Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Biology - General, Basics

Zoozönose. Biodiversität am Blasiusberg in Völs (Tirol)

Title: Zoozönose. Biodiversität am Blasiusberg in Völs (Tirol)

Seminar Paper , 2015 , 15 Pages , Grade: 2

Autor:in: Anonym (Author)

Biology - General, Basics
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Im Zuge der Lehrveranstaltung "Biodiversität einheimischer Lebensräume" wurden in unter-schiedlichen Lebensräumen die Artenvielfalt näher untersucht. Ziel der Arbeit soll es sein, die unterschiedlichen Lebensräume und Lebensgemeinschaften näher zu betrachten und die theoretischen Inhalte in der Praxis näher kennen zu lernen. Weiters sollen durch die gesammelten Daten und Erfahrungen neue praxisnahe Ideen für den späteren Unterricht entwickelt werden.

Im Lehrplan der AHS Oberstufe im Unterrichtsfach Biologie und Umweltkunde werden die Themenbereiche Ökologie und Umwelt besonders berücksichtigt. Dabei wird auch auf die Wichtigkeit der praktischen Tätigkeit, wie der Freilandarbeit verwiesen (BMUKK, 2014).

Im Lehrplan der AHS Unterstufe sollen besonders in den ersten Jahrgängen"[..] jene Organismen im Vordergrund stehen, die für das Ökosystem Wald von Bedeutung sind oder den Erlebnisbereich der Schülerin oder des Schülers bilden (BMUKK, 2014, S. 1)."

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

3 EINFÜHRUNG

3.1 ZOOZÖNOSE

3.2 INFORMATION ZUM UNTERSUCHUNGSGEBIET

3.2.1 Auwaldrest

3.2.2 Junger Mischwald auf lehmigem Rutschhang

3.2.3 Fichtenwald

3.2.4 Waldsaum Eichen-/Kiefernwald

3.2.5 Fettwiese

3.2.6 Magerwiese

4 UNTERSUCHUNGSMEHTODE

4.1 BODENFALLEN

5 ERGEBNISSE

5.1 VERGLEICH DER STANDORTE

6 DISKUSSION

6.1 AUSBLICK

7 ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Artenvielfalt der terrestrischen Zoozönose an sechs unterschiedlichen Standorten rund um den Blasiusberg in Völs, um die theoretischen Inhalte der Biodiversitätsforschung praxisnah anzuwenden und für den späteren Biologieunterricht nutzbar zu machen.

  • Analyse der Artenvielfalt in verschiedenen terrestrischen Lebensräumen
  • Untersuchung von Zusammenhängen zwischen Standortfaktoren und Besiedlung
  • Praktische Erprobung von Bodenfallen (Barberfallen) zur Datenerhebung
  • Vergleich der Biodiversität zwischen Wald- und Wiesenstandorten
  • Einfluss anthropogener Nutzungen wie der Mahd auf die Zoozönose

Auszug aus dem Buch

3.2.5 Fettwiese

Auf einer nährstoffreichen Mäh- und Streuwiese (Molinio-Arrhenatheretea) wurde der fünfte Standort gewählt. Diese potentiellen Waldstandorte sind durch die Entstehung der Viehwirtschaft direkt (Beweidung) oder indirekt (Mahd) beeinflusst. Durch die Entwaldung fehlt die ausgleichende Wirkung des Waldes auf das bodennahe Mikroklima. Temperaturextreme werden durch den Schatten des Laubdaches abgeflacht und die Verdunstung bzw. die Transpiration durch Herabsetzung der Windgeschwindigkeit vermindert. Ganzjährig frische Böden verändern sich so zu mäßig trockenen und warmen Böden Die Mahd ist ein starker, aber kurzfristiger Eingriff in den Lebensraum, worauf aber eine relativ lange Erholungsphase folgt.

Dadurch finden sich hier auch Arten, die ihren Lebenszyklus dem Rhythmus der Mahd angepasst haben wie beispielsweise Insekten, deren Larven- oder Puppenentwicklung vor der Mahd abgeschlossen ist (Wittig & Niekisch, 2014). Durch die erhöhte Düngung und die dadurch mögliche mehrfache Mahd entstehen nährstoffreiche Fettwiesen mit einer geringen Artenvielfalt.

Zusammenfassung der Kapitel

3 EINFÜHRUNG: Dieses Kapitel erläutert die Zielsetzung der Arbeit im Kontext der Lehrveranstaltung "Biodiversität einheimischer Lebensräume" und definiert grundlegende Begriffe wie die Zoozönose und die ökologische Bedeutung von Lebensgemeinschaften.

4 UNTERSUCHUNGSMEHTODE: Hier wird das Vorgehen bei der Datenerhebung beschrieben, wobei der Einsatz von Bodenfallen (Barberfallen) zur Erfassung der terrestrischen Fauna an sechs Standorten im Fokus steht.

5 ERGEBNISSE: In diesem Kapitel werden die gesammelten Fangzahlen der 2.735 Individuen präsentiert und durch statistische Auswertungen sowie Vergleiche der verschiedenen Standorte visualisiert.

6 DISKUSSION: Die Ergebnisse werden hier kritisch hinterfragt, wobei insbesondere die Unterschiede in der Besiedlungsdichte und Artenvielfalt zwischen den Standorten unter Berücksichtigung ökologischer Faktoren wie der Mahd erörtert werden.

7 ZUSAMMENFASSUNG: Dieses Kapitel liefert eine abschließende Synopse der durchgeführten Untersuchung und fasst die wesentlichen Erkenntnisse über die Artenzusammensetzung am Blasiusberg zusammen.

Schlüsselwörter

Biodiversität, Zoozönose, Blasiusberg, Bodenfallen, Barberfallen, Insekten, Lebensraum, Artenvielfalt, Ökologie, Bodenfauna, Fettwiese, Magerwiese, Biotop, Individuenzahl, Freilandarbeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung der terrestrischen Tierwelt (Zoozönose) in sechs verschiedenen Lebensräumen am Blasiusberg in Völs, um ein besseres Verständnis für die dortige Biodiversität zu erlangen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen die ökologische Charakterisierung verschiedener Standorte (Wälder und Wiesen), die Anwendung von Fangmethoden sowie die Analyse der Abhängigkeit der Tierwelt von abiotischen Faktoren und menschlicher Landnutzung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist der Vergleich der Artenzusammensetzung und Individuenzahl an verschiedenen Standorten, um theoretische ökologische Konzepte in der Praxis zu prüfen und didaktische Erkenntnisse für den Biologieunterricht zu gewinnen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wurde die Methode der Bodenfallen (Barberfallen) verwendet, bei der Plastikbecher in den Boden eingelassen werden, um dort aktiv laufende terrestrische Organismen quantitativ zu erfassen.

Welche Inhalte werden im Hauptteil fokussiert?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Beschreibung des Untersuchungsgebiets, die Erläuterung der angewandten Methode sowie die anschließende Auswertung und Diskussion der gewonnenen Fangdaten.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten beschreiben?

Die Arbeit lässt sich am besten über Begriffe wie Biodiversität, Zoozönose, Bodenfauna, Ökologie und Standortvergleich definieren.

Warum spielt die Mahd bei den untersuchten Wiesen eine so wichtige Rolle?

Die Mahd stellt einen gravierenden anthropogenen Eingriff in den Lebensraum dar, der die Artenzusammensetzung stark beeinflusst, da sich nur Arten etablieren können, deren Lebenszyklus an diese Störung angepasst ist.

Welche Besonderheit wurde bei der Magerwiese im Vergleich zur Fettwiese festgestellt?

Die Magerwiese wies die höchste Fangzahl aller Standorte auf, was auf eine hohe Diversität an Lebensformen hindeutet, die an nährstoffärmere Bedingungen angepasst sind und sich gegenüber konkurrenzstärkeren Arten behaupten können.

Excerpt out of 15 pages  - scroll top

Details

Title
Zoozönose. Biodiversität am Blasiusberg in Völs (Tirol)
College
University of Innsbruck  (Ökologie)
Course
Seminar Biodiversität
Grade
2
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2015
Pages
15
Catalog Number
V310728
ISBN (eBook)
9783668094970
ISBN (Book)
9783668094987
Language
German
Tags
Zoozönose Biodiversität Bodenfallen Bodenfauna
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2015, Zoozönose. Biodiversität am Blasiusberg in Völs (Tirol), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/310728
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  15  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint