Bei der vorliegenden Ausarbeitung handelt es sich um eine Kursstunde im Rahmen eines präventiven Rückenschulkurses, welcher nach der Karlsruher Rückenschule konzeptionell als Grundkurs eingeordnet wird und für Personen ohne Erfahrungen in Bezug auf Rückenschulkurse ausgelegt ist. Das Thema der Stunde lautet Sport und Rücken, wobei der Schwerpunkt auf der Erarbeitung ausgewählter Sportarten liegt.
Zunächst wird die teilnehmende Rückenschulgruppe beschrieben, bevor anschließend eine Einordnung der geplanten Kursstunde in das Gesamtkonzept des Rückenschulkurses vorgenommen wird. Dabei soll vor allem die Sinnhaftigkeit des gesamten Rückenschulkurses, hauptsächlich mit Blick auf Inhalte und Ziele, näher beleuchtet werden. Des Weiteren erfolgt ein Rückblick auf die zuvor absolvierten Stunden, mit dem Schwerpunkt der für die aktuelle Stunde notwendigen bzw. vorauszusetzenden Kenntnisse. Anschließend folgt eine detaillierte Beschreibung der geplanten Kursstunde, wobei explizit die Ziele, Organisationsformen, Materialien, Zeitvorgaben und das didaktisch-methodische Vorgehen erläutert werden.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Beschreibung der Kursgruppe
3 Realistische Einordnung in das Gesamtkonzept des Rückenschulkurses
4 Detaillierte Beschreibung der Inhalte und des Aufbaus der Kursstunde
4.1 Begrüßung der Teilnehmer und Stundeneinstieg
4.2 Theorieeinheit zu wirbelsäulenfreundlichen und –unfreundlichen Aspekten von Sportarten
4.3 Theorie: Vorstellung der Einordnung von Sportarten und Einordnung der eigenen Sportarten
4.4 Rückenschonend Joggen/Laufen
4.5 Rückenschonend Radfahren
4.6 Wirbelsäulenunfreundliche Sportarten
4.7 Zusammenfassung der Stundeninhalte
Zielsetzung und Themen
Die Arbeit widmet sich der methodischen Ausgestaltung einer Kursstunde im Rahmen eines präventiven Rückenschulkurses, wobei der Fokus auf dem Thema „Sport und Rücken“ liegt. Ziel ist es, den Teilnehmern theoretische Grundlagen und praktische Strategien zu vermitteln, um ihre individuellen sportlichen Aktivitäten wirbelsäulenfreundlicher zu gestalten und so präventiv gegen Rückenbeschwerden vorzugehen.
- Grundlagen der Wirbelsäulenfreundlichkeit in verschiedenen Sportarten
- Praktische Technikanpassungen für gesundes Laufen und Radfahren
- Methoden zur Kompensation bei wirbelsäulenunfreundlichen Sportarten
- Eigenverantwortliche Analyse und Optimierung der eigenen Sportausübung
- Transfer von theoretischem Wissen in den sportlichen Alltag
Auszug aus dem Buch
Wirbelsäulenunfreundliche Sportarten
Es gibt sicherlich einige TN die schon seit längerem die Sportarten aus den Kategorien der weniger wirbelsäulenfreundlichen Sportarten betreiben. Sie sollen jedoch nicht zum Abbruch der Sportart gedrängt werden, sondern gezielt auf die schädigenden Bewegungsformen und schädigenden Momente hingewiesen werden, um entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten. Denn abgesehen von der schädigenden Wirkung wirbelsäulenunfreundlicher Sportarten, soll die positive Wirkung des Sports nicht ins Hintertreffen geraten.
Anhand des Beispiels Skifahren sollen die TN dann gemeinsam, nach der kurzen Reflexionsphase der wichtigen Aspekte der letzten Stunde, mögliche Lösungsstrategien zur Verbesserung der Wirbelsäulenverträglichkeit erarbeiten. Die Vorgehensweise hierbei ist so ausgelegt, dass die Teilnehmer zuerst die wirbelsäulenschädigenden Aspekte sammeln, um dann entsprechende Verhaltensänderungen zu bestimmen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Einführung in das Konzept des präventiven Rückenschulkurses und Vorstellung des Stundenthemas „Sport und Rücken“.
2 Beschreibung der Kursgruppe: Analyse der demografischen Daten und des Wissensstandes der heterogenen Teilnehmergruppe.
3 Realistische Einordnung in das Gesamtkonzept des Rückenschulkurses: Erläuterung der Kursziele sowie Einbettung der Einheit in den zehntägigen Gesamtkontext.
4 Detaillierte Beschreibung der Inhalte und des Aufbaus der Kursstunde: Detaillierte Auflistung der theoretischen und praktischen Kursphasen.
4.1 Begrüßung der Teilnehmer und Stundeneinstieg: Formaler Auftakt und Anknüpfung an die vorangegangene Hausaufgabe.
4.2 Theorieeinheit zu wirbelsäulenfreundlichen und –unfreundlichen Aspekten von Sportarten: Darstellung der Kriterien für eine wirbelsäulengerechte sportliche Betätigung.
4.3 Theorie: Vorstellung der Einordnung von Sportarten und Einordnung der eigenen Sportarten: Praktischer Transfer der Kriterien auf die individuellen Hobbys der Teilnehmer.
4.4 Rückenschonend Joggen/Laufen: Erarbeitung von Techniken für ein rückenschonendes Lauftraining.
4.5 Rückenschonend Radfahren: Vermittlung von Einstellungskriterien für Fahrräder zur Entlastung des Rückens.
4.6 Wirbelsäulenunfreundliche Sportarten: Strategien zum Umgang mit Sportarten, die das Risiko für Rückenprobleme erhöhen.
4.7 Zusammenfassung der Stundeninhalte: Reflexion der Kursstunde und Ausblick auf das weitere Vorgehen.
Schlüsselwörter
Rückenschule, Prävention, Wirbelsäule, Gesundheitssport, Sportartspezifische Technik, Trainingsgestaltung, Bandscheiben, Rumpfmuskulatur, Alltagsstrategien, Bewegungsabläufe, Gesundheitsförderung, Haltungsschwächen, Ausgleichstraining, Körperwahrnehmung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschreibt die Konzeption und Durchführung einer spezifischen Kursstunde innerhalb eines präventiven Rückenschulprogramms mit dem Schwerpunkt auf der gesundheitsorientierten Ausübung von Sport.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Zentrale Themen sind die theoretische Klassifizierung von Sportarten hinsichtlich ihrer Wirbelsäulenverträglichkeit, praktische Anpassungsmöglichkeiten sowie die Förderung eigenverantwortlichen Handelns der Kursteilnehmer.
Was ist das primäre Ziel der Kursstunde?
Das Ziel ist es, die Teilnehmer zu befähigen, ihre sportliche Betätigung zu reflektieren und durch gezielte Verhaltensänderungen sowie Technikanpassungen rückenschonender zu gestalten.
Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?
Die Arbeit basiert auf dem Konzept der „Karlsruher Rückenschule“ und nutzt methodisch strukturierte Phasen aus Theorieinput, Selbsterfahrung, praktischer Anwendung und begleitender Reflexion.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Zielgruppe, die Einordnung des Konzepts in den Gesamtkurs sowie die detaillierte Planung der einzelnen Unterrichtsphasen zu den Themen Laufen, Radfahren und der Handhabung sogenannter „unfreundlicher“ Sportarten.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Rückenschule, Prävention, Wirbelsäulenfreundlichkeit, Ausgleichstraining und Bewegungstechnik.
Wie geht die Arbeit mit Sportarten um, die als „wirbelsäulenunfreundlich“ gelten?
Anstatt zum Abbruch der Sportart zu raten, werden Möglichkeiten aufgezeigt, die schädigenden Faktoren durch Ausgleichstraining, verbesserte Technik und Materialwahl zu minimieren.
Welche Rolle spielt die Hausaufgabe für die Kursstunde?
Die Hausaufgabe zur Auseinandersetzung mit der eigenen Sportart dient als Vorbereitung, um die Teilnehmer direkt bei ihren persönlichen Erfahrungen abzuholen und eine individuelle Relevanz sicherzustellen.
- Arbeit zitieren
- Daniel Pfender (Autor:in), 2004, Präventive Rückenschule - Thema Rücken und Sport, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/29777