Medien und Sprachverfall. Die Beziehung von Sprache und Neuen Medien


Hausarbeit, 2012

18 Seiten


Leseprobe

Gliederung

1 Einleitung

2 Die Beziehung von Sprache und Neuen Medien
2.1 Sprachentwicklung
2.2 Neue Medien

3 Der Begriff des Sprachverfalls
3.1 Sprachverfall und Neue Medien
3.2 E-Mail Kommunikation
3.3 Chat
3.4 SMS-Kommunikation

4 Resümee

5 Literaturverzeichnis

6 Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung

Seit es Menschen auf der Erde gibt, ist die Sprache ein zentraler Bestandteil der menschlichen Existenz.

Über das Medium der Sprache kann sich der Mensch verständlichen machen, seine Emotionen ausdrücken, soziale Kontakte knüpfen, auf kognitiver Ebene sogar Selbstgespräche führen. Eine Gesellschaft ohne Sprache wäre nicht oder nur sehr eingeschränkt funktionsfähig. Sprache sozialisiert und integriert den Menschen in seinen Lebensraum. Betrachtet man die Vielzahl an verschiedenen Sprachen, die unterschiedlichen Dialekte, die verschiedenen Schriftbilder, sowie phonetische, grammatische oder syntaktische Besonderheiten, so erscheint die menschliche Sprache als ein hochkomplexes Kommunikationssystem.

Mimik, Gestik, erste Laute, Wortfetzen oder Ausrufe entwickeln sich weiter zu vollständigen Sätzen, die den sprachlichen Kommunikationsprozess beginnen lassen. Die menschliche Sprache ist kein starres, unverformbares Gerüst, welches dem zeitlichen Wandel standhält, sondern vielmehr ein gesellschaftliches Phänomen, das ständigem Wandel unterliegt. Sprache entwickelt sich, differenziert sich aus und gibt den Menschen in einer Gesellschaft ihre Identität.

Zu Anfang dieser Arbeit fiel der Begriff des Mediums. Im weiteren Verlauf wird dieser verdeutlicht und in Zusammenhang mit der menschlichen Sprache betrachtet. Schon in der Steinzeit, ca. 30 000 Jahre v.u.Z., lassen sich Zeugnisse medialer Strukturen in Form von Felsmalereien finden (vgl. Böhn & Seidler, 2008, S. 207).

Wie die menschliche Sprache, so unterliegen auch das Medium oder die Medien einem ständigen zeitlichen Wandel. In der vorliegenden Arbeit geht es allerdings um Neue Medien, ein Begriff, der noch genauer beschrieben werden soll.

In der heutigen Gesellschaft trifft man auf eine wahre Medienflut.

Digitales Fernsehen, Internet und Chat oder neue Mobiltelefone sind nur einige wenige Beispiele für diese mediale Überschwemmung.

Ein Beispiel für den rasanten Wandel im Bereich der Kommunikationsmedien wäre der Vergleich zwischen Zeitung und E-Book. Schlägt man eine Zeitung auf, so ließt man Berichte oder betrachtet bestimmte Bilder. Hat man ein sog. E-Book vor sich liegen, besteht während des Lesens die Möglichkeit ins Internet zu gehen, Musik zu hören oder Bilder zu betrachten. Das E-Book weißt im Vergleich zur Zeitung ein höheres Maß an Multimedialität (Bild, Ton, Text) auf, ein Beweis für die ständige mediale Weiterentwicklung.

Birgt all diese Weiterentwicklung jedoch auch eine negative Seite?

Ob man will oder nicht, die Auseinandersetzung mit den Neuen Medien ist zwingend notwendig, um in der heutigen Gesellschaft produktiv zu sein und nicht mit einem Lächeln als Anachronist abgestempelt zu werden.

Betrachtet man kritische Äußerungen über den Zusammenhang von Sprache und Neuen Medien trifft man zunehmend auf den Begriff des Sprachverfalls. Sprache werde ökonomisiert, Grammatik spiele eine nebengeordnete Rolle und syntaktische Prinzipien werden über den Haufen geworfen. Ist die Kritik berechtigt? Haben die Neuen Medien einen negativen Einfluss auf unsere Sprache? Wenn ja, wieso? Letztendlich geht es in dieser Hausarbeit um die zentrale Frage: Verkommt unsere Sprache durch den Einsatz der Neuen Medien?

Wissenschaftlich arbeiten heißt, sich von einer voreiligen Meinung zu distanzieren und der Sache genauer auf den Grund zu gehen.

Im Verlauf der Arbeit werden essentielle Begriffe wie Sprache und Neue Medien näher erklärt, in Zusammenhang gesetzt und letztendlich auf die zentrale These des Sprachverfalls durch Neue Medien bezogen. Die Ergebnisse der Arbeit werden abschließend im Resümee zusammengefasst.

2 Die Beziehung von Sprache und Neuen Medien

Betrachtet man die Beziehung von Sprache und Neuen Medien, so ergeben sich einige Auffälligkeiten, die im Folgenden beschrieben werden.

Denkt man an Sprache, so fällt einem in den meisten Fällen eine face-to-face Kommunikation, also eine Kommunikation von Angesicht zu Angesicht ein. Ein normales Gespräch oder eine Diskussion zwischen zwei oder mehreren Menschen. „Die Voraussetzung jeder mündlichen Kommunikation … ist die gemeinsame Präsenz von Sender und Empfänger in derselben zeitlichen und räumlichen Situation.“ (Böhn & Seidler, 2008, S. 28) Diese Tatsache hat sich zwar nicht erst seit dem Aufkommen der Neuen Medien verändert (man denke hier an das Telefon), erlangt allerdings mit ihrem Aufkommen eine völlig neu Form. „Die räumliche Ausdehnung der Situation ist begrenzt durch die Reichweite der menschlichen Stimme.“ (Böhn, Seidler, 2008, S. 28) Hier bieten die Neuen Medien bisher ungeahnte Möglichkeiten diese Aussage zu reformieren. Das Internet bietet beispielsweise die Möglichkeit im Chat miteinender zu kommunizieren, via Skype von den unterschiedlichsten Standorten zu telefonieren oder sich in einer E-mail zeitlich versetzt auszutauschen.

„Offenbar führen mediale Umwälzungen in der Kommunikation auf einer globalen, gesellschaftlichen Ebene zu entscheidenden Veränderungen; diese sind deshalb gravierend, weil es dabei um mehr geht als nur um die Verteilung technischer Kodierungsfertigkeiten.“ (Koch & Oestreicher, 1985, S. ) In diesem Zusammenhang spielt der Begriff der konzeptionellen Mündlichkeit eine große Rolle. Was meint dieser Begriff und in welchem Zusammenhang steht er mit den Neuen Medien? Spricht man hier von „ konzeptionell “, so bezeichnet man eine Sprache der Nähe bzw. der Distanz (vgl. Burger, 2005, S. 143).

Betrachten wir einmal das Neue Medium Internet und hier genauer die Kommunikationsform des Chat.

Ein Internetnutzer tauscht sich in einem Chatroom mit einer oder mehreren Personen aus.

Die geschriebene Sprache, die er verwendet, lässt sich sehr nahe am Mündlichkeitspol ansiedeln. Der Chat hat also Dialogcharakter, man führt sozusagen ein Gespräch in schriftlicher Form am Computer. Das Merkmal der konzeptionellen Mündlichkeit generiert sich somit in neuer Form aus der Beziehung von Sprache und Neuen Medien. Durch die Nutzung von Neuen Medien wie bspw. dem Handy oder Internet, entsteht eine Sprache, die sich an das jeweilige neue Medium anpasst. Sei es eine stark elliptische Schriftsprache oder eine Sprach fern von grammatischen Normen.

Die Neuen Medien erzwingen teilweise eine Sprachänderung. So kann man in einer Kurzmitteilung bspw. nur 160 Zeichen verwenden. Die Sprache wird also auf diesen begrenzten Raum eingeengt.

Im folgenden Abschnitt wird die Entwicklung der Sprache und das Forschen nach ihrem Ursprung beschrieben.

2.1 Sprachentwicklung

Wenn hier von Sprachentwicklung gesprochen wird, muss zunächst einmal geklärt werden was Sprache überhaupt ist. „Sprache ist ein allen Menschen vertrautes Phänomen.“ (Adamzik, 2004, S. 1) Sprachen verbinden kulturübergreifend und schaffen Nähe zwischen den Menschen.

Betrachtet man einsprachige Wörterbücher der deutschen Sprache, so zeigen sich die umfangreichen Bestimmungsversuche des Sprachbegriffs:

1. Das Sprechen (als Anlage, Möglichkeit, Fähigkeit)
2. Das Sprechen, Tätigkeit des Sprechens, Rede
3. a) Art des Sprechens, Stimme, Redeweise
b) Ausdrucksweise, Stil
4. a) Sprache als einzelnes Sprachsystem; jeweilige Landes-, Muttersprache
b) Laut und Signalsystem, das wie Sprache (4a) funktioniert (vgl. Schmich, 1987, S. 119)

Ferdinand de Saussures unterscheidet das Phänomen der Sprache nach folgenden Punkten:

Die Langage, als Fähigkeit des Menschen zu sprechen, Langue und Parole.

Langue bezeichnet ein gesamtgesellschaftliches Sprachsystem, welches sozusagen auf einem Kontrakt beruht. Die Parole hingegen, bezeichnet die individuelle Umsetzung der Langue, also den individuellen Gebrauch der Sprache (vgl. Schmich, 1987, S. 119). Warum kommunizieren Menschen mit Hilfe der Sprache? Reicht es nicht aus, sich über Mimik und Gestik zu verständigen? Ruft man sich beispielsweise vergangene Urlaubserlebnisse in Erinnerung, so denkt man immer wieder an die Kommunikation mit Händen und Füssen als Verständigungsmittel. Sprache muss also ein Phänomen sein, das dem Menschen einen Nutzen bringt und gewisse Funktionen erfüllt.

Kirsten Adamzik beschreibt in ihrem Buch Sprache: Wege zum Verstehen folgende Funktionen der Sprache:

- Der Nicht-kommunikative Sprachgebrauch bezeichnet Äußerungen, denen man kaum einen kommunikativen Zweck zuordnen kann. Dies geschieht beispielsweise, wenn ein Mensch ohne die Anwesenheit eines anderen Menschen spricht.
- Die kognitive Funktion. Diese Funktion meint nicht unbedingt das Selbstgespräch, sonder vielmehr das innere Nachdenken mit Hilfe der Sprache.
- Die emotionale Funktion bezeichnet Lautäußerungen als Ausdruck eines emotionalen Zustandes.

- Die Informationsfunktion betrachtet die Sprache als Übertragungsmedium von informativen Inhalten.

(vgl. Adamzik, 2004, S. 30)

Wo liegt nun der Ursprung der Sprache? Versucht man dieser Frage nachzugehen, so stößt man schnell auf einige Probleme. „Vor etwa fünfzig Jahren beschloss die Pariser Linguistische Gesellschaft, in ihren Sitzungen keine Vorträge über den Ursprung der Sprache mehr zuzulassen.“ (Schwidetzky, 1973, S. 135).

Zu viele Spekulationen über den Ursprung der Sprache standen offen im Raum und fanden in linguistischen und philologischen Kreisen nur wenig Beachtung.

Die Forscher suchten ohne Erfolg nach primitiveren Sprachformen, also beispielsweise einer Sprachform der Halbmenschen oder Menschenaffen, die einen Beweis für frühere Stadien der menschlichen Sprachevolution repräsentiert hätten (vgl. Schwidetzky, 1973, S. 135).

Eine weitere Hoffnung der Forscher beruhte auf der historischen Sprachwissenschaft.

Diese sucht gezielt nach bestimmten Ähnlichkeiten zwischen Sprachen und stößt somit auf einen gemeinsamen, ursprünglichen Sprachstamm. Englisch, Holländisch, Deutsch und skandinavische Sprachen gehen beispielsweise aus der Wurzel des Protogermansichen hervor (vgl. Schwidetzky, 1973, S. 137).

Leider brachte auch diese Methode nicht den gewünschten Erfolg.

„Obwohl also die vergleichende Methode der Linguistik nichts über den Ursprung der Sprache aussagt, könnte vielleicht eine vergleichende Methode ähnlich der der Zoologie die Untersuchung vorantreiben.“ (vgl. Schwidetzky, 1973, S. 139)

Die Sprache als Ganzes wird mit den Kommunikationssystemen anderer Tiere, beispielsweise mit denen der Gibbons und Menschenaffen in Beziehung gesetzt.

Gibbons oder Menschenaffen kennen jedoch keine Wörter und benutzen in ihrer Kommunikationsweise keine menschlichen Lexeme. Wo lassen sich dann gewisse Übereinstimungen finden?

„Wir müssen uns … an Grundmerkmalen orientieren, die in jedem menschlichen, tierischen oder maschinellen Kommunikationssystem vorhanden sind oder fehlen können.“ (Schwidetzky, 1973, S. 139)

Somit ist es notwendig die Abfolge der Vorgänge herauszuarbeiten, durch die jenes Kommunikationssystem von Menschenaffen oder Halbmenschen zu Sprache wurde.

Betrachtet man den chronologischen Verlauf der Sprache im deutschen Raum, so geht diese vom Indoeuropäischen Sprachstamm aus. Über die Sprachfamilie des Kentum, differenziert sich das Germanische aus und wird im Verlauf der Zeit weiter in Ost- West- und Nordgermanisch differenziert. Aus dem westgermanischen Sprachstamm gliedert sich letztendlich das Hochdeutsche und das Niederdeutsche aus (vgl. Adamzik, 2004, S. 11). Trotz aller Entwicklung und grundlegenden Veränderungen bezüglich unserer Sprache, findet sich der Begriff der „Hochsprache“ oder „Standardsprache“. Diese Hochsprache meint eine sprachliche Varietät, festgelegt durch verbindliche Wörterbücher und normative Grammatiken.

Neuerungen, z.B. das Phänomen der Jugendsprache werden in Bezug auf diese „Hochsprache“ schnell als Sprachverfall gewertet, welche das stabile, homogene System ins Wanken bringen (vgl. Adamzik, 2004, S. 14).

2.2 Neue Medien

Im Verlauf der Arbeit wurde schon des Öfteren der Begriff der Neuen Medien genannt, ohne näher auf diesen einzugehen.

Was sind Neue Medien?

Wie haben sie sich entwickelt und welche verschiedenen Formen gibt es?

Zunächst soll jedoch der Begriff des Mediums genauer beschreiben werden. Hier ergeben sich einige Schwierigkeiten, da Definitionsversuche meist unvollständig, fehlerhaft und zu spezifisch sind.

„Einmal heißt Medium „Zeichenvorrat“, dann „technischer Kanal“, dann wiederum „ästhetisches Kommunikationsmittel“ oder schließlich „gesellschaftliche Interaktion“.“ (Faulstich, 2000, S. 21)

Hier spielt natürlich auch die Verwendung des Medienbegriffs in den verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen, wie beispielsweise der Kommunikationssoziologie oder der Publizistikwissenschaft eine große Rolle.

„Das Wort Medium ist - laut Auskunft der einschlägigen Herkunftswörterbücher - seit dem

17. Jahrhundert im Deutschen belegt und zunächst als naturwissenschaftlicher und grammatischer Terminus aufgekommen.“ (Hoffmann, 2002 ,S. 24)

Der Begriff des Mediums bietet eine Vielzahl an Deutungsversuchen:

A Mitte, Mittleres
B Hilfsmittel, Vergleichsmittel
C Hälfte
D Vermittelndes, Zwischenmittel, vermittelndes Element
E Genus verbi
F Vermittelnde Person

(vgl. Hoffmann, 2002, S. 27)

Da diese Deutungsversuche sehr allgemein gefasst sind, soll an dieser Stelle der elementare semiotische Medienbegriff Beachtung finden.

Von Medium ist dann nur im Zusammenhang kommunikativer, zeichenbasierter Interaktion die Rede. Das Medium fungiert also als Kontaktmittel zwischen Menschen, ein Kanal der für die Übertragung von Botschaften Verwendung findet (vgl. Böhn & Seidler, 2008, S. 17). Eine weitere Differenzierungsmöglichkeit bietet der technische Medienbegriff von Harry Pross. Pross unterscheidet Medien nach dem Grad der Mitwirkung von technischen Hilfsmitteln bei der Übertragung von Botschaften. So entstanden drei Kategorien: Primäre, sekundäre und tertiäre Medien (vgl. Böhn & Seidler, 2008, S. 18).

Primäre Medien wären beispielsweise die Sprache oder die Gestik. Sie benötigen keinerlei technische Hilfsmittel. Bei den sekundären Medien benötigt man nur auf der Produktionsseite Technik. Beispiele hierfür wären die Schrift, gemalte Bilder oder Fotografie. Die tertiären Medien benötigen den Technikeinsatz auf beiden Seiten, also auf Produktionsund Rezeptionsseite. Beispiele für ein tertiäres Medium wären: Film oder das Internet (vgl. Böhn & Seidler, 2008, S. 18).

Wird hier beispielsweise von Internet gesprochen, so sind wir schon im Bereich der Neuen Medien. Anhand der oben aufgeführten Unterscheidung in Primär-, Sekundär- und Tertiärmedien lassen sich die Neuen Medien im tertiären Bereich ansiedeln, da hier die Verwendung von Technik auf beiden Seiten eine Grundvoraussetzung ist. Was versteht man nun unter dem Begriff Neue Medien?

[...]

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten

Details

Titel
Medien und Sprachverfall. Die Beziehung von Sprache und Neuen Medien
Hochschule
Technische Universität Darmstadt  (Institut für Sprach- und Literaturwissenschaft)
Autor
Jahr
2012
Seiten
18
Katalognummer
V299171
ISBN (eBook)
9783656959083
ISBN (Buch)
9783656959090
Dateigröße
2396 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
medien, sprachverfall, beziehung, sprache, neuen
Arbeit zitieren
Niels van der Woude (Autor), 2012, Medien und Sprachverfall. Die Beziehung von Sprache und Neuen Medien, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/299171

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