Jeremy Benthams Utilitarismus. Einführung und fachdidaktische Überlegungen


Hausarbeit (Hauptseminar), 2014
21 Seiten, Note: 1,7
Alexander Meyer (Autor)

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Hauptteil: Einführung

1. Der klassische Utilitarismus

2. Jeremy Bentham: der Newton der Moral

3. Die vier Teilprinzipien des Utilitarismus
3.1. Konsequenzen-Prinzip
3.2. Utilitätsprinzip
3.2. Hedonistisches Prinzip
3.4. Sozialprinzip (Universalprinzip)

4. Der utilitaristische Glücksbegriff: das größte Glück der größten Zahl

5. Der hedonistische Kalkül

6. Einwände gegen den klassischen Utilitarismus

Schluss: Fazit

Fachdidaktische Überlegungen

Literaturverzeichnis

Einleitung

Gegenstand dieser einführenden Arbeit soll die ethische Theorie des klassischen Utilitarismus von Jeremy Bentham sein. Hierbei handelt es sich um eine Ethik, die vor allem in England und Amerika großen Einfluss auf Wirtschaft und Politik hatte und noch immer hat. Hierzulande ist sie jedoch weniger stark in den Köpfen vertreten und häufig wird sie voreilig als inhumane Ethik kritisiert und abgelehnt. Einen ersten Einblick in diese nicht unumstrittene Ethik möchte diese Arbeit ermöglichen.

Hierzu soll zunächst einführend und vorausschauend geklärt werden, was der Utilitarismus im Allgemeinen ist, welche Merkmale sich finden lassen und nach welchem Hauptkriterium er operiert. Anschließend soll der Begründer des klassischen Utilitarismus in seinem historischen Kontext als Newton der sittlichen Welt dargestellt und sein Anliegen an die Ethik deutlich gemacht werden. Hierbei wird sich zeigen, dass Bentham eine Ethik konzipierte, die aus dem Zeitgeist entstand und vier Prinzipien als Fundament aufzuweisen hat. Um diese vier Prinzipien soll es im Folgenden gehen. So werden das Konsequenzen-Prinzip, das Utilitätsprinzip, das hedonistische Prinzip und das Sozialprinzip des Utilitarismus jeweils kurz vorgestellt und erläutert. Dadurch wird deutlich werden, dass der klassische Utilitarismus eine spezifische Auffassung des menschlichen Glücks hat. Um diesen Glücksbegriff soll es anschließend gehen, da er ein zentraler Begriff innerhalb dieser Ethik darstellt. Aber nicht nur das hedonistische Moment des Utilitarismus soll Erwähnung finden, sondern auch das kalkulierende: der hedonistische Kalkül wird nach Darstellung des utilitaristischen Glücksbegriff dargestellt werden. Diese Arbeit abschließend sollen einige Einwände gegen den klassischen Utilitarismus formuliert werden, um eine Kontroverse zu eröffnen.

Hauptteil: Einführung

1. Der klassische Utilitarismus

Beim klassischen Utilitarismus handelt es sich um „eine ethische Theorie des richtigen Handelns“[1]: Menschliche Handlungen werden in den Blick genommen und als richtig oder unrichtig, erlaubt oder unerlaubt beurteilt. Bei dieser Bewertung von Handlungen werden hinsichtlich der Handlung keine empirische Fragen gestellt, d.h. im Utilitarismus werden nicht die tatsächlichen Handlungen bewertet, sondern es wird vielmehr das Augenmerk darauf gelegt, nach welchem Handlungsprinzip der Mensch handeln sollte und welche absehbaren Folgen zu erwarten sind.[2] Aber welches Handlungsprinzip ist bei der Beurteilung von Handlungen tatsächlich ausschlaggebend?

Bereits das Wort Utilitarismus gibt hierüber Aufschluss. Es stammt vom Lateinischen utilis, d.h. nützlich[3], und zeigt an, welches Kriterium bei dieser ethischen Position im Vordergrund steht: der Nutzen. Eine Handlung ist – möchte man dem Utilitarismus folgen – dann sittlich geboten, wenn sie Nutzen und zwar den größtmöglichen Nutzen, d.h. das größtmögliche Glück, die größtmögliche Lust, für die von der Handlung Betroffenen bringt. Das Prinzip der Nützlichkeit scheint also im Utilitarismus das ausschlaggebende moralische Hauptkriterium für menschliches Handeln zu sein. Überdies bewertet der Utilitarismus eine Handlung nicht aufgrund der Handlungsmotivation oder der in der Handlung vermuteten „intrinsischen Werte[.]“[4], sondern, wie bereits gesagt, hinsichtlich des Resultats der Handlung. Aus diesem Grund gehört der Utilitarismus, wie auch der Egoismus, zu den zielorientierten, d.h. teleologischen Ethiken.[5] Allerdings besteht ein entscheidender Unterschied zwischen diesen beiden hedonistischen Konzeptionen. Während der Egoismus nur die Konsequenzen für den Handelnden selbst, den Einzelnen, in den Blick nimmt, sieht sich der Utilitarismus dem „allgemeinen Wohlergehen“[6] verpflichtet, d.h. der Utilitarismus zeichnet sich u.a. durch ein Sozialprinzip aus. Alle Menschen, unabhängig von ihrer Beziehung zum Handelnden, zählen demnach in der utilitaristischen Ethik gleich viel bzw. gleich wenig, sofern sie nur von der Handlung tangiert werden.

Bei der Wahl einer Handlung ist dabei entscheidend, dass nicht nur der größtmögliche Nutzen herbeigeführt wird, sondern auch, dass der angestrebte größtmögliche Nutzen für die größtmögliche Zahl der Betroffenen gilt, d.h. die Quantität ist jeweils entscheidend, sowohl hinsichtlich des Nutzens als auch hinsichtlich der Anzahl der Betroffenen.

Überdies wird im klassischen Utilitarismus angenommen, dass der Nutzen einer Handlung quantifizierbar, d.h. kalkulierbar, ist. Vor allem Jeremy Bentham, einer der Hauptvertreter des klassischen Utilitarismus, vertrat diese Ansicht und er glaubte sogar ein Kalkulationsinstrument für den sozialen Nutzen von Handlung gefunden zu haben: der sogenannte hedonistische Kalkül.

Diese ersten allgemein gehaltenen Überlegungen zum klassischen Utilitarismus und seinem Nützlichkeitsprinzip sollen im Folgenden mit Blick auf Jeremy Bentham weiter vertieft und erläutert werden.

2. Jeremy Bentham: der Newton der Moral

Zwar lassen sich die erste Spuren utilitaristischer Ethik bereits in der Antike finden, z. B. bei Aristipp und in Epikurs hedonistischem Garten[7], doch es dauerte noch einige Jahrhunderte, bis eine erste systematische Darstellung publiziert wurde, genauer: Es dauerte bis 1789. In diesem Jahr erschien im spätfeudalen England das epochemachende Werke An Introduction to the Principles of Morals and Legislation von Jeremy Bentham, das im Laufe des 19. Jahrhundert „zum geistigen Gemeingut“[8] werden sollte. Um den revolutionären Charakter dieses Werks besser verstehen zu können, soll zunächst Benthams Umfeld und persönliches Leben kurz skizziert werden:

England befand sich damals in einem Transformationsprozess. Aus einer “halbfeudalen Agrargesellschaft”[9] wurde innerhalb kürzester Zeit eine „hochkomplexe, arbeitsteilige Industriegesellschaft“[10]. Die Wirtschaftsleistung Englands vervierfachte sich, die Bevölkerung verdreifachte sich bis 1850 und London wurde zur größte Stadt der Welt; Verarmung der Bevölkerung inklusive.[11] Diese Veränderungen erschütterten die damalige Politik, die „noch immer die sozialen Realitäten des Mittelalters“[12] reflektierte, in ihren Fundamenten.

In diesen gesellschaftlichen Umbrüchen wuchs Jeremy Bentham, 1748 geboren, als Wunderkind auf. Bereits mit zwölf Jahren studierte er in Oxford Philosophie und Rechtswissenschaften und entwickelte, voll Bewunderung für Isaac Newton[13], ein großes Interesse an den „exakten Wissenschaften“[14]. Dieses Interesse an empirischen Beobachtungen und Experimenten wird sich später, nach desillusioniertem Abbruch des Jurastudiums[15], in seinem Versuch niederschlagen, die Moralwissenschaften „von ihren spekulativen Grundlagen“[16] loszulösen und als exakte Wissenschaften zu etablieren. Bentham wollte nämlich moralische Normen nicht länger „durch Deduktion aus ersten Prinzipien“[17], sondern mittels empirischer Erkenntnisse begründen, schließlich waren ihm „die Auskünfte der Religion, der Metaphysik oder einfach die der Tradition“[18] fragwürdig geworden. Pointiert lässt sich sagen, dass Bentham einen neuen Weg in der Moralwissenschaft gehen wollte, er wollte ein neues moralisches Prinzip etablieren, sozusagen ein Newton der Moral werden.[19] Im Folgenden sollen die vier Teilprinzipien des utilitaristischen Prinzips erläutert werden.

3. Die vier Teilprinzipien des Utilitarismus

Jeremy Bentham, der zum Begründer des klassischen Utilitarismus werden sollte, sah sich in der Tradition der Aufklärungsphilosophen wie Voltaire und Hume.[20] Diese prägten zusammen mit den Naturwissenschaften sein Denken, was sich in seinem philosophischen Selbstverständnis zeigt. Er wollte eine Philosophie mit pragmatischer Zielsetzung[21], er wollte die Gesellschaft, vor allem das Rechtssystem, verändern, reformieren. Deshalb wurde jede christlich-metaphysische Ethik von ihm abgelehnt, schließlich sah er in ihnen „die eigentlichen Ursachen der politischen Korruption, des moralischen Zerfalls und des menschlichen Elends seiner Zeit“[22]. Den christlich-metaphysischen Ethiken wollte Bentham seine utilitaristischen Überlegungen entgegenstellen und eine rationale Alternative aufzeigen, die vom natürlichen Streben des Menschen nach Glück ausgeht. Diese Ethik sollte sowohl für jeden Privatmenschen als auch für den Gesetzgeber moralisch praktikabel sein. Hierzu konzipierte Bentham vier Teilprinzipien, die zusammen das Prinzip der Nützlichkeit ergeben.

3.1. Konsequenzen-Prinzip

Während der Königsberger Immanuel Kant Handlungen aus sich selbst heraus als richtig oder falsch beurteilt[23], und deshalb zu den Vertretern der deontischen Ethik zu zählen ist, betrachtet Bentham Handlungen aus einer anderen Perspektive.[24] Er nimmt die Konsequenzen einer Handlung in den Blick, d.h. er bestimmt die Richtigkeit einer Handlung bzw. einer Handlungsregel von den Folgen her.[25] Der Zweck einer Handlung ist entscheidend und nicht das Motiv oder ein intrinsischer Wert. Alle Handlungsmotive sind demnach für Bentham gleichrangig, keines ist besser oder schlechter als ein anderes, sie entspringen alle der egoistischen Natur des Menschen.[26] – Aus diesem Grund hat die utilitaristische Ethik einen teleologischen Charakter; die „tatsächlich realisierten materiellen Folgen“[27] einer Handlung bilden den Maßstab.

Durch das Konsequenzen-Prinzip wird also deutlich, dass der Fokus in der utilitaristischen Ethik immer auf den Folgen liegt. Allerdings stellt sich nun die Fragen, wie diese Folgen zu bewerten sind. Bentham würde hier antworten: Wenn die Folgen einer Handlung überwiegend positiv sind, wird die Handlung auch gut sein. Aber welchen Maßstab soll man bei der Bewertung der Folgen anlegen? – Eine Antwort möchte das folgende Utilitätsprinzip geben.

3.2. Utilitätsprinzip

Das Utilitätsprinzip möchte die Folgen einer Handlung messen, und zwar – wie es schon der Name erahnen lässt – hinsichtlich ihres Nutzens (lat. utilitas)[28] für den Handelnden. Allerdings stellt sich hierbei sogleich die Frage: einen Nutzen wofür ?

Im Grunde lässt diese Frage mehrere Antworten zu. Eine Handlung kann gut sein, wenn sie zum Beispiel – wie in den religiösen Ethiken – gottgefällig ist. Der Mensch würde in diesem Fall Handlungen mit Blick auf eine spätere, d.h. jenseitige Belohnung ausüben.[29] Aber es lässt sich auch eine diesseitige Antwort finden, wie sie vermutlich Bentham formulieren würde. Er würde mit „eine[r] werttheoretische[n] Position“[30] antworten: Entscheidend ist bei jeder Handlung letztlich „der Nutzen für das, was in sich gut ist“[31]. Bentham würde also den Nutzen einer Handlung, da er jedwede metaphysische Ethik ablehnt, ganz in der alltäglichen Lebenspraxis suchen. Aber nun stellt sich abschließend die Frage, worin das Gute genau bestehen soll, das zum Maßstab der Bewertung von Handlungen bestimmt wird. – Eine Antwort will das folgende hedonistische Prinzip geben.

[...]


[1] Hoerster, N., Utilitaristische Ethik und Verallgemeinerung, Freiburg/München 1971, S. 9.

[2] Vgl. Hoerster, N., Utilitaristische Ethik und Verallgemeinerung, S. 9.

[3] Vgl. Höffe, O. u.a. (Hrsg.), Lexikon der Ethik, 6. neubearbeitete Auflage, München 2002, S. 272.

[4] Nasher, J., Die Moral des Glücks. Eine Einführung in den Utilitarismus, Berlin 2009, S. 14.

[5] Vgl. Meyer, U., Regenbogen, A. (Hrsg.), Wörterbuch der philosophischen Begriffe, Hamburg 1998, S. 694.

[6] Höffe, O. u.a. (Hrsg.), Lexikon der Ethik, S. 272.

[7] Vgl. Höffe, O. u.a. (Hrsg.), Lexikon der Ethik, S. 272.

[8] Kramer-McInnis, G., Der «Gesetzgeber der Welt» – Jeremy Benthams Grundlegung des klassischen Utilitarismus, Zürich/St. Gallen 2008, S. 51.

[9] Ebd., S. 39.

[10] Ebd.

[11] Vgl. ebd., S. 39f.

[12] Ebd., S. 40.

[13] Vgl. ebd., S. 41.

[14] Ebd., S. 41.

[15] Dem Studium der Rechtswissenschaften widmete Bentham anfangs ebenfalls ein großes Interesse und seine Erfahrungen, die er dabei sammelte, gaben den ersten Impuls zu einer umfassenden Gesellschaftskritik. Allerdings scheiterte diese Kritik vorerst noch an der gängigen Rechtsauffassung. Ab den 1830er Jahren sind jedoch erste Einflüsse der Utilitaristen bei der Gesetzgebung zu vermerken, z.B. wurde 1834 ein neues Armengesetz verabschiedet. Vgl. Pollard, S., „ Der klassische Utilitarismus: Einflüsse, Entwicklungen, Folgen“, in: Gähde, U., Schrader, W. H. (Hrsg.), Der klassische Utilitarismus. Einflüsse – Entwicklungen – Folgen, Berlin 1992, S. 26.

[16] Kramer-McInnis, G., Der «Gesetzgeber der Welt», S. 55.

[17] Höffe, O., „ Einleitung“, in: Höffe, O. (Hrsg.), Einführung in die utilitaristische Ethik, 4. Auflage, Tübingen 2008, S. 12.

[18] Höffe, O., „ Einleitung“, in: Höffe, O. (Hrsg.), Einführung in die utilitaristische Ethik, 4. Auflage, Tübingen 2008, S. 14.

[19] Vgl. Schofield, T. P., „ Jeremy Bentham und die englische Jurisprudenz im 19. Jahrhundert“, in: Gähde, U., Schrader, W. H. (Hrsg.), Der klassische Utilitarismus. Einflüsse – Entwicklungen – Folgen, Berlin 1992, S. 35.

[20] Vgl. Kramer-McInnis, G., Der «Gesetzgeber der Welt», S. 41.

[21] Vgl. ebd., S. 62.

[22] Ebd., S. 73.

[23] Für Kant gibt es Handlungsbegriffe, die a priori gut sind, die sich nicht weiter ableiten lassen, z.B. die Pflicht als intrinsischer Wert. Vgl. Nasher, J., Die Moral des Glücks, S. 15. und Hoerster, N., Utilitaristische Ethik und Verallgemeinerung, S. 11.

[24] Vgl. Höffe, O., „ Einleitung“, in: Höffe, O. (Hrsg.), Einführung in die utilitaristische Ethik, S. 10.

[25] Vgl. ebd.

[26] Auf Benthams Anthropologie kann im Rahmen dieser Arbeit nicht näher eingegangen werden. Es soll lediglich zur Kenntnis genommen werden, dass es für Bentham keine Handlung gibt, „die nicht durch ein persönliches Interesse motiviert ist“. Kramer-McInnis, G., Der «Gesetzgeber der Welt», S. 64.

[27] Ebd., S. 68.

[28] Vgl. Höffe, O., „ Einleitung“, in: Höffe, O. (Hrsg.), Einführung in die utilitaristische Ethik, S. 10.

[29] Als Beispiel könnten christliche Märtyrer herangezogen werden.

[30] Höffe, O., „ Einleitung“, in: Höffe, O. (Hrsg.), Einführung in die utilitaristische Ethik, S. 10.

[31] Ebd.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Jeremy Benthams Utilitarismus. Einführung und fachdidaktische Überlegungen
Hochschule
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg  (Philosophisches Seminar)
Veranstaltung
Fachdidaktik Philosophie/Ethik
Note
1,7
Autor
Jahr
2014
Seiten
21
Katalognummer
V309757
ISBN (eBook)
9783668080645
ISBN (Buch)
9783668080652
Dateigröße
465 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
jeremy, benthams, utilitarismus, einführung, überlegungen
Arbeit zitieren
Alexander Meyer (Autor), 2014, Jeremy Benthams Utilitarismus. Einführung und fachdidaktische Überlegungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/309757

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