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Neurolinguistisches Programmieren. Methoden und pädagogisch-didaktische Möglichkeiten im NLP

Titel: Neurolinguistisches Programmieren. Methoden und pädagogisch-didaktische Möglichkeiten im NLP

Hausarbeit , 2015 , 18 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Paul Körner (Autor:in)

Pädagogik - Pädagogische Psychologie
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im vorliegenden Werk wird ein umfassender Blick auf das Konzept des Neurolinguistischen Programmierens aus pädagogischer und psychologischer Perspektive geworfen. Nachdem der Leser in die zentralen Elemente und Methoden des NLP eingeführt wird, erfolgt eine differenzierte Betrachtung des NLP für pädagogisch-didaktische Zwecke. Abschließend wird NLP kritisch analysiert und es soll dem Leser geholfen werden, sich ein Gesamtbild über NLP und seine Möglichkeiten in Lehr-Lern-Situationen zu machen.

Neurolinguistisches Programmieren (kurz: NLP) ist die Kunst und Wissenschaft von persönlicher Vervollkommnung und von erfolgreicher Kommunikation sowie von Höchstleistungen. Diese Kommunikationsfertigkeiten kann jedermann lernen, um die eigene Wirksamkeit, persönlich wie beruflich, zu erhöhen. Mit NLP kann man beispielsweise mit dem Rauchen aufhören, negative Gewohnheiten verändern, seine Beziehungen zu anderen Menschen optimieren, gezielter Fragen stellen, auf die Körpersprache anderer Menschen zielbewusster eingehen u.v.m. – viele Anhänger verstehen es als „Psychologie für Gesunde“. NLP-Autoren betonen, in allen Bereichen, in denen es um Menschen und Kommunikation geht, haben sich diese Methoden bewährt.

Ausgehend von unterschiedlichen Versuchen, den Begriff NLP fassbar zu machen, sollen grundlegende Annahmen des Neurolinguistischen Programmierens dargestellt werden, bevor
ausgewählte Methoden erläutert werden, die erfolgsversprechend im Bereich der Pädagogik erscheinen. Die zentrale Fragestellung der vorliegenden Arbeit lautet, welche pädagogisch-didaktischen Möglichkeiten im Rahmen des Neurolinguistischen Programmierens erreicht werden können, was im Kapitel vier – dem Herzstück der vorliegenden Arbeit – behandelt wird. Es soll geklärt werden, welche Techniken und Motive des NLP für Lehrende und Lernende eine Erleichterung im Informationsprozess sind und welche Chancen diese erlauben. Anschließend wird ein Blick auf die empirische Überprüfung des Konzepts geworfen werden, was von Anhängern hochgelobt wird, von Kritikern jedoch sehr umstritten ist. Abschließend erfolgen ein persönliches
Resümee sowie ein Ausblick zum Forschungsstand des NLP.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung in NLP

1.1 Entstehungsgeschichte

1.2 Drei Komponenten

1.3 Konzeptionelle Ausgangslage

2. Grundannahmen des NLP

3. Ausgewählte Methoden und Konzepte des NLP

3.1 Rapport

3.2 Kalibrieren und Pacing

3.3 Kongruenz

3.4 Reframing

3.5 Repräsentationssysteme

3.6 Meta-Modell der Sprache

3.7 Modelling

4. Chancen und Möglichkeiten des NLP im pädagogisch-didaktischen Bereich

5. Kritische Betrachtung des NLP-Konzeptes

6. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die pädagogisch-didaktischen Potenziale des Neurolinguistischen Programmierens (NLP). Ziel ist es zu analysieren, welche Techniken und Motive des NLP Lehrende und Lernende in Informationsprozessen unterstützen können und wie diese den pädagogischen Alltag bereichern sowie kritisch hinterfragt werden können.

  • Grundlagen und Entstehungsgeschichte des NLP
  • Zentrale NLP-Methoden wie Rapport, Pacing und Reframing
  • Analyse der vier pädagogischen Dimensionen nach Bachmann
  • Intergrationsmöglichkeiten von NLP in Lehr-Lern-Situationen
  • Kritische wissenschaftstheoretische Einordnung des NLP-Konzepts

Auszug aus dem Buch

3.6 Meta-Modell der Sprache

Das Meta-Modell der Sprache gehört zu einem der ersten NLP-Bausteine überhaupt von Bandler und Grinder. (Bachmann, 1993, S. 156) Ein Metamodell beschreibt ein übergeordnetes Modell und in diesem Zusammenhang versteht NLP die Sprache als individuelles Abbild der Welt.

Das sprachliche Bild unserer Welt entsteht durch drei universelle Gestaltungsprozesse: Generalisierung, Tilgung und Verzerrung. Da Menschen mit sich selber über ihre internalen Vorstellungen kommunizieren, mit anderen diese Bilder durch die Sprache jedoch verloren gehen, wird das Gesprochene als verkürzte Darstellung des inneren Erlebens verstanden. Die vollständige sprachliche Repräsentation dessen, was kommuniziert werden soll, bezeichnet man als Tiefenstruktur (über die Sinneseindrücke). Durch die drei Gestaltungsprozesse erfolgt eine geeignete Verarbeitung für die Sprache, die als Oberflächenstruktur ihren Ausdruck findet (Sinneseindrücke werden nur noch sprachlich dargestellt). Weil der Hörende über einen anderen Erlebnishintergrund verfügt als der Sprecher, kommt es bei der Rückübersetzung, der Derivation, von der Oberflächenstruktur zur Tiefenstruktur zu interpretatorischen Missverständnissen.

Das Metamodell besteht aus Fragen mit denen aus der Oberflächenstruktur auf die zugrundeliegende Tiefenstruktur zugegriffen wird. Dadurch werden die Prozesse der Generalisierung, Tilgung und Verzerrung bewusst und rückgängig gemacht. Dies bringt mehr Eindeutigkeit und Klarheit in die Kommunikation.

Beispielsweise lässt sich die Aussage „Ich freue mich.“ durch Nachfragen „Worüber freust du dich?“ spezifizieren, um so Tilgungsprozessen entgegenzuwirken. Eine Generalisierung wie die Aussagen „Deutsche sind risikoscheu“ lässt sich entschlüsseln, indem gefragt wird: „Kennst du wirklich keinen einzigen Deutschen, der zumindest ab und zu einmal etwas Risiko eingeht? Alle Deutschen? Immer?“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung in NLP: Definition des NLP als Modell erfolgreicher Kommunikation und Einordnung der Entstehung sowie der zentralen Fragestellung der Arbeit.

2. Grundannahmen des NLP: Darstellung der fundamentalen Postulate, welche die akzeptierende und ressourcenorientierte Grundhaltung des NLP beschreiben.

3. Ausgewählte Methoden und Konzepte des NLP: Erläuterung zentraler Techniken wie Rapport, Pacing, Kongruenz, Reframing und das Meta-Modell der Sprache für die Anwendung.

4. Chancen und Möglichkeiten des NLP im pädagogisch-didaktischen Bereich: Anwendung der NLP-Dimensionen auf Lehr-Lern-Kontexte zur Verbesserung der methodischen, inhaltlichen, lernpädagogischen und kommunikativen Qualität.

5. Kritische Betrachtung des NLP-Konzeptes: Wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Validität, der fehlenden Einheitlichkeit und der Gefahr der Kommerzialisierung des NLP.

6. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Anwendbarkeit des NLP im pädagogischen Alltag sowie ein Ausblick auf den weiteren Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Neurolinguistisches Programmieren, NLP, Pädagogik, Didaktik, Kommunikation, Rapport, Pacing, Modellieren, Reframing, Meta-Modell der Sprache, Lernprozess, Lehr-Lern-Situation, Kongruenz, Ressourcenorientierung, Kommunikationstheorie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit den Möglichkeiten und Grenzen des Neurolinguistischen Programmierens (NLP) innerhalb pädagogischer und didaktischer Kontexte.

Welche zentralen Themenfelder deckt das Buch ab?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des NLP, die Anwendung spezifischer Techniken wie Rapport oder Reframing im Unterricht sowie eine kritische wissenschaftliche Reflexion.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, welche pädagogisch-didaktischen Möglichkeiten das NLP bietet, um Lehr-Lern-Prozesse zu erleichtern und die Wirksamkeit der Kommunikation zu erhöhen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich primär um eine Literaturarbeit, die existierende NLP-Konzepte strukturiert, anhand pädagogischer Dimensionen analysiert und mit kritischen wissenschaftlichen Positionen vergleicht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Vorstellung der NLP-Methoden und eine detaillierte Analyse ihrer Anwendung in vier pädagogischen Dimensionen: methodisch, inhaltlich, lernpädagogisch und kommunikativ.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt charakterisieren?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Kommunikation, Pädagogik, Rapport, Meta-Modell der Sprache, Modelling und kritische Reflexion.

Wie unterscheidet sich die "Lernpädagogische Dimension" von anderen Ansätzen?

Sie betrachtet die Lehr-Lern-Situation als kommunikative Grundkonstellation und betont die Bedeutung der personalen Beziehung zwischen Lehrenden und Lernenden gegenüber der reinen Vermittlung von Inhalten.

Warum wird NLP von Kritikern oft hinterfragt?

Kritiker bemängeln die fehlende einheitliche Theoriebildung, die schwierige wissenschaftliche Überprüfbarkeit (Falsifizierbarkeit) und die unpräzise Begriffsbildung innerhalb der NLP-Schulen.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Neurolinguistisches Programmieren. Methoden und pädagogisch-didaktische Möglichkeiten im NLP
Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Veranstaltung
Pädagogische Psychologie
Note
1,0
Autor
Paul Körner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
18
Katalognummer
V312151
ISBN (eBook)
9783668114814
ISBN (Buch)
9783668114821
Sprache
Deutsch
Schlagworte
neurolinguistik programmieren neurolinguistisches programmieren nlp
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Paul Körner (Autor:in), 2015, Neurolinguistisches Programmieren. Methoden und pädagogisch-didaktische Möglichkeiten im NLP, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/312151
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  18  Seiten
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