Die hier vorliegende Arbeit befaßt sich dem Gedicht ,,Die Mörderin", das 1779 von August Gottlieb Meißner unter dem Thema ,,Kindsmord in der Literatur" in der Bewegung des Sturm und Drang geschrieben wurde. In die Einleitung soll:
* Einführung in das Thema der Arbeit und in größeren Zusammenhang
* die eigene Fragestellung für die Bearbeitung des Themas: bei mir: Schuldfrage
Nimmt Meißner in seinem Gedicht eine wertende Position ein?
a) Sieht er die Mörderin, wie die Gesellschaft, als alleinschuldige, wie die Überschrift vermuten ließe oder
b) entlastet er sie, indem er eine Mitschuld bei anderen sieht?
Was für Intentionen könnte Meißner zu seiner Zeit mit diesem Gedicht gehabt haben?
* die von uns gewählte literaturwissenschaftliche Methode (Vorgehensweise in der Arbeit) und Angaben zum Material keine Sekundärliteratur zum Gedicht)
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Hauptteil
- Biographie
- Zur Motivgeschichte des Kindsmords
- Motivgeschichte und Epoche
- Gedichtanalyse
- Aufbau, Thematik und Inhalt
- Das lyrische Ich
- Personen
- Schuld
- Schluß
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit analysiert August Gottlieb Meißners Gedicht „Die Mörderin“ aus dem Jahr 1779 im Kontext der literarischen Bewegung des Sturm und Drang. Die zentrale Fragestellung lautet: Welche Position nimmt Meißner in Bezug auf die Schuldfrage ein? Wird die Mörderin, wie die Gesellschaft, als alleinige Schuldige dargestellt, oder entlastet Meißner sie, indem er eine Mitschuld bei anderen sieht? Darüber hinaus wird untersucht, welche Intentionen Meißner mit diesem Gedicht zu seiner Zeit verfolgt haben könnte.
- Biographie von August Gottlieb Meißner und seine literarische Einordnung
- Das Motiv des Kindsmords in der Literatur, insbesondere im Kontext der Aufklärung und des Sturm und Drang
- Analyse des Gedichts "Die Mörderin" unter Berücksichtigung von Aufbau, Thematik, Inhalt, lyrischem Ich, Personen und der Frage der Schuld
- Meißners Positionierung in Bezug auf die Schuldfrage und seine Intentionen mit dem Gedicht
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Die Einleitung führt in die Thematik der Arbeit und den Kontext der literarischen Bewegung des Sturm und Drang ein. Sie stellt die zentrale Fragestellung zur Schuldfrage im Gedicht "Die Mörderin" dar. Zudem werden die methodische Vorgehensweise und das verwendete Material kurz beschrieben.
Hauptteil
Biographie
Dieser Abschnitt gibt einen Überblick über das Leben und Werk von August Gottlieb Meißner. Er beleuchtet Meißners literarische Entwicklung, seine Einflüsse und seine Positionierung im Spannungsfeld der Aufklärung und des Sturm und Drang.
Zur Motivgeschichte des Kindsmords
Hier wird die Entwicklung des Motivs des Verführers und der Verführten in der Literatur im Kontext der Aufklärung und des Sturm und Drang erörtert. Besondere Aufmerksamkeit wird der Entstehung des Kindsmordmotivs und seiner Bedeutung in der Literatur dieser Epoche gewidmet.
Gedichtanalyse
Dieser Abschnitt analysiert das Gedicht "Die Mörderin" im Detail. Aufbau, Thematik, Inhalt, lyrisches Ich, Personen und die Frage der Schuld werden systematisch untersucht, um Meißners Positionierung in Bezug auf die Schuldfrage und seine Intentionen zu verstehen.
Schlüsselwörter
Die zentralen Schlüsselwörter und Fokusthemen der Arbeit sind: August Gottlieb Meißner, Sturm und Drang, Kindsmordmotiv, Schuldfrage, Gedichtanalyse, literarische Epochen, Aufklärung, Literaturgeschichte, Motivgeschichte.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dem Gedicht "Die Mörderin" von Meißner?
Das Gedicht aus dem Jahr 1779 thematisiert den Kindsmord, ein zentrales Motiv der Epoche des Sturm und Drang.
Wie wird die Schuldfrage im Gedicht behandelt?
Die Arbeit untersucht, ob Meißner die Mörderin als alleinige Schuldige darstellt oder ob er durch die Schilderung der Umstände eine Mitschuld der Gesellschaft oder des Verführers andeutet.
Warum war der Kindsmord ein so wichtiges Thema im Sturm und Drang?
Es spiegelte den Konflikt zwischen individuellem Gefühl und starren gesellschaftlichen bzw. moralischen Normen wider, die verzweifelte Frauen oft in ausweglose Situationen trieben.
Welche Rolle spielt das lyrische Ich in Meißners Gedicht?
Die Analyse betrachtet, wie das lyrische Ich das Geschehen kommentiert und welche emotionale Wirkung dadurch beim Leser erzielt werden soll.
Was war Meißners Intention mit diesem Werk?
Meißner wollte vermutlich auf die soziale Ungerechtigkeit und die harten Strafen für Kindsmörderinnen aufmerksam machen und Empathie für die Täterin wecken.
- Arbeit zitieren
- Magistra Artium Julia Schröder (Autor:in), 1999, "Die Mörderin" von August Gottlieb Meißner unter der Thematik des Kindsmordsmotivs, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/2967