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Die Einbeziehung von Steuern in Finanzierungsrechnungen

Title: Die Einbeziehung von Steuern in Finanzierungsrechnungen

Term Paper (Advanced seminar) , 2004 , 31 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Rainer Stork (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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Summary Excerpt Details

Die Wahl unterschiedlicher Finanzierungsformen führt in Unternehmen und ggf. auf Kapitalgeberseite insb. seit dem StSenkG in 2001 zu ungleichen Ertragsteuerbelastungen.1 Ziel dieser Arbeit ist weniger die Darstellung der unterschiedlichen Besteuerung verschiedener Finanzierungsformen, vielmehr steht eine vergleichende Analyse zwischen bestimmten Finanzierungsformen im Vordergrund. Zunächst wird unter Anwendung geltender Rechtsvorschriften die Ertragsteuerbelastung einer KapGes und deren Kapitalgeber bei BF, FF und SF herausgearbeitet. Dies geschieht im einperiodigen, statischen Modell, bevor anschließend im mehrperiodigen, dynamischen Modell der VE der BF und der FF bestimmt und miteinander verglichen wird. Dabei werden auch verschiedene Formen der FF unter steuerlichen Gesichtspunkten vorgestellt. Mit Ertragsteuern sind GewSt, KSt und ESt inkl. SolZ zu verstehen. Nicht in die Kalkulation fließen KiSt, KapErtrSt und ausländische Verhältnisse mit ein. Grundsätzlich wird unter Finanzierung die Beschaffung von finanziellen Mitteln verstanden.2 Diese können zum Einen zur Finanzierung eines Objekts, oder zum Anderen zur Finanzierung des Unternehmens selbst verwendet werden. Je nach dem spricht man von Objekt- oder Unternehmensfinanzierung.3 Die Objektfinanzierung erfolgt durch die Kapitalbeschaffung. Das nötige Kapital kann hier entweder investiert oder verbraucht werden. Bei der Unternehmensfinanzierung steht die Liquiditätssicherung im Vordergrund, also die Fähigkeit, die fälligen Zahlungsansprüche termingerecht erfüllen zu können.4 1 Ausführlich Krawitz, Halbeinkünfteverfahren, 2000, S.1721ff und Schiffers, StSenkG, 2000, S.205-214. 2 Rollwage, Finanzierung, 2000,S.5f. 3 Kaminsky, Der Einfluss von Steuern,2002, S.211. 4 Rollwage, Finanzierung, 2000, S. 5.

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Inhaltsverzeichnis

1 ALLGEMEINE EINLEITUNG

2 DIE FINANZIERUNG IM ÜBERBLICK

2.1 DIE AUFGABEN DER FINANZIERUNG

2.2 ÜBERBLICK ÜBER DIE FINANZIERUNGSFORMEN

2.3 FINANZIERUNG UND BESTEUERUNG

3 DIE EINBEZIEHUNG VON STEUERN IN STATISCHE FINANZIERUNGSRECHNUNGEN

3.1 GRUNDLAGEN UND MODELLPRÄMISSEN

3.2 BF UND FF AUS UNTERNEHMENSSICHT

3.2.1 Außenfinanzierung durch BF

3.2.2 Außenfinanzierung durch FF

3.2.3 Vergleichende Analyse zwischen BF und FF

3.3 SF AUS UNTERNEHMENSSICHT

3.3.1 Innenfinanzierung durch die offene SF

3.3.2 Vergleichende Analyse zwischen BF, FF und SF

3.4 BF UND FF AUS UNTERNEHMERSICHT

3.5 VERGLEICHENDE ANALYSE ZWISCHEN BF UND FF

4 DIE EINBEZIEHUNG VON STEUERN IN DYNAMISCHE FINANZIERUNGSRECHNUNGEN

4.1 GRUNDLAGEN UND MODELLPRÄMISSEN

4.2 DIE VORTEILHAFTIGKEIT DER BF IM MEHRPERIODIGEN MODELL

4.3 DIE VORTEILHAFTIGKEIT DER FF IM MEHRPERIODIGEN MODELL

4.3.1 Der VE bei unterschiedlichen Darlehensformen

4.3.1.1 Der VE des Fälligkeitsdarlehens

4.3.1.2 Der VE eines Darlehens mit gleichen Tilgungsraten

4.3.1.3 Der VE eines Annuitätendarlehens

4.3.2 Der VE unter Berücksichtigung eines DAM

4.4 VERGLEICHENDE ANALYSE ZWISCHEN BF UND FF

5 ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die steuerliche Vorteilhaftigkeit verschiedener Finanzierungsformen für Kapitalgesellschaften und deren Kapitalgeber. Dabei steht die Forschungsfrage im Vordergrund, inwieweit die Besteuerung (insb. Gewerbe-, Körperschafts- und Einkommensteuer) die Neutralität zwischen Beteiligungs- und Fremdfinanzierung verletzt.

  • Vergleichende Analyse von Beteiligungs- und Fremdfinanzierung
  • Einfluss der Besteuerung auf die Finanzierungsneutralität
  • Untersuchung im einperiodigen statischen sowie mehrperiodigen dynamischen Modell
  • Steuerliche Bewertung unterschiedlicher Darlehensformen
  • Analyse aus Unternehmens- und Kapitalgebersicht

Auszug aus dem Buch

3.2.2 Außenfinanzierung durch FF

Bei der FF muss beachtet werden, dass FK-Zinsen grundsätzlich abzugsfähige Betriebsausgaben sind und den Gewerbeertrag mindern. Im Falle langfristiger Kapitalüberlassung greift §8Nr.1 GewStG, so dass FK-Zinsen zum Gewerbeertrag wieder hälftig hinzugerechnet werden müssen. Letztlich unterliegt also die Hälfte der FK-Zinsen der GewSt.

Wegen der Abzugsfähigkeit der GewSt von ihrer eigenen BMGL und da FK-Zinsen den körperschaftssteuerlichen Gewinn mindern, entsteht im Gegensatz zur BF keine KSt. Da die KSt entfällt ist die BMGl des SolZ ebenfalls 0 €. Die Formel für die erforderlichen Periodengewinne bei FF lautet hier rA = (0,5s^ge - 1) Zi / (s^ge - 1) (vgl. Anhang).

Zusammenfassung der Kapitel

1 ALLGEMEINE EINLEITUNG: Darstellung der Zielsetzung der Arbeit sowie Erläuterung der angewandten Modelle und steuerlichen Grundlagen.

2 DIE FINANZIERUNG IM ÜBERBLICK: Einführung in die begrifflichen Grundlagen der Finanzierung sowie Abgrenzung verschiedener Finanzierungsformen.

3 DIE EINBEZIEHUNG VON STEUERN IN STATISCHE FINANZIERUNGSRECHNUNGEN: Analyse der steuerlichen Belastung bei BF, FF und SF in einer Ein-Mann-GmbH unter statischen Annahmen.

4 DIE EINBEZIEHUNG VON STEUERN IN DYNAMISCHE FINANZIERUNGSRECHNUNGEN: Erweiterung der Betrachtung auf mehrperiodige Modelle inklusive verschiedener Darlehensformen und Damnum.

5 ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE: Zusammenfassende Gegenüberstellung der Ergebnisse und Fazit zur steuerlichen Vorteilhaftigkeit der Finanzierungsformen.

Schlüsselwörter

Beteiligungsfinanzierung, Fremdfinanzierung, Selbstfinanzierung, Gewerbesteuer, Körperschaftssteuer, Einkommensteuer, Finanzierungsneutralität, statische Finanzierungsrechnung, dynamische Finanzierungsrechnung, Mindestrendite, Damnum, Kapitalgesellschaft, Steuerplanung, Ertragsteuerbelastung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie sich die Besteuerung auf betriebswirtschaftliche Finanzierungsentscheidungen auswirkt und ob eine steuerliche Neutralität zwischen verschiedenen Finanzierungsformen gegeben ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Mittelpunkt stehen die Beteiligungsfinanzierung (BF), die Fremdfinanzierung (FF) und die Selbstfinanzierung (SF) einer Kapitalgesellschaft unter Berücksichtigung von Gewerbe-, Körperschafts- und Einkommensteuer.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist eine vergleichende Analyse der steuerlichen Belastung der genannten Finanzierungsformen, um herauszuarbeiten, welche Variante für den Kapitalgeber oder das Unternehmen vorteilhafter ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine modelltheoretische Analyse durchgeführt, die zunächst ein einperiodiges, statisches Modell und anschließend ein mehrperiodiges, dynamisches Modell nutzt, um die Mindestrendite als Vergleichsmaßstab zu bestimmen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die steuerlichen Auswirkungen sowohl im statischen als auch im dynamischen Modell, beleuchtet dabei verschiedene Darlehensformen und diskutiert die Einflüsse von Faktoren wie dem Hebesatz oder dem Damnum.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Steuerbelastung, Finanzierungsneutralität, Beteiligungsfinanzierung, Fremdfinanzierung und Mindestrendite beschreiben.

Warum schneidet die Beteiligungsfinanzierung in der Analyse oft schlechter ab als die Fremdfinanzierung?

Aufgrund der hälftigen Abzugsfähigkeit von FK-Zinsen bei der Gewerbesteuer ergibt sich ein steuerlicher Vorteil für die Fremdfinanzierung, wodurch die Beteiligungsfinanzierung diskriminiert wird.

Welche Rolle spielt das "Damnum" im dynamischen Modell?

Das Damnum führt zu einer Verteuerung des Kredits, was sich durch höhere Zins- und Tilgungszahlungen in den Perioden niederschlägt, ohne jedoch den steuerlichen Vergleich grundsätzlich zu verändern.

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Details

Title
Die Einbeziehung von Steuern in Finanzierungsrechnungen
College
University of Hohenheim  (Betriebswirtschaftliche Steuerlehre und Prüfungswesen)
Course
Steuerplanung
Grade
1,7
Author
Rainer Stork (Author)
Publication Year
2004
Pages
31
Catalog Number
V30278
ISBN (eBook)
9783638315708
Language
German
Tags
Einbeziehung Steuern Finanzierungsrechnungen Steuerplanung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Rainer Stork (Author), 2004, Die Einbeziehung von Steuern in Finanzierungsrechnungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/30278
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