Diese Arbeit stellt eine vollständige Trainingsausarbeitung zum leichtathletischen 100m-Sprint dar, aufgebaut aus Messdaten leistungsdiagnostischer Tests im Sportstudium. Der Trainingsplan besteht aus einem Makrozyklus und enthält mehrere Mikrozyklen und zwei einzeln ausgearbeitete exemplarische Trainingseinheiten.
Heutzutage ist Schnelligkeit eines der wichtigsten Merkmale zur Beschreibung von Sportlichkeit und wird als Grundvoraussetzung der meisten Sportarten angesehen. Der 100-Meter-Sprint gilt sogar als Königsdisziplin der Leitathletik. Somit ist es nicht verwunderlich, dass diese Disziplin auch im Sportstudium im Zuge der praktischen Staatsexamensprüfungen in den Blickpunkt rückt.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Leistungsstruktur
2.1 Reaktionsschnelligkeit
2.2 Schnelligkeit
2.3 Kraftfähigkeit und Schnellkraft
2.4 Ausdauerfähigkeit
2.5 Beweglichkeit
2.6 Koordination
3 Zielsetzung
4 Trainingskonzeption
4.1 Trainingsphase 1
4.2 Trainingsphase 2
4.3 Trainingsphase 3
4.4 Allgemeine Anmerkungen
5 Übersichtsdarstellung aller Trainingseinheiten für den Zeitraum von 12 Wochen
6 Beispielhafte Darstellung von zwei Trainingseinheiten
6.1 Beispiel eines Maximalkrafttrainings aus der ersten Phase des Trainings
6.2 Beispiel eines Trainings zur Förderung der Sprintausdauer aus der dritten Phase des Trainings
7 Literatur
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Erstellung einer auf individuellen Beobachtungen basierenden Trainingskonzeption zur Leistungsoptimierung im 100-Meter-Sprint, um insbesondere die Schwächen in der Phase der maximalen Geschwindigkeit und der Schnelligkeitsausdauer zu beheben.
- Analyse der leistungsbestimmenden Faktoren im 100-Meter-Sprint
- Individuelle Zielformulierung basierend auf der eigenen Leistungsstruktur
- Strukturierung eines 12-wöchigen Trainingsplans in drei aufeinanderfolgenden Phasen
- Integration von Maximalkraft-, Schnellkraft- und Reaktivkrafttraining
- Spezifisches Lauftraining zur Verbesserung der Frequenzschnelligkeit und Ausdauer
Auszug aus dem Buch
2.1 Reaktionsschnelligkeit
Hierunter versteht man „die Fähigkeit auf einen Reiz in kürzester Zeit zu reagieren“ (Schiffer, 1993, S.6). Im 100-Meter-Sprint spielt dies vor allem beim Ertönen des akustischen Startsignals eine Rolle. Für den 100m Sprint sind nach Mero, Komi und Gregor (1992) andere Parameter allerdings weitaus wichtiger.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die historische Entwicklung sowie die heutige Bedeutung des Sprints als Kernkomponente sportlicher Leistungsfähigkeit.
2 Leistungsstruktur: Hier werden die physiologischen und koordinativen Anforderungen des 100-Meter-Sprints, wie Schnelligkeit, Kraft und Beweglichkeit, theoretisch definiert.
3 Zielsetzung: Dieses Kapitel beschreibt die eigenen Leistungsdefizite im 100-Meter-Lauf, die als Ausgangslage für die geplante Trainingskonzeption dienen.
4 Trainingskonzeption: Der Autor entwirft einen 12-wöchigen Trainingsplan, unterteilt in drei spezifische Phasen, der Kraft- und Lauftraining kombiniert.
5 Übersichtsdarstellung aller Trainingseinheiten für den Zeitraum von 12 Wochen: In dieser Übersicht werden die konkreten Trainingsinhalte und Schwerpunkte für die drei Phasen tabellarisch dargestellt.
6 Beispielhafte Darstellung von zwei Trainingseinheiten: Dieses Kapitel bietet detaillierte Einblicke in die praktische Ausführung einer Maximalkraft- sowie einer Sprintausdauereinheit.
7 Literatur: Ein Verzeichnis der verwendeten wissenschaftlichen Quellen zur Trainingslehre und Sprintforschung.
Schlüsselwörter
100-Meter-Sprint, Trainingskonzeption, Leistungsstruktur, Schnelligkeit, Maximalkraft, Schnellkraft, Reaktivkraft, Sprintausdauer, Laufkoordination, Lauf-ABC, Trainingsphasen, Bewegungssteuerung, Leistungsoptimierung, Sprinttechnik, Trainingswissenschaft.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Herleitung und praktischen Erstellung eines Trainingsplans für den 100-Meter-Sprint, zugeschnitten auf die Bedürfnisse eines Sportstudenten.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Zentrale Themen sind die Leistungsstruktur des Sprints, die Trainingsmethodik für konditionelle Fähigkeiten und die systematische Periodisierung von Trainingseinheiten über 12 Wochen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Verbesserung der persönlichen Sprintleistung durch gezielte Ausbildung von Grundschnelligkeit und Schnelligkeitsausdauer unter Berücksichtigung individueller Schwachstellen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine deduktive Herleitung genutzt: Basierend auf sportwissenschaftlicher Literatur zur Leistungsstruktur werden konkrete Trainingsmethoden abgeleitet und für einen individuellen Trainingszyklus angewendet.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil umfasst die detaillierte Definition der Sprintfaktoren, die Zielsetzung sowie die Ausarbeitung eines 12-wöchigen, phasenorientierten Trainingskonzepts inklusive konkreter Beispiele für Trainingseinheiten.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie 100-Meter-Sprint, Trainingskonzeption, Leistungsstruktur, Maximalkraft und Sprintausdauer charakterisieren.
Wie unterscheidet sich Phase 1 von Phase 3 im Trainingskonzept?
Während Phase 1 primär auf den Aufbau von Maximalkraft und Laufkoordination abzielt, fokussiert sich Phase 3 auf plyometrisches Training (Reaktivkraft) und die Verbesserung der Tempohärte mittels Overdistance-Running.
Warum wird das Grundlagentraining in der Konzeption übersprungen?
Der Autor überspringt die Grundphase, da er als Sportstudent durch regelmäßige Teilnahme an verschiedenen Sportarten bereits über eine ausreichende anatomische und neuronale Basis verfügt.
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- Maximilian Bauer (Author), 2015, Trainingskonzeption zum leichtathletischen 100-Meter-Sprint, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/311938