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Ereignisgesteuerte Prozessketten. Eine Methode zur Modellierung von Geschäftsprozessen

Titel: Ereignisgesteuerte Prozessketten. Eine Methode zur Modellierung von Geschäftsprozessen

Hausarbeit , 2015 , 11 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Ingrid Drutjons (Autor:in)

BWL - Informationswissenschaften, Informationsmanagement
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich grundlegend mit den sogenannten ereignisgesteuerten Prozessketten, wobei diesbezüglich der Fokus auf deren Bestandteilen, Einsatzmöglichkeiten und zusätzlichen Informationen liegt. Es wird speziell die Frage beantwortet, was man unter EPK versteht und inwieweit Regeln und Richtlinien bestehen an welche man sich bei der Nutzung von EPK halten sollte.

EPK sind vielseitig einsetzbar um Geschäftsprozesse in übersichtlicher Form darzustellen. Dabei kann der Detailgrad der Prozesskette, mit den verschiedenen Ereignissen und Funktionen bestimmt werden, um die Realität in möglichst übersichtlicher, oder auch möglichst exakter Form abzubilden. Zu den genannten Ereignissen und Funktionen, welche zusammen mit den sogenannten Konnektoren und Kontrollflüssen die elementaren Elemente der EPK-Notation darstellen, gibt es zudem verschiedenste Erweiterungen, mit welchen sich zusätzliche, ergänzende Informationen zu den passenden Prozessen anführen lassen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definitionen

2.1. Erklärung des Begriffs Geschäftsprozess

2.2. Erklärung des Begriffs Modell

3. Die ereignisgesteuerte Prozesskette

3.1. Geschichte

3.2. Aufbau und Elemente

3.2.1. Grundelemente der EPK-Notation

3.2.2. Gängige Erweiterungen der EPK-Notation

3.2.3. Funktions- und Ereignisregeln

4. Darstellung einer EPK

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die ereignisgesteuerte Prozesskette (EPK) als Modellierungsmethode für Geschäftsprozesse umfassend darzustellen, ihre Bestandteile zu erläutern und ihre praktische Anwendung durch die Vermittlung der zugrunde liegenden Regeln und Notationselemente aufzuzeigen.

  • Grundlagen der Geschäftsprozessmodellierung
  • Aufbau und elementare Bestandteile der EPK-Notation
  • Logische Operatoren und Verknüpfungsregeln in der EPK
  • Erweiterungsmöglichkeiten für zusätzliche Prozessinformationen
  • Praktische Anwendung und Darstellung von Prozessabläufen

Auszug aus dem Buch

3.2.1. Grundelemente der EPK-Notation

Bei einem Ereignis handelt es sich um den Zeitpunkt, in welchem das jeweilige Ereignis im Geschäftsprozess eintritt. Ereignisse sind „passive Objekttypen“ und verbrauchen keine Unternehmensressourcen. Bei einem Ereignis kann es sich zudem um den Abschluss einer Aktivität oder das Erreichen einer Eigenschaft handeln. (Vgl. Bächle et al., 2012, S. 59 f.)

Eine Funktion hingegen ist „eine fachliche Aufgabe bzw. Tätigkeit an einem Objekt zur Unterstützung eines oder mehrerer Unternehmensziele.“ (Vgl. IDS Scheer (2006) S. 47 bzw. 4-1.) Als aktiver Objekttyp wird die Funktion bezeichnet, da sie selbst etwas ausführt und gleichermaßen den Zustand des Geschäftsprozesses verändert. Grundsätzlich umfassen Funktionen also die Aktivitäten die erst die im Geschäftsprozess notwendigen Teilergebnisse, zur Erfüllung des Gesamtziels, erbringen. (Vgl. Bächle et al., 2012, S. 59 f. und Abts et al., 2009, S. 379 ff.)

Logische Operatoren, auch Verknüpfungsoperatoren oder Konnektoren genannt, erlauben die Darstellung der Ausführung von parallel oder alternativ ablaufenden Funktionen. Es können hierbei drei verschiedene Konnektoren unterschieden werden. Die „Und“- Verknüpfung zeigt auf, dass beide Ereignisse eintreten müssen. Die „Oder“-Verknüpfung besagt, dass nur eines der Ereignisse eintreten darf. Durch ein mathematisches Symbol sind die Konnektoren unterscheid- und erkennbar.

Kontrollflüsse stellen Verbindungsstücke zwischen Ereignissen, Funktionen und Konnektoren dar und zeigen zudem den zeitlich-logischen Zusammenhang auf zwischen den genannten Symbolen auf.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die Notwendigkeit der Geschäftsprozessanalyse zur Effizienzsteigerung in gesättigten Märkten und führt in die EPK-Methode ein.

2. Definitionen: Erläutert grundlegende Begriffe wie Geschäftsprozess und Modell, um eine Abgrenzung zu anderen Modellierungsmethoden zu schaffen.

3. Die ereignisgesteuerte Prozesskette: Behandelt die historische Entwicklung der EPK, ihren strukturellen Aufbau sowie die zugehörigen Notationselemente und Regeln.

4. Darstellung einer EPK: Zeigt anhand eines konkreten Beispiels, wie eine Prozesskette ausgehend von einem Ereignis modelliert wird.

5. Fazit: Fasst zusammen, dass EPK aufgrund ihrer standardisierten Symbolik eine geeignete und flexible Methode zur Geschäftsprozessmodellierung darstellen.

Schlüsselwörter

Ereignisgesteuerte Prozesskette, EPK, Geschäftsprozess, Prozessmodellierung, Modell, ARIS Framework, Prozessoptimierung, Ereignis, Funktion, Konnektoren, Kontrollfluss, logische Operatoren, Unternehmensorganisation, Geschäftsprozessmanagement, Effizienzsteigerung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Modellierung von Geschäftsprozessen unter Verwendung der ereignisgesteuerten Prozesskette (EPK).

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Definition von Prozessgrundlagen, die Notationselemente der EPK, logische Verknüpfungen sowie die praktische Anwendung der Methode.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Erläuterung der EPK-Methode, ihrer Einsatzgebiete und der Regeln, die bei ihrer Anwendung zur übersichtlichen Prozessdarstellung beachtet werden sollten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Ausarbeitung, die auf Literaturrecherche und der Analyse von Standards der Geschäftsprozessmodellierung basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsdefinitionen, die Vorstellung der EPK-Komponenten, die Erläuterung von Funktions- und Ereignisregeln sowie eine beispielhafte Prozessdarstellung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie EPK, Geschäftsprozessmodellierung, Prozessoptimierung, Modell und Prozesskette charakterisiert.

Wie unterscheiden sich Funktionen und Ereignisse in einer EPK?

Ereignisse sind passive Zustände im Prozess, während Funktionen aktive Aufgaben darstellen, die Ressourcen verbrauchen und den Prozesszustand verändern.

Warum ist der Einsatz von Konnektoren in der EPK wichtig?

Konnektoren ermöglichen die Abbildung von logischen Abhängigkeiten, wie parallelen oder alternativen Prozessabläufen, mittels „Und“- oder „Oder“-Verknüpfungen.

Welche Funktion hat der "Projektwegweiser" innerhalb der EPK-Notation?

Der Projektwegweiser dient dazu, die Detailtiefe zu steuern, indem er Teilprozesse in Form einer Funktion zusammenfasst, um die Übersichtlichkeit komplexer Modelle zu wahren.

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Details

Titel
Ereignisgesteuerte Prozessketten. Eine Methode zur Modellierung von Geschäftsprozessen
Note
1,3
Autor
Ingrid Drutjons (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
11
Katalognummer
V295307
ISBN (eBook)
9783656932406
ISBN (Buch)
9783656932413
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ereignisgesteuerte Prozessketten Geschäftsprozesse EPK Informationsmanagement
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ingrid Drutjons (Autor:in), 2015, Ereignisgesteuerte Prozessketten. Eine Methode zur Modellierung von Geschäftsprozessen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/295307
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Leseprobe aus  11  Seiten
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