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Verbesserung der Konzentrationsleistung durch Jonglieren

Eine Einzelfallstudie

Titel: Verbesserung der Konzentrationsleistung durch Jonglieren

Seminararbeit , 2014 , 21 Seiten , Note: unbenotet

Autor:in: Michael Schmitt (Autor:in)

Sport - Sportpsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Konzentration ist wichtig. Wer sich nicht konzentrieren kann, ist nicht leistungsfähig, und wer nicht leistungsfähig ist, der hat es in einer Leistungsgesellschaft schwerer als andere. Deshalb wird häufig nach Möglichkeiten gesucht, diese wichtige Fähigkeit zu verbessern. Bestenfalls werden hierfür Methoden gesucht, deren Verwendung auch noch Spaß macht. Die Wirkungshoffnung „Konzentrationsverbesserung“ steht jedoch je nach Kontext entweder im Vordergrund (u. U. die Schule) oder sie ist lediglich ein positiver Nebeneffekt (Freizeit). In beiden Fällen könnte sich das Jonglieren als eine gute Möglichkeit hervortun.

Ob die Jonglage langfristig die Konzentrationsfähigkeit verbessert, kann in dieser Seminararbeit leider nicht untersucht werden. Stattdessen stellt sie die Frage, ob sich die Konzentrationsleistung als momentaner Zustand durch das relativ kurzzeitige Üben der Drei-Ball-Jonglage steigern lässt. Im Folgenden soll dementsprechend in einer Einzelfallstudie überprüft werden, ob und gegebenenfalls inwieweit sich die Konzentrationsleistung dadurch verändert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Hintergrund

2.1 Definitionen

2.1.1 Konzentrationsleistung

2.1.2 Jonglieren

3 Methodisches Vorgehen

3.1 Überblick und Hypothesen

3.2 Charakterisierung und Akquise der Probandin

3.3 Untersuchungsdesign und –verfahren

3.3.1 Konzentrationstests allgemein

3.3.2 Der Konzentrations-Leistungs-Test – Revidierte Fassung (KLT-R)

3.3.3 Jonglieren üben

3.4 Statistisches Vorgehen

4 Darstellung und Interpretation der Ergebnisse

4.1 Eingangstest

4.2 Ausgangstest

4.3 Ein- und Ausgangstest im direkten Vergleich

4.3.1 Die quantitative Konzentrationsleistung im Vergleich

4.3.2 Die qualitative Konzentrationsleistung im Vergleich

4.3.3 Die Leistungskonstanz bzw. die Fehlerverteilung im Vergleich

4.4 Zusammenfassung der Ergebnisse

5 Schluss

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, ob sich die Konzentrationsleistung einer Person kurzfristig durch das regelmäßige Üben der Drei-Ball-Jonglage steigern lässt. In einer Einzelfallstudie wird mithilfe standardisierter Tests vor und nach einem zweiwöchigen Übungsprozess analysiert, ob messbare Veränderungen in der Quantität und Qualität der Konzentration auftreten.

  • Wirkung von Jonglieren auf die Konzentrationsfähigkeit
  • Methodik des Konzentrations-Leistungs-Tests (KLT-R)
  • Systematisches Erlernen der Jonglage (REHORULI-Methode)
  • Deskriptive Auswertung von Konzentrationsdaten
  • Untersuchung von Leistungskonstanz und Fehlerverteilung

Auszug aus dem Buch

3.3.1 Konzentrationstests allgemein

Um die Konzentration zu testen, können Leistungstests herangezogen werden, in welchen der Proband dazu instruiert wird, Aufgaben zu bearbeiten. Dadurch wird die Leistung nicht nur beschrieben, sondern realisiert (Performanz). Das Erkenntnisinteresse daraus ist die maximale Leistung des Probanden, welche in einem numerischen Wert ausgedrückt wird. Dieser Wert bezieht sich auf die Anzahl der bearbeiteten Aufgaben und auf dabei gemachte Fehler. Durch den Vergleich mit der Normstichprobe kann eine Aussage über den Leistungsstand der getesteten Person gemacht werden. Sich schlechter darzustellen als es den Fähigkeiten entspricht („Faking Bad“) ist möglich. Sich besser darzustellen („Faking Good“) in der Regel nicht.

Die Aufgaben werden bearbeitet bis die Zeit abgelaufen ist oder die Fähigkeit zur Bearbeitung nicht mehr ausreicht. Es gibt richtige und falsche Antworten. Die Aufgabenschwierigkeit steigert sich meist im Verlauf des Tests (Gniewosz, 2011a; Rentzsch & Schütz, 2009).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung von Konzentration in der heutigen Leistungsgesellschaft dar und führt die Forschungsfrage ein, ob Jonglieren die Konzentrationsleistung kurzfristig steigern kann.

2 Theoretischer Hintergrund: Hier werden zentrale Begriffe definiert und die bisherige Forschungslage sowie theoretische Annahmen zur positiven Wirkung von Jonglieren auf kognitive Prozesse erläutert.

3 Methodisches Vorgehen: Dieses Kapitel beschreibt das Studiendesign, die Charakteristika der Probandin sowie die angewandten Testverfahren (KLT-R) und das Übungsprotokoll der Jonglage.

4 Darstellung und Interpretation der Ergebnisse: Dieser Abschnitt präsentiert die empirischen Daten des Eingangs- und Ausgangstests und vergleicht diese hinsichtlich Quantität, Qualität und Konstanz der Konzentrationsleistung.

5 Schluss: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, diskutiert ihre vorläufige Validität und zeigt praktische Anwendungsmöglichkeiten für das Jonglieren im Bildungs- und Freizeitbereich auf.

Schlüsselwörter

Jonglieren, Konzentrationsleistung, Einzelfallstudie, KLT-R, Konzentrationstraining, Bewegungsformen, Kognition, Leistungskonstanz, Fehlerverteilung, Drei-Ball-Jonglage, REHORULI, Sportwissenschaft, Gehirnintegration, Leistungsdiagnostik, Bewegungspädagogik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen regelmäßigem Jonglier-Training und der kurzfristigen Steigerung der menschlichen Konzentrationsleistung.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit verknüpft sportwissenschaftliche Aspekte der Bewegungskunst Jonglieren mit psychologischen Diagnostikverfahren zur Messung von Konzentration.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, in einer Einzelfallstudie zu prüfen, ob sich durch ein zweiwöchiges, tägliches Üben der Drei-Ball-Jonglage messbare Verbesserungen der Konzentrationsleistung nachweisen lassen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um ein einfaktorielles Experiment mit einem 'within-subject'-Design, bei dem ein standardisierter Konzentrationstest (KLT-R) vor und nach der Interventionsphase durchgeführt wurde.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die detaillierte Darstellung des methodischen Versuchsaufbaus inklusive des Übungsprotokolls sowie die deskriptive Analyse und Interpretation der Testergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Konzentration, Jonglieren, KLT-R, Einzelfallstudie und Leistungsdiagnostik beschreiben.

Warum wurde eine Einzelfallstudie gewählt?

Aufgrund des Umfangs einer Seminararbeit war eine repräsentative Stichprobe nicht möglich; daher wurde der Fokus auf eine detaillierte deskriptive Einzelfallanalyse gelegt.

Welches Fazit zieht der Autor in Bezug auf das Jonglieren?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass Jonglieren keinesfalls als sinnlose Spielerei abgetan werden sollte, da die Ergebnisse eine klare Tendenz zur Leistungssteigerung und potenziellen Lebensqualitätsverbesserung zeigen.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Verbesserung der Konzentrationsleistung durch Jonglieren
Untertitel
Eine Einzelfallstudie
Hochschule
Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg  (Institut für Sportwissenschaft)
Veranstaltung
Kompensatorische Bewegungsformen
Note
unbenotet
Autor
Michael Schmitt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
21
Katalognummer
V295752
ISBN (eBook)
9783656947097
ISBN (Buch)
9783656947103
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sport Sportwissenschaft Sportpsychologie Konzentration Konzentrationsleistung Konzentrationsleistungstest Leistungstest KLT-R Jonglage Jonglieren Dreiball-Jonglage
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Michael Schmitt (Autor:in), 2014, Verbesserung der Konzentrationsleistung durch Jonglieren, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/295752
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  21  Seiten
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