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Employability. Ausgangslage, Begriffsdefinition und Bedeutung

Titel: Employability. Ausgangslage, Begriffsdefinition und Bedeutung

Akademische Arbeit , 2007 , 19 Seiten

Autor:in: Sabine Braun (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Begriff „Employability“ macht seit einigen Jahren internationale Karriere. Er taucht immer häufiger in der Literatur auf. Die Wirtschaft findet sich zu Beginn des 21. Jahrhunderts in einem fundamentalen Wandel. Entscheidend für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen ist der Umgang mit diesen strukturellen Wandlungsprozessen. Nur durch Anpassungsfähigkeit und Schnelligkeit bei gleichzeitig hoher Innovationsfähigkeit wird das Unternehmen erfolgreich sein. Dabei ist die Qualifikation die wesentliche Voraussetzung für die Innovation. Employability ist hier ein Ansatz um die notwendige Dynamisierung des Arbeitsmarktes zu erreichen und eine für Unternehmen erforderliche flexible Struktur in der Belegschaft zu erreichen. Mitarbeiter und Unternehmen werden dabei gleichermaßen in die Verantwortung genommen. Die Mitarbeiter müssen bereit sein, ihr Qualifikationsprofil ständig zu erweitern. Nur so können sie die Herausforderungen in wirtschaftlicher, technologischer und gesellschaftlicher Sicht bewältigen. Die Unternehmen müssen ihrerseits die Weiterbildung der Mitarbeiter unterstützen und die Erfolgsmöglichkeiten fördern. Employability hat auch gesellschaftspolitische Relevanz. Die Probleme am Arbeitsmarkt, insbesondere die Situation der Jugendlichen, können nur durch eine größere Durchlässigkeit und Flexibilisierung der Arbeitsgesellschaft behoben werden. Der Öffentlichkeit oft unbewusst ist der hohe Anteil an Jugendlichen, die eine neue bzw. überhaupt eine Arbeits- oder Ausbildungsstelle suchen. 2004 waren ca. 120.000 Jugendliche unter 20 Jahren arbeitslos gemeldet. Die schlechte wirtschaftliche Situation gilt zwar als der Hauptgrund, es stellt sich jedoch die Frage, ob nicht weitere Faktoren ebenfalls eine Rolle spielen. Auch das in die Kritik geratene deutsche Bildungssystem könnte dazu beitragen, dass die Schulabgänger nicht den Anforderungen entsprechen und somit nicht beschäftigungsfähig sind.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Ausgangslage

2 Begriffsdefinition

3 Bedeutung der Employability im Zeitalter von PISA

3.1 Anforderungen an Kompetenzen

3.2 Aspekte der Beschäftigungsfähigkeit bei Ausbildungsplatzbewerbern

3.3 Nutzen und Befürchtungen in Zusammenhang mit Employability

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit dem Konzept der Employability, definiert dessen Bedeutung in der modernen Arbeitswelt und untersucht kritisch, wie Bildungssysteme und Unternehmen die Beschäftigungsfähigkeit von Individuen fördern können, insbesondere vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher und technologischer Wandlungsprozesse.

  • Grundlegende Begriffsdefinition von Employability und Abgrenzung zu verwandten Konzepten.
  • Analyse der Anforderungen an Kompetenzen in einer sich wandelnden Arbeitswelt.
  • Untersuchung der Beschäftigungsfähigkeit bei Ausbildungsplatzbewerbern unter Berücksichtigung von PISA-Ergebnissen.
  • Darstellung des Nutzens und der potenziellen Befürchtungen im Kontext von Employability-Strategien.

Auszug aus dem Buch

1 Ausgangslage

„Die Arbeitswelt befindet sich im Umbruch. Technologische, ökonomische, gesellschaftliche und demografische Entwicklungen nehmen gleichermaßen Einfluss und führen zu weitreichenden Veränderungen.“ Dass die Arbeit heute anders funktioniert als vor 20 Jahren, dazu hat die Technologie in erheblichem Maße beigetragen. Dies betrifft vor allem Entwicklungen in der Informations- und Kommunikationstechnik. Es lassen sich drei große Entwicklungslinien erkennen: Die Geräte sind anspruchsvoller und kurzlebiger geworden. Durch Virtualisierung von Produkten und Dienstleistungen haben sich völlig andere Wertschöpfungsprozesse entwickelt. Technologische Entwicklungen durchdringen alle Lebens- und Arbeitsbereiche. Prozesse werden beschleunigt und Abläufe und Strukturen verkürzt.

Betrachtet man die Arbeitswelt von der ökonomischen Seite, wird sie durch zwei Trends beeinflusst: 1. Globalisierung, 2. Entwicklung zur Wissensgesellschaft. Durch die Globalisierung haben sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verändert. Denn Globalisierung hat viele Gesichter. Eines davon ist die uneingeschränkte Mobilität von Märkten, Produzenten und Konsumenten. Das heißt, jedes Produkt ist für jedermann jederzeit an jedem Platz der Welt verfügbar. Obwohl die Produkte noch eine regionalspezifische Ausprägung besitzen, werden sie transnational hergestellt, vertrieben und eingesetzt. Dafür sind Flexibilität und Mobilität erforderlich. Dies führt zur Anpassungsfähigkeit an immer neue komplexe Arbeits- und Lernfelder.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Ausgangslage: Dieses Kapitel beschreibt den tiefgreifenden Wandel der Arbeitswelt durch technologische, ökonomische, gesellschaftliche und demografische Einflüsse.

2 Begriffsdefinition: Hier wird der Begriff Employability als Beschäftigungsfähigkeit definiert und in seinem historischen sowie heutigen Kontext erläutert.

3 Bedeutung der Employability im Zeitalter von PISA: Das Kapitel beleuchtet, warum die Beschäftigungsfähigkeit von Jugendlichen aufgrund von Defiziten im Bildungssystem eine kritische Herausforderung für Unternehmen darstellt.

3.1 Anforderungen an Kompetenzen: Es werden die notwendigen fachlichen, sozialen und methodischen Kompetenzen identifiziert, die für die Sicherung der Employability erforderlich sind.

3.2 Aspekte der Beschäftigungsfähigkeit bei Ausbildungsplatzbewerbern: Dieses Kapitel stellt die Diskrepanz zwischen geforderten und tatsächlichen Qualifikationen bei jungen Bewerbern anhand von Analysen dar.

3.3 Nutzen und Befürchtungen in Zusammenhang mit Employability: Abschließend werden die Vorteile für Unternehmen und Individuen den Ängsten und Risiken gegenübergestellt, die mit diesem Konzept verbunden sind.

Schlüsselwörter

Employability, Beschäftigungsfähigkeit, Arbeitswelt, Wissensgesellschaft, Globalisierung, Kompetenzentwicklung, PISA-Studie, Schlüsselqualifikationen, Personalmanagement, Nachwuchssicherung, Wertewandel, Bildungssystem, Arbeitsmarkt, Flexibilität, Innovation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Begriff Employability als Antwort auf die strukturellen Veränderungen in der modernen Arbeitswelt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen den technologischen und ökonomischen Wandel, die Anforderungen an Kompetenzen sowie die Herausforderungen bei der Qualifizierung von Ausbildungsplatzbewerbern.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Bedeutung der Beschäftigungsfähigkeit als strategische Notwendigkeit für Unternehmen und Individuen zu verdeutlichen und Möglichkeiten der Förderung aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturanalyse und konzeptionelle Arbeit, die auf existierenden Studien, Berichten und theoretischen Modellen zum Thema Employability basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Employability, die Analyse der Anforderungen an Kompetenzen und eine kritische Auseinandersetzung mit den Chancen und Befürchtungen des Konzepts.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Besonders prägend sind Begriffe wie Beschäftigungsfähigkeit, Kompetenzanforderungen, Wissensgesellschaft und Personalentwicklung.

Welchen Einfluss hat die PISA-Studie auf die Ausführungen?

Die PISA-Studie dient als Beleg für die Defizite im aktuellen Bildungssystem und verdeutlicht die Kluft zwischen schulischer Ausbildung und den Anforderungen der Wirtschaft.

Welche Rolle spielt die „Vollkaskomentalität“ in der Arbeit?

Die Autorin führt die Vollkaskomentalität als einen Grund für die eingeschränkte Entwicklung von Eigenverantwortung und unternehmerischem Denken bei jungen Arbeitskräften an.

Warum wird das „Haus des Lernens“ thematisiert?

Das „Haus des Lernens“ wird als Zukunftsvision für moderne Schulen präsentiert, in der sowohl Fachwissen als auch überfachliche Qualifikationen gefördert werden.

Was sind die Hauptbedenken der Unternehmen bei Employability?

Zu den Bedenken zählen unter anderem der mögliche Machtverlust von Führungskräften, steigende Kosten und eine Abnahme der Loyalität der Mitarbeiter zum Unternehmen.

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Details

Titel
Employability. Ausgangslage, Begriffsdefinition und Bedeutung
Autor
Sabine Braun (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
19
Katalognummer
V296130
ISBN (eBook)
9783656940081
ISBN (Buch)
9783656940111
Sprache
Deutsch
Schlagworte
employability ausgangslage begriffsdefinition bedeutung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sabine Braun (Autor:in), 2007, Employability. Ausgangslage, Begriffsdefinition und Bedeutung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/296130
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Leseprobe aus  19  Seiten
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