Die Bedeutung der Polygamie für den Islam


Hausarbeit, 2011

17 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Polygamie in islamischer Tradition
2.1 Vorislamische Wurzeln
2.2. Verankerung im Koran

3. Polygamie in der Gegenwart
3.1 Polygamie in der heutigen islamischen Gesellschaft
3.1.1 Gegenwärtige Rechtssituation am Beispiel Tunesiens
3.2. Moderne Auffassungen und Sichtweisen

4. Schluss

5. Bibliographie

6. Anhang

1. Einleitung

Orient und Okzident, Islam und Christentum – nie waren sich diese einstigen Gegensätze so nah wie heute. Doch dort wo Kulturen aufeinander treffen, kommt es nicht selten zu Reibereien. Die unterschiedlichen Mentalitäten, Traditionen und vor allem Religionen sind oftmals die Quelle tragischer Missverständnisse, die in gewalttätigen Auseinandersetzungen enden können. Bedauerlicherweise ist gerade die Begegnung von Morgen- und Abendland beispielhaft für eine solche Entwicklung.

Einer jener Reibepunkte der Kulturen ist die Haltung zur Polygamie.[1] Während der Westen, beeinflusst sowohl durch die eigene, christliche Tradition als auch durch moderne feministische Strömungen, der Mehrehe größtenteils ablehnend begegnet, gilt sie in den meisten islamischen Ländern als selbstverständlich[2]. Viele Muslime betrachten die Polygamie sogar als göttliches Gebot, da sie ihrer Meinung nach durch den Koran ausdrücklich erlaubt werde. Für viele (immer häufiger auch muslimische) Feministinnen ist Polygamie jedoch nichts weiter als ein Werkzeug des Mannes zur Unterdrückung der Frau, das den Graben zwischen Ost und West stetig tiefer werden lässt.

Angesichts der Differenzen, die beim Thema Polygamie deutlich werden, erscheint es zur Verbesserung des Dialoges beider Kulturen ratsam, sich näher mit diesem Thema zu beschäftigen. Doch der Relevanz zum Trotz finden sich in der gegenwärtigen Forschungsliteratur eher wenige Verweise zur Polygamie. In der Regel sind nur einzelne Abschnitte dieser speziellen Thematik gewidmet. Kaum ein Werk unternimmt den Versuch, einen Bezug zwischen der theologischen Grundlage und der gegenwärtigen Praxis der Mehrehe im Islam herzustellen. Diese Arbeit widmet sich daher der Frage, welche Bedeutung die Polygamie für den Islam hat, sowohl in der Tradition als auch in der Gegenwart. Hierfür wegweisend waren die Werke Gunawan Adnans[3] und Asghar Ali Engineers[4].

Im Folgenden sollen zunächst die kulturellen Wurzeln der Polygamie im vorislamischen Orient näher beleuchtet und anschließend untersucht werden, welche Passagen des Korans auf die Mehrehe anspielen und wie diese zu verstehen sind. Im darauf folgenden zweiten Teil wird die gegenwärtige Bedeutung der Polygamie betrachtet, zunächst aus gesellschaftlicher und anschließend aus rechtlicher Sicht. Letztere beschränkt sich, um den Rahmen nicht zu sprengen, auf das Beispiel Tunesiens, das interessanterweise mit der islamischen Tradition gebrochen und die Polygamie abgeschafft hat. Den Abschluss der Arbeit bildet die Diskussion verschiedener aktueller Meinungen für und gegen die Mehrehe.

2. Polygamie in islamischer Tradition

2.1 Vorislamische Wurzeln

Polygamie ist keine Erfindung des Islam. Besonders im orientalischen Raum reichen die Wurzeln dieser Praxis weit in die vorislamische Zeit (Dschahiliyya) zurück. Schon im alten Mesopotamien lassen sich zu allen Zeiten Belege für polygame Beziehungen finden.[5] Vor allem bigyne Ehen waren dort verbreitet, doch sind beim Adel auch Harems aus zahlreichen Gemahlinnen, die wohl meist als Prestigeobjekte fungierten, nachweisbar.[6] Besonders unfreie, meist in Armut lebende Frauen, waren als Zweitfrauen weit verbreitet. Während die Frau sich aus einer solchen Ehe vor allem soziale und wirtschaftliche Absicherung sowie eine Überwindung der Unfreiheit versprach, bot sich dem Mann auf diese Weise eine erhöhte Chance auf männliche Nachkommen, die eine Versorgung im hohen Alter garantierten. So lässt sich auch eine enge Verbindung zwischen Kinderlosigkeit und Polygamie erkennen.[7]

Auch bei den Nomadenstämmen der Araber galt schon lange vor dem Wirken Mohammeds die Polygamie als selbstverständlich. Eine Einschränkung der Anzahl an Ehefrauen gab es nicht[8], Berichte sprechen teilweise von bis zu 500 Gemahlinnen[9]. Zwar dürfte es sich hierbei um Übertreibungen handeln, bis zu zehn Ehefrauen, die auf keinerlei Gleichberechtigung untereinander hoffen konnten, scheinen jedoch nicht unwahrscheinlich.[10] Der Sinn und Zweck der Ehe bestand für die vorislamischen Araber wohl vor allem darin, die (militärische) Macht des Stammes, der die zentrale gesellschaftliche Institution darstellte, durch einen Zuwachs von Söhnen, also zukünftigen Kriegern, zu stärken.[11] Die Geburt von Mädchen galt infolgedessen als unehrenhaft, nicht selten wurden weibliche Säuglinge direkt nach ihrer Geburt getötet. Auch ansonsten besaßen Frauen, deren einzige Aufgabe die Erziehung der Kinder war, faktisch keine Rechte, hatten in der Ehe kein Mitspracherecht und durften nicht erben.[12] Lediglich die Familie der Frau, die normalerweise einem anderen Stamm angehörte als die des Mannes, konnte ihr Schutz und Einfluss bieten.[13]

Die Heirat selbst stellte für die nomadischen Araber wohl eine reine Formsache dar, der keinerlei religiöse Bedeutung zukam.[14] So war auch die Ehe ein eher regelloses, sehr flexibles Konzept: Neben den üblichen Verträgen und Abkommen zwischen den Familien und Stämmen war es durchaus Sitte, seine Gemahlin durch Raub, Kauf oder Erbe zu empfangen.[15] Ebenso unkompliziert erfolgte auch die Scheidung: Die Frau, die dem absoluten Willen des Mannes unterlag, konnte nach dessen Gutdünken geschieden und anschließend verstoßen oder versklavt werden. Eine Unterscheidung zwischen Besitz und Ehe gab es faktisch nicht.[16]

2.2. Verankerung im Koran

Trotz des Stellenwertes, den die Mehrehe für die antike arabische Kultur besaß, und obwohl das Thema heute derart konfliktgeladen ist, lässt sich im Koran nur eine sehr begrenzte Anzahl an Textstellen finden, die sich auf diese Praxis beziehen. Tatsächlich sind es nur einige wenige Verse der vierten Sure (An-Nisa/Die Frauen), die sich mit Polygamie in Verbindung bringen lassen. Von herausragender Bedeutung ist hierbei Vers 3:

„Und so ihr fürchtet, nicht Gerechtigkeit gegen die Waisen zu üben, so nehmt euch zu Weibern, die euch gut dünken, (nur) zwei oder drei oder vier; und so ihr (auch dann) fürchtet, nicht billig zu sein, heiratet nur eine oder was eure Rechte (an Sklavinnen) besitzt. Solches schützt euch eher vor Ungerechtigkeit“[17]

Zahlreiche Muslime sahen und sehen in jenen Worten die göttliche Legitimation der Mehrehe[18], die allerdings gewissen Bedingungen unterworfen ist: Im Gegensatz zur vorislamischen Zeit wird die maximale Anzahl an Ehefrauen auf maximal vier begrenzt. Außerdem muss der Mann seine Gemahlinnen untereinander gleichberechtigt behandeln.[19] Allein diese Einschränkungen stellen verglichen mit der vorislamischen Situation eine enorme Verbesserung der Stellung der Frau dar. So betont auch Engineer, dass es sich bei dem Vers um eine erhebliche Stärkung der Rechte der Frau handle, die jedoch aufgrund des patriarchalen Umfeldes Mohammeds gewissen Einschränkungen unterworfen war.[20]

Dennoch fällt auf, dass die eigentliche Intention des Verses kaum die Legitimation der Polygamie sein dürfte. Stattdessen steht der gerechte Umgang mit Waisen(-mädchen) im Vordergrund. So weist auch Gunawan Adnan darauf hin, dass Vers 3 nur in Kombination mit Vers 2 verstanden werden könne[21], der den gerechten Umgang mit Waisen vorschreibt.[22] Um die wahre Bedeutung des Verses verstehen zu können, scheint es also unumgänglich, den historischen und sozialen Hintergrund von dessen Entstehung näher zu betrachten.

In vorislamischer Zeit hatten verwaiste Mädchen ein schweres Schicksal zu ertragen. Gerade jene, die über ein gewisses Vermögen verfügten, hatten ohne den familiären Schutz die Gier ihres Wächters zu fürchten. Dies verdeutlicht auch eine von dem islamischen Gelehrten At-Tabari überlieferte Erzählung von 'Aisha bint Abubakr, einer der Frauen Mohammeds. Diese besagt, dass der zweite und dritte Vers der vierten Sure in Verbindung mit einer wohlhabenden Waisen verkündigt worden sei. Deren Wächter habe sie ihrer Schönheit und ihres Reichtums wegen gegen ihren Willen ehelichen wollen. Um dies zu verhindern, seien die Verse 2 und 3 verkündigt worden. Der Wächter habe nun den Reichtum nicht mehr für einen großen Harem ausgeben können und sei außerdem dazu gezwungen gewesen, seine Frauen (und somit auch die Waise) gerecht behandeln zu müssen.[23]

Eine weitere inhaltliche Dimension des Verses bietet ein Blick auf die islamische Geschichte. Besonders ein Ereignis ist mit der Verkündigung des Verses in Verbindung zu bringen: die Schlacht von Uhud 625 n. Chr zwischen den Muslimen um Mohammed und dem Stamm der Quraish, die zu zahlreichen Verlusten auf islamischer Seite führte.[24] Nach dem Ende der Schlacht herrschte innerhalb der muslimischen Gemeinde aller Wahrscheinlichkeit nach ein großes Ungleichgewicht der Geschlechter. Viele Männer hatten ihr Leben gelassen und so ihre Ehefrauen zu Witwen und ihre Kinder zu (Halb-) Waisen gemacht. Die Familien der Ehemänner und Väter, die nicht vom Schlachtfeld zurückgekehrt waren, besaßen nun keinerlei Absicherung mehr und mussten mit dem Schlimmsten rechnen. Es scheint daher nicht unwahrscheinlich, dass Vers 3 mit der Absicht verkündigt wurde, jene sozialen Probleme zu überwinden.[25] Für diese These spricht auch eine sprachwissenschaftliche Untersuchung des Verses durch Muhammad Sharur, die zum Ergebnis hat, dass es sich bei der zweiten/dritten/vierten Ehefrau um eine Witwe handeln müsse. Außerdem verweise die sprachliche Struktur darauf, dass die Kinder jener Witwe dieselben Rechte genössen wie jene aus erster Ehe.[26]

Es zeigt sich also, dass es sich beim 3. Vers der Sure An-Nisa ursprünglich eher um einen Akt der Barmherzigkeit als um das Erbe einer patriarchalen Gesellschaft handelt. Nicht die Unterdrückung der Frau, sondern der Schutz von Witwen und Waisen in besonderen Situationen scheint Sinn und Zweck der vom Koran gebilligten Polygamie gewesen zu sein.

Dass in der Tat Monogamie das Leitbild der islamischen Ehe darstellt, versucht auch Maulana 'Umar Ahmad 'Usmani zu verdeutlichen, indem er die Beziehung von Adam und Eva, also eines Mannes und einer Frau zum Ideal erklärt.[27] Auch Engineer kommt zu dem Schluss, dass es die eigentliche Intention jener Textstelle gewesen sei, monogame Beziehungen sowie Gerechtigkeit gegenüber Witwen und Waisen zu stärken.[28] Ein Hinweis darauf stelle für ihn auch der Vers 129 der selben Sure dar:

„Nimmer ist es euch möglich, in (gleicher) Billigkeit gegen eure Weiber zu verfahren, auch wenn ihr danach trachtet. Doch wendet euch nicht gänzlich (von der einen oder andern) ab, so daß ihr sie wie in der Schwebe lasset. Söhnet ihr euch aus und fürchtet ihr Allah, siehe, so ist Allah verzeihend und barmherzig.“[29]

Während Engineer jene Passage lediglich als Verdeutlichung der Ausnahmestellung von Polygamie versteht, wird sie von einigen Muslimen als ein indirektes Verbot der Mehrehe gesehen. Der Vers weise für sie darauf hin, dass es dem Mann unmöglich sei, seine Frauen gleichermaßen zu lieben. Da dies jedoch laut Vers 3 die Bedingung für die Mehrehe sei, ergebe sich im Umkehrschluss ein Verbot polygamer Beziehungen.[30] Diese Art der Interpretation lehnen jedoch sämtliche islamischen Rechtsschulen ab, da sie nicht der üblichen Argumentationsweise des Korans entspreche.[31] Aus ihrer Sicht beschränke sich die Forderung nach Gleichberechtigung auf eine rein materielle Ebene.[32] Auch At-Tabari entnahm dem Vers keineswegs ein Verbot der Polygamie, sondern lediglich die Aufforderung, keine Ehefrau völlig zu vernachlässigen. Die Unfähigkeit des Mannes, Herr über seine Gefühle zu sein, vergebe Allah.[33] Für Muhammad Asad stellt Vers 29 dagegen vor allem eine moralische Einschränkung[34] der Mehrehe dar.

Letztlich bleibt es fraglich, ob sich aus dem Koran tatsächlich eine Erlaubnis der Polygamie ableiten lässt bzw. ob sich diese nicht nur auf besondere, heute kaum noch gegebene Situationen bezieht. In keinem Fall jedoch findet sich eine Aufforderung zur Unterdrückung der Frau. Zumindest aus theologischer Sicht scheinen die Vorwürfe des Westens gegenüber der islamischen Polygamie daher unbegründet. Welche Bedeutung die Mehrehe jedoch in der heutigen Zeit hat, soll im nun folgenden zweiten Teil dieser Arbeit untersucht werden.

[...]


[1] Der Begriff der Polygamie, der eigentlich nur die Ehe mehrerer Personen ungeachtet des Geschlechts meint, soll im Folgenden synonym zur Polygynie, der Ehe eines Mannes mit mehreren Frauen, verwendet werden. Dies entspricht auch dem allgemein üblichen Gebrauch des Begriffs.

[2] Dies bezieht sich vor allem auf die (islam-)rechtliche Haltung. Inwieweit Polygamie aus praktischer Sicht der Normalität entspricht, soll an späterer Stelle erörtert werden.

[3] Adnan, Gunawan: Women and The Glorious Qur’an. Analytical Study of Women-Related Verses of Sura An-Nisa’, Göttingen 2004.

[4] Engineer, Asghar Ali: The Rights of Women in Islam, London 1992.Ders.: Islam, Women and Gender Justice, New Delhi 2001.Ders.: Women and Modern Society, New Delhi 2005.

[5] Friedl, Corinna: Polygynie in Mesopotamien und Israel. Sozialgeschichtliche Analyse polygamer Beziehungen anhand rechtlicher Texte aus dem 2. und 1. Jahrtausend v. Chr., Münster 2000 (= Alter Orient und Altes Testament, 277), S. 32.

[6] Ebd., S. 32 f.

[7] Ebd., S.19-23.

[8] Mondal, Sekh Rahim: Polygyny and Divorce in Muslim Society. Controversy and Reality, in: Engineer: Gender Justice, S. 131.

[9] Engineer: Rights of Women, S. 22.

[10] Ders.: Modern Society, S. 79 f.

[11] Adnan: Women, S. 32.

[12] Ebd., S. 24 f.

[13] Ebd., S. 35 f.

[14] Engineer: Rights of Women, S. 22.

[15] Adnan: Women, S. 33.

[16] Ebd., S. 25.

[17] Koran 4:3.

[18] Adnan: Women, S. 176.

[19] Allerdings, das muss an dieser Stelle eingeräumt werden, erlaubt der Vers auch eine unbegrenzte Anzahl an Sklavinnen bzw. Konkubinen, die dem Mann zur Verfügung stehen.

[20] Engineer: Modern Society, S. 80.

[21] Adnan: Women, S. 177.

[22] Koran 4:2.

[23] Adnan: Woman, S. 177.Engineer: Modern Society, S. 80.

[24] Waletzki, Stephanie: Ehe und Eheschließung in Tunesien. Zur Stellung der Frau in Recht und Gesellschaft, Berlin 2001 (= Islamkundliche Untersuchungen, 241), S. 167 f.

[25] Mondal: Polygyny and Divorce, S. 131f.Adnan: Women, S. 178 f.

[26] Adnan: Women, S. 180 f.

[27] Engineer: Modern Society, S. 85 f.

[28] Engineer: Modern Society, S. 80.

[29] Koran 4:129.

[30] Engineer: Modern Society, S. 82.Auch der Staat Tunesien begründet durch diesen Analogieschluss das Verbot der Polygamie (siehe Abschnitt 3.1.1 dieser Arbeit).

[31] El Alami, Dawoud Sudqi; Hinchcliffe, Doreen: Islamic Marriage and Divorce Laws of the Arab World, London 1996, S. 17.

[32] Waletzki: Tunesien, S. 168.

[33] Ebd.

[34] Asad, Muhammad: Die Botschaft des Koran. Übersetzung und Kommentar, Düsseldorf 2009, übers. v. von Denffer, Ahmad; Kuhn, Yusuf, S. 183.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Die Bedeutung der Polygamie für den Islam
Hochschule
Georg-August-Universität Göttingen  (Abteilung für Religionswissenschaft)
Veranstaltung
Einführung in die Religionsgeschichte
Note
1,0
Autor
Jahr
2011
Seiten
17
Katalognummer
V295536
ISBN (eBook)
9783656934554
ISBN (Buch)
9783656934561
Dateigröße
485 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
bedeutung, polygamie, islam
Arbeit zitieren
Julius Burghardt (Autor), 2011, Die Bedeutung der Polygamie für den Islam, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/295536

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