"Biergarten Eden" von K.I.Z.: Ironie als Mittel gegen Neo-Patriotismus?


Hausarbeit, 2013
13 Seiten, Note: 1,3

Gratis online lesen

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2.Hauptteil:
2.1 Gedichtanalyse - Erste Strophe
2.2 Gedichtanalyse - Zweite Strophe
2.3 Gedichtanalyse - Dritte Strophe

3. Schlussfolgerung:

4. Bibliographie

1. Einleitung

In seinem Buch „Deutschland als Gedicht“ betont Jürgen Schröder die Schwierigkeit, über Deutschland zu singen oder zu sprechen („Über Deutschland zu reden ist schwer“1 ). Er sieht es problematisch, „in dem Begriff der [deutschen] 'Nation' etwas anderes als ein historisch-politisches, in der Französischen Revolution durchgesetztes Phänomen zu sehen“ und betont, „einem blinden Hurra-Patriotismus [sei] in Deutschland oft genug gefrönt worden“2. Er spricht davon, dass die Nation Deutschland etwas Abstraktes sei, auf das sich Menschen immer wieder berufen und welches Gefühle der Zusammengehörigkeit, aber auch Überlegenheit hervorrufe. Dennoch versuch(t)en Lyriker aller Jahrhunderte, ihre Gefühle in Worte zu fassen und ihre Erfahrungen mit Deutschland zu beschreiben. Auch die Berliner Rap-Gruppe K.I.Z. hat sich an einem Deutschland-Lied versucht, das sie „Biergarten Eden“ genannt hat. Die Inspiration für dieses Lied fanden die Band- Mitglieder während der Fußball-WM 2010 in Südafrika. Von dort aus kündigten sie ihr Lied mit einem Augenzwinkern an: „Wir als Deutsche, wir wollen der Großen Nation einfach was zurück schenken […] Unser WM-Song wird alle WM-Songs ficken.“3 Möglicherweise versucht die Band an Erfolg und Stil von WM-Songs, die anlässlich der Fußballweltmeisterschaft 2006 geschrieben worden sind, anzuknüpfen. K.I.Z. beschreiben ihre Gefühle und Eindrücke von der Fußball-WM in Südafrika mit: „Ja, es ist einfach ein krasses Gefühl, wenn man mal das eigene Nest verlässt“4. Die Berliner Gruppe besteht aus Maxim Drüner, Tarek Ebéné, Nico Seyfrid und Sil-Yan Bori. Die Mitglieder der Band sind Deutsche und haben zum Teil Migrationshintergrund (Ungarn, Frankreich, Spanien). Sie sehen einige Tendenzen in der Gesellschaft kritisch, möglicherweise aufgrund ihres linken, multikulturellen Umfelds in Kreuzberg. Beispielsweise berge der Fußball Potential für Gewalt und Fremdenhass: „Die Grenze ist halt auch immer sehr, sehr leicht zu überschreiten, das habe ich selber beim Fußballspiel gucken [...] da wird dann einer gefoult und 'blute blute!'“[5]. Die Message der Band ist, dass „Patriotismus […] scheiße sei. [Er sei] genau das Gleiche wie Nationalismus“. Sie fügen hinzu, „dass Leute, die sich für ihr eigenes Land freuen, [immer dazu tendierten], auch andere Nationalitäten runter zu machen.“[6] Die Band verpackt ihre Botschaft in einem hymnischen Song, welcher sich musikalisch von den sonst üblichen Gangsta-Rap-Liedern der Band durch „natürliche“ Instrumente (Streicher, Klavier, Schlagzeug) und einen sehr eingängigen Loop abhebt. Darüber hinaus können während des Hörens Gefühle wie Patriotismus und Stolz aufkommen, was auch die Kommentare bei Youtube zeigen: „Richtig so! Für mehr deutschen Nationalstolz!“[7]. Da sich dies nur schwer mit der eigentlichen Botschaft des Liedes vereinen lässt, ist nun die Frage, inwieweit K.I.Z. ihre Botschaft vermitteln können. Wo gibt es Doppeldeutigkeiten im Text und Schwierigkeiten in der Auslegung der Intention? Wie verwendet die Band Ironie? Welche Anspielungen sind vermutlich nur bei intensiverem Nachfragen verständlich?

2.1 Gedichtanalyse - Erste Strophe

Die erste Strophe beginnt mit der Widmung „Okay für dich, Deutschland“ (V.1). Die Sänger bedanken sich bei Deutschland, endlich wieder „stolz“ (vgl. V.2) und „ein Volk […], Schwarz-Rot-Gold“ (V.3) sein zu können. An dieser Stelle nutzen sie eine parallele Satzstruktur und die Wiederholung des Wortes „sein“ (V.2f), um die Ausdrücke „stolz“ (V.2), „ein Volk“ und „Schwarz-Rot-Gold“ (V.3) gleichzusetzen. Auf diese Weise wird ausgedrückt, Nationalstolz und Zusammengehörigkeitsgefühl gehörten zum Deutschsein dazu. Die Wiederholung und Betonung des Lautes „d“ (Alliteration in Vers 3: „Danke Deutschland“) erinnert an den Anfangsbuchstaben Deutschlands und illustriert dessen Wichtigkeit (eine Art Onomatopoesie, die Deutschland vertonen soll). In Vers 4 begegnet dem Zuhörer das Motiv des Fußballs. Es geht hier um den Torschützen Lukas Podolski, der „den Treffer versenkt“ (V.4) habe. Gleich darauf fügen die Sänger mithilfe einer Antithese (das fühlende Herz wird dem denkenden Kopf gegenübergestellt) hinzu, die „Sehnsucht in den Herzen“ habe die „Mauer in den Köpfen gesprengt“ (V.5), es wird also auf die Trennung Deutschlands und auf die immer noch vorherrschenden Vorurteile nach dem Mauerfall zwischen den beiden Teilen angespielt, die aufgehoben worden seien. K.I.Z. nutzen pathetische Bilder, die in Medien und Musik oft genutzt werden, um auf die Absurdität jener hinzuweisen und karikieren den Fußball-“Wahn“ durch eine Hyperbel („Sehnsucht“, V.5). Ein Schnitt in der Thematik wird in Vers 6 vorgenommen, wo den „Söhne[n] in Afghanistan“ (vgl. V.6) viel Glück gewünscht wird. Dies geschieht durch die Vermischung der Redewendungen „Haltet die Ohren steif“ und „Kopf hoch“[8]. Auf den ersten Blick könnten sich deutsche Soldaten geschmeichelt fühlen, da hier offensichtlich an sie gedacht wird, zumal sie an dieser Stelle als Söhne Deutschlands, sowie als „Jungs“ angesprochen werden, was den Eindruck erwecken mag, sie seien Kumpanen der Deutschen. Auf den zweiten Blick haben K.I.Z. in der bizarren Redewendung jedoch Kritik an der Leichenschändung in Afghanistan (auf Bildern waren deutsche Soldaten zu sehen, die mit Totenschädeln posierten) versteckt. Die Sänger fahren fort, indem sie patriotische Überschriften der Bild-Zeitung zitieren: „Wir sind Papst und das Wunder von Oslo“ (V.7). Es geht hier um die Wahl Josef Ratzingers zum Papst (2005) und den Sieg von Lena Meyer-Landruth beim Eurovision Song Contest 2010. K.I.Z. zeichnen die Übertreibung solcher Zeitungsmeldungen durch ihre ironische Performance (doppelte Stimmen auf dem Wort „Wunder“) nach, da weder die Nation Papst geworden ist, noch der Sieg einer Sängerin bei einem Gesangswettbewerb ein „Wunder“ ist. Die Band gebraucht über das ganze Lied hinweg das Wort wir. K.I.Z. könnten sich ausschließlich selbst als Band meinen (vgl. V.11: „Warum wir stolz sind?“). An anderer Stelle beziehen sie jedoch das Volk mit ein, wenn sie beispielsweise sagen: „Wir Deutschen“ (V.25). Es zeigt sich also, dass dieses wir eine Mischung aus der Band und der Allgemeinheit der Deutschen ist. K.I.Z. betonen in Interviews, dass sie „mit diesen 85 Millionen [...] nicht in einen Topf geworfen werden“[9] möchten, sodass die Band sich in ironischer Weise mit einbezieht und keineswegs die Äußerungen unterstützt, die das wir tätigt (vgl. V. 26, 28). Ferner wird in dem Lied auch noch ein ich erwähnt (V.13, V.16), welches erzählt, es „häng[e] mit Schwaben, Sachsen und Friesen“ (V.13). Durch die Vermischung von Slang und traditionellen deutschen Gebieten entsteht ein eigenartiges, absurdes Bild, in das einerseits Erfahrungen aus dem „Kiez“ (Das ich berichtet von seiner Peergroup, mit der es „rumhängt“), andererseits Konservatismus (Diese Peergroup besteht aus Schwaben, Sachsen und Friesen) einfließen. Nach der Erwähnung der Ereignisse, die zu patriotischen Freudenbekundungen innerhalb Deutschlands geführt haben[10], ist wieder die Rede von der Fußball-WM: 2006 habe sich gezeigt, dass sich das Vorurteil, Deutsche seien verkrampft, revidiert habe (vgl. V.8). Die Sänger fügen abwechselnd hinzu: „Ost und West - Yin und Yang“ (V.9). Das Motiv der überwundenen Zwei- Staatlichkeit wird wieder aufgegriffen und mit einem sehr bekannten, chinesischen Zeichen verknüpft. Eine gültige Interpretation zu diesem Chiasmus zu finden, wird durch die sich widersprechenden Bedeutungen (alltägliches Verständnis und ursprüngliche Bedeutung[11] ) erschwert. Ferner verweist die Gruppe auf das Bild Deutschlands als Land der „Dichter und Denker“[12] und empfiehlt ihnen, zusammenzurücken. Durch jenen Appell („Rückt zusammen, all ihr Dichter [...]“, V.10) schafft die Band Identifikationspotential für den Zuhörer. Zieht man hinzu, dass Deutsche wohl eher keine „Denker“ (man beachte beispielsweise die PISA-Ergebnisse Deutschlands) seien, klingt der Vers, als würden K.I.Z. sich über die heutigen Deutschen lustig machen. Die Gruppe beantwortet die selbst gestellte Frage, warum sie stolz sei, mit einem Appell: „Blickt aus dem Fenster“ (V.12). Es folgen vermeintlich positive, stereotype, deutsche Dinge wie „glänzende BMWs“ und „saftige Wiesen“ (V.13), die durch die Verknüpfung mit übertriebenen Adjektiven an Standfestigkeit verlieren. Außerdem zählen für K.I.Z. Regionen und ihre Einwohner zu Dingen, auf die man als Deutscher stolz sein sollte (vgl. V.13f). Die Verse scheinen sehr harmlos zu sein, beherbergen jedoch durch die Erwähnung Preußens eine unauffällige Anspielung auf vergangene Zeiten, in denen Patriotismus in größerer Form verbreitet war und praktiziert wurde. Preußen wird von K.I.Z. als ein normales Bundesland („Bayern, Preußen und Hessen“ vgl. V.14) behandelt, was zu Verwirrung oder Adaption der Meinung führen kann. In den beiden letzten Versen der ersten Strophe wird das WM-Motiv wieder aufgegriffen, indem die Gesichter der weinenden, zuschauenden Fans beschrieben werden (vgl. V.15). Durch dieses Bild versucht die Band vermutlich, ihre eigenen Erfahrungen als Zuschauer eines Fußballspiels, aber auch den Zauber der Weltmeisterschaften einzufangen. K.I.Z. schließen ganz zuletzt, dass sie keinen Urlaub bräuchten, da sie Deutschland schön fänden. Zusammenfassend befasst sich die erste Strophe von „Biergarten Eden“ also mit den vermeintlichen Gründen, stolz auf Deutschland zu sein[13]. Der Refrain thematisiert die Farben der Deutschlandflagge und wiederholt diese gleich vier Mal: Zu Beginn der Verse und gegen Ende des Refrains. K.I.Z. wollen durch die mehrmalige Wiederholung der Phrase „Schwarz, Rot, Gold“ (vgl. V.17ff) womöglich Stolz auf Deutschland symbolisieren und den Fahnenkult unterstreichen, der anlässlich der WM wieder aufflammte. Der Refrain zeigt sich aufgrund der Wiederholungen relativ neutral, es wird erst bei der Erwähnung der Schäferhunde, auf denen Richtung Horizont geritten wird (vgl. V.19), deutlich, dass diese Aussagen des Deutschland-Stolzes nicht ernst gemeint sind. Das Bild, ein erwachsener Mensch säße auf einem 60 cm hohen Tier, um auf ihm zu reiten (zumal es kein Pony ist), ist etwas unüblich. Auch der Horizont, welcher Schwarz-Rot-Gold leuchte, scheint ein absichtlich lächerlich erzeugtes Bild zu sein. Durch das Spielen mit Stereotypen wird hier Nationalstolz in übertriebener und grotesker Weise dargestellt. Die Gruppe könnte damit bezwecken wollen, den Hörern vor Augen zu führen, dass sie Patriotismus nicht löblich oder erstrebenswert finden[14].

2.2 Gedichtanalyse - Zweite Strophe

Die zweite Strophe des Liedes klingt weniger positiv und ist mit vielen Verweisen bespickt. Vers 21 beginnt mit den rechten Stereotypen, Juden seien reich („den Juden das Geld“, V.21) und Schwarze hätten ein gutes Händchen für Frauen („den Schwarzen die Mädels", V.21). Dem gegenübergestellt beschreiben sie die Bedürfnisse der Deutschen mit „Weil wir brauchen bloß unseren Spargel aus Beelitz" (V.22). Hier offenbaren sich bereits die preußischen Tugenden, die die Gruppe aufgreift: Bescheidenheit, Einfachheit, Zufriedenheit. Bemerkenswert ist hier die Inversion des Verses („weil wir brauchen", V.22), was einerseits auf die Umgangssprache zurückzuführen ist, in der viele untergeordnete Nebensätze die in Hauptsätzen übliche Reihenfolge von Subjekt und Verb besitzen (die ja im Rap benutzt wird). Ein Gegenargument könnte der gute Klang der direkt aufeinander folgenden Alliterationen sein: "Weil wir", "brauchen bloß" (vgl. V.22) und das Reimschema, das bei korrekter grammatikalischer Wortstellung nicht mehr haltbar wäre[15]. Sie fügen hinzu: "Bescheidene Menschen" (V.23) und behaupten, dass Deutsche angeblich auch "einfache" Menschen seien. Einerseits kann dies bedeuten, dass Deutsche nicht kompliziert seien und weniger Ansprüche hätten. Hier kann auch darauf angespielt werden, dass noch vor über 100 Jahren die meisten Deutschen in einfachen Verhältnissen lebten, also mit dem zufrieden waren, was sie hatten. Andererseits könnten sie damit auch meinen, dass Deutsche „einfacher gestrickt" seien, also nicht gleich alles verstünden, sondern, aufgrund ihrer Einfachheit länger über Dinge nachdenken müssten als Menschen anderer Nationalitäten. K.I.Z. verfeinern ihre Aussage der "bescheidene[n] [...], einfache[n] Mensche[n]" (vgl. V.23) mit der Aussage, Deutsche seien „Arbeiter" und „Handwerker", seien demzufolge also „fleißig" (vgl. V.24). Durch die Betonung der preußischen Tugenden und der Beschreibung der damaligen Berufe knüpfen K.I.Z. ein weiteres Mal an die Vergangenheit an, vermutlich um Patriotismus und ein typisch deutsches Bild zu erzeugen. Wieder stützt sich die Band auf Stereotype und versucht den Hörer indirekt zum Nachdenken über Vorurteile und ihre Wirkung zu bringen. Über diese Auslöseprozesse und den besonderen Stil von K.I.Z. sagte Sil-Yan in einem Interview: „In unseren Texten gibt es viele Querverweise und Metaphern, die sich mit politischen Themen auseinandersetzen. […] Hörer müssen es herausfiltern und verstehen und sich dann eigene Gedanken dazu machen. Wir wollen den Leuten nicht den Denkprozess abnehmen.“[16] Dass diese versteckte Kritik gefährlich sein kann, da einige Hörer ihrer Lieder nicht mit ironischen, kritischen Texten rechnen, scheint von den Bandmitgliedern nicht bedacht oder in Kauf genommen worden zu sein. Nach den eher allgemeinen Vorurteilen kommen ab Vers 25 nationalsozialistische Propaganda-Äußerungen hinzu: „Wir Deutschen sind Sklaven" (V.25). Dieser Gedanke war bereits in der Weimarer Republik zu finden, in der rechtsgerichtete Gruppierungen mit Plakaten gegen den Young-Plan wetterten, die titelten: „Bis in die dritte Generation müsst ihr fronen"[17]. K.I.Z. verändern das Bild des deutschen Sklaven, der unter anderen Staaten leiden muss, in der Hinsicht, als dass er die „Bombe erfunden" habe, sie aber bis heute nicht selbst besitzen dürfe (vgl. V. 26). Die beiden Verse klingen wie Kritik, sodass man annehmen könnte, die Gruppe wünsche sich, Deutschland besäße Bomben, gar Atombomben. Dass dies nicht möglich sein kann, erfährt man weder durch die Performance, da die Aussage wie eine kritische Frage formuliert ist („doch dürfen sie bis heute nicht haben?" vgl. Lied V. 26), noch durch den Text. Dadurch ist es schwieriger, herauszufiltern, was gemeint ist. K.I.Z. schreiten in der Geschichte voran und nehmen den Nationalsozialismus mit. Sie singen über Immigranten: „Man hat sich zu benehmen als Gast in unserem Land." (V.27). Sie könnten hier auf die Abschiebungspolitik Deutschlands, aber auch auf die Ausländerkriminalität und die damit verbundenen öffentlichen Debatten anspielen. Vermutlich meinen sie, dass es nicht gern gesehen wird, wenn sich sogenannte Ausländer schlecht benehmen, wohingegen über Einheimische, tun sie Ähnliches, weniger gelästert wird. Die mögliche Intention, auf Ungerechtigkeiten in unserer Gesellschaft hinzuweisen, wird durch die beschönigende Beschreibung („Gast“, „benehmen“ V.27) zunehmend verschleiert. Sie fahren fort, indem sie die Deutschen nun hinzuziehen: "Uns're Hochkultur von hier bis zum Ballermann bekannt" (V.28). Der Begriff der „Hochkultur“ bezieht sich hier wahrscheinlich auf die 2000 von Friedrich Merz losgetretene Debatte , in der er von der "freiheitlichen deutschen Leitkultur" sprach, an die sich die "Ausländer" anzupassen hätten[18]. K.I.Z. versuchen durch diese Anspielung, die deutsche "Hochkultur" lächerlich zu machen. Gemeint sind hier beispielsweise randalierende Touristen auf Mallorca[19]. Sehr offensichtlich äußert die Gruppe ihre Kritik an dem Waffenexport an ausländische Kindersoldaten und Rebellengruppen. Sie tun dies mit den Worten: "Wir helfen Kids in der dritten Welt ... mit Waffen" (V. 29). Es wird in der Mitte des Verses bewusst eine Pause gelassen, um Spannung und Überraschung in die Aussage einzubauen. Europäern wird oft suggeriert, sie helfen Kindern aus sogenannten 3.-Welt-Ländern, indem sie Geld spendeten. Dieses Geld wird in Vers 29 ersetzt durch die Aussage: "mit Waffen" (V.29), was darauf abzielt, Deutschland als drittgrößten Waffenexporteur zu entblößen und dem Hörer klar zu machen, dass Deutschland Mitschuld an vielen Toten auf der ganzen Welt trägt. Die letzten beiden Verse der zweiten Strophe befassen sich mit zwei unterschiedlichen Thematiken: Zum Einen wird die Fortschrittlichkeit eines weiblichen Regierungsoberhauptes hinterfragt (Angela Merkel).

Zum Anderen wird wieder nationalsozialistisches Gedankengut aufgegriffen, indem auf die arische Rasse (blonder Knabe) und auf die Entwicklung und Produktion des Volkswagens, eine Erfindung der Nazis (um 1937), angespielt wird (vgl. V.31).

2.3 Gedichtanalyse - Dritte Strophe

Die dritte und letzte Strophe von „Biergarten Eden“ wird von der Band mit der rhetorischen Frage begonnen, was man jetzt noch gegen Deutschland haben könne (vgl. V.37). Überraschend an dieser Vorgehensweise ist die Wortwahl: „Weltmacht“ ruft hervor, dass Deutschland ein sehr mächtiges und einflussreiches Land ist, „doof finden“ klingt eher nach einem Streit unter Kindern als nach Antipathien gegenüber einem Staat. Sie scheint an dieser Stelle unpassend und lässt so die Ernsthaftigkeit der Aussage, Deutschland könne man nur gut finden, nach all dem, was K.I.Z. im vorherigen Text aufgezählt haben, ziemlich blass aussehen. Gerade an dieser Aussage kann man die Ironie des ganzen Liedes erkennen: K.I.Z. meinen die gesamte 2. Strophe ironisch und beziehen sich Anfang der 3. Strophe ironisch auf das Wörtliche. Sie fahren fort, indem sie wieder einen kleinen Themen-Sprung vollziehen: Es geht um ehemalige deutsche Gebiete, einmal die Kolonien in Afrika (stellvertretend dafür das Land Kamerun), sowie die von den Nachbarländern annektierten Gebiete (Stellvertreter Elsass-Lothringen). K.I.Z. benutzen zur Darstellung dieses Sachverhalts das Bild eines Adlers, der „von Kamerun nach Elsass-Lothringen“ (vgl. V.38) fliege. Mit dem Adler mag womöglich der Bundesadler, das symbolträchtigste Tier Deutschlands, gemeint sein. Des Weiteren entschuldigen sich K.I.Z. im folgenden Vers auf sehr bizarre Weise für den zweiten Weltkrieg: „An dieser Stelle nochmal'n dickes Sorry für den Zweiten“ (V.39). Dies ist zum Einen merkwürdig, weil die Band nichts für den Beginn oder die Durchführung des zweiten Weltkriegs kann, da zu der Zeit noch keins ihrer Mitglieder geboren war. Die Entschuldigung könnte darauf aufbauen, dass sich heute immer noch viele Deutsche dafür entschuldigen, was im zweiten Weltkrieg von deutscher Seite aus der Welt angetan wurde. Der zweite Weltkrieg und sein repräsentativster Führer, Adolf Hitler, sind bis in die Gegenwart hinein eng mit dem Bild von Deutschland verknüpft. Zum Anderen klingt „'n dickes Sorry“ nicht besonders ernst. „Sorry“ ist ein eingedeutschtes Wort, das eher in Zusammenhängen einer nicht ernst gemeinten Entschuldigung vorkommt. Die Verbindung von „dick“ und „Sorry“ evoziert ein bizarres, sich selbst aufhebendes Bild: Die Entschuldigung soll möglichst vollgeladen (dick) sein. Da „Sorry“ jedoch ein Wort für eine schwache Entschuldigung, also eine „magere“ Entschuldigung ist, widerspricht sich diese Aussage gänzlich. Nichtsdestotrotz wirkt die Antithese komisch. K.I.Z. schaffen es durch ihre Wortwahl, ein wenig Humor in eine sehr ernste Thematik einzubauen. Sie versuchen auf diese Art, die Situation, in der Deutsche sich heutzutage befinden, zu karikieren und den Aberwitz jener darzustellen. Es ist außerdem anzumerken, dass sich in Vers 39 ein innerer Reim befindet („streiten“, „Zweiten“), welcher die Feindseligkeit Deutschlands im 2. Weltkrieg betont. Die Schuld, die immer noch auf den Schultern der Deutschen lastet, drücken K.I.Z. in Vers 40 mit den Worten aus: „Wir laufen barfuß auf den Scherben der Reichskristallnacht“. Das Bild des barfüßigen Deutschen, der auf Scherben läuft, ruft Vorstellungen von Verwundung, Schmerz, Blut, und Reue hervor. Dass es die Scherben der Reichskristallnacht sind, spielt wieder auf das dritte Reich an (Reichsprogromnacht im November 1938) und hält den Deutschen vor Augen, dass sie dessen Erbe tragen müssen. Im Gegensatz zu dem vorherigen Vers scheint Vers 40 relativ ernst: Hier geht es nicht mehr um eine leichtfertige Entschuldigung, sondern um wahre Schuld. Gleich im Anschluss singen K.I.Z., sie „wünschen allen Immigranten eine weiße Weihnacht“ (V.42). Einerseits wird hier auf das typische Bild einer weißen Weihnacht (also Weihnachten mit Schnee) angespielt. Andererseits wird erwähnt, dass man Immigranten diese wünsche, also Menschen, die womöglich andere religiöse Feste feiern oder eine andere Hautfarbe haben. Es könnte ein Bild aufkommen, bei dem ein ethnozentrischer Einheimischer einem Immigranten eine „bessere“ Religion, sowie eine weiße Hautfarbe wünsche. Den Immigranten wird außerdem mit auf den Weg gegeben, dass es nicht einfach sei, nach Deutschland einzuwandern. K.I.Z. formulieren es milde mit: “Doch bevor ihr rein dürft in den Biergarten Eden, gibt’s noch einigen Papierkram zu regeln“ (V. 43). Die Phrase klingt wie ein Lockspruch, wird auch mündlich so realisiert, da Tarek eine an Kinder gerichtete Sprechweise benutzt. Alles wird stark verharmlost dargestellt und beschönigt, um versteckt Kritik an der Bürokratie zu üben, die einen Ausländer überfällt, möchte er in Deutschland bleiben. Der Vers klingt wie eine schwache Warnung („doch“), die durch „einigen“ wieder abgeschwächt wird. Deutschland wird als das „Bier-Paradies“ dargestellt, indem der „Garten Eden“ aus dem Buch Genesis mit einer typisch deutschen Kneipe vermischt wird, dem Biergarten: „Biergarten Eden“. Ferner bezeichnet die Gruppe Deutschland nun als „Exportweltmeister der Herzen“ (V.45). Sie verbinden damit zwei Facetten des Landes, die im Grunde nichts miteinander zu tun haben: Deutschland als Exportweltmeister und Deutschland als Gastgeber der Fußball-Weltmeisterschaft 2006, bei welcher Deutschland zwar nicht Weltmeister, dafür aber Weltmeister der Herzen geworden sei. Die Verbindung der Aussagen ist relativ unauffällig und schnell zu überhören, soll das Bild aber grotesk wirken und Kritik an wirtschaftlichen Interessen Deutschlands aufkommen lassen. K.I.Z. schließen: „Hier gibt es keinen Grund, Steine zu werfen“ (V.46). Sie spielen hier womöglich auf Demonstrationen an, bei denen oft Steine geworfen werden, die in Deutschland nicht nötig seien und fordern ganz zuletzt: „Wir machen die 20 voll!“ (V.47), also eine Vermehrung der Bundesländer von 16 auf 20, was Verwirrung auslöst und den Hörer stutzen lässt. Der Ausruf „Germany“ (V.47) bildet zusammen mit der Widmung des ersten Verses den Rahmen des Songs.

3. Schlussfolgerung:

K.I.Z. integrieren verschiedenste Facetten Deutschlands (Geschichte, Wirtschaft, Kultur, Fußball, Symbolik, Politik, Vorstellungen und Stereotype) in den Song und verknüpfen die unterschiedlichen Aussagen nur lose und unstrukturiert, sodass ein kaum kohärenter Text, sondern eher eine Mischung unterschiedlicher Gedanken entstanden ist, was Gefahr birgt, dass die Message nicht verstanden werden kann. Sie wollen Deutschland und seine Facetten lächerlich machen, ironisieren, versteckt und offen Kritik üben, ihre eigenen Erfahrungen verarbeiten, die Hörer zum eigenständigen Denken anregen, sie zum Lachen bringen und sie verwirren. Der komplette Text ist ironisch, da er das Gegenteil von dem zu verstehen gibt, was er sagt[20]. Selbst die musikalische Umsetzung des Textes macht sich indirekt über Neo-Patriotismus und ihre Vertreter lustig, da sie die Stilmittel ihrer „Gegner“ benutzt (z.B. Sportfreunde Stiller). Diese Performance allerdings weckt Nationalstolz und Rührung durch hymnische Musik (Loop), Betonung deutscher Dinge und den patriotischen, gemeinsam gesungenen Refrain. Die Gedanken der Band scheinen in den schnell gerappten Versen unterzugehen, die Übertreibungen scheinen zu versanden und kritisches Hinterfragen droht beim Hören des mehrmals gesungenen „Schwarz, Rot, Gold“ vergessen zu werden, da die Musik Emotionen auslöst, gegen die Text und Intentionen nicht anzukommen scheinen. Die Band nutzt darüber hinaus wieder keine eindeutig interpretierbare Ironie, sondern jene ist vieldeutig und gibt Band und Zielgruppe Spielraum für eigene Interpretationen, und ermöglicht K.I.Z. so, in Interviews ironisch und ambivalent antworten zu können, ohne Wahrheit und Intention preisgeben zu müssen. K.I.Z. haben „Biergarten Eden“ vermutlich mit der für sie typischen Ironie geschrieben und nicht mit einer komplett gegensätzlichen Interpretation ihrer Hörer gerechnet. Deshalb haben sie sich in Interviews dazu folgendermaßen geäußert: „Und es ist auch erschreckend, zu sehen, wie viele unserer Fans das also auch falsch verstehen dieses Lied und so und deswegen antworten wir jetzt auch auf die Frage so unfassbar bierernst“[21].

Es ergibt sich, dass die Performance, also die Musikalität, die Mündlichkeit des Textes die Schriftlichkeit, den Text an sich, bevormundet und stärker ist als sie, sodass die Message während des Hörens des Liedes falsch verstanden wird.

4. Bibliographie

-Behler, Ernst: Ironie und literarische Moderne. Paderborn, München, Wien, Zürich, 1997

-Erk, Daniel 2009: Dicke Hose mit Grips. In: Frankfurter Rundschau, 24.7.2009 http://www.fr- online.de/panorama/k-i-z--dicke-hose-mit-grips,1472782,3262076.html

-Granet, Marcel: Chinesisches Denken, 2. Aufl., München, 1971

-Kubanke, Ulf: Lars von Trier hat den Witz verkack - Sil-Yan und Maxim über Humor,

Scheißrapper und ihr Engagement für 'Die Partei'. In: http://www.laut.de/K.I.Z.

-Marquart, Oliver: Maxim (K.I.Z.) erklärt "Ich bin Adolf Hitler": Wir haben generell nicht so viel nachgedacht bei dem Song. 27.6.2013, http://www.rap.de/news/40-news/13685-maxim-kiz- erklaert-qich-bin-adolf-hitlerq

-Merz, Friedrich: "Einwanderung und Identität". In: Die Welt, 25.10.2000, http://www.welt.de/print- welt/article540438/Einwanderung-und-Identitaet.html

-Musäus, Karl, Volksmärchen an die Deutschen, 1782

-Sauer, Maximilian: Ironischer Nationalismus. 'Biergarten Eden' von K.I.Z. In: Bamberger Anthologie

http://deutschelieder.wordpress.com/?s=k.i.z. Bamberg, 2012

-Schönebäumer, Matthias: Witz schlägt Gewalt in: DIE ZEIT, 23.08.2007 Nr. 35

http://www.zeit.de/2007/35/KIZ-Rapp

-Schröder, Jürgen: Deutschland als Gedicht, Freiburg im Breisgau, 2000

-Schubert, Martin: Das Coolness-Ding: K.I.Z. über HipHop-Klischees, provokante Texte,

imaginäre Gegner, Ghetto-Rap und ihr Verhältnis zu Frauen. In: http://www.planet- interview.de/kiz-03112007.htm., 3.11.2007

-Winkler, Thomas: Das ist erlaubt? K.I.Z. - ein kleiner Argumentationsleitfaden. In:

Frankfurter Rundschau, http://www.fr-online.de/musik/das-ist-erlaubt-,1473348,2878076.html 2007

-Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Volksentscheid_gegen_den_Young- Plan#cite_ref-1

-Verfasser unbekannt: Asoziale deutsche Randalierer verprügeln Busfahrer während der Fahrt. In:

mallorcainfos, http://www.mallorcainfos.com/mallorca-news/asoziale-deutsche-randalierer- verpruegeln-busfahrer-waehrend-der-fahrt/ 1.5.2013

-Verfasser unbekannt: Stabilität der Instabilität - Die Musik von "K.I.Z.". In: media culture http://hengoe.de/cms/content/stabilit%C3%A4t-der-instabilit%C3%A4t-die-musik-von-kiz

31. Juli 2009

Videos:

-K.I.Z. Kündigen besten WM Song aller Zeiten an:

http://www.youtube.com/watch?v=mpD95dDwyqs, hochgeladen am 25.06.2010

-MTV Home - K.I.Z. - WM 2010 Interview:

http://www.youtube.com/watch?v=bTj2WQp_otw hochgeladen am 20.07.2010

-KIZ bei TRL part 1 http://www.youtube.com/watch?v=UHpcQSxJ_gI, hochgeladen am 11.07.2010

-Interview DasDing.tv: Viele Fans verstehen „Biergarten Eden“ falsch, Frauenfeld Open Air http://meinrap.de/2010/07/24/kiz-viele-fans-verstehen-biergarten-eden-falsch-video/ 24. Juli 2010

[...]


[1] Schröder, Jürgen: Deutschland als Gedicht, Freiburg im Breisgau, 2000

[2] Vgl. Schröder, Jürgen: Deutschland als Gedicht, S. 18

[3] „K.I.Z. Kündigen besten WM Song aller Zeiten an“, http://www.youtube.com/watch?v=mpD95dDwyqs

[4] Vgl. Video „K.I.Z. kündigen besten WM Song aller Zeiten an“

[5] Interview DasDing.tv: Viele Fans verstehen „Biergarten Eden“ falsch, Frauenfeld Open Air http://meinrap.de/2010/07/24/kiz-viele-fans-verstehen-biergarten-eden-falsch-video/ 24. Juli 2010

[6] gl. MTV Home - K.I.Z. - WM 2010 Interview, http://www.youtube.com/watch?v=bTj2WQp_otw, 20.07.2010

[7] Sauer, Maximilian: Ironischer Nationalismus. 'Biergarten Eden' von K.I.Z. In: Bamberger Anthologie http://deutschelieder.wordpress.com/?s=k.i.z. Bamberg, 2012

[8] Vgl. Sauer, Maximilian: „Ironischer Nationalismus. 'Biergarten Eden' von K.I.Z.“ , Bamberg, 2012

[9] Vgl. Interview DasDing.tv: Viele Fans verstehen „Biergarten Eden“ falsch http://meinrap.de/2010/07/24/kiz-viele- fans-verstehen-biergarten-eden-falsch-video/ 24. Juli 2010

[10] Vgl. Sauer, Maximilian:„Ironischer Nationalismus. 'Biergarten Eden' von K.I.Z., Bamberg, 2012

[11] „zwei rivalisierende, [komplementäre], doch zusammengehörige [...] Gruppen“, vgl.: Granet, Marcel: Chinesisches Denken, 2. Aufl., München, 1971, S. 10

[12] Musäus, Karl, Volksmärchen an die Deutschen, 1782

[13] z.B. das Essen, die schöne Natur, die Autos, die Ereignisse, bei denen ein/e Deutsche/r im Fokus der Weltöffentlichkeit stand oder der Fußball

[14] Maxim äußerte sich dazu: „Also ich finde diese Arten von Gemeinschaften aufgrund irgendeiner Herkunft oder so, einfach ziemlich uninteressant.“ Vgl. Interview DasDing.tv, 2010

[15] Vgl. "Mädels-Beelitz" vs. "Mädels- brauchen"

[16] Schubert, Martin: Das Coolness-Ding: K.I.Z. über HipHop-Klischees, provokante Texte, imaginäre Gegner, Ghetto- Rap und ihr Verhältnis zu Frauen. http://www.planet-interview.de/kiz-03112007.html, 2007

17 h ttp://de.wikipedia.org/wiki/Volksentscheid_gegen_den_Young-Plan#cite_ref-1

[18] „Zuwanderer, die auf Zeit oder auf Dauer bei uns leben wollen, müssen ihrerseits bereit sein, die Regeln des Zusammenlebens in Deutschland zu respektieren.“ Merz, Friedrich Einwanderung und Identität, Die Welt, 25.10.2000

[19] Asoziale deutsche Randalierer verprügeln Busfahrer während der Fahrt, in: http://www.mallorcainfos.com/mallorca-news/asoziale- deutsche-randalierer-verpruegeln-busfahrer-waehrend-der-fahrt/

[20] Behler, Ernst, 1997, Ironie und literarische Moderne, Paderborn, München, Wien, Zürich

[21] Interview DasDing.tv, Viele Fans verstehen „Biergarten Eden“ falsch http://meinrap.de/2010/07/24/kiz-viele-fans- verstehen-biergarten-eden-falsch-video/, 24. Juli 2010

13 von 13 Seiten

Details

Titel
"Biergarten Eden" von K.I.Z.: Ironie als Mittel gegen Neo-Patriotismus?
Hochschule
Universität Duisburg-Essen
Veranstaltung
Exemplarische Textanalyse - Lyrik seit 1945
Note
1,3
Autor
Jahr
2013
Seiten
13
Katalognummer
V305799
ISBN (Buch)
9783668039346
Dateigröße
768 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Die erste wissenschaftliche Hausarbeit in meinem Germanistik-Studium.
Schlagworte
K.I.Z., Biergarten Eden, Interpretation, Ironie, Analyse
Arbeit zitieren
Anna Döring (Autor), 2013, "Biergarten Eden" von K.I.Z.: Ironie als Mittel gegen Neo-Patriotismus?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/305799

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: "Biergarten Eden" von K.I.Z.: Ironie als Mittel gegen Neo-Patriotismus?


Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden