Ausweg Amerika. Die Vereinigten Staaten als Zuflucht deutscher Auswanderer aus der Sicht von Gustav Struve


Hausarbeit (Hauptseminar), 2015
24 Seiten, Note: 1,25

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Auswandererbewegung aus Deutschland in die USA
2.1 Überblick über die Auswanderung im 19. Jahrhundert
2.2 Zusammenhang zwischen Auswanderung und Revolution (1848/49)

3. Informationsmöglichkeiten über das Zielland

4. Gustav Struve: biographischer Hintergrund

5. Wegweiser für Auswanderer (1867): Das Leben in Amerika

6. Quellenbewertung: Beurteilung von Struves Einschätzungen

7. Schluss

Quellenverzeichnis

Literaturverzeichnis

„Die Auswanderung nach Nordamerika wird dieses Jahr in einem ungeheuren Maßstabe vor sich gehen. Auf allen Landstraßen begegnet man Wagen voll Greise, Männer, Weiber und Kinder. In der That ist auch in manchen Landesgegenden die Noth namenslos, und alle Anstrengungen der vielerprobten schwäbischen Wohlthätigkeit vermögen nicht aufzukommen gegen das immer gewalthiger hereinbrechende Elend […].“ Stuttgart, 30. März 18471

1. Einleitung

Schon den Zeitgenossen der Mitte des 19. Jahrhunderts war bewusst, dass sie in einer Epoche beispielloser Auswanderung aus Deutschland lebten. Es ist daher wenig überraschend, dass dieses Jahrhundert oft als „Jahrhundert der Massenauswanderung“2 bezeichnet wird. Obgleich die zahlreichen Emigranten teilweise vollkommen unterschiedliche Motive hatten, ihr Heimatland zu verlassen, so ist es ein Phänomen, das in ganz Europa anzutreffen war. Es zog sich durch sämtliche gesellschaftliche Schichten und Berufsgruppen; es ergriff sowohl die ärmliche Unterschicht als auch wohlhabende Aristokraten. Diese Breite ist unter anderem zurückzuführen auf die gute Informationslage über das jeweilige Zielland, sodass man sich schon in der Heimat mit den Gegebenheiten in der „neuen Welt“ vertraut machen konnte.

Angesichts des Gewichts dieser Thematik kann sich die vorliegende Arbeit nicht in aller Breite auf die europäische Auswanderungsbewegung konzentrieren, und ist daher vornehmlich auf die Auswanderung aus Deutschland in die Vereinigten Staaten von Nordamerika im 19. Jahrhundert fokussiert. Ausgangspunkt meiner Untersuchung ist ein Handbuch von Gustav Struve aus dem Jahr 18673, anhand dessen ich zum Einen die erhältlichen Informationen für potenzielle Emigranten beleuchten möchte, zum Anderen untersuche ich den Standpunkt Struves bezüglich der Vereinigten Staaten näher. Er selbst gehörte den German Forty-Eighters an, jener Gruppe von Auswanderern, die Deutschland nach der gescheiterten Revolution von 1848/49 desillusioniert verließen bzw. verlassen mussten. Die Kernfragen der Arbeit konzentrieren sich deshalb auch auf die Person Struves: Wie sieht er die Vereinigten Staaten als Zielland? Worauf baut sich dieses Wissen auf und was haben eigene Erlebnisse dazu beigetragen? Ebenso werde ich untersuchen, ob sein Werk ausreichende Objektivität besitzt und wie fundiert sein Wissen überhaupt sein kann. Warum Struve gerade die Staaten als Ziel empfiehlt, wo er doch selbst nach einigen Jahren Aufenthalt wieder nach Deutschland zurückkehrte, wird ebenfalls Gegenstand nachfolgender Untersuchung sein. Die übergeordnete These, dass die Berichterstattung und Informationen über das Zielland selten objektiv waren, wird sich deshalb anhand der gestellten Leitfragen klären und im Schlussteil beantwortet werden.

Daraus ergeben sich inhaltlich folgende Begrenzungen für die vorliegende Arbeit: Den Revolutionsverlauf von 1848/49 setze ich als behandeltes Wissen im zugehörigen Basiskurs voraus. Im ersten Kapitel gebe ich lediglich eine knappe allgemeine Übersicht zur Auswanderungsbewegung als allgemeines Hintergrundwissen. Der Fokus liegt im Dunstkreis der Revolution und der Biographie Gustav Struves sowie der Gruppe der Forty-Eighters. Grundlage dieses Kapitels bilden zwei Handbücher zum 19. Jahrhundert4,5, die das Stichwort „Auswanderung“ prägnant und übersichtlich behandeln, sowie Siemanns Grundlagenwerk zur Gesellschaft6 und ein Exkurs-Kapitel einer Hochschulschrift zum Thema Auswanderung aus Süddeutschland.7 Als weiteres namhaftes Grundlagenwerk ist in diesem Zusammenhang auch Zuckers Forty-Eighters8 zu nennen, welches einen guten Überblick über Situation auf beiden Seiten des Ozeans mit besonderem Augenmerk auf die politisch motivierten Einwanderer bietet. Deutsches Herz und amerikanischer Verstand9 ermöglicht einen guten Einblick in die Beweggründe dieser politischen Zuzügler, ebenso die Online-Plattform des German Heritage10. Im zweiten Kapitel beschäftige ich mich näher mit der Informationslage über das Zielland Nordamerika in Deutschland, wie sich Struve selbst informiert hat und was seine Beweggründe zur Emigration waren. Dazu habe ich die ebenfalls von Struve verfassten Hefte Diesseits und Jenseits des Oceans11 verwendet, um mehr über seine persönlichen Motive zu erfahren, sowie wiederum die o.g. Handbücher. Das vierte Kapitel gibt eine kurze Auskunft über das Leben Struves und ist die Basis für die Quellenbewertung, da es seinen Charakter, seine Werte und Positionen darstellt, welche maßgeblich den Ton seiner Publikationen beeinflusst haben. Dieser Abschnitt basiert auf einer kurzen biografischen Angabe bei Zucker und einer ausführlichen Beschreibung von Struves Charakter bei Reimann.12 Dazu habe ich seine Standpunkte analysiert und diese mit seiner Biographie und den Aussagen anderer Historiker im Sinne der Zeit verglichen. Im nächsten Abschnitt beleuchte ich sein Werk, den Ratgeber für Auswanderungswillige von 1867, genauer und stelle dar, wie Struve die Situation in den Vereinigten Staaten darstellt. Das sechste Kapitel befasst sich sodann mit der Bewertung und Kritik des Ratgebers anhand der eingangs genannten Leitfragen. Dazu habe ich zum Vergleich Winzers Emigranten13 herangezogen, sowie Aussagen Zuckers und Struves eigene rückblickende Beschreibung seines Aufenthaltes in Nordamerika in den bereits genannten Heften. Im Schluss findet sich eine prägnante Zusammenfassung der Arbeit und die abschließende Beantwortung und Bewertung der Leitfragen sowie Ansatzpunkte für weiterführende Fragestellungen.

Ein Blick auf die Forschungslage zeigt deutlich, dass es bezüglich der Revolution von 1848/49 im Allgemeinen und der Auswanderung nach Nordamerika im Besonderen bereits eine Vielzahl von Untersuchungen gibt. Zu letzterem Thema entstanden diese vor allem Ende des 19. Jahrhunderts im Hinblick auf soziale und wirtschaftliche Ursachen der Massenauswanderungen und die Auswanderungspolitik der einzelnen europäischen Staaten.14 Jedoch fehlt es an einer umfassenden gesamteuropäischen Perspektive zur Sozialgeschichte im 19. Jahrhundert. Zu den Errungenschaften Deutscher in der neuen Heimat sind im Gegensatz dazu einige Werke erschienen, teilweise sogar autobiographische Darstellungen15. Während des Dritten Reiches wurde das Thema hauptsächlich aus ideologischen Motiven untersucht, da damals das Auswandern genau wie in Bismarcks Zeiten als Verrat am Vaterland angesehen wurde. In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Thema Emigration zunächst richtiggehend tabuisiert und erst in den 1970er Jahren wieder international aufgegriffen. Dennoch konzentrierten sich die nachfolgenden Studien auf die nordeuropäischen Auswanderer aus Skandinavien, sodass für Mitteleuropa durchaus Aufholbedarf in den transatlantischen Studien besteht. Außerdem ist die Ansiedelung deutscher Gruppen in Nordamerika noch wenig beachtet worden, was aber auch an der schwierigen Quellenlage und der Tatsache der steten Zerstreuung und Wanderung innerhalb des Landes liegt.

Schließlich möchte ich den Begriff „Amerika“ für diese Arbeit noch festlegen. Hauptaugenmerk liegt wie eingangs festgehalten auf der Wanderungsbewegung in die Vereinigten Staaten von Nordamerika; der Einfachheit halber werden diese hier „Amerika“ bzw. „Nordamerika“ benannt.

2. Die Auswandererbewegung aus Deutschland in die USA

2.1 Überblick über die Auswanderung im 19. Jahrhundert

Stetig steigendes Bevölkerungswachstum, der Fall der Auswanderungsverbote aus den deutschen Einzelstaaten bis 1820 und eine instabile wirtschaftliche und auch vermehrt prekäre politische Situation werden in der Literatur als Hauptgründe für die massenhafte Auswanderung aus Europa angeführt. Da fast überall ähnliche Umstände herrschten, war eine innereuropäische Wanderungsbewegung kaum vorhanden, außer in Länder wie England, der Schweiz oder Frankreich, die politisch Verfolgten als zeitweiliges Exil dienten.

Neben den oben genannten push factors existierten gleichermaßen auch pull factors. Häufig war der Wunsch, Deutschland zu verlassen, genährt von der Hoffnung auf generell bessere Lebensaussichten. Oft spielten zu geringer Grundbesitz, ein Mangel an Arbeitsplätzen und niedrige Löhne, unter anderem hervorgerufen durch die Industrialisierung, eine wesentliche Rolle. 16 Die Aussicht auf reichlich verfügbares, unbebautes Land und gute Aufstiegs- und Verdienstmöglichkeiten ließ die Bindung an die Heimat schnell sinken. Politische Motive spielten ebenfalls eine wichtige Rolle. Wenngleich diese meist nicht der alleinige Grund waren, so bekräftigte eine generelle Unzufriedenheit mit und eine Unterdrückung durch das System oftmals den Entschluss zu gehen. Die Regierungen ihrerseits hielten Auswanderungswillige nicht zurück, in manchen Fällen war man erleichtert, dass der- oder diejenigen das Land verließen.17 Zudem trug die Abwanderung auch zur Entspannung der Engpässe im wirtschaftlichen18 und sozialen Bereich bei sowie zur Entschärfung politisch konfliktreicher Situationen, die aus diesen Spannungen resultierten. Für das Zielgebiet bedeutete dies in den meisten Fällen zunächst einmal wertvolles, meist junges Humankapital, um noch unbewohnte Territorien zu erschließen und um die Wirtschaftsentwicklung anzukurbeln. Den raschen Zuwachs an politischem und wirtschaftlichem Einfluss haben daher die Vereinigten Staaten zu einem großen Teil den zahlreichen Zuwanderern aus aller Welt zu verdanken. Gleichwohl haben beide Welten von den Beziehungen quer über den Ozean profitiert, da diese den transatlantischen Handel im Allgemeinen begünstigten und ausbauten. Bei aller Euphorie wird jedoch häufig übersehen, dass dies auch von den sogenannten „Zwangswanderungen“ abhing, nämlich dem Sklavenhandel nach Nord- und Südamerika, an dem sich auch europäischer Händler beteiligten.19

Was die gesellschaftlichen Gruppen angeht, welche bevorzugt auswanderten, so waren es in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts meist Angehörige aus klein- und unterbäuerlichen Schichten und Handwerker. Oft im ganzen Familienverband emigriert, verfügten sie über kaum mehr als die Mittel zur Überfahrt und den Erwerb von Land, Tieren und Gerätschaften. Teilweise musste man sich als Dienstbote auf eine bestimmte Zeit im Zielland verdingen, um die Kosten der Seereise abzuarbeiten. Die Zahl in diesem Zeitabschnitt beläuft sich auf insgesamt mehr als drei Millionen Europäer, davon stammten 600.000 bis 800.000 Menschen aus Deutschland.20 Vor allem nach den Hungerkrisen von 1816/17 nahm die Zahl der Neuankommenden stark zu. In der zweiten Hälfte des Jahrhunderts war es hauptsächlich die Krisenphase zwischen 1846 und 1850, welche die Emigration begünstigte. Europa musste hier durch die Revolutionen und Agrarkrisen große Einbußen in allen Bereichen verkraften. 21

Als grundsätzliches Novum dieser Epoche ist das stete Wachstum der Bevölkerung ohne Aussicht auf eine natürliche Begrenzung zu sehen. Technischer und medizinischer Fortschritt unterbanden den Ausbruch von Krankheiten und anderen Katastrophen, wie das in der Vergangenheit oft der Fall war. So stieg die Geburtenrate weiter an und die Sterbeziffer sank kontinuierlich. Ein Anstieg der Lebensmittelpreise sorgte jedoch für eine Strukturkrise, auch oft unter dem Begriff Pauperismus bekannt. In der Forschung ist es umstritten, ob die Abwanderung einen Nachteil oder einen Vorteil für das betroffene Gebiet darstellte.22 Fest steht, dass die Auswanderung nicht zwingend notwendig gewesen wäre, um das System zu regulieren, da das Wirtschaftswachstum ständig anstieg und in den Jahren nach der Revolution auch optimistische Prognosen gewagt wurden.23 Jedoch stellte die Abwanderung bestimmter Gruppen zunächst - wie bereits erwähnt - eine Entschärfung von gesellschaftlichen Konflikten dar. Fest steht auch, dass der große Strom aus Deutschland durchaus ein Ausdruck tiefgreifender Not und Verzweiflung gewesen ist.

Die neu entstandene Emigrationsindustrie, auf welche in Kapitel drei noch genauer eingegangen wird, verstärkte überdies die Pläne, in einem anderen Land einen Neuanfang zu wagen. Wichtig bleibt zu bemerken, dass es niemals eine eindimensionale Flucht war. Meistens stellten soziale Missstände, akute finanzielle Not und Arbeitsmangel ein Zusammenspiel dar, welches einen Schub durch die jeweils aktuellen politischen Missstände und die positiven Nachrichten aus Amerika erhielt. Die Hoffnungen auf persönliche Freiheit vor allem während der Reaktionszeit, sowie auf eine gute materielle Versorgung in Krisenzeiten machten es leichter, die Heimat hinter sich zu lassen.

Abschied von Deutschland.24

Als Routen wurden zunächst die traditionellen Wege des 18. Jahrhunderts gewählt. Per Schiff ging es auf den größeren deutschen Flüssen über Paris nach Le Havre am Atlantik oder über Antwerpen in den Hafen von Rotterdam. Nach dem Ausbau des Eisenbahnnetzes erhöhten sich Bequemlichkeit und Zeitersparnis; die Einschiffung erfolgte nun meist in Bremerhaven, dem bedeutendsten kontinentaleuropäischen Auswanderungshafen der Zeit. Als Zielhafen wurde meistens aufgrund der guten Anbindungen in sämtliche Landesteile New York auserkoren, aber auch Baltimore, New Orleans, Philadelphia und Boston wurden angesteuert.

Die Auswanderungsbeschränkungen wurden, wie oben festgestellt, in Deutschland bis 1820 aufgehoben, sodass als Hinderungsgründe lediglich laufende Ermittlungen, Militärdienst oder finanzielle Verpflichtungen eine Rolle spielten. Allerdings ist auch zu erwähnen, dass manchen Gefangenen ein Hafterlass bei sofortigem Verlassen des Landes gewährt wurde und viele trotz eines offiziellen Verbots ganz einfach heimlich auswanderten.

2.2 Zusammenhang zwischen Auswanderung und Revolution (1848/49)

Siemann stellt fest, dass die instabile politische Situation Ende der 1840er der ohnehin schon großen Auswanderungsbewegung noch einen zusätzlichen Schub verlieh.25 Die Hoffnung auf freiere staatliche Verhältnisse musste scheinbar endgültig begraben werden und die Maßnahmen der nachfolgenden Reaktion verstärkten die Unterdrückung der Bevölkerung noch umso mehr; die schlechte wirtschaftliche Situation vermochten die Landesherren jedoch nicht zu beseitigen. Eine allgemeine Resignation machte sich breit. Politisch Aktive konnten nach der Revolution in manchen Fällen ihren Beruf nicht mehr ausüben, dies war vor allem im Staats- und Kirchendienst der Fall. Diejenigen Liberalen und Radikalen, die im Exil in der Schweiz, in Frankreich oder in England noch auf eine Rückkehr hofften, sahen ein, dass dies in nächster Zeit nicht möglich sein würde. Da sie selbst im Exil noch verfolgt und überwacht wurden und der Druck auf die Aufnahmeländer stieg, brauchte man schließlich eine langfristige Bleibe und oft fiel die Wahl auf Übersee.26 Warum aber erschien Amerika den Achtundvierzigern so attraktiv? Zunächst einmal eilte dem Land der Ruf voraus, Ausländer bereitwillig aufzunehmen und viele Europäer verfolgten mit großem Interesse dessen neue Staats- und Gesellschaftsform. Des Weiteren galt der nordamerikanische Staatenbund als der damals fortschrittlichste und freieste Staat der Erde ohne einengende Beschränkungen durch unterdrückerische Gesetze und monarchische Systeme. Der gleichberechtigte Zusammenschluss aller eingewanderten Ethnien ohne angelsächsische Dominanz wie beispielsweise in Kanada sprach den Neuankömmlingen ihre Identität nicht ab, sondern ermöglichte es ihnen, sich gewinnbringend einzubringen und ihre Werte und Überzeugungen weiterhin zu verfolgen. Dies entsprach auch dem kosmopolitischen, weltoffenen Wesen der Achtundvierziger. Heinzen formulierte treffend „deutscher Geist und amerikanischer Politik“ hätten sich ergänzt und bei Schurz27 haben sich das „deutsche[…] Herz und [der] amerikanische[…] Verstand“28 gut zusammengefunden ohne sich auszuschließen. Die Revolution und anschließende Unabhängigkeit von England nahmen sie als Identifikationsangebot an und sahen es auch als eine Chance, die noch vorhandenen Missstände in Amerika zu beseitigen und die republikanischen Ideale29 neu zu beleben und endgültig zu verwirklichen. Auch kann darin die Weiterführung der gescheiterten Revolution in Deutschland gesehen werden.

[...]


1 Oldenburgische Zeitung No. 30, 13.04.1847. Online in Internet: URL: http://www.nausa.uni-oldenburg.de/juerjens/index.html. [Abrufdatum 10.03.2015].

2 Von Hippel, W. und Stier, B. (Bearb.): Europa zwischen Reform und Revolution 1800-1850. Stuttgart 2012 (=Handbuch der Geschichte Europas, Bd. 7).

3 Struve, Gustav: Kurzgefaßter Wegweiser für Auswanderer mit besonderer Rücksicht auf Nordamerika die brittischen Colonien, Mexiko, die südamerikanischen Republiken, Brasilien und Australien. Bamberg 1867. Online in Internet: URL: http://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb10434379.html. [Abrufdatum 10.03.2015]

4 Von Hippel: Handbuch Europas Bd. 7

5 Fisch, Jörg (Bearb.): Europa zwischen Wachstum und Gleichheit 1850-1914. Stuttgart 2002. (= Handbuch der Geschichte Europas, Bd. 8).

6 Siemann, Wolfram: Gesellschaft im Aufbruch. Deutschland 1848-1871. In: Moderne deutsche Geschichte, hrsg. Von Hans-Ulrich Wehler. Frankfurt am Main 1996.

7 Henßler, Patrick: Schreiten wir vorwärts und gründen unmerklich Reiche. Schwäbische Revolutionäre in den Vereinigten Staaten von Amerika. Zur Kontinuität politischer Einstellungen. Frankfurt am Main 2007, S. 37-42. (= Europäische Hochschulschriften, Reihe 3. Geschichte und ihre Hilfswissenschaften.).

8 Zucker, Adolf E. (Hrsg.): The Forty-Eighters. Political Refugees of the German Revolution of 1848. New York 1950.

9 Mania, Mario: Deutsches Herz und amerikanischer Verstand. Die Nationale und Kulturelle Identität der Achtundvierziger in den U.S.A.. Frankfurt am Main 1993. (= Europäische Hochschulschriften, Reihe 14. Angelsächsische Sprache und Literatur).

10 Online in Internet: URL: http://www.germanheritage.com. [Abrufdatum 05.03.2015].

11 Struve, Gustav: Diesseits und Jenseits des Oceans. Zwanglose Hefte zur Vermittelung der Beziehungen zwischen Amerika und Deutschland. Coburg 1867. Online in Internet: URL: http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10017402-0. [Abrufdatum 05.03.2015].

12 Reimann, Mathias: Der Hochverratsprozeß gegen Gustav Struve und Karl Blind. Der erste Schwurgerichtsfall in Baden. Sigmaringen 1985.

13 Winzer, Fritz: Emigranten. Geschichte der Emigration in Europa. Mit 15 Karten von F. W. Stümbke. Frankfurt am Main 1986.

14 Online in Internet: URL: http://www.auswanderung-rlp.de/auswanderung-nach-nordamerika.html. [Abrufdatum 07.03.2015].

15 Schurz, Carl: Lebenserinnerungen. Berlin 1920.

16 Einführung der Realteilung, d.h. der besitzsplitternden Erbteilung verkleinert die Güter und die das Erwirtschaften von Gewinnen schwerer.

17 Gemeint sind politisch Radikale und die verarmten, unterbürgerliche Schichten.

18 Spannungen gab es v.a. auf dem knappen Arbeitsmarkt und wegen Bodenknappheit.

19 Zwischen 1800 und 1850 beläuft sich die Zahl der eingewanderten Sklaven auf drei Millionen Menschen.

20 Von Hippel: Handbuch Europas Bd. 7, S. 298.

21 Zwischen 1846-50 kamen 256.000 Auswanderer pro Jahr von Europa nach Amerika. Bis 1914 sind insgesamt 40 Mio. Menschen aus Europa in überseeische Länder ausgewandert. Ebd., S. 298.

22 Fisch: Handbuch Europas Bd. 8, S. 253.

23 Siemann: Gesellschaft im Aufbruch, S. 127.

24 Online in Internet: URL: http://www.noz.de/media/2013/09/15/ueber-zeitungsanzeigen-nahmen-auswanderer-abschied_full.jpg (Stadtarchiv Lingen). [bgerufen am 14.03.2015].

25 Siemann: Gesellschaft im Aufbruch, S. 134.

26 Allein aus politischen Gründen aus Deutschland Ausgewanderte machten max. 10% in der Gesamtzahl aus.

27 Beide waren Angehörige der Forty-Eighters.

28 Mania: Deutsches Herz und amerikanischer Verstand. S. 88f.

29 Die Ideale der Republikaner waren Staatliche Einheit, Freiheit u. eine demokratische Verfassung.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten

Details

Titel
Ausweg Amerika. Die Vereinigten Staaten als Zuflucht deutscher Auswanderer aus der Sicht von Gustav Struve
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München  (Historisches Seminar)
Veranstaltung
Vertiefungskurs: Die Revolution 1848/49 in Europa
Note
1,25
Autor
Jahr
2015
Seiten
24
Katalognummer
V296216
ISBN (eBook)
9783656947073
ISBN (Buch)
9783656947080
Dateigröße
795 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Europa, Forty-Eighters, 1848, 1849, Revolution, 19. Jahrhundert, Deutschland, Gustav Struve, Amerika, Auswanderung, Neue Welt, Nordamerika, Massenauswanderung
Arbeit zitieren
Marlene Weber (Autor), 2015, Ausweg Amerika. Die Vereinigten Staaten als Zuflucht deutscher Auswanderer aus der Sicht von Gustav Struve, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/296216

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