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Übersetzungsvergleich der Exegese Genesis 20,1-18 "Abraham in Gerar"

Title: Übersetzungsvergleich der Exegese Genesis 20,1-18 "Abraham in Gerar"

Term Paper (Advanced seminar) , 2014 , 26 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Anonym (Author)

Theology - Comparative Religion Studies
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Summary Excerpt Details

In dieser Hausarbeit geht es darum, den Text Genesis 20,1-18 exegetisch zu erkunden. Im Laufe der Arbeit werde ich mich mit einem Übersetzungsvergleich befassen. Hier werde ich die Einheitsübersetzung, Zürcher Bibel und Bibel in gerechter Sprache miteinander vergleichen.

Zum Ende werde ich mich für eine Bibel entscheiden, auf welche sich meine weitere Arbeit stützen wird. Im nächsten Schritt werde ich eine Strukturanalyse durchführen, um daran anschließend mit einer Erzähltextanalyse meine Arbeit fortzusetzen.

Die Literarkritik wird folgen. Im Anschluss daran fahre ich mit einer Redaktionskritik fort, welche sich auf drei Autoren stützt. Nach dieser Redaktionskritik wird die Gattungs- und Traditionskritik folgen. Abschließend werde ich noch eine resümierende und weiterführende Interpretation anfügen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Gen 20,1-18; Einheitsübersetzung

Einführung

Übersetzungsvergleich

Strukturanalyse

Erzähltextanalyse

Literarkritik

Redaktionskritik

Gattungskritik

Traditionskritik

Resümierende und weiterführende Interpretation

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit widmet sich der exegetischen Untersuchung der biblischen Erzählung Gen 20,1-18. Das Ziel besteht darin, den Text durch verschiedene wissenschaftliche Methoden wie Strukturanalyse, Erzähltextanalyse sowie Literatur- und Redaktionskritik zu durchleuchten, um die theologische Intention hinter der Abraham-Sara-Abimelech-Erzählung freizulegen.

  • Vergleichende Analyse verschiedener Bibelübersetzungen
  • Strukturelle und erzähltheoretische Textuntersuchung
  • Kritische Auseinandersetzung mit der literarischen Entstehung (Quellenscheidung)
  • Traditionsgeschichtliche Einordnung des Stoffes
  • Interpretation des Gottesbildes im Kontext von Schuld und Vergebung

Auszug aus dem Buch

4. Erzähltextanalyse

Fortsetzen werde ich meine Hausarbeit nun mit der Erzähltextanalyse. Die erzählte Zeit in diesem Text zieht sich über ungefähr einen Tag, da man zu Anfang der Geschichte keine Zeitangabe bekommt, eine Nacht und den nächsten Morgen. Allerdings gibt es einige Ungereimtheiten zwischen Erzählzeit und erzählter Zeit. In den Versen 3-7 geht es darum, dass Gott zu Abimelech spricht und ihn auffordert Sara an Abraham zurück zu geben. Gott will, dass Abimelech sie sofort, „jetzt“ (Gen 20,7) zurück gibt. Letztendlich geht die Geschichte aber erst „Am nächsten Morgen“ weiter. Hier wird also ein Teil der Nacht ausgelassen und der Leser erfährt nicht, was noch in der Nacht geschieht. In Vers 9 gibt es einen Vorverweis, denn der Herr sagt voraus, dass Abraham für Abimelech eintritt. Einen Rückverweis findet man in dem Vers 13. Abraham erzählt hier von seiner Situation, als er von zuhause ausziehen musste. In Vers 18 gibt es wieder eine große Auslassung und somit auch einen Schnitt in der Zeit. Die erzählte Zeit wird hier stark verkürzt. Vor dem Vers 18 findet keinerlei Erwähnung statt, dass Gott die Mütterschöße der Frauen Abimelechs verschlossen hatte.

Die Geschichte spielt in Gerar. Allerdings beginnt sie an einem anderen Ort, denn „Abraham brach von dort auf und zog […].“ (Gen 20,1). Die Plätze in der Geschichte wechseln jedoch noch öfter. Nachdem Abraham in Gerar ankam (Vers 1) spielt alles Weitere auch in Gerar, allerdings wird Sara an einen anderen Ort gebracht. Der König lässt Sara zu sich holen und man kann nur vermuten, dass sie sich in seinem Schloss befinden, genaueres erfährt der Leser allerdings nicht. Auch wo Abraham in seiner ersten Nacht verweilt, erfährt der Leser nicht. Am nächsten Morgen jedoch wird auch Abraham zu Abimelech gebracht und die drei Hauptpersonen befinden sich an ein und demselben Ort, wahrscheinlich der Königspalast. Wieder kann man als Leser aber nur vermuten, dass es sich wirklich um den Königspalast handelt.

Zusammenfassung der Kapitel

Einführung: Der Autor erläutert das Ziel der Arbeit, nämlich eine exegetische Untersuchung der Stelle Gen 20,1-18 unter Einbeziehung verschiedener kritischer Methoden.

Übersetzungsvergleich: Die Einheitsübersetzung, die Zürcher Bibel und die Bibel in gerechter Sprache werden hinsichtlich Lesbarkeit, Wortwahl und inhaltlicher Nuancen verglichen.

Strukturanalyse: Untersucht werden die Oberflächenstruktur des Textes, wie Alliterationen und Metaphern, sowie die Tiefenstruktur durch Bestimmung von Propositionen und Themen.

Erzähltextanalyse: Hier wird die erzählte Zeit, die Rolle der Figuren und die Erzählsituation (auktorial) analysiert, um Leerstellen und Zeitstrukturen aufzudecken.

Literarkritik: Dieser Teil befasst sich mit der Abgrenzung des Textes sowie der Identifizierung von Dubletten und verschiedenen Gottesnamen innerhalb der Verse.

Redaktionskritik: Basierend auf der Forschung von Westermann, Fischer und Ruppert wird die elohistische Zuordnung des Textes und dessen redaktionelle Bearbeitung diskutiert.

Gattungskritik: Es wird erörtert, ob Gen 20,1-18 als Erzählung oder eher als reflektierende Exegese zur vorangegangenen Abraham-Geschichte (Gen 12) zu verstehen ist.

Traditionskritik: Hier wird der Vergleich des Königs Abimelech mit David und die Bedeutung der Verheißungstradition für das Verständnis des Textes beleuchtet.

Resümierende und weiterführende Interpretation: Abschließend wird das Gottesbild als barmherzig herausgearbeitet, das trotz menschlicher Fehler und Sünde einen Bündnisweg offen lässt.

Schlüsselwörter

Genesis 20, Exegese, Abraham, Sara, Abimelech, Elohist, Gottesfurcht, Ehebruch, Schuld, Vergebung, Erzähltextanalyse, Literarkritik, Traditionskritik, Einheitsübersetzung, Bündnis

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine fundierte exegetische Analyse der biblischen Erzählung von Abraham und Sara in Gerar (Gen 20,1-18).

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die menschliche Schuld, das Gottesbild, die Rolle der Gottesfurcht und die literarische Entstehung des Textes.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den biblischen Text durch eine methodisch strukturierte Untersuchung besser zu verstehen und die theologische Aussagekraft der Erzählung zu klären.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Zum Einsatz kommen Strukturanalyse, Erzähltextanalyse, Literarkritik, Redaktionskritik, Gattungskritik und Traditionskritik.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil erfolgen ein Übersetzungsvergleich sowie die methodische Aufarbeitung der textuellen Struktur, der erzählerischen Ebene und der redaktionsgeschichtlichen Zusammenhänge.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Exegese, Elohist, Schuld, Vergebung, Gottesfurcht und Bündnis.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Königs Abimelech?

Abimelech wird als gottesfürchtige Figur dargestellt, die trotz der Verwicklung in eine Sünde (durch Unwissenheit) als Idealbild eines Bundespartners Gottes agiert.

Warum wird Abraham trotz seines Fehlverhaltens positiv dargestellt?

Der Erzähler betont Abrahams Rolle als Auserwählter und Prophet; er wird zwar für sein Fehlverhalten kritisiert, aber von Gott nicht aufgegeben oder verstoßen.

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Details

Title
Übersetzungsvergleich der Exegese Genesis 20,1-18 "Abraham in Gerar"
College
University of Paderborn  (Katholische Theologie)
Course
Exegese Altes Testament
Grade
2,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2014
Pages
26
Catalog Number
V306788
ISBN (eBook)
9783668056084
ISBN (Book)
9783668056091
Language
German
Tags
Genesis Exegese Altes Testament Literarkritik Redaktionskritik Katholische Religion Strukturanalyse Übersetzungsvergleich Erzähltextanalyse Traditionskritik Gattungskritik Gen 20
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2014, Übersetzungsvergleich der Exegese Genesis 20,1-18 "Abraham in Gerar", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/306788
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