Die Natur als alternativer und idealisierter (Lebens-)Raum in Eichendorffs "Der frohe Wandersmann" und Wordsworths "The Tables Turned"


Hausarbeit, 2014

20 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Bestreben und Hauptmerkmale der deutschen und englischen, literarischen Romantik sowie die Porträts von Eichendorffs und Wordsworths als ihre prominenten Vertreter

2. Schellings Naturphilosophie und Rousseaus Gesellschaftskritik als philosophische Grundlagen hinsichtlich der Naturbetrachtung und Naturwahrnehmung in der Romantik

3. Wordsworths Naturverständnis und allgemeine Merkmale der Naturlyrik in Eichendorffs Werk

4. Lyrischer Vergleich mit Fokus auf die inhaltliche und sprachlich stilistische Analyse hinsichtlich des Phänomens der idealisierten Natur bei Eichendorff und Wordsworth
4.1 Die Natur als konträrer Entwurf zum gesellschaftlichen Leben in von Eichendorffs „Der frohe Wandersmann”
4.2 Natur contra Wissenschaftsideal der Aufklärung in Wordsworths “The Tables Turned”

5. Zusammenfassung und Synthese der erarbeiteten Analyseergebnisse

6. Literaturverzeichnis

1. Bestreben und Hauptmerkmale der deutschen und englischen, literarischen Romantik sowie die Porträts von Eichendorffs und Wordsworths als ihre prominenten Vertreter

Die literarische Strömung der Romantik verdankt ihre mannigfaltige Entwicklung und Vielseitigkeit der in etwa zeitgleichen, europaweiten Ausprägung zwischen 1790 und 1830.1 Hauptmerkmal der Romantik ist die Ablehnung der rationalistischen Weltwahrnehmung der Spätaufklärung, ebenso wie das auf formale Geschlossenheit und Einheit bedachte, literarische Regelwerk des französischen Klassizismus.2 Jene der Romantik zugrunde liegende Literaturtheorie wurde bereits in der frühen Phase der Strömung zwischen 1798 und 1800 unter anderem von den Brüdern Schlegel entwickelt.3 Im bekannten 116. Athäneumsfragment wird die Romantik als progressive Universalpoesie, als eine ewig sich fortentwickelnde Kunstform bezeichnet,4 welche einerseits die Autonomie der romantischen Kunst und des Künstlers betont,5 andererseits aber auch den Anspruch impliziert alle literarischen Gattungen mit der Philosophie und allen Wissenschaften zu vereinen.6 Hierdurch wird ein prägnanter Unterschied zur zeitgleich einsetzenden romantischen Strömung in England deutlich, denn hier war dem Adjektiv romantic keinerlei philosophisch-künstlerische Programmatik inhärent. 7 Vielmehr diente jener Begriff anfänglich der Landschaftsbeschreibung.8 Auch entwickelte sich die englische Romantik nicht zu einer interdisziplinär ausgerichteten Bewegung.9 Für den Auftakt einer romantischen Strömung in England war unter anderem die französische Revolution verantwortlich, welche den Glauben an die Schaffenskraft des Individuums weckte und „das Zeitalter des Individualismus.“10 einleitete.11 Der grausame Verlauf der Revolution ließ die Hauptakteure der frühen englischen Romantik desillusionieren, wobei jedoch die Hinwendung der Autoren zur Natur, sowie zu einer gefühlsbetonten Selbstfindung, aufrecht erhalten und die „[...] Entfesselung des poetischen Individuums,“12 zusätzlich betont wurde.13

Die literarischen Themen der deutschen Romantik orientierten sich vor allem am Un- und Unterbewussten, den unbekannten Bereichen der menschlichen Seele und der Entgrenzung von irdischen Denkhorizonten.14 Ebenso bedeutsam war der Topos der geheimnisvollen Natur.15 Neben den Werken anderer Autoren nimmt jenes Element einen wesentlichen Stellenwert innerhalb der Lyrik des 1788 geborenen und bekannten Dichters Joseph von Eichendorffs ein. In seinen Gedichten wird sowohl die metaphorisch-moralische Funktionalisierung und Chiffrierungen spezifischer Naturwahrnehmungen, als auch die Beziehung zwischen dem Menschen und seiner natürlichen Umwelt beschrieben.16

Gleichwohl interessierten sich auch die englischen Romantiker für das Verhältnis zwischen Natur und Mensch.17 In England widmete sich vor allem der im Jahre 1770 geborene William Wordsworth, welcher unter anderem auch die heimatliche Berglandschaft Cumberlands literarisch verarbeitete,18 in seiner Lyrik dem bedeutsamen Phänomen der Natur. In ihr stellt er das Naturhafte sowohl pantheistisch als ein von göttlicher Macht durchdrungenes Mysterium dar, als auch die Wechselwirkungen zwischen der landschaftlichen Natur und der Natur des Menschen.19

Im Folgenden werden Eichendorffs Werk Der frohe Wandersmann und Wordsworths Gedicht The Tables Turned unter Einbezug der Betrachtung sprachlich-stilistischer Mittel, hinsichtlich jener idealisierten Naturvorstellungen als ursprünglichem und vitalisierendem Lebensraum des zurückgezogenen Menschen, betrachtet. Ferner soll auch inhaltlich die Abkehr vom Rationalismus und dem Wissenschaftsideal der Aufklärung, ebenso wie eine Hinwendung zu naturphilosophischen Vorstellungen untersucht werden. Im Vorfeld dazu wird der Versuch unternommen, die deutsche Naturphilosophie nach Schelling und die Weltanschauung Rousseaus, durch deren beider, bedeutender Einfluss die Natur als literarisches Motiv in den Fokus der Romantiker gerückt wurde, überblickend darzustellen. Des Weiteren sollen auch Wordsworths Weltverständnis und die Hauptmerkmale Eichendorffs Naturlyrik Teil dieses Überblicks sein. Final werden dann die Ergebnisse des lyrischen Vergleichs integrativ betrachtet und zusammengefasst.

2. Schellings Naturphilosophie und Rousseaus Gesellschaftskritik als philosophische Grundlagen hinsichtlich der Naturbetrachtung und Naturwahrnehmung in der Romantik

Den kaum zu unterschätzenden philosophischen Ausgangspunkt für das romantisch-literarische Interesse an der Natur, sowohl in Deutschland als auch in England, stellt die von Schelling geprägte Weltanschauung der Naturphilosophie dar. Diese formierte sich im Rahmen der gesamten romantischen Philosophie, welche sich als eine Art organische Gegenbewegung zum vorherrschenden empirisch-analystischen und deutlich rationalistischen Ideal der Naturwissenschaften innerhalb des philosophischen Diskurses des 18. Jahrhunderts verstand.20 Die romantische Philosophie fokussierte sich deshalb vor allem auf die Wissenschaftsbereiche der Chemie und der Physiologie, gleichsam wie auf jene, innerhalb dieser Disziplinen ansässigen, parawissenschaftlichen Ausprägungen, wie die Alchemie, die Magie und die Naturheilkunde und wandte sich indes von Bereichen wie beispielsweise der Anatomie ab.21 Das Bestreben der romantischen Philosophie an sich liegt primär darin, zwischen den voneinander separierten, metaphysischen Polen Geist und Materie, respektive Natur und Geschichte, zu vermitteln,22 wobei die Frage „[...] nach einem Urgrund aller seienden Dinge.“23, welche grundlegende philosophische Kategorien wie den Geist und das Sein an sich vereinigt und ihr gemeinsames Wirken darstellt, im Zentrum des Denkens steht.24 Beim Versuch, jene voneinander getrennten Sphären zu vereinen,25 setzt Schellings Naturphilosophie an, indem er in Anlehnung an Fichte die Kategorie eines „absoluten Ichs“26 als den Anfang einer Entwicklung hin zum absoluten Geist definiert, welcher sich in der Natur offenbart, womit ein wichtiger Bestandteil von Schellings System des transzendentalen Idealismus formuliert wird, nämlich die Einheit von Geist und Natur.27 Beide Instanzen sind lediglich äußerlich voneinander getrennt, „bleiben jedoch dialektisch aufeinander bezogen und bilden daher eine innere Einheit.“28 Auf das bereits von Kant in seiner Transzendentalphilosophie aufgegriffene Problem der Vermittlung von Subjekt und Objekt wird in der Naturphilosophie Schellings so wieder Bezug genommen,29 wobei Schelling eine Übereinstimmung der Natur als objektiven Pol, mit dem Intellekt des Individuums als subjektiven Pol definiert,30 respektive die Natur als das Produkt des Geistes bestimmt.31 Dies erklärt auch das rege Interesse der Romantiker am Symbolischen, Bildhaften und an der Allegorie, denn die sinnlich zu erfassende Welt und Natur wird als bildliche Manifestation dieser absoluten Instanz wahrgenommen, welche sich so in den vom Menschen wahrnehmbaren Sphären mitteilt.32 Für die Formulierung der Analogiebeziehung von Natur und Geist fand Schelling den Begriff der Weltseele, in welchem jegliche Diskrepanzen zwischen den Kategorien Geist und Natur nivelliert werden.33 Die Einheitlichkeit der Natur meint das universale Eins werden von Mikro- und Makrokosmos, Materie und Mensch in einem organischen Ganzen.34 Die Natur als Abstraktum umfasst hierbei zwei Dimensionen: Zum einen impliziert der Begriff die sinnlich wahrnehmbaren und gegenständlichen Naturerscheinungen, natura naturata genannt, und zum anderen die Kategorie natura naurans, womit die kreative, schöpferische Energie der Natur, welche gleichsam die gesamte Schöpfung und Naturgeschichte abbildet, gemeint ist.35 Wie Novalis, der die Kunst als „Schlüssel“36 zum Lüften des Geheimnisses um die Natur definiert hat, wertet auch Schelling in seinem Werk Philosophie der Kunst den erkenntnisorientierten Stellenwert der Kunst deutlich auf, indem er sie als mediale und konkrete Ausdrucksform des Absoluten bestimmt und damit eine Analogie von Natur und Kunst beschreibt.37 Hierbei ist für Schelling besonders der Schöpfungsakt des Künstlers von Bedeutung, den er werktätige Wissenschaft nennt und in welchem er das Potenzial sieht, eine Vermittlung von Göttlichem und Endlichem zu ermöglichen.38

Diese Kunstauffassung offenbarte sich analog dazu auch direkt in der zeitgenössischen Literatur in Form von Motiven. So stellte das Thema des Unendlichen, beispielsweise im Traum oder in der Phantasie, sowie das der weltlichen Entgrenzung ein wesentliches inhaltliches Merkmal romantischer Literatur dar.39 Ferner verknüpft Schelling die Natur mit der literarischen Kunst, wenn er erstere als das Gedicht eines großartigen Künstlers bezeichnet.40 Aus dieser pointierten Analogie zwischen Natur und Poesie erwächst das Selbstverständnis des romantischen Künstlers, dass sein literarisches Schaffen einer Übersetzung der geheimnisvollen Natur in eine für den Menschen verständliche, lesbare Form gleichkommt.41

Neben Schellings Naturphilosophie stellten die gesellschaftskritischen Denkansätze Jean Jacques Rousseaus und die daraus resultierenden Rückschlüsse hinsichtlich einer veränderten Naturwahrnehmung einen weiteren, bedeutenden Einflussfaktor für die nachfolgenden literarischen Epochen wie den Sturm und Drang und die Romantik dar.42 In seinen Werken beschäftigt sich Rousseau unter anderem mit den Folgen der zunehmenden Zivilisierung einer Gesellschaft und stellt die These auf , dass fortschreitende Zivilisation stets zu Benachteiligungen sozialer Gruppen innerhalb einer Gesellschaft führe.43 Das fortschrittliche Denken in der Renaissance, die wissenschaftliche Erforschung der Natur und die Etablierung aufklärerischen Gedankenguts wertet Rousseau nicht als einen neuen Weg in die Freiheit.44 Vielmehr begreift er diese Aspekte als Elemente durch welche amoralisches Verhalten wie Scheinheiligkeit und Neid als feste Bestandteile innerhalb des neuen gesellschaftlichen Systems verankert werden und zur Versklavung der Menschen führen.45 Seiner Ansicht nach weisen die Konsequenzen, welche aus den Fortschritten innerhalb der Wissenschaften und auch der Entwicklung der Kunst resultieren, letztlich den Weg in Knechtschaft und Unfreiheit.46 Er schlussfolgert weiterhin, dass die Gründe hierfür darin liegen, dass Wissenschaft und Kunst Tätigkeitsbereiche seien, in welchen entweder Mitglieder der privilegierten Schicht oder Müßiggänger wirken, da laut Rousseau beide Bereiche die Eigenart des Eitlen und Luxuriösen in sich vereinen.47 Hierdurch würde letztlich der Weg des moralischen Regress der Menschen, unter anderem auch in Form oberflächlich-zivilisierter Verhaltensweisen, die allerdings nur dazu dienen würden, Bosheit, Neid und andere niedere Umgangsformen zu kaschieren, geebnet.48 Mit zunehmender gesellschaftlicher, wissenschaftlicher und geistiger Entwicklung, beispielsweise durch die Einführung von Eigentum und die zunehmende Fokussierung auf eine rationalistische Geisteshaltung, nimmt laut Rousseau außerdem der Grad der gesellschaftlich-sozialen Ungleichheit zu, um am Ende der Entwicklung in einen Zustand des „Despotismus“49 überzugehen, in welchem der Starke willkürlich über das Schicksal des Schwachen bestimmt.50 Im Gegensatz zum fortschrittlichen Menschen glorifiziert er das

Ausgewählte Schriften, 6 Bde, Hrsg. M. Frank. Frankfurt a. M. 1985. II, 211. zitiert in Kremer, Romantik, S.60.) verdeutlicht diese Verknüpfung. ungebildete, in seinem natürlichen Zustand verhaftete Individuum sowie den innerhalb der bäuerlichen Schicht vorherrschenden derben und direkten Umgang miteinander .51 Die Eigenart des moralischen Verfalls sieht Rousseau einerseits in seiner Zeit, andererseits führt er jedoch aus, dass jener Regress mit der allgemeinen historischen Entwicklung der Menschheit einhergehe.52 In Discours sur l´origine et les fondemens de l ´inégalité parmi les hommes differenziert er seinen Standpunkt weiter, indem er das Bild des Tieres auf sein Modell des unzivilisierten Menschen überträgt, welcher sich nur durch seine Willensfreiheit von der tierischen Natur unterscheidet und gleichzeitig aber weder gut noch böse ist, keine wie auch immer geartete Form der Ungleichheit kennt und seinen Mitmenschen somit auch nicht feindlich gesonnen ist, denn er ist nicht in einem sozialen Verbund verhaftet, sondern lebt für sich allein und ist auch nicht abhängig von menschlichen Artgenossen.53 Das Wesen des rousseauschen Naturmenschen kennzeichnet vor allem das Fehlen von Eigenschaften, da jedwede menschliche Gesellschafts- und Kulturentwicklung als Abnormität der Menschheit und nicht als ihre Errungenschaft dargestellt wird.54 Hierin verdeutlicht sich die idealisierte Naturwahrnehmung Rousseaus, welche einen positiven Gegenpol zur defizitär-kulturellen Entwicklung der Menschheit markiert, indem durch die Kategorie der Natur das Prinzip des Authentischen und das einer ursprünglich positiven Moral gegen die artifiziellen Eigenschaften der Kultur und der mit ihr verknüpfen Bereiche der Kunst und Wissenschaft ins Feld geführt wird.55 Die Natur stellt bei Rousseau außerdem den Inbegriff alles Guten und Schönen dar und repräsentiert gleichsam einen unberührten Raum, der dem Menschen als „[...] Gegenstand eines interesselosen Wohlgefallens,“56 dient.57 Sie ist der Ausgangspunkt jenes ursprünglichen Daseins des rousseauschen Naturmenschen . Gleichsam repräsentiert die Natur das Göttliche und offenbart sich ihrem Beobachter mit unmittelbarer Klarheit als das Wahre, das Sein an sich und das Gute, ohne hierzu wissenschaftliche Argumentationen zu bedürfen.58 Rousseaus Naturverständnis umfasst eine deutlich pantheistische und religiöse Komponente, wenn er das Göttliche in jeder sinnlich-wahrnehmbaren Manifestation der Natur verortet.59 Auf ganzheitliche Naturerfahrungen ausgerichtet, welche die gemeinsame Verbindung aller Wesen betont, entspringt diese kontemplative Wahrnehmung dem Gefühlsleben des Individuums.60 Gerade das von Rousseau postulierte Entsagen der Gesellschaft und die gefühlsbetonte Hinwendung zur einträchtigen Natur, eröffnen den romantischen Künstlern eine Identifikationsmöglichkeit mit ihrer Umwelt.61

[...]


1 Vgl. Kwiatkowski, Gerhard, hrsg.: Meyers kleines Lexikon Literatur. Bibliograph. Inst., Mannheim 1986, S.358.

2 Vgl. Von Wilpert, Gero: Sachwörterbuch der Literatur. Kröner, Stuttgart 2013, S.704.

3 Vgl. Nünning, Ansgar, hrsg.: Metzler Lexikon - Literatur- und Kulturtheorie. 4.Aufl., Metzler, Stuttgart und Weimar 2013, S.633.

4 Vgl. ebd.

5 Vgl. Kwiatkowski, Meyers kleines Lexikon, S.360.

6 Vgl. Burdorf, Dieter, Christoph Fasbender und Burkhard Moennighoff, hrsg.: Metzler Lexikon Literatur. Metzler, Stuttgart 2007,

S.665.

7 Vgl. Berensmeyer, Ingo und Hans Ulrich Seeber, hrsg..: Englische Literaturgeschichte. Metzler, Stuttgart 2012, S S.239.

8 Vgl. ebd.

9 Vgl. ebd.

10 Ebd. S.243.

11 Vgl. ebd.

12 Ebd. S.240

13 Vgl. ebd.

14 Vgl. Kwiatkowski, Meyers kleines Lexikon, S.359; Gleichzeitig wird durch diese thematische Ausrichtung eine programmatische Orientierung vorgegeben, welche von Novalis mit dem Ausspruch: „Die Welt muß romantisiert werden.“ (ebd.) zusammengefasst wird.

15 Vgl. ebd. S.359.

16 Vgl. Arnold, Heinz-Ludwig, hrsg.: Kindlers Literatur-Lexikon - Band 5: Duf-Fuz. Metzler, Stuttgart 2009, S.124, 125.

17 Vgl. Berensmeyer, Englische Literaturgeschichte, S.243, 245.

18 Vgl. Ruckaberle, Axel, hrsg.: Metzler-Lexikon Weltliteratur Band 3 - 1000 Autoren von der Antike bis zur Gegenwart. Metzler, Stuttgart 2006, S.461.

19 Vgl. ebd. S.462, Vgl. Berensmeyer, Englische Literaturgeschichte, S.251, 252.

20 Vgl. Kremer, Detlef: Romantik - Lehrbuch Germanistik. Metzler, Stuttgart 2007, S.59.

21 Vgl. ebd. S.59.

22 Vgl. ebd.; Die Naturphilosophie ist laut Kremer nicht strikt von der gesamten Denkrichtung der romantischen Philosophie zu trennen, da stets ein integrativer und interdependenter Zusammenhang zwischen den Betätigungsfeldern der Strömung wie Literatur, Mythos, Natur oder Geschichte angenommen wird. (Vgl. ebd.)

23 Schmitz-Emans, Monika: Einführung in die Literatur der Romantik. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2009, S.29.

24 Vgl. ebd.

25 Vgl. Jarvis, Robin: The Romantic Period - The Intellectual and Cultural Context of English Literature 1789-1830. Longman, Harlow 2004, S.101 .

26 Schmitz-Emans. Einführung in die Literatur der Romantik, S.31.; Fichte vollzieht in seinen Werken Über den Begriff der Wissenschaftslehre und Grundlage der gesamten Wissenschaftslehre die radikale Fortführung von Kants Transzendentalphilosophie und ersetzt den Gegensatz von Subjekt und Objekt bei Kant durch die Kategorie des Ich, durch welchen letztlich das Subjekt mit der Welt in Einklang gebracht und der idealistische Denkansatz, welcher besagt dass jegliches Sein eine Ableitung des Bewusstseins ist, fortgeführt wird. (vgl. ebd. S.30)

27 Vgl. ebd.; vgl. Kremer, Romantik, S.60.

28 Schmitz-Emans. Einführung in die Literatur der Romantik, S.31.

29 Vgl. Kremer, Romantik, S.59.

30 Vgl. Arnold, Heinz-Ludwig, hrsg.: Kindlers Literatur-Lexikon - Band 14: Ror-Sez. Metzler, Stuttgart 2009, S.482.; Vgl. Kremer, Romantik, S.60.

31 Vgl. Jarvis, The Romantic Period, S.102; Schelling verdeutlicht diese Einheit mit den Worten: „Die Natur soll der sichtbare Geist, der Geist die unsichtbare Natur seyn. Hier also, in der absoluten Identität des Geistes in uns und der Natur außer uns, muss sich das Problem, wie eine Natur außer uns möglich seye auflösen.“ (Schelling, F. W. J.: Ausgewählte Schriften, 6 Bde, Hrsg. M. Frank. Frankfurt a. M. 1985. I, 294. zitiert in: Kremer, Romantik, S.61.)

32 Vgl. Kremer, Romantik, S.60.

33 Vgl. Schmitz-Emans. Einführung in die Literatur der Romantik, S.31.

34 Vgl. Kremer, Romantik, S.61.

35 Vgl. ebd.

36 Novalis: Werke, Tagebücher und Briefe. Hrsg. H.-J. Mähl/R. Samuel. München 1978. I, 212. zitiert in Kremer, Romantik, S.60.

37 Vgl. Arnold, Kindlers Literatur-Lexikon - Band 14, S.485.; Vgl. Kremer, Romantik, S.60.

38 Vgl. Schmitz-Emans. Einführung in die Literatur der Romantik, S.32.; Vgl. Arnold, Kindlers Literatur-Lexikon - Band 14, S.485.; Schellings Aussage: „Das Universum ist in Gott als absolutes Kunstwerk und in ewiger Schönheit gebildet“ ( Schelling, F. W. J.:

39 Vgl. Kwiatkowski, Meyers kleines Lexikon, S.359, 360.

40 Vgl. Schmitz-Emans. Einführung in die Literatur der Romantik, S.60.

41 Vgl. ebd.

42 Vgl. Degering, Thomas: Kurze Geschichte der französischen Literatur. Fink, München 2010, S.130.

43 Vgl. Arnold, Kindlers Literatur-Lexikon - Band 14, Ror-Sez. S.80.

44 Vgl. Mensching, Günther: Jean-Jacques Rousseau - Zur Einführung. Junius, Hamburg 2003, S.22.

45 Vgl. ebd.

46 Vgl. ebd. S.20.

47 Vgl. Arnold, Kindlers Literatur-Lexikon - Band 14, Ror-Sez. S.80., Vgl. Mensching, Jean-Jacques Rousseau, S.23.

48 Vgl. Mensching, Jean-Jacques Rousseau, S.23.; Als Beispiel hierfür dient ihm die höfische Gesellschaft Versailles, deren Mitglieder zwar die Etikette eines vorbildlichen und reflektierten Umgangs miteinander pflegen, dies allerdings nur deshalb, um die eigenen, niederen Motiven vor den Mitmenschen zu verbergen. (Vgl. ebd. S.23.)

49 Arnold, Kindlers Literatur-Lexikon - Band 14, Ror-Sez. S.82.

50 Vgl. ebd., Vgl. Arendt Elisabeth und Jürgen Grimm, hrsg.: Französische Literaturgeschichte. Metzler, Stuttgart 2006, S.239.

51 Vgl. ebd. S.80., Vgl. Mensching, Jean-Jacques Rousseau, S.23.

52 Vgl. Mensching, Jean-Jacques Rousseau, S.22.

53 Vgl. Arnold, Kindlers Literatur-Lexikon - Band 14, S.81., Vgl. Mensching, Jean-Jacques Rousseau, S.38.; Watson umschreibt das idealisierte Menschenbild Rousseaus in seinem Essay folgendermaßen: „This celebrated essay describes man in a state of nature, like a noble animal, free of disease, naked and without `all the superfluities which we think so necessary.´“. (Watson, J.R.: English Poetry of the Romantic Period 1798-1830. Longman, London 1985, S.34.)

54 Vgl. Mensching, Jean-Jacques Rousseau, S.38

55 Vgl. Arendt, Französische Literaturgeschichte, S.239.

56 Mensching, Jean-Jacques Rousseau, S.34.

57 Vgl. ebd. S.31.

58 Vgl. ebd. S. 33, .37, 38.

59 Vgl. ebd. S.35, 36.

60 Vgl. ebd. S.36, S.37., Vgl. Arendt, Französische Literaturgeschichte, S.240.

61 Vgl. Arendt, Französische Literaturgeschichte, S.241., Vgl. Watson, English Poetry of the Romantic Period, S.33.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten

Details

Titel
Die Natur als alternativer und idealisierter (Lebens-)Raum in Eichendorffs "Der frohe Wandersmann" und Wordsworths "The Tables Turned"
Hochschule
Universität Augsburg  (Lehrstuhl für Vergleichende Literaturwissenschaft)
Veranstaltung
Natur in der Lyrik
Note
1,0
Autor
Jahr
2014
Seiten
20
Katalognummer
V309428
ISBN (eBook)
9783668076631
ISBN (Buch)
9783668076648
Dateigröße
627 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Prüfungsleistung zur Absolvierung des Seminars "Natur in der Lyrik".
Schlagworte
goethe, eichendorff, lyrik, romantik, natur, literaturwissenschaften, komparatistik, gedichte, der frohe wandersmann, the tables turned
Arbeit zitieren
Richard Pickhardt (Autor), 2014, Die Natur als alternativer und idealisierter (Lebens-)Raum in Eichendorffs "Der frohe Wandersmann" und Wordsworths "The Tables Turned", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/309428

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