Im folgenden Text möchte ich Stellung zu der von mir vorzustellenden Präsentationsprüfung nehmen und mich dabei auf den Prozess der Erarbeitung meines Themas beziehen.
Außergewöhnlich, musikalisch, authentisch und fesselnd, so sollten die Prüfer meine Präsentation beschreiben. Dementsprechend war der Weg zur Themenfindung nicht einfach.
Seit der 11.Klasse habe ich schon nach einem interessanten Thema für die Präsentationsprüfung Ausschau gehalten. Ich habe mich mit Freunden und meiner Familie ausgetauscht, aber auch das Internet, die Nachrichten und meine Umgebung aufmerksam verfolgt.
Schon vor der Festlegung des Themas war mir klar, dass ich musikalische Elemente – unter anderem als Eigenanteil – in meine Präsentation mit einbauen möchte. Später konkretisierte sich diese Idee: Ich wollte meine Präsentation mit einem musikalischen Stück einführen und so die Aufmerksamkeit der Zuhörer gewinnen. Da ich aber Musik als mündliche Prüfungskomponente gewählt habe, konnte ich dieses Fach nur noch als Referenzfach auswählen.
Inhaltsverzeichnis
1. Die Themenfindung, Begründung der Themenwahl und der fachliche bzw. methodische Hintergrund
2.Hypothese
3.Medienwahl
4.Kommentiertes Quellenverzeichnis
5.Darstellung des Arbeitsprozesses
6.Individuelle Reflexion
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle des Mädchenorchesters im Lagersystem von Auschwitz-Birkenau. Ziel ist es, die ambivalenten Funktionen des Orchesters zu beleuchten und einzuordnen, wie dieses Ensemble innerhalb des Lagerkomplexes existierte und sowohl für die SS als auch für das soziale Leben der Häftlinge Bedeutung erlangte.
- Historische Einordnung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau
- Struktur und Entwicklung des Mädchenorchesters
- Die Funktion von Musik als Instrument der Macht und des Überlebens
- Methodische Reflexion des Arbeitsprozesses und Quellenanalyse
Auszug aus dem Buch
1. Die Themenfindung, Begründung der Themenwahl und der fachliche bzw. methodische Hintergrund
Außergewöhnlich, musikalisch, authentisch und fesselnd, so sollten die Prüfer meine Präsentation beschreiben. Dementsprechend war der Weg zur Themenfindung nicht einfach. Seit der 11.Klasse habe ich schon nach einem interessanten Thema für die Präsentationsprüfung Ausschau gehalten. Ich habe mich mit Freunden und meiner Familie ausgetauscht, aber auch das Internet, die Nachrichten und meine Umgebung aufmerksam verfolgt.
Schon vor der Festlegung des Themas war mir klar, dass ich musikalische Elemente – unter anderem als Eigenanteil – in meine Präsentation mit einbauen möchte. Später konkretisierte sich diese Idee: Ich wollte meine Präsentation mit einem musikalischen Stück einführen und so die Aufmerksamkeit der Zuhörer gewinnen. Da ich aber Musik als mündliche Prüfungskomponente gewählt habe, konnte ich dieses Fach nur noch als Referenzfach auswählen.
Als eines Tages zufällig ein Interview mit Ester Bejerano – einer Überlebenden des Frauenorchesters – im Radio gehört habe, war ich sehr berührt von ihren Erlebnissen in Auschwitz. Ich hatte noch nie etwas vom Mädchenorchester gehört und informierte mich sofort darüber. Am Ende meiner Recherchen standen das Thema und mein Bezugsfach Geschichte fest. Mich erschüttert und fasziniert es zugleich, dass an einem solch furchtbaren Ort schöne und fröhliche Musik erklingen konnte.
Die Mitglieder dieser Orchester mussten wortwörtlich „um ihr Leben“ spielen und entkamen dafür der anstrengenden Zwangsarbeit.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Die Themenfindung, Begründung der Themenwahl und der fachliche bzw. methodische Hintergrund: Die Autorin beschreibt ihre persönliche Motivation zur Themenwahl, ihre Verbindung zum Fach Musik und wie der Zufall eines Radiointerviews den Anstoß für die historische Auseinandersetzung gab.
2.Hypothese: Es wird die zentrale Vermutung aufgestellt, dass das Orchester zwar nicht essentiell für die Existenz des Lagers war, jedoch den Alltag der SS erleichterte und der psychologischen Manipulation sowie der Verschleierung der Lagerwirklichkeit diente.
3.Medienwahl: Dieser Abschnitt begründet den Einsatz von PowerPoint zur visuellen Unterstützung sowie die Wahl von Bild-, Musik- und Textmaterial zur Untermalung des Vortrags.
4.Kommentiertes Quellenverzeichnis: Hier erfolgt eine kritische Auseinandersetzung mit der verwendeten Literatur, insbesondere den Werken von Fania Fénelon und Anita Lasker-Wallfisch, sowie der Nutzung von Zeitzeugeninterviews.
5.Darstellung des Arbeitsprozesses: Eine tabellarische Übersicht dokumentiert den zeitlichen Ablauf von der ersten Themenfindung über die Materialsammlung bis hin zur Vorbereitung der Präsentation und Umfragen.
6.Individuelle Reflexion: Die Autorin reflektiert den persönlichen Lernprozess, die Herausforderungen bei der Reduktion des komplexen Themas auf eine zwanzigminütige Präsentation und die emotionale Belastung durch die Auseinandersetzung mit dem Holocaust.
Schlüsselwörter
Auschwitz-Birkenau, Mädchenorchester, Holocaust, NS-Zeit, Konzentrationslager, Fania Fénelon, Ester Bejerano, Zeitzeugen, Zwangsarbeit, Musikgeschichte, Präsentationsprüfung, Lageralltag, Geschichte, Musik, Überlebende.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit?
Die Arbeit befasst sich mit der Rolle und Funktion des Mädchenorchesters im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau innerhalb der Zeit des Nationalsozialismus.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Einordnung des Lagersystems Auschwitz sowie der detaillierten Betrachtung der Entstehung, der Mitglieder und des Alltags des Frauenorchesters.
Was ist die zentrale Forschungsfrage?
Die Arbeit untersucht, welche Rolle das Frauenorchester im Lagersystem spielte und ob es neben Unterhaltungszwecken für die SS auch Funktionen der Verschleierung und Manipulation erfüllte.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Es handelt sich um eine schriftliche Ausarbeitung zur Vorbereitung einer Präsentationsprüfung, die auf Literaturrecherche, der Analyse von Zeitzeugenberichten sowie einer selbst durchgeführten Umfrage zur Bekanntheit des Themas basiert.
Was behandelt der Hauptteil der Arbeit?
Der Hauptteil gliedert sich in eine Übersicht über den Lagerkomplex Auschwitz und eine tiefgehende Analyse des Mädchenorchesters, inklusive der Entwicklung und des Lebens der dortigen Häftlinge.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Holocaust, Auschwitz-Birkenau, Mädchenorchester, Musik als Überlebensstrategie und Zeitzeugenschaft.
Welche Rolle spielt die Musik im Kontext der Arbeit?
Musik wird hier sowohl als kulturelles Ausdrucksmittel der Häftlinge als auch als Instrument der SS-Willkür und Täuschung dargestellt, wobei der Kontrast zwischen der Schönheit der Musik und der Grausamkeit des Ortes zentral ist.
Wie bewertet die Autorin die Quellenlage?
Die Autorin stellt fest, dass es trotz notwendiger, sorgfältiger Selektion ausreichend authentisches Material durch Autobiographien und Zeitzeugeninterviews gibt, wobei sie auf widersprüchliche Darstellungen zwischen verschiedenen Überlebenden hinweist.
Warum wurde eine Umfrage in der Arbeit durchgeführt?
Die Umfrage diente dazu, das erstaunlich geringe Wissen junger Erwachsener über die Existenz des Mädchenorchesters von Auschwitz zu belegen, was die Relevanz der Aufarbeitung des Themas unterstreicht.
Was lernt die Autorin aus dem Prozess der Erarbeitung?
Neben der Strukturierung und Zeitplanung hat die Autorin gelernt, die Aktualität historischer Themen für die heutige Gesellschaft zu bewerten und ein tieferes Verständnis für den Missbrauch von Musik in Extremsituationen entwickelt.
- Quote paper
- Nicole Kim Fürst (Author), 2015, Konzeption einer Präsentation zum Thema "Das Mädchenorchester von Auschwitz" als 5. Prüfungskomponente, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/300291