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Lebenskompetenzbildung im Kontext von Sozialer Arbeit an Schulen. Möglichkeiten und Grenzen

Title: Lebenskompetenzbildung im Kontext von Sozialer Arbeit an Schulen. Möglichkeiten und Grenzen

Term Paper , 2015 , 19 Pages

Autor:in: Tonia Lehmann (Author)

Social Work
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Basierend auf der Tätigkeit der Autorin als Schulsozialarbeiterin setzt sie sich mit der Frage auseinander, welche Möglichkeiten der lebensweltorientierten Schulsozialarbeit bezüglich des Erwerbs von Lebenskompetenzen liegen.

Das Konzept der Lebensweltorientierung wird detailliert dargestellt. Außerdem äußert sich die Autorin zur Bildung und dem Erwerb von Lebenskompetenzen.Anschließend gibt es ein Fazit/einen Ausblick zu den Bedingungen einer gelungenen Umsetzung der Lebensweltorientierung im Kontext Schule bezogen auf den Erwerb von Lebenskompetenzen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Wissenschaftskonzepte der Lebensweltorientierung

2. Zentrale Begriffe der Lebensweltorientierung

2.1. Alltag, Alltäglichkeit, Lebenswelt

2.2. Rekonstruktionen der Lebenswelt

3. Dimensionen der Lebensweltorientierten Sozialen Arbeit

4. Struktur- und Handlungsmaxime

4.1. Prävention

4.2. Alltagsorientierung/Alltagsnähe

4.3. Integration

4.4. Partizipation

4.5. Dezentralisierung/Regionalisierung

5. Sozialpädagogisches Handeln

6. Lebensweltorientierte Schulsozialarbeit

7. Bildungsbegriff/Kompetenzbegriff

7.1. Lebenskompetenzen

7.2. Bildung durch Lebenskompetenzen

8. Fazit / Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Grenzen der lebensweltorientierten Schulsozialarbeit im Hinblick auf die Förderung von Lebenskompetenzen bei Schülern. Ziel ist es, das Konzept der Lebensweltorientierung als theoretisches Fundament für die pädagogische Praxis an Schulen zu explizieren und Wege aufzuzeigen, wie Schüler durch eine ganzheitliche Betrachtung ihrer Lebenswelten in ihrer persönlichen Entwicklung und Kompetenzerweiterung unterstützt werden können.

  • Theoretische Grundlagen der Lebensweltorientierung in der Sozialen Arbeit
  • Strukturmaxime und Handlungsprinzipien für die schulische Praxis
  • Analyse des pädagogischen Handelns und der Schulsozialarbeit
  • Bedeutung von Lebenskompetenzen für die Lebensbewältigung
  • Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe als Erfolgsfaktor

Auszug aus dem Buch

1. Wissenschaftskonzepte der Lebensweltorientierung

Lebensweltorientierung als Konzept Sozialer Arbeit greift auf folgende vier unterschiedliche Wissenschaftskonzepte zurück (vgl. Grunwald/Thiersch 2004, S. 17):

1. In der hermeneutisch-pragmatischen Traditionslinie der Erziehungswissenschaft

Die hermeneutisch-pragmatische Pädagogik orientiert sich an der alltäglichen Praxis des Verstehens und dem diesbezüglichen Handeln. Das Alltags- und Praxiswissen wird rekonstruiert, um anschließend Methoden des höheren Verstehens zu entwickeln. Dadurch, dass das höhere Verstehen durch die Entlastung vom alltäglichen Handlungsdruck ermöglicht wird, wird - ohne die Perspektive des Alltags und des Handelns im Alltag abzuwerten - eine kritische Distanz zu der aufzuklärenden Alltagspraxis hergestellt (vgl. Thiersch u.a. 2012, S. 182).

„Im Zentrum steht die immer bereits vorgefundene und vorinterpretierte, doch auch die veränderbare Lebenswirklichkeit in ihrer historischen, kulturellen und sozialen Dimensionen“ (Grunwald/Thiersch 2004, S. 17-18).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Wissenschaftskonzepte der Lebensweltorientierung: Dieses Kapitel erläutert die theoretische Fundierung des Konzepts durch verschiedene wissenschaftliche Paradigmen wie die hermeneutisch-pragmatische Pädagogik und die phänomenologische Analyse.

2. Zentrale Begriffe der Lebensweltorientierung: Es werden die Grundbegriffe Alltag, Alltäglichkeit und Lebenswelt definiert und deren Bedeutung für die professionelle Soziale Arbeit herausgearbeitet.

3. Dimensionen der Lebensweltorientierten Sozialen Arbeit: Das Kapitel beschreibt, wie soziale Arbeit Zeit, Raum und soziale Bezüge nutzt, um Hilfestellungen im Lebensalltag der Adressaten zu leisten.

4. Struktur- und Handlungsmaxime: Hier werden zentrale Prinzipien wie Prävention, Partizipation und Dezentralisierung vorgestellt, die das praktische Handeln leiten.

5. Sozialpädagogisches Handeln: Das Kapitel reflektiert das professionelle Selbstverständnis der Sozialen Arbeit und die Notwendigkeit, Ganzheitlichkeit und methodische Struktur zu verbinden.

6. Lebensweltorientierte Schulsozialarbeit: Es werden die fünf zentralen Angebotselemente der Schulsozialarbeit sowie deren Zielsetzung, die Lebenswelt der Schüler zu verstehen, erläutert.

7. Bildungsbegriff/Kompetenzbegriff: Dieser Abschnitt beleuchtet, wie Bildung als Prozess der Persönlichkeitsentwicklung und Kompetenzerwerb für eine gelingende Lebensbewältigung verstanden wird.

8. Fazit / Ausblick: Das Kapitel fasst die Bedeutung der Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe zusammen und betont die Notwendigkeit, Schüler in ihrer Ganzheitlichkeit wahrzunehmen.

Schlüsselwörter

Lebensweltorientierung, Schulsozialarbeit, Lebenskompetenzen, Alltag, Soziale Arbeit, Lebensbewältigung, Partizipation, Prävention, Pädagogisches Handeln, Bildungsbegriff, Ganzheitlichkeit, Jugendhilfe, Kompetenzentwicklung, Kooperation, Selbstgestaltung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung des Konzepts der Lebensweltorientierung innerhalb der Schulsozialarbeit, um Schüler bei der Entwicklung von Lebenskompetenzen zu unterstützen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretische Herleitung der Lebensweltorientierung, ihre praktische Umsetzung in der Schule sowie die Bedeutung von Kompetenzentwicklung für die Lebensgestaltung der Heranwachsenden.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Schulsozialarbeit durch eine lebensweltorientierte Perspektive Schüler besser bei der Bewältigung ihres Alltags und ihrer persönlichen Bildungswege begleiten kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf eine Literaturanalyse wissenschaftlicher Konzepte, insbesondere die Theorien von Hans Thiersch zur Lebensweltorientierung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begriffsbestimmung, die Analyse von Struktur- und Handlungsmaximen, die Darstellung sozialpädagogischen Handelns und die spezifische Anwendung auf das Feld der Schule.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Lebenswelt, Ganzheitlichkeit, Alltag, soziale Kompetenz, Hilfe zur Selbsthilfe und Kooperation geprägt.

Wie unterscheidet sich die lebensweltorientierte Schulsozialarbeit von anderen Modellen?

Sie unterscheidet sich durch den Fokus auf die unmittelbare Lebenswelt und Alltagsbewältigung der Schüler, anstatt sich rein auf schulische Leistungsstandards oder defizitorientierte Interventionen zu beschränken.

Welche Rolle spielt die Kooperation zwischen Lehrkräften und Schulsozialarbeitern?

Die Kooperation ist essenziell, da nur durch ein gemeinsames Verständnis und eine Öffnung beider Seiten eine ganzheitliche Förderung der Schüler in ihren verschiedenen Lebensräumen gelingen kann.

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Details

Title
Lebenskompetenzbildung im Kontext von Sozialer Arbeit an Schulen. Möglichkeiten und Grenzen
Author
Tonia Lehmann (Author)
Publication Year
2015
Pages
19
Catalog Number
V310915
ISBN (eBook)
9783668093997
ISBN (Book)
9783668094000
Language
German
Tags
lebenskompetenzbildung kontext sozialer arbeit schulen möglichkeiten grenzen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tonia Lehmann (Author), 2015, Lebenskompetenzbildung im Kontext von Sozialer Arbeit an Schulen. Möglichkeiten und Grenzen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/310915
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