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Bilanzierung von immateriellen Vermögensgegenständen nach HGB und Steuerrecht. Ein Vergleich

Titel: Bilanzierung von immateriellen Vermögensgegenständen nach HGB und Steuerrecht. Ein Vergleich

Bachelorarbeit , 2014 , 52 Seiten

Autor:in: Chantsaldulam Adiyasuren (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Immaterielle Werte gelten, bedingt durch einen Strukturwandel hin zu einer wissensbasierten Gesellschaft, als relevante Wertetreiber für Unternehmen. Indes stellt die Behandlung immaterieller Werte die Rechnungslegung vor großen Herausforderungen. Der Anteil des immateriellen Vermögens, am Gesamtvermögen ist bei den Unternehmen relativ hoch, was auf die hohen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten dieser Unternehmen zurückzuführen ist. Immer häufiger lässt sich dies auch im Rahmen von Unternehmenserwerben feststellen, bei denen der Kaufpreis und das bilanzierte Eigenkapital des erworbenen Unternehmens stark divergieren.

Neben stillen Reserven sind hierfür besonders nicht bilanzierte immaterielle Vermögenswerte die verursachende Kraft. Aufgrund dieser klaren Entwicklungstendenz ist eine intensive Auseinandersetzung mit der Systematik der immateriellen Vermögensgegenstände, unabhängig vom jeweils verwendeten Rechnungslegungskreis, erforderlich.

Die vorliegende Arbeit soll speziell die Rechnungslegung von immateriellen Vermögensposten nach HGB und Steuerrecht darstellen und vergleichen. Eine Behandlung immaterieller Werte des Umlaufvermögens ist nicht Gegenstand dieser Arbeit. Neben der Einleitung erfolgt eine Untergliederung in drei weitere Kapitel. Zielsetzung des 2. Kapitels ist es zunächst ein Grund-verständnis für die Thematik der immateriellen Vermögensgegenstände zu schaffen. Unter Kapitel 3 wird detailliert die bilanzielle Behandlung der immateriellen Vermögenswerte nach HGB und Steuerrecht dargestellt. Hierunter fallen der Ansatz, die Bewertung, der Ausweis sowie latente Steuern. Auf Grundlage dieser Betrachtung wird ein Ausblick gegeben. Im Kapitel 4 wird zusammenfassend der Vergleich der Rechnungslegung nach HGB und Steuerrecht synoptisch dargestellt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definitionen und Arten von immateriellen Vermögenswerten

2.1 Definitionen von immateriellen Vermögenswerten

2.1.1 Handelsrechtliche Definition

2.1.2 Steuerrechtliche Definition

2.1.3 Vergleich der handels- und steuerrechtlichen Definitionen

2.2 Arten immaterieller Vermögensgegenstände

3. Bilanzierung immaterieller Vermögensposten im Handels- und Steuerbilanz

3.1 Ansatz immaterieller Vermögensgegenstände

3.1.1 Grundsätzliche Anforderungen

3.1.1.1 Anforderungen in der Handelsbilanz

3.1.1.2 Anforderungen in der Steuerbilanz

3.1.2 Ansatz entgeltlich erworbener immaterieller Vermögensposten

3.1.2.1 Ansatz in der Handelsbilanz

3.1.2.2 Ansatz in der Steuerbilanz

3.1.2.3 Vergleich des Ansatzes in der Handels- und Steuerbilanz

3.1.3 Ansatz selbst geschaffener immaterieller Vermögensposten

3.1.3.1 Ansatz in der Handelsbilanz

3.1.3.2 Ansatz in der Steuerbilanz

3.1.3.3 Vergleich des Ansatzes in der Handels- und Steuerbilanz

3.1.4 Ansatz vom Geschäfts- oder Firmenwert

3.1.4.1 Ansatz in der Handelsbilanz

3.1.4.2 Ansatz in der Steuerbilanz

3.1.4.3 Vergleich des Ansatzes in der Handels- und Steuerbilanz

3.2 Bewertung von immateriellen Vermögensposten

3.2.1 Zugangsbewertung immaterielle Vermögensposten

3.2.1.1 Zugangsbewertung entgeltlich erworbener immaterieller Vermögensgegenstände

3.2.1.1.1 Zugangsbewertung in der Handelsbilanz

3.2.1.1.2 Zugangsbewertung in der Steuerbilanz

3.2.1.1.3 Vergleich der Zugangsbewertung in der Handels- und Steuerbilanz

3.2.1.2 Zugangsbewertung selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände

3.2.1.2.1 Zugangsbewertung in der Handelsbilanz

3.2.1.2.2 Zugangsbewertung in der Steuerbilanz

3.2.1.2.3 Vergleich der Zugangsbewertung in der Handels- und Steuerbilanz

3.2.1.3 Zugangsbewertung Geschäfts- oder Firmenwert

3.2.1.3.1 Zugangsbewertung in der Handelsbilanz

3.2.1.3.2 Zugangsbewertung in der Steuerbilanz

3.2.1.3.3 Vergleich der Zugangsbewertung in der Handels- und Steuerbilanz

3.2.2 Folgebewertung immaterieller Vermögensposten

3.2.2.1 Folgebewertung entgeltlich erworbener immaterieller Vermögensgegenstände

3.2.2.1.1 Folgebewertung in der Handelsbilanz

3.2.2.1.2 Folgebewertung in der Steuerbilanz

3.2.2.1.3 Vergleich der Folgebewertung in der Handel- und Steuerbilanz

3.2.2.2 Folgebewertung selbst geschaffener immaterieller Vermögensposten

3.2.2.2.1 Folgebewertung in der Handelsbilanz

3.2.2.2.2 Folgebewertung in der Steuerbilanz

3.2.2.2.3 Vergleich der Folgebewertung in der Handels- und Steuerbilanz

3.2.2.3 Folgebewertung Geschäfts-oder Firmenwert

3.2.2.3.1 Folgebewertung in der Handelsbilanz

3.2.2.3.2 Folgebewertung in der Steuerbilanz

3.2.2.3.3 Vergleich der Folgebewertung in der Handels- und Steuerbilanz

3.3 Ausweis immaterieller Vermögensposten im Handels- und Steuerbilanz

3.4 Latente Steuern

3.4.1 Aktive und passive latente Steuern

3.4.2 Bewertung und Ausweis latente Steuern

3.5 Ausblick

4. Synoptische Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist die detaillierte Darstellung und der direkte Vergleich der bilanziellen Behandlung immaterieller Vermögensposten zwischen dem deutschen Handelsrecht (HGB) und dem Steuerrecht. Dabei wird analysiert, wie diese Posten angesetzt, bewertet und ausgewiesen werden, um bestehende Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten aufzuzeigen.

  • Bilanzielle Behandlung immaterieller Vermögensgegenstände (Ansatz und Bewertung).
  • Unterscheidung zwischen entgeltlich erworbenen und selbst geschaffenen Vermögenswerten.
  • Spezifische Bilanzierung des Geschäfts- oder Firmenwerts.
  • Berücksichtigung latenter Steuern bei Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz.
  • Vergleich der gesetzlichen Regelungen und deren praktische Auswirkungen.

Auszug aus dem Buch

3.1.1.1 Anforderungen in der Handelsbilanz

Die Aktivierungsfähigkeit von immateriellen Vermögensgegenständen wird standardübergreifend eine zweistufige Prüfung festgestellt. Auf der ersten Stufe wird die abstrakte, auf der zweiten Stufe die konkrete Aktivierungsfähigkeit beleuchtet. Die abstrakte Aktivierungsfähigkeit prüft die theoretischen Voraussetzungen für das Vorliegen eines Vermögensgegenstandes, während der konkreten Aktivierungsfähigkeit den Ansatz nach gesetzlichen Ansatzwahlrechten, -geboten und -verboten beschreibt. Diese Trennung folgt dem § 246 Abs. 1 Satz 1 HGB, der u.a. besagt, dass im Jahresabschluss sämtliche Vermögensgegenstände zu aktivieren sind (abstrakte Aktivierungsfähigkeit), soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist (konkrete Aktivierungsfähigkeit). Folglich kommt es vor, dass trotz abstrakter Aktivierungsfähigkeit nicht alle Vermögensgegenstände aktiviert werden dürfen. Andererseits kann trotz fehlender abstrakter Aktivierungsfähigkeit eine Aktivierung geboten sein (sog. Aktivierungsgrundsatz). Die abstrakte Aktivierungsfähigkeit setzt die handelsrechtliche Klassifizierung des Guts als Vermögensgegenstand voraus. Im Handelsrecht wird der Begriff nicht abschließend definiert, er zählt zu den unbestimmten Rechtsbegriffen und wird unter Berücksichtigung der GoB ausgelegt. Für abstrakte Aktivierungsfähigkeit müssen folgende drei Kriterien erfüllt sein:

- selbstständige Verwertbarkeit,

- selbstständige Bewertbarkeit und

- bilanzielle Greifbarkeit.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert die zunehmende Bedeutung immaterieller Werte in einer wissensbasierten Gesellschaft und steckt den Rahmen der Arbeit ab, die sich mit der Bilanzierung nach HGB und Steuerrecht befasst.

2. Definitionen und Arten von immateriellen Vermögenswerten: Dieses Kapitel liefert ein Grundverständnis für die Begrifflichkeiten und Kategorien immaterieller Werte im Handels- und Steuerrecht.

3. Bilanzierung immaterieller Vermögensposten im Handels- und Steuerbilanz: Dieser Hauptteil erläutert detailliert die Ansatz-, Bewertungs- und Ausweisregeln für verschiedene immaterielle Vermögensposten sowie die Behandlung latenter Steuern.

4. Synoptische Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel bietet einen übersichtlichen tabellarischen Vergleich der wesentlichen Bilanzierungsvorschriften zwischen Handels- und Steuerbilanz.

Schlüsselwörter

Immaterielle Vermögensgegenstände, HGB, Steuerbilanz, Ansatz, Bewertung, Aktivierungswahlrecht, Anschaffungskosten, Herstellungskosten, Geschäfts- oder Firmenwert, Latente Steuern, Abschreibung, Nutzungsdauer, Bilanzrecht, Handelsbilanz, Bilanzierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Rechnungslegung von immateriellen Vermögensposten und vergleicht dabei die spezifischen Regelungen des Handelsgesetzbuchs (HGB) mit denen des Steuerrechts.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der Ansatz, die Zugangsbewertung, die Folgebewertung, der Ausweis in der Bilanz sowie die Behandlung latenter Steuern bei immateriellen Vermögenswerten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten bei der Bilanzierung dieser Vermögensposten herauszuarbeiten und die Auswirkungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung mit der Systematik der Rechnungslegung, basierend auf einer Analyse der geltenden Gesetzesvorschriften und Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Prüfung der Aktivierungsfähigkeit, die Bewertung entgeltlich erworbener versus selbst geschaffener immaterieller Werte, die Sonderstellung des Geschäfts- oder Firmenwerts und die Behandlung latenter Steuern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselwörter sind immaterielle Vermögensgegenstände, Bilanzierung, HGB, Steuerbilanz, Anschaffungs- und Herstellungskosten sowie latente Steuern.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Forschungs- und Entwicklungskosten für die Bilanzierung entscheidend?

Die Differenzierung ist entscheidend, da für Forschungskosten ein Aktivierungsverbot gilt, während für Entwicklungskosten bei selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen unter bestimmten Voraussetzungen ein Aktivierungswahlrecht besteht.

Wie wird der Geschäfts- oder Firmenwert (GoF) bilanziert?

Ein derivativer GoF ist handelsrechtlich als zeitlich begrenzt nutzbarer Vermögensgegenstand aktivierungspflichtig und wird über seine voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

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Details

Titel
Bilanzierung von immateriellen Vermögensgegenständen nach HGB und Steuerrecht. Ein Vergleich
Hochschule
Fachhochschule Bielefeld
Autor
Chantsaldulam Adiyasuren (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
52
Katalognummer
V308740
ISBN (eBook)
9783668070417
ISBN (Buch)
9783668070424
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bilnzierung Steuerliche Behandlung immaterielle Wirtschaftsgüter Immaterielle Vermögensgegenstände im Bilanzposten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Chantsaldulam Adiyasuren (Autor:in), 2014, Bilanzierung von immateriellen Vermögensgegenständen nach HGB und Steuerrecht. Ein Vergleich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/308740
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Leseprobe aus  52  Seiten
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