Die Bewertung risikobehafteter Zahlungsströme nimmt im Bereich der Finanzierungs- und Investitionstheorie eine wichtige Rolle ein. Aus diesem Grund existieren viele unterschiedliche Verfahren, die sich dieser Thematik annehmen. Zwei wichtige Methoden aus diesem Bereich stellen die Sicherheitsäquivalentmehtode und die Risikoanalyse dar, die in dieser Arbeit erläutert werden.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Discounted Cash Flow-Verfahren
- Grundlagen der Discounted Cash Flow-Verfahren
- Bruttoverfahren
- WACC-Ansatz
- TCF-Ansatz
- APV-Ansatz
- Nettoverfahren: FTE-Ansatz
- Bewertung der DCF-Verfahren
- Capital Asset Pricing Model
- Risikoaversion
- Konstante absolute Risikoaversion
- Konstante relative Risikoaversion
- Sicherheitsäquivalentmethode
- Bewertungsziffer der Risikoanalyse
- Vergleich der Sicherheitsäquivalentmethode und der Risikoanalyse
- Theoretische Resultate
- Beschränktheit der Bewertungsmethoden
- Inkorporierung des Anfangsvermögens
- Praktische Implementierung der Risikoanalyse und Sicherheitsäquivalentmethode
- Mögliche Ansätze zur Bestimmung der Bewertungsziffern
- Analytische Herleitung
- Numerische Integration
- Monte-Carlo-Simulation
- Modellierung der Periodenüberschüsse und Modellannahmen
- Vergleich beider Methoden im Rahmen einer Modellrechnung
- Zweiperiodiger Planungshorizont
- Mehrperiodiger Planungshorizont
- Inkorporierung von v und Abweichung der Bewertungsziffern
- Beurteilung beider Bewertungsverfahren
- Zusammenfassung wesentlicher Resultate und Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der Bewertung risikobehafteter Zahlungsströme im Vergleich der Sicherheitsäquivalentmethode und der Risikoanalyse. Ziel ist es, die beiden Methoden hinsichtlich ihrer theoretischen Grundlagen und praktischen Anwendung zu analysieren und zu bewerten. Dabei werden die Stärken und Schwächen der jeweiligen Verfahren im Detail beleuchtet.
- Theoretische Grundlagen der Sicherheitsäquivalentmethode und der Risikoanalyse
- Praktische Implementierung beider Methoden
- Vergleich der beiden Verfahren im Rahmen einer Modellrechnung
- Beurteilung der Stärken und Schwächen der Sicherheitsäquivalentmethode und der Risikoanalyse
- Zusammenfassung der wesentlichen Resultate und Ausblick auf zukünftige Forschungsfragen
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Gegenstand der Untersuchung einführt und die Forschungsfrage formuliert. Im zweiten Kapitel werden die Grundlagen der Discounted Cash Flow-Verfahren erläutert. Kapitel 3 widmet sich dem Capital Asset Pricing Model (CAPM) als Grundlage für die Risikoanalyse. Kapitel 4 behandelt das Konzept der Risikoaversion, das für die Bewertung risikobehafteter Zahlungsströme von großer Bedeutung ist. Kapitel 5 und 6 stellen die Sicherheitsäquivalentmethode und die Risikoanalyse im Detail vor. In Kapitel 7 erfolgt ein umfassender Vergleich der beiden Methoden, sowohl in theoretischer als auch in praktischer Hinsicht. Kapitel 8 bietet eine abschließende Beurteilung der beiden Bewertungsverfahren. Die Arbeit endet mit einer Zusammenfassung der wesentlichen Resultate und einem Ausblick auf zukünftige Forschungsfragen.
Schlüsselwörter
Die Arbeit behandelt die zentralen Themen der Bewertung risikobehafteter Zahlungsströme, insbesondere die Sicherheitsäquivalentmethode und die Risikoanalyse. Weitere wichtige Schlüsselwörter sind Discounted Cash Flow-Verfahren, Capital Asset Pricing Model, Risikoaversion, Bewertungsziffern, Modellrechnungen und vergleichende Analyse.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die Sicherheitsäquivalentmethode?
Es ist ein Verfahren zur Bewertung risikobehafteter Zahlungsströme, bei dem unsichere Zahlungen in einen sicheren Betrag (das Sicherheitsäquivalent) umgerechnet werden, der dem Entscheider denselben Nutzen stiftet.
Wie unterscheidet sich die Risikoanalyse von der Sicherheitsäquivalentmethode?
Während die Sicherheitsäquivalentmethode auf Nutzenfunktionen basiert, nutzt die Risikoanalyse oft statistische Verteilungen und Kennzahlen (wie beim CAPM), um das Risiko in den Diskontierungssatz einzubeziehen.
Was ist der WACC-Ansatz?
WACC steht für Weighted Average Cost of Capital. Es ist ein Bruttoverfahren der Unternehmensbewertung (DCF), bei dem die Cashflows mit den gewichteten durchschnittlichen Kapitalkosten diskontiert werden.
Welche Rolle spielt die Risikoaversion bei der Bewertung?
Die Risikoaversion bestimmt, wie stark ein Anleger einen Risikoabschlag vornimmt. Es wird zwischen konstanter absoluter und konstanter relativer Risikoaversion unterschieden.
Was ist eine Monte-Carlo-Simulation im Finanzwesen?
Ein numerisches Verfahren, um durch eine Vielzahl von Zufallsexperimenten die Wahrscheinlichkeitsverteilung von Zielgrößen (wie Projektwerten) bei unsicheren Eingangsvariablen zu ermitteln.
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- Anonym (Author), 2009, Die Sicherheitsäquivalentmethode und die Risikoanalyse als Methoden zur Bewertung risikobehafteter Zahlungsströme im Vergleich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/307134