. Auflage. München: C.H. Beck 2000, S. 21.

38 Vgl. Frank: Religionsstiftung im Dienste der Idee?, S. 127.

39 Die Zitation von Novalis Schriften erfolgt anhand der folgenden Ausgabe: Novalis: Werke. Herausgegeben und kommentiert von Gerhard Schulz. 4. Aufl. München: Beck 2001. Nachfolgend wird die Sigle NW unter Angabe der Seitenzahl eingeführt, hier S. 508.

40 NW, S. 509.

41 Ebd.

42 Vgl. Pikulik: Frühromantik, S. 20.

43 Vgl. Ebd., S. 21.

44 Vgl. Ebd.

45 Vgl. Ebd., S. 22.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten

Details

Titel
Zur Funktion des Schleiers in Novalis "Die Lehrlinge zu Sais"
Hochschule
Eberhard-Karls-Universität Tübingen  (Deutsches Seminar)
Veranstaltung
Hauptseminar: Mythologie der Romantik
Note
1,3
Autor
Jahr
2014
Seiten
28
Katalognummer
V292628
ISBN (eBook)
9783656897224
ISBN (Buch)
9783656897231
Dateigröße
567 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
funktion, schleiers, novalis, lehrlinge, sais
Arbeit zitieren
Marcus Straubmüller (Autor), 2014, Zur Funktion des Schleiers in Novalis "Die Lehrlinge zu Sais", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/292628

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