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Wahlen in der Bundesrepublik Deutschland

Titre: Wahlen in der Bundesrepublik Deutschland

Dossier / Travail , 2004 , 21 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Peter Maisa (Auteur)

Politique - Système politique de l'Allemagne
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Résumé Extrait Résumé des informations

Das Thema der vorliegenden Hausarbeit beschäftigt sich mit den Determinanten der Wahlentscheidung in der Bundesrepublik Deutschland. Neben dem allgemeinen Wählerverhalten werden hierbei auch die traditionellen Wahldeterminanten – auf der einen Seite die strukturellen Faktoren, auf der anderen Seite die situativen Faktoren – speziell bezogen auf die Bundestagstagswahl im Jahre 2002 untersucht.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Forschungsstand und Literatur

1.2. Vorgehensweise und Fragestellung

2. Wählerverhalten

2.1. Stammwähler

2.2. Wechselwähler

2.3. Nichtwähler

3. Traditionelle Wahldeterminanten

3.1. Strukturelle Faktoren

3.1.1. Parteibindung

3.1.2 Konfliktlinien

3.1.3. Milieu und soziale Schicht

3.2. Situative Faktoren

3.2.1. Sachpolitische Fragen

3.2.2. Kanzlerkandidaten

4. Resümee

5. Anlagen

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht die Faktoren, die das Wählerverhalten in der Bundesrepublik Deutschland beeinflussen, wobei ein besonderer Fokus auf die Bundestagswahl 2002 gelegt wird, um zu analysieren, wie strukturelle und situative Determinanten die Wahlentscheidung prägen.

  • Analyse des allgemeinen Wählerverhaltens und der Typologien (Stamm-, Wechsel- und Nichtwähler).
  • Untersuchung struktureller Faktoren wie Parteibindung, soziale Schicht und gesellschaftliche Konfliktlinien.
  • Beleuchtung situativer Faktoren, insbesondere sachpolitischer Fragen und der Rolle der Kanzlerkandidaten.
  • Erörterung der Bedeutung von Sozialisation und persönlichem Umfeld für die Parteienidentifikation.
  • Diskussion über die Relevanz der "ökologischen Konfliktlinie" und den Einfluss der Medien.

Auszug aus dem Buch

3.1.1. Parteibindung

„Mit Parteibindung […] sind die im Prozess der politischen Sozialisation erworbenen politischen Orientierungen und die damit verbundenen Gefühls- und Werthaltungen gemeint.“ Je öfter sich die Wahl derselben Partei ergibt, desto stärker ist die Parteibindung. Obwohl die Parteibindung kontinuierlich abnimmt, kann man feststellen, dass mehr als zwei Drittel der Wähler in den alten Bundesländern sich mit einer Partei identifizieren. Dies steht im Gegensatz zu den Wählern in den neuen Bundesländern, die ein Ein – Parteien – System gehabt haben und – doch da ist sich die Wissenschaft noch im Unklaren – bereits vor der Wende zu den Parteien in der Bundesrepublik eine „Quasiparteibindung“ aufgenommen haben. Das bedeutet, dass trotz des Zuwachses der kurzfristigen Wahleinflüsse die Entscheidung der Wählerschaft in den alten Bundesländern immer noch von der Parteibindung abhängt. Anders wiederum das Bild in den neuen Bundesländern: hier liegt die Zahl derer, die an eine Partei gebunden sind, deutlich unter der im Westen der Republik, nämlich bei 50 – 60%. In punkto Parteiidentifikation gibt es laut Gluchowski fünf Komponenten, welche es genauer definieren:

- eine affektive Komponente, die auch als Sympathiekomponente bezeichnet werden kann;

- die Komponente des Bezugsgruppeneinflusses, die dadurch beschrieben ist, dass ein Individuum die politischen Argumente der Partei übernimmt und darüber das eigene Einstellungssystem entwickelt;

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Themas und der Forschungsfrage bezüglich der Determinanten der Wahlentscheidung in Deutschland mit Fokus auf die Bundestagswahl 2002.

2. Wählerverhalten: Definition und Abgrenzung der verschiedenen Wählertypen sowie Erläuterung der kurz-, mittel- und langfristigen Faktoren des Wählerverhaltens.

3. Traditionelle Wahldeterminanten: Detaillierte Untersuchung der strukturellen und situativen Einflussfaktoren, die das Wählerverhalten maßgeblich prägen.

4. Resümee: Synthese der Untersuchungsergebnisse und Fazit zur Bedeutung gesellschaftlicher Konfliktlinien für das moderne Wahlverhalten.

5. Anlagen: Bereitstellung von grafischem Material, Tabellen und statistischen Auswertungen zur Stützung der argumentativen Analyse.

Schlüsselwörter

Wählerverhalten, Bundestagswahl 2002, Parteibindung, Wahldeterminanten, Stammwähler, Wechselwähler, Nichtwähler, Konfliktlinien, Sozialisation, Parteienidentifikation, Politische Soziologie, Kanzlerkandidaten, Wahlforschung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die verschiedenen Faktoren, die die Wahlentscheidung der Bürger in der Bundesrepublik Deutschland maßgeblich beeinflussen.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?

Zentrale Felder sind das allgemeine Wählerverhalten, der Einfluss von Parteibindungen sowie die Auswirkungen sowohl langfristiger struktureller als auch kurzfristiger situativer Faktoren auf Wahlen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Hauptziel ist es, auf Basis der Bundestagswahl 2002 zu untersuchen, welche gesellschaftlichen Konfliktlinien das aktuelle Wählerverhalten bestimmen und wie sich diese Gewichtung verändert hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Hausarbeit angewandt?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender empirischer Wahlforschung, um Theorien über das Wählerverhalten in den Kontext der Bundestagswahl 2002 zu setzen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Wählertypen, strukturellen Faktoren wie Parteibindung und Konfliktlinien sowie situativen Einflüssen wie Kanzlerkandidaten und aktuellen politischen Themen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Wählerverhalten, Wahldeterminanten, Parteibindung und sozioökonomische sowie konfessionelle Konfliktlinien charakterisiert.

Welche Rolle spielt die "Flutkatastrophe" im Rahmen der situativen Faktoren?

Die Flutkatastrophe 2002 wird als ein entscheidendes situatives Ereignis hervorgehoben, das den Wahlkampf beeinflusste und der amtierenden Regierung Schröder durch Krisenmanagement Vorteile verschaffte.

Wie bewertet der Autor den Einfluss der Kanzlerkandidaten bei der Wahl 2002?

Der Autor stellt fest, dass der Kanzlerkandidat zwar an Bedeutung gewonnen hat, die Parteienwahl für den Großteil der Wähler aber nach wie vor das wichtigere Entscheidungskriterium bleibt.

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Résumé des informations

Titre
Wahlen in der Bundesrepublik Deutschland
Université
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg  (Professur für Politikwissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der politischen Theorie)
Cours
Das politische System der Bundesrepublik Deutschland
Note
2,0
Auteur
Peter Maisa (Auteur)
Année de publication
2004
Pages
21
N° de catalogue
V29703
ISBN (ebook)
9783638311533
Langue
allemand
mots-clé
Wahlen Bundesrepublik Deutschland
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Peter Maisa (Auteur), 2004, Wahlen in der Bundesrepublik Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/29703
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Extrait de  21  pages
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