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Versicherung für Menschen mit Behinderung und geschlechtsneutrale Versicherungstarife. Neue gesetzliche Grundlagen im Bereich der privaten Unfallversicherung in Österreich

Titel: Versicherung für Menschen mit Behinderung und geschlechtsneutrale Versicherungstarife. Neue gesetzliche Grundlagen im Bereich der privaten Unfallversicherung in Österreich

Masterarbeit , 2014 , 91 Seiten , Note: 2

Autor:in: Alexander Scharl (Autor:in)

Jura - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Neue gesetzliche Grundlagen für die Versicherung für Menschen mit Behinderung sowie für geschlechtsneutrale Versicherungstarife im Bereich der privaten Unfallversicherung in Österreich.

[...] Im Rechtsgebiet des österreichischen Versicherungsrechts gab es in jüngerer Zeit einige durchaus markante Änderungen. So wurden beispielsweise im Versiche-rungsrechts-Änderungsgesetz (VersRÄG) 2012 (Bundesgesetzblatt [BGBl.] I Nr. 34/2012) Bestimmungen zur elektronischen Kommunikation zwischen Versicherer und Versicherungsnehmer sowie neue Bestimmungen zur Zahlscheingebühr - um hier nur einige der Neuerungen zu nennen - normiert. Ein weiteres Beispiel aus diesen Änderungen stellten die Sondervorschriften zum elektronischen Vertragsabschluss dar, die hier einen massiven Eingriff für private Krankenversicherungsgesellschaften nach sich zogen. [...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

2. Einleitung

3. Begriffsdefinition Unfall

4. Gesetzliche Unfallversicherung | Private Unfallversicherung

5. Rechtslage vor und nach den Novellierungen in Österreich

6. Diskriminierungsschutz für Menschen mit Behinderungen

6.1. Definition Behinderung

6.2. Statistik Menschen mit Behinderungen in Österreich und Deutschland

6.3. Rechtslage vor und nach den Novellierungen im Bereich des Diskriminierungsschutzes für Menschen mit Behinderungen

6.4. Auswertung Praxis Versicherungsunternehmen in Österreich (mittels Online-Umfrage)

6.5. Auswertung Praxis Versicherungsunternehmen in Deutschland (mittels Online-Umfrage)

6.6. Auswertung Praxiserfahrung Behindertenverbände in Österreich (mittels Online-Umfrage)

6.7. Fragestellung in den Antragsfragen nach einer Behinderung (Ausarbeitung der Rechtsfrage)

7. Unisex-Richtlinie

7.1. Begriffsbestimmung „Gender“

7.2. Tarifgestaltung vor Umsetzung der Unisex-Richtlinie

7.2.1. Spitalsbehandelte Heim-, Freizeit- und Sportunfälle nach Alter und Geschlecht 2010

7.3. Einführung der Unisex-Richtlinie

7.4. Auswirkungen der Einführung der Unisex-Richtlinie

7.4.1. Umverteilungseffekte aufgrund Unisex-Richtlinie

8. Conclusio

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen jüngster gesetzlicher Änderungen – insbesondere des Diskriminierungsschutzes für Menschen mit Behinderungen sowie der Unisex-Richtlinie – auf die private Unfallversicherung in Österreich und beleuchtet die Praxis der Antragsprüfung sowie die versicherungsmathematischen Folgen.

  • Diskriminierungsschutz für Menschen mit Behinderungen im Versicherungsrecht
  • Umsetzung und Auswirkungen der Unisex-Richtlinie auf Versicherungstarife
  • Analyse der Antragsfragen in der privaten Unfallversicherung hinsichtlich Diskriminierungspotenzial
  • Evaluierung der Wirksamkeit neuer gesetzlicher Schutzbestimmungen durch Umfragen

Auszug aus dem Buch

6.4. Auswertung Praxis Versicherungsunternehmen in Österreich (mittels Online-Umfrage)

Um den gegenwärtigen Ist-Stand (Oktober 2013) aus der Geschäftspraxis zu erheben, wurden 31 Versicherungsunternehmungen, welche am österreichischen Versicherungsmarkt Unfallversicherungen anbieten, gebeten, bei einer Online-Umfrage teilzunehmen. Für die Umfrage stand das Online-Umfragetool SurveyMonkey® in Verwendung. Den kontaktierten Versicherungsunternehmen wurde völlige Anonymität zugesichert, bzw. war es mit diesem Werkzeug (verwendet wurde ein kostenloses Konto des Anbieters) auch gar nicht möglich, die eingelangten Antworten einem Absender zuzuordnen. Die Rücklaufquote betrug 25,81 % (wobei ein Versicherungsunternehmen telefonisch auf die in der Online-Umfrage gestellten Fragen antwortete und ein anderes Unternehmen direkt kontaktiert wurde).

Folgende Fragen wurden bei dieser Online-Umfrage gestellt:

 Fragen Sie in den Antragsfragen der Unfallversicherungsprodukte Ihres Unternehmens dezidiert nach einer Behinderung des Antragstellers (bzw. der zu versichernden Person)? (Diese Frage wurde im Online-Umfragetool als geschlossene Frage mit den Antwortmöglichkeiten „ja“ und „nein“ mittels Klick auf die entsprechende Antwortmöglichkeit gestellt.)

Zusammenfassung der Kapitel

2. Einleitung: Stellt die neueren Änderungen im österreichischen Versicherungsrecht dar, insbesondere das VersRÄG 2012/2013, und erläutert die Zielsetzung der Arbeit bezüglich Diskriminierungsschutz und Unisex-Richtlinien.

3. Begriffsdefinition Unfall: Definiert den unfallversicherungsrechtlichen Unfallbegriff im Gegensatz zur gesetzlichen Unfallversicherung und dem Arbeitsunfallbegriff.

4. Gesetzliche Unfallversicherung | Private Unfallversicherung: Erläutert die Lückenfunktion der privaten Unfallversicherung und das Prinzip der freiwilligen Versicherung.

5. Rechtslage vor und nach den Novellierungen in Österreich: Diskutiert die verfassungsrechtlichen und EU-rechtlichen Grundlagen zum Verbot von Diskriminierung.

6. Diskriminierungsschutz für Menschen mit Behinderungen: Analysiert intensiv die Rechtslage, Begriffsdefinitionen und die Praxis der Antragsstellung mittels Umfragen bei Unternehmen und Verbänden.

7. Unisex-Richtlinie: Untersucht das Verbot geschlechtsspezifischer Differenzierung, dessen Umsetzung und die Auswirkungen auf Prämienstrukturen in der Lebens- und Unfallversicherung.

8. Conclusio: Führt die Erkenntnisse zusammen und bewertet die Wirksamkeit der neuen gesetzlichen Schutzbestimmungen kritisch.

Schlüsselwörter

Private Unfallversicherung, Österreich, Versicherungsrecht, Diskriminierungsschutz, Menschen mit Behinderung, Unisex-Richtlinie, Risikokalkulation, Versicherungsbedingungen, VersRÄG, Antragsfragen, Gleichbehandlung, Risikogemeinschaft, Invalidität, Versicherungstarife, Gesundheitsdaten

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Masterthesis grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Auswirkungen aktueller gesetzlicher Neuregelungen – insbesondere den Diskriminierungsschutz für behinderte Menschen und die Umsetzung der Unisex-Richtlinie – auf die private Unfallversicherung in Österreich.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen das Diskriminierungsverbot bei Versicherungsverträgen, die regulatorischen Vorgaben für Unisex-Tarife, versicherungsmathematische Aspekte der Risikokalkulation sowie die empirische Auswertung von Versicherungspraktiken.

Welches primäre Ziel verfolgt die Untersuchung?

Das Ziel ist die Aufarbeitung der neuen Rechtsgrundlagen, die Bewertung deren Effektivität im Alltag und die Analyse, ob Versicherungsunternehmen die neuen Vorgaben diskriminierungsfrei umsetzen.

Welche wissenschaftlichen Methoden wurden angewandt?

Die Autorin verwendete eine Kombination aus juristischer Quellenanalyse (Gesetze, Urteile) und einer empirischen Erhebung in Form von Online-Umfragen bei österreichischen und deutschen Versicherungsunternehmen sowie Behindertenorganisationen.

Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?

Neben einer theoretischen Einleitung werden die rechtlichen Grundlagen von Behinderung und Unfällen, der Diskriminierungsschutz, die Einführung von Unisex-Richtlinien und deren Auswirkungen auf Prämien sowie statistische Daten zu Unfällen untersucht.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Untersuchung?

Wesentliche Begriffe sind Versicherungsvertragsgesetz, Diskriminierungsschutz, Unisex-Richtlinie, Risikokalkulation und Versicherungsbedingungen.

Warum ist das Thema Diskriminierung in Antragsfragen so relevant?

Weil das Spannungsfeld zwischen dem gesetzlichen Verbot, behinderte Menschen zu benachteiligen, und der versicherungswirtschaftlichen Notwendigkeit, ein individuelles Risiko zu bewerten, in der Praxis zu Rechtsunsicherheiten führt.

Welches Fazit zieht der Autor zur Wirksamkeit des Schutzes behinderter Menschen?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die Antidiskriminierungsnormen in der Praxis teilweise "zahnlos" sind, da Versicherer weiterhin durch individuelle Gesundheitsanalysen Prämienzuschläge oder Ablehnungen vornehmen können.

Ende der Leseprobe aus 91 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Versicherung für Menschen mit Behinderung und geschlechtsneutrale Versicherungstarife. Neue gesetzliche Grundlagen im Bereich der privaten Unfallversicherung in Österreich
Hochschule
Donau-Universität Krems - Universität für Weiterbildung  (Department für Wirtschaftsrecht und Europäische Integration)
Note
2
Autor
Alexander Scharl (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
91
Katalognummer
V298382
ISBN (eBook)
9783656946342
ISBN (Buch)
9783656946359
Sprache
Deutsch
Schlagworte
neue grundlagen versicherung menschen behinderung versicherungstarife bereich unfallversicherung österreich
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alexander Scharl (Autor:in), 2014, Versicherung für Menschen mit Behinderung und geschlechtsneutrale Versicherungstarife. Neue gesetzliche Grundlagen im Bereich der privaten Unfallversicherung in Österreich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/298382
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Leseprobe aus  91  Seiten
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