Le Livre de la Cite des Dames. Wider die Vorwürfe misogyner Autoren. Christine de Pizans Verteidigung der Frauen.


Hausarbeit (Hauptseminar), 2004

24 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Christine de Pizan
2.1 Leben
2.2 Schriften

3. Le Livre de la Cité des Dames
3.1 Eingangsszene
3.1.1 Die drei Tugenden
3.1.2 Rahmenhandlung
3.2 Quellen
3.3 Verteidigung der Frauen

4. Der Inhalt
4.1 Erstes Buch: vernunftbegabte Frauen
4.1.1 Herrscherinnen: Semiramis und die Amazonen
4.1.2 Erfinderinnen: Ceres, Isis und Minerva
4.2 Zweites Buch: tugendhafte Frauen
4.2.1 Die Liebende: Thisbe
4.2.2 Die Keusche: Lucretia
4.3 Drittes Buch: Die frommen Frauen
4.3.1 Maria, die himmlische Königin der Stadt
4.3.2 Die Vita der heiligen Christine
4.3.3 Christine de Pizans Schlussansprache an die Leserinnen

5. Ausblick

Literaturverzeichnis
a) Primärliteratur
b) Sekundärliteratur

Anhang

1. Einleitung

Le Livre de la Cité des Dames, so der Name eines aus dem Spätmittelalter überlieferten Textes, wurde von einer der wenigen Frauen geschrieben, von denen aus dem Mittelalter Schriften überliefert sind. Wie der Titel - auf Deutsch Das Buch von der Stadt der Frauen - bereits andeutet, geht es in diesem Werk um eine Stadt, die von Frauen und für Frauen erbaut wird. In dieser Arbeit soll untersucht werden, unter welchen Bedingungen dieses Buch zu­stande kam. Da es sich um eine Schrift zur Verteidigung der Frau handelt, die aus den mittelal­terlichen Werken zu diesem Thema herausragt[1], stellt sich die Frage, was an dem Werk so ungewöhnlich ist, außer dass es von einer Frau geschrie­ben wurde.

Es gab immer wieder Stimmen, die sich über Christine de Pizan negativ äußerten, bekannt ist hier vor allem die 1894 durch Gustav Lanson erfolgte und bis in die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts rezipierte Kennzeichnung der Autorin als

„un des plus authentiques bas-bleus qu’il y ait dans notre littérature, la première de cette insupportable lignée des femmes auteurs, à qui nul ouvrage sur aucun sujet ne coûte, et qui pendant toute la vie que Dieu leur prête n’ont affaire que de multiplier les preuves de leur infatigable facilité, égale à leur universelle médiocrité.“[2]

Andere kritisieren dagegen aber, dass Christine de Pizan sich nicht genügend für die Rechte der Frau eingesetzt habe und lassen dabei den historischen Kontext beinahe außer Acht.[3]

Zu Beginn der Hausarbeit soll ein Blick auf das Leben der Christine de Pizan beleuchten, warum sie anders als viele ihrer Zeitgenossinnen eine so gebildete Frau war und warum sie so viele Schriften hinterließ, dass man von ihr als einzige Berufsschriftstellerin des Mittelalters[4] sprechen kann. Jeanine Moulin hat Folgendes über die Einzigartigkeit Christine de Pizans geschrieben:

„Elle est la première en tout. La première femme de lettres à vivre de sa plume. La première femme chef d’entreprise qui fait recopier et illustrer ses manuscrits et les vend à la clientèle qu’elle s’est créée. Le premier apôtre du féminisme aussi. (...) Enfin, la première historienne, ou l’une des premières (...)“[5]

Christine de Pizan ist also in mehrerer Hinsicht einmalig. In der vorliegenden Hausarbeit sollen dieser Sachverhalt und weitere Fragestellungen näher betrachtet werden: Wovon handelten ihre Werke? Wer waren ihre Auftraggeber? Warum war es so außergewöhnlich, dass eine Frau sich als Schriftstellerin betätigte? Dem historischen Kontext wird kein eigenes Kapitel gewidmet werden, vielmehr soll er an den passenden Stellen in den Text erklärend mitein­fließen. Ebenso soll auf die Rezeption der Frauenverteidigung in der Cité des Dames eingegangen werden. Auch Aufbau und Inhalt der Cité des Dames werden in dieser Arbeit näher betrachtet.

Christine de Pizan wird in der Literatur als „frühhumanistische Intellektuelle“[6] dargestellt und gilt als diejenige, die Dante in Frankreich bekannt ge­macht hat.[7] Im hier untersuchten Werk bezieht sie sich zudem häufig auf Schriften Boccaccios; auf diesen Sachverhalt soll näher eingegangen werden. Auch weitere Autoren werden von ihr aus­drücklich erwähnt oder auch als Quellen für die Cité des Dames herangezogen. Hierauf soll ein näherer Blick geworfen werden, denn bei genauerer Betrachtung ist dieses Werk Christi­nes besser zu verstehen, wenn man weiß, an welchen Stellen der Cité des Dames welche Quel­len zugrunde liegen. Wurden diese Quellen nur einfach von ihr übernommen oder wurden sie auch von ihr verändert und wenn ja, um welche Veränderungen handelt es sich? Was sollte mit ihnen bezweckt werden?

Eine Darstellung des Aufbaus sowie des Handlungsrahmens der Cité des Dames wird gelei­stet werden, dies vor allem im Hinblick auf die Hauptfragestellung der Arbeit: Wie stellt sich das Frauenbild in der Cité des Dames dar? Es ist im Rahmen dieser Arbeit nicht möglich, auf jede einzelne Frau einzugehen, die Christine in dieser Schrift erwähnt, viel­mehr sollen repräsentative Beispiele vorgestellt und auf ihre Besonderheiten hin untersucht wer­den. Neben den drei in der Cité des Dames auftretenden allegorisch dargestellten Tugenden Raison (Vernunft), Droitture (Rechtschaffenheit) und Justice (Gerechtigkeit) sollen die Königin Semiramis als Beispiel für eine starke Herrscherin und die drei als Göttinnen verehrten Frauen Ceres, Isis und Minerva als Beispiel für den Beitrag der Frauen zur Zivili­sierung der Menschen besprochen werden. Auch die Erzählungen über Thisbe - die den Pyra­mus so sehr liebt, dass sie ihm in den Tod folgt - und über Lucretia - die sich nach einer Vergewaltigung das Leben nimmt, um ihre Ehre und vor allem auch die Ehre ihrer Familie wiederherzustellen - sollen kurz beleuchtet werden. Auf die Vita der Heiligen Christine, eine der im dritten Buch er­wähnten Märtyrerinnen, und auf die Rolle Marias wird näher eingegangen. Christine de Pizan kommt in der Cité des Dames auch auf zeitgenössische Frauen und auf Frauen zu sprechen, deren Porträts sie historiographischen Berichten entnommen hat[8], diese Beispiele sollen jedoch in die­ser Hausarbeit nicht näher besprochen werden.

Zu ihrer Zeit wurde Christine de Pizan geschätzt, ihre Werke wurden von Königen und Königinnen gelesen. Bis ins 16. Jahrhundert hinein blieb die Cité des Dames ein verbreitetes Werk, geriet aber dann in Vergessenheit. Im 19. Jahrhundert wurde zuerst die Lyrik Christine de Pizans wieder ent­deckt, es folgte schließlich auch die Prosa. Im Zuge der um die vorletzten Jahrhundertwende einsetzenden Emanzipationsbestrebungen gerieten ihre Werke bezüglich der Frauen wieder in das Interesse der Forschung. Auch heute wird weiter über Christine de Pizan geforscht und es stehen Editionen bisher unedierter Werke an.

Die Sekundärliteratur zu Christine de Pizan und auch speziell die Literatur zum Livre de la Cité des Dames ist recht umfangreich, hier boten die Bibliographien von Edith Yenal[9] und Angus J. Kennedy[10] eine sehr gute Hilfestellung bei der Auswahl der relevanten Literatur. Ein Überblick über die Werke Christine de Pizans im Anhang dieser Arbeit verdeutlicht die Vielseitigkeit und die Fülle der Werke Christines. Der 1975 erschienenen Edition des Livre de la Cité des Dames werden die mittelfranzösischen Zitate des Textes ent­nommen.[11] Die jeweilige deutsche Übersetzung wird aus der von Margarete Zim­mermanns erarbeiteten Übersetzung übernommen[12].

2. Christine de Pizan

2.1 Leben

Christine de Pizan wurde um 1364 als jüngstes Kind des Mediziners und Astronomen Tom­maso Benvenuto de Pizzano in Venedig geboren. Der Name ihrer Mutter ist nicht überlie­fert, es steht jedoch fest, dass diese aus einer Familie von Ärzten stammt.[13] Beide Familien besaßen Ländereien und gehörten zu einer standesbewussten Schicht zwischen Bürgertum und Adel.[14] Der Name „de Pizzano“ weist darauf hin, dass die Familie ihres Vaters aus dem Ort Pizzano bei Bologna stammt.[15] Chri­stines Vater hatte in Bologna studiert wo er einige Jahre lang an der dortigen Universität lehrte, bis er schließlich in den Rat der Stadt Venedig berufen wurde. Um 1365 erhielt er das Angebot des französi­schen Königs Karl V., als Hofastrologe und Leibarzt in seine Dienste zu treten.[16] Tommaso nahm das Angebot an und ließ seine Familie wenige Jahre später an den Pariser Hof nachkommen. Auf diese Weise kam es dazu, dass Christine am französischen Hof aufwach­sen konnte, und zwar in einer kurzen Phase des 14. Jahrhunderts, die von den sonst im 14. und frü­hen 15. Jahrhundert auftretenden Leiden wie der Pest oder den Kriegszügen des Hundertjährigen Krieges, der zwischen England und Frankreich ausgefochten wurde, relativ verschont blieb.[17] Sie selbst schreibt von einer glücklichen Kindheit, beschwert sich jedoch auch darüber, dass ihr Vater sie aufgrund ihres Geschlechtes nur unzureichend an seinem umfang­reichen Wissen habe teilnehmen lassen. Christine macht hierfür die Tradition verantwort­lich, die Frauen von der Bildung, wie sie Männern gewährt wurde, ausschloss. Sie sollte sich später in ihren Schriften für das Recht der Frau auf Bildung einsetzen. Andererseits bewun­derte sie ihren Vater auch dafür, dass er überhaupt etwas von seinem Wissen an sie weiter­gegeben hat, was damals nicht selbstverständlich war.[18]

Im Jahr 1379 heiratete Christine de Pizan Étienne de Castel, den Notar und Sekretär des französi­schen Königs. Aus dieser laut Christine sehr glücklichen Ehe gingen drei Kinder hervor.[19] Ab dem Jahr 1380 aber wendete sich das Familienglück: Der Gönner ihres Vaters, Charles V., starb unerwartet und die Familie de Pizan verlor damit dessen umfangreiche materiellen Zuwendungen. Als dann Christines Vater starb (1385) und wenige Jahre später (1389) ihr Ehemann, blieb Christine mit ihren Kindern und ihrer Mutter in Paris zurück. Es begann eine längere Leidenszeit, in der Christine der Verarmung und dem sozialem Abstieg nahe kam, was sie selbst in ihren Werken beschreibt.[20] Weder ihr Vater noch ihr Ehemann hatten sie in die Geldgeschäfte der Familie eingeweiht.[21] Die Durchsetzung ihrer finanziellen An­sprüche sollte sich daher als schwierig und teilweise auch als unmöglich für sie gestalten.[22] Im späten Mittelalter war es eher ungewöhnlich, wenn junge Witwen nicht wieder heirate­ten, denn in der Regel wollten sie durch eine Heirat den Abstieg in die Armut vermeiden. Falls eine Witwe sich selbst versorgen wollte, tat sie es normalerweise mit der Verarbeitung von Textilien oder ähnlichen Tätigkeiten. Sie waren gesellschaftlich in einer schlechteren Lage als verheiratete Frauen, da ihnen kein männlicher „Beschützer“ zur Seite stand.[23] Familien- und privatrechtlich dagegen hatten Witwen mehr Rechte als Ehefrauen, denn sie konnten über ihr Vermögen frei verfügen.[24]

Christine befand sich nach dem Tod ihres Mannes in einer ungünstigen Situation, denn sie war nun gezwungen, den Unterhalt für ihre Familie selbst zu verdienen, wobei sie zunächst ihre Kenntnisse als Kopistin anwenden konnte, die sie sich aufgrund der Sekretärstätigkeit ihres verstorbenen Mannes hatte aneignen können. Sie widmete sich dem Studium von Texten und begann schließlich ab 1394 selbst zu schreiben. Christine de Pizan gewann neben Charles VI. und dessen Bruder Louis d’Orléans auch Philippe le Hardi, den Bruder Charles V. und Jean sans Peur als Mäzene.[25] Aber auch Frauen förde­rten sie: Ihre Manuskripte wurden beispielsweise von Valentina, der Frau des Herzogs Louis d’Orléans, Marie de Berry oder auch Isabeau de Bavière, der französischen Königin ge­kauft.[26]

Ab 1418 scheint sie sich mit ihrer Tochter in das Kloster Poissy bei Paris zurückgezogen zu haben. Es war in diesen Jahren gefährlich, in Paris selbst zu leben, da hier Aufstände und Epidemien wiederholt auftraten. Ein großer Teil Frankreichs war im Verlauf des Hundert­jährigen Krieges von den Engländern besetzt worden, und die französische Führungsschicht 1415 war bei der Schlacht von Azincourt besiegt und dezimiert worden, aber im Jahr 1429 konnte schließlich mit der Hilfe Jeanne d‘Arcs Charles VII. als Kö­nig gekrönt werden. Zu diesem Anlass verfasste Christine 1429 ein Lobgedicht auf Jeanne d‘Arc, das ihr letztes überliefertes Werk ist. Christine de Pizan scheint nicht lange nach dem Verfassen des Lobgedichts auf die Jungfrau von Orléans gestorben zu sein.

Zu den zahlreichen von ihr überlieferten Werken kommen noch viele von ihr mit eigener Hand kopierte Handschriften hinzu. Alleine vom hier zu besprechenden Livre de la Cité des Dames sind heute noch 27 Handschriften erhalten, was auf eine weite Verbreitung dieses Werkes im Mittelalter schließen lässt.[27] Um 1410/1411 hatte Chri­stine eine umfangreiche Sammlung mit dreißig von ihren Werken für die französische Königin Isabelle de Bavière selbst zusammengestellt und wahrscheinlich auch eigenhändig abgeschrieben. Diese wegen ihrer zahlreichen Abbildungen sehr kostbare Handschrift ist unter dem Titel Die Handschrift der Königin oder auch Harley MS 4431 bekannt und befindet sich in der Londoner British Library.[28] Die Sammlung enthält die zeitlich jüngste erhaltene Version der Cité des Dames, denn Christine nutzte die Gelegenheit der Korrektur und Über­arbeitung jedes Mal, wenn sie eine solche Sammlung zusammenstellte.[29]. Sie diente Maureen Curnow, die die erst 1975 erschienene erste Edi­tion der Cité des Dames ausarbeitete, als Kontrollmanuskript.[30]

2.2 Schriften

Christine de Pizan stand mit angesehen zeitgenössischen Dichtern in Verbindung und leistete als ein­zige Frau einen Beitrag zur Verteidigung der Frauen im Streit um den Rosenro­man.[31] Einige ihrer Werke fertigte sie auf Bestellung an, so zum Beispiel die Biographie Charles V., Le Livre des Fais et bonnes meurs du sage roy Charles V, wo sie Charles V. als idealen Herrscher dar­stellt und an die Einflussreichen appelliert, etwas an der von so vielen als desaströs empfun­denen Lage in Frankreich zu ändern. Zu Beginn ihrer schriftstellerischen Karriere schrieb sie hauptsächlich Balladen, später auch Liebesgedichte. Hinzu kamen ein Leitfaden für ihren Sohn und einige patriotische Werke. Staatstheoretische sowie philosophische Schriften fehlten nicht in ihrem Gesamtwerk. Es sind auch von ihr verfasste Lobgedichte überliefert, wie zum Beispiel Le Ditié de Jeanne d’Arc, ein Lobgedicht auf Jeanne d’Arc von 1429. Die Autorin betätigte sich zudem auf religiösem Gebiet: Christine de Pizan schrieb Trauergesänge und Kontemplationen. Wichtig war ihr die Wahrung des Friedens, zu der sie in mehreren ihrer Schriften aufrief.[32] Das hier zu untersuchende Livre de la Cité des Dames ist bis heute ihr bekanntestes Werk zur Verteidigung der Frauen gegen misogyne Angriffe geblieben.

[...]


[1] Einen Überblick über misogyne und philogyne Literatur im Mittelalter findet man bei Rosalind Brown-Grant: „Christine de Pizan as a Defender of Women.“ In: Christine de Pizan. A Casebook. Hg. v. Barbara K. Altmann und Deborah McGrady. London, New York: Routledge, 2003. S. 81-100 (S. 81-83).

[2] Gustave Lanson: Histoire de la littérature française, Paris 1899, S. 166-167. „(...) einen der vollkommensten Blaustrümpfe, den es in unserer Literatur gibt, die erste Vertreterin jenes unausstehlichen Geschlechts von Autorinnen, die über alles schreiben können und die während ihres lieben langen Lebens nichts anderes angelegen sein lassen, als dei Beweise für ihren unermüdlichen Schreibfluß zu mehren, der ihrer umfassenden Mittelmäßigkeit entspricht.“ Deutsche Übersetzung: Margarete Zimmermann: Das Buch von der Stadt der Frauen. München: DTV, 4. Auflage 1995, S. 20. Zitiert als „Stadt der Frauen.“

[3]Stadt der Frauen“, a.a.O. S. 21.

[4] „Christine de Pisan was the sole full-time female writer in the Middle Ages.“ Shulamith Shahar: The Fourth Estate. A history of women in the Middle Ages. Revised edition. London, New York: Routledge, 2003, S. 166.

[5] [„Sie ist in allem die Erste. Die erste Schriftstellerin, die von ihrer Feder lebt, die erste Unternehmerin, die ihre Manuskripte abschreiben und bebildern lässt und sie dem Kundenkreis verkauft, den sie selbst gewonnen hat. Auch die erste Verfechterin des Feminismus. (...) Schließlich die erste Geschichtsschreiberinnen, oder eine der ersten (...).“ (eigene Übersetzung)] Jeanine Moulin, Christine de Pisan. Introduction, choix et adaption. Paris: Seghers, 1962, S. 11.

[6] Bärbel Zühlke: Christine de Pizan in Text und Bild. Zur Selbstdarstellung einer frühhumanistischen Intellektuellen. Stutt­gart, Weimar: Metzler, 1994.

[7] Yvonne Batard: „Christine de Pisan (1364-1430).“ In: Dante nel pensiero e nella esegesi dei Secoli XIV e XV. [Atti del III Congresso Nazionale di Studi Danteschi, Melfi, 27 Settembre - 2 Ottobre 1970], Florenz: Leo S. Olschki Editore, 1975, S. 271-276 (S. 271).

[8] Eine Übersicht über diese französischen Frauen findet man in: Glynnis M. Cropp: „Les personnages féminins tirés de l’histoire de la France dans Le Livre de la Cité des Dames.“ In: Une femme de Lettres au Moyen Age. Etudes autour de Christine de Pizan. Articles inédits réunis par Liliane Dulac et Bernard Ribémont. Orléans: Paradigme, 1995, S. 195-208. Glynnis M. Cropp geht auch auf die unterschwellige Kritik Christine de Pizans an Isabeau de Bavière ein, die in der Cité geleistet wird.

[9] Edith Yenal: Christine de Pisan. A Bibliography of Writings by her and about her. Metuchen, London: The Scarecrow Press, 1982.

[10] Angus J. Kennedy: Christine de Pizan. A bibliographical Guide. Valencia: Grant & Cutler Ltd., 1984; ders.: Christine de Pizan. A bibliographical Guide, Supplement I: Valencia: Grant & Cutler Ltd., 1994; ders.: Christine de Pizan. A biblio­graphical Guide, Supplement II: Woodbridge: Tamesis, 2004.

[11] Maureen Cheney Curnow: The Livre de la Cité des Dames of Christine de Pisan: A critical edition. Vander­bildt University, Ph.D., 1975. Zitiert als „The Livre de la Cité des Dames“.

[12] Margarete Zimmermann: a.a.O.

[13] Régine Pernoud: Christine de Pizan. Das Leben einer außergewöhnlichen Frau und Schriftstellerin im Mittelalter. München: DTV, 1990. S. 20. Zitiert als „Christine de Pizan“.

[14] Vgl. „Christine de Pizan“, a.a.O., S. 18.

[15]Christine de Pizan“, S. 17f. Fälschlicherweise war aus der französierenden Schreib­weise des Namens „de Pisan“ geschlossen worden, dass die Familie aus Pisa stamme [Anm. d. Verf.].

[16] Bärbel Zühlke: a.a.O., S. 13.

[17] Régine Pernoud: Christine de Pizan, a.a.O., S. 21.

[18] Ebd. S. 22 f.

[19] Helen Finkel: The Portrait of the Woman in the Works of Christine de Pisan. Diss. Houston, 1972; Ann Arbor: University Microfilms, 1972, S. 36f.

[20] Christine de Pizan, S. 27.

[21] Christine de Pizan, S. 25.

[22] Shulamith Shahar: a.a.O., S. 98.

[23] Claudia Opitz: „Emanzipiert oder marginalisiert? Witwen in der Gesellschaft des späten Mittelalters.“ In: Auf der Suche nach der Frau im Mittelalter. Fragen, Quellen, Antworten. Hg. v. Bea Lundt. München: Wilhelm Fink Verlag, 1991. S. 25-48 (S. 33-37).

[24] Claudia Opitz, a.a.O., S. 26.

[25] Jeanine Moulin: a.a.O., S. 16.

[26] Shulamith Shahar: a.a.O., S. 170.

[27] Suzanne Solente: „Christine de Pisan“. In: Histoire littéraire de la France, Bd. XL, Paris: Imprimerie nationale, 1974, S. 335-422 (S. 382). Eine Liste dieser noch erhaltenen Manuskripte und Fragmente findet sich auf den Seiten 382-384. Auch Earl Jeffrey Richards erwähnt ein einem jüngeren Aufsatz diese 27 Manuskripte: Earl Jeffrey Richards: „Editing the Livre de la Cité des Dames: New insights, problems and challenges.“ In: Au champs des escriptures. IIIe colloque international sur Christine de Pisan. Lausanne 18-22 juillet 1998. Etudes réunis et publiées par Eric Hicks avec la collaboration de Diego Gonzalez et Philippe Simon. Paris: Honoré Champion éditeur, 2000, S. 789-816 (S. 789). Bis zum Zeitpunkt dieses er­wähnten Aufsatzes sind keine weiteren Manuskripte der Cité mehr gefunden worden.

[28] Christine de Pizan, S. 118 f.

[29] J.C. Laidlaw: „Christine de Pizan—An Authors Progress.“ In: The Modern Language Review, 78, 1983, S. 532-550 (S. 532).

[30] The Livre de la Cité des Dames, S. 372-378.

[31] Shulamith Shahar: a.a.O., S. 166.

[32] Shulamith Shahar: Ebd.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten

Details

Titel
Le Livre de la Cite des Dames. Wider die Vorwürfe misogyner Autoren. Christine de Pizans Verteidigung der Frauen.
Hochschule
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn  (Romanisches Seminar)
Veranstaltung
Hauptseminar im Sommersemester 2004. Exempla mediaevalia: Zwischen Eva und Maria. Zum Bild der Frau in den romanischen Literaturen des Mittelalters.
Note
1,0
Autor
Jahr
2004
Seiten
24
Katalognummer
V29636
ISBN (eBook)
9783638311021
ISBN (Buch)
9783640326747
Dateigröße
736 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Livre, Cite, Dames, Vorwürfe, Autoren, Christine, Pizans, Verteidigung, Frauen, Exempla, Zwischen, Bild, Frau, Mittelalters
Arbeit zitieren
Silvia Willems (Autor), 2004, Le Livre de la Cite des Dames. Wider die Vorwürfe misogyner Autoren. Christine de Pizans Verteidigung der Frauen., München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/29636

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