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Bedarfsplanung Alter 2030

Bedürfnisse und Erwartungen der älteren Bevölkerung, der Gesellschaft und Behörden im Jahr 2030 inklusive Finanzierung und Trägerschaft, am Beispiel der Schweizer Gemeinde Stans

Titel: Bedarfsplanung Alter 2030

Doktorarbeit / Dissertation , 2014 , 205 Seiten , Note: sehr gut (94%)

Autor:in: Lukas Liem (Autor:in)

BWL - Allgemeines
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der demographische Wandel wird viele Lebensbereiche unserer Gesellschaft in den nächsten Jahrzehnten grundsätzlich verändern. Auswirkungen auf die sozialen Sicherungssysteme sind ebenso absehbar, wie auf politische Entscheidungen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Betroffen davon sind alle Bevölkerungsgruppen, ob alt oder jung. Die Entwicklungstrends des demographischen Wandels, ihre Folgen und mögliche Handlungskonzepte sind deshalb wichtige Themen. In der Altersbetreuung besteht in der Schweizer Gemeinde Stans ein zunehmender Bedarf nach Leistungen im präventiven, ambulanten und stationären Bereich. Damit dieser Bedarf abgedeckt werden kann, sind finanzielle, personelle und infrastrukturelle Ressourcen rechtzeitig einzuplanen. Diese Planung soll die Grundlage schaffen, damit die erforderlichen Maßnahmen optimal aufeinander abgestimmt werden können. Durch eine langfristige und abgestimmte Planung können der Ressourceneinsatz optimiert und Planungsfehler vermieden werden.
Mit dieser Arbeit wurden, basierend auf einer gross angelegten Bevölkerungsbefragung, Planungsgrundlagen für die Bedarfsplanung Alter 2030 der Gemeinde Stans erarbeitet und ein neues Altersleitbild geschaffen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

1.1 Untersuchungsgegenstand

1.2 Forschungsfragen

1.3 Wissenschaftlicher Nutzen

1.4 Hypothesen

1.5 Bedeutsamkeit der Fragestellung

1.6 Ergebnisse

1.7 Theoretischer Kern der Arbeit

1.8 Neuigkeitswert

1.9 Verwendete Methoden

2. KURZVORSTELLUNG des Autors und der Gemeinde Stans

2.1 Vita und Publikationen des Autors

2.2 Politische Gemeinde Stans

3. ALTER UND ALTERN – eine Theoretische Betrachtung

3.1 WHO für eine altersfreundliche Welt

3.2 Dublin Declaration für altersfreundliche Städte - Beispiel Bern

3.3 Alter und Überalterung

3.4 Demografische Entwicklung

3.5 Alter und Gesundheit - gesund altern

3.6 Alter und Wohnen

3.7 Alter und öffentlicher Raum

3.8 Alter und Gesellschaft

3.9 Fazit und Maßnahmen

4. SITUATIONSANALYSE ZUM THEMA ALTER IN STANS

4.1 Demografische Entwicklung in Stans

4.2 IST-Situation über die vorhandenen Angebote zum Thema Alter

4.2.1 Pflegebettensituation in Stans

4.2.2 Key-Players zum Thema Alter in Stans

4.3 Fazit

5. BEVÖLKERUNGSBEFRAGUNG IN STANS

5.1 Vorbemerkung

5.2 Befragung für ein altersfreundliches Stans

5.2.1 Kennzahlen der Befragung

5.2.2 Antworten/Aussagen, Erkenntnisse und Konsequenzen

5.2.3 Kommentar zur Auswertung nach Alterssegmenten

5.2.4 Top-Ten der Aussagen aus den offenen Fragen

5.3 Fazit

6. VISION UND STANSER ALTERSLEITBILD 2030

6.1 Leitbild der Gemeinde Stans

6.2 Stanser Altersleitbild 2030

7. BEDARFSPLANUNG ALTER 2030 DER GEMEINDE STANS

7.1 Maßnahmenplanung für ein altersfreundliches Stans

7.1.1 Versorgungssicherheit

7.1.2 Information, Öffentlichkeitsarbeit, Vernetzung

7.1.3 Existenzsicherung

7.1.4 Wohnen

7.1.5 Öffentlicher Raum und Quartiere

7.1.6 Ressourcen, Potentiale, Fähigkeiten und Freiwilligen-Engagement im Alter

7.1.7 Generationenbeziehungen

7.1.8 Gerontologische Zukunftsthemen

7.1.9 Gesundheitsförderung im Alter

7.2 Umsetzung des Maßnahmenplans

7.3 Herausforderung der Zukunft im Bereich Wohnen

7.4 Finanzierung und Trägerschaft

7.4.1 Wohninfrastruktur

7.4.2 Aufenthalt im Pflegeheim

7.4.3 Maßnahmen und Angebote fürs Alter

8. SCHLUSSBEMERKUNG UND AUSBLICK

8.1 Überprüfung der Fragestellung und der Hypothesen

8.2 Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Ziel der Arbeit ist es, fundierte Planungsgrundlagen für die Bedarfsplanung "Alter 2030" der Gemeinde Stans zu schaffen und ein Altersleitbild zu entwickeln, das den Bedürfnissen der älter werdenden Bevölkerung und der Gemeinde gerecht wird. Dabei soll insbesondere untersucht werden, wie sich die Ansprüche an Wohnen, Betreuung und Infrastruktur wandeln und wie eine zukunftsorientierte Alterspolitik finanziert und getragen werden kann.

  • Analyse der demografischen Entwicklung und deren Auswirkungen auf Stans
  • Erhebung der Bedürfnisse und Erwartungen älterer Menschen durch eine Bevölkerungsbefragung
  • Untersuchung von Wohnformen und Infrastrukturbedarfen im Alter
  • Strategien zur Finanzierung und Trägerschaft von Altersbetreuungsangeboten
  • Entwicklung eines konkreten Maßnahmenplans und eines Altersleitbildes

Auszug aus dem Buch

3.6 Alter und Wohnen

Institutionalisierung älterer und alter Menschen und von Menschen mit Behinderungen ist auf den ersten Blick eine bauliche Frage der Wohnformen, beim zweiten Blick erweist sich Institutionalisierung aber als Denkstil, als mentales Modell des Umgangs mit dem Mitmenschen. Also muss man die Denkgewohnheiten verändern, dann wird es auch eine bunte Vielfalt der Formen im Alter(n) geben.

Wohnen ist nicht einfach gebaute und bebaute oder verbaute Welt als Umwelt des Menschen. Wohnen ist personales Erlebnisgeschehen in Wechselwirkung zum Raum. Gerade das unfreiwillige Wohnen in Settings im Alter, die nicht gewählt werden können und insofern nicht passungsfähig sind, sind Elemente eines verfehlten Daseins in der letzten Lebensphase. Höpflinger meint in diesem Zusammenhang: „Wohnsituation und Wohlbefinden sind im Alter eng verbunden.“

Doch jenseits einer kritischen Reflexion dieser zeitdiagnostischen Diskurse bleibt Wohnen ein Sorgeexistenzial und zugleich eine Behausung für liebendes Miteinander der Menschen. Und dieser Sinn des Wohnens gilt es wenn immer möglich zu bewahren und zu respektieren. Es sind 95 von 100 Älteren die ihren Wunsch verwirklichen können respektive wollen, die zweite Hälfte ihres Lebens in ihren gewohnten vier Wänden zu verbringen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Das Kapitel definiert den Untersuchungsgegenstand, die Forschungsfragen, Hypothesen und die methodische Vorgehensweise zur Bedarfsplanung.

2. KURZVORSTELLUNG des Autors und der Gemeinde Stans: Hier werden der Verfasser der Arbeit und das sozioökonomische Profil der Gemeinde Stans kurz vorgestellt.

3. ALTER UND ALTERN – eine Theoretische Betrachtung: Dieses Kapitel bietet eine wissenschaftliche Übersicht zum Stand der Forschung hinsichtlich Alterung, Gesundheit, Wohnen und Gesellschaftspolitik.

4. SITUATIONSANALYSE ZUM THEMA ALTER IN STANS: Hier erfolgt eine detaillierte Auswertung der demografischen Lage und der bestehenden Angebote in der Gemeinde Stans.

5. BEVÖLKERUNGSBEFRAGUNG IN STANS: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse und Analysen der durchgeführten Bevölkerungsbefragung zum Leben im Alter.

6. VISION UND STANSER ALTERSLEITBILD 2030: Aus den Erkenntnissen der vorherigen Kapitel wird ein Leitbild mit Vision und Leitsätzen für die zukünftige Alterspolitik abgeleitet.

7. BEDARFSPLANUNG ALTER 2030 DER GEMEINDE STANS: Dieses Kapitel enthält einen konkreten Maßnahmenplan und Lösungsansätze für Wohnen und Finanzierung im Alter.

8. SCHLUSSBEMERKUNG UND AUSBLICK: Die Arbeit schließt mit einer Überprüfung der Hypothesen und einem Ausblick auf die weiteren Schritte für die Gemeinde.

Schlüsselwörter

Alter, Altern, Bedarfsplanung, Stans, Wohnen im Alter, Demografie, Gesundheitsförderung, Lebensqualität, Altersleitbild, Pflege, Betreuung, Bevölkerungsbefragung, Partizipation, Generationenwandel, Freiwilligenarbeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Erstellung einer fundierten Bedarfsplanung für die Alterspolitik der Schweizer Gemeinde Stans bis zum Jahr 2030.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Wohnen im Alter, der Gesundheitsförderung, der Finanzierung von Betreuungsangeboten und der gesellschaftlichen Teilhabe der älteren Generation.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Ziel ist es zu ermitteln, wie die Gemeinde Stans auf den demografischen Wandel reagieren muss, um eine altersgerechte Infrastruktur und ein würdevolles Altern zu gewährleisten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden eine Internet- und Literaturrecherche sowie eine empirische Feldforschung in Form einer Bevölkerungsbefragung durchgeführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Betrachtung zum Altern, eine Situationsanalyse der Stanser Angebote und die Auswertung der Bevölkerungsbefragung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Bedarfsplanung, Altersleitbild, demografischer Wandel, Wohnen im Alter und soziale Partizipation beschreiben.

Welchen Stellenwert nimmt die Bevölkerungsbefragung ein?

Die Befragung ist ein Hauptelement der Arbeit, da sie die direkte Partizipation der Bürger an der Zukunftsgestaltung ermöglicht und als Entscheidungsgrundlage dient.

Wie werden die Bedürfnisse der Demenzkranken berücksichtigt?

Die Arbeit betrachtet das Konzept der demenzfreundlichen Kommune und diskutiert moderne Wohnformen wie das Demenzdorf, um Betroffene besser zu integrieren.

Was ist die zentrale Schlussfolgerung in Bezug auf das Wohnen?

Es wird betont, dass die Vielfalt der Wohnformen erhöht werden muss, um den unterschiedlichen Bedürfnissen und Lebensstilen gerecht zu werden und ein möglichst langes selbständiges Wohnen zu ermöglichen.

Ende der Leseprobe aus 205 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Bedarfsplanung Alter 2030
Untertitel
Bedürfnisse und Erwartungen der älteren Bevölkerung, der Gesellschaft und Behörden im Jahr 2030 inklusive Finanzierung und Trägerschaft, am Beispiel der Schweizer Gemeinde Stans
Veranstaltung
inter-university doctoral degree programme
Note
sehr gut (94%)
Autor
Lukas Liem (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
205
Katalognummer
V301695
ISBN (eBook)
9783956876981
ISBN (Buch)
9783668005099
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Alterspolitik Bedarfsplanung demographischer Wandel Altersleitbild Zukunftsplanung Bevölkerungsbefragung Alter Politik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lukas Liem (Autor:in), 2014, Bedarfsplanung Alter 2030, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/301695
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