Zwangsheirat, Ehrenmord, Unterdrückung der Frau – die Diskussionen um Geschlechts- und Sexualitätswahrnehmungen bei MigrantInnen und möglichen politischen Gegenmaßnahmen sind brandaktuell. Seit Thilo Sarrazins Buch „Deutschland schafft sich ab“ spricht man in Deutschland aber auch verstärkt über die Integration von MigrantInnen. Die Mehrheit der Deutschen sieht Integration als wichtiges innenpolitisches Anliegen.
Sind die MigrantInnen, vor allem die MigrantInnen islamischen Glaubens, in ihrem europäischen Aufnahmeland überhaupt integrationsfähig oder -willig, fragen skeptisch die Einen. Sind die Deutschen hingegen fähig oder willig zu integrieren, fragen die Anderen.
In dieser Arbeit sollen beide Aspekte, Geschlechts- und Sexualitätswahrnehmungen, in verschiedenen Kulturen auf der einen Seite, Integrationsfähigkeit und Integrationswille auf der anderen Seite, miteinander verschränkt werden. Im Mittelpunkt der Arbeit werden homosexuelle MigrantInnen stehen. Sie wurden in der deutschen Migrations- und Integrationsforschung, aber auch in den Queer Studies, bislang stark vernachlässigt. Doch gerade durch ihr „doppeltes Minderheiten“-Dasein bilden sie einen Forschungsgegenstand, dessen Untersuchung unbedingt erforderlich ist. Mit den mehrheitlich heterosexuellen MigrantInnen teilen Sie ihre Wurzeln, ihren Familienhintergrund, ihre Migrationsgeschichte; mit den mehrheitlich deutschen Homosexuellen teilen Sie ihre sexuelle Identität und den „inneren Coming-Out-Prozess“ mit all seinen Schwierigkeiten.
Wie ist der Verhältnis zwischen homosexuellen MigrantInnen und der Migrantencommunity, wie zwischen homosexuellen MigrantInnen und der homosexuellen Community? Vollzieht sich der viel beschworene „Clash of Cultures“, ein Zusammenprall der Kulturen, der nach Meinung vieler ein unabwendbares Weltszenario darstellt, hier im Individuum? Entscheiden sich homosexuelle MigrantInnen für eine „Kultur“ oder schaffen sie es beide zu vereinen? Diese Fragen sollen im Mittelpunkt dieser Arbeit stehen.
Inhaltsverzeichnis (Table of Contents)
Zielsetzung und Themenschwerpunkte (Objectives and Key Themes)
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit [Kurzbeschreibung des Hauptthemas der Arbeit]. Sie zielt darauf ab, [Hauptziel der Arbeit] zu untersuchen.
- [Thema 1]
- [Thema 2]
- [Thema 3]
- [Thema 4]
- [Thema 5]
Zusammenfassung der Kapitel (Chapter Summaries)
[Zusammenfassung des ersten Kapitels]
[Zusammenfassung des zweiten Kapitels]
[Zusammenfassung des dritten Kapitels]
[Zusammenfassung des vierten Kapitels]
[Zusammenfassung des fünften Kapitels]
Schlüsselwörter (Keywords)
[Liste der wichtigsten Keywords und Fachbegriffe, die im Text behandelt werden. Beispiel: [Schlüsselwort 1], [Schlüsselwort 2], [Schlüsselwort 3].]
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet das „doppelte Minderheiten-Dasein“ homosexueller Migranten?
Sie gehören sowohl einer ethnischen Minderheit als auch der sexuellen Minderheit der LGBTQ-Community an, was oft zu spezifischen Diskriminierungen führt.
Gibt es einen „Clash of Cultures“ im Individuum?
Die Arbeit untersucht, ob homosexuelle Migranten zwischen der traditionellen Herkunftskultur und der westlich-liberalen homosexuellen Community zerrissen sind.
Welche Rolle spielt der Islam in dieser Debatte?
Es wird untersucht, wie religiöse Normen und Werte die Akzeptanz von Homosexualität innerhalb muslimischer Migranten-Communities beeinflussen.
Warum wurden homosexuelle Migranten in der Forschung vernachlässigt?
Sowohl die Migrationsforschung als auch die Queer Studies haben die Schnittmenge beider Identitäten lange Zeit nicht ausreichend beachtet.
Was ist das Ziel der Integration in Bezug auf sexuelle Identität?
Integration bedeutet hier auch die Freiheit, die eigene sexuelle Orientierung ohne Furcht vor Ausschluss aus der eigenen Community leben zu können.
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- Nelson Müller (Author), 2012, Homosexualität in der Einwanderungsgesellschaft. Ein Clash of Cultures?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/312276