Das dialektische Verhältnis von Angriff und Verteidigung in Clausewitz’ Werk "Vom Kriege"


Hausarbeit, 2007
20 Seiten, Note: 2.0
Nils Gantner (Autor)

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

A: Einleitung

B: Das dialektische Verhältnis von Angriff und Verteidigung in Clausewitz’Werk Vom Kriege
1.1 Über die Konzeption der Verteidigung im Allgemeinen
1.2 Verteidigung und Angriff in taktischer und strategischer Hinsicht
1.3 Über den Zusammenhang von Verteidigung, Widerstand und Krieg
1.4 Über Polarität, den logischen Gegensatz und ihre Bedeutung für die dialektische Beziehung von Angriff und Verteidigung

Bibliografie

A: Einleitung

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, das dialektische Verhältnis von Verteidigung und Angriff, so wie es Carl von Clausewitz in seinem Werk Vom Kriege (1830) veranschaulicht, herauszuarbeiten. Dabei wird auch auf seine dialektische Methode ein genauer Blick geworden, d.h. es soll gezeigt werden, worin sich Clausewitz’ Dialektik offenbart. Neben der Auseinandersetzung mit dem Primärtext wird ebenso auf die Forschung Bezug genommen, insbesondere auf Raymond Aron (1986) und Andreas Herbert-Rothe (2001). Andere Bezugspunkte sind jedoch nicht ausgeschlossen. Aron hat jedenfalls in seinem Buch über Clausewitz wichtige Beiträge zu dessen Dialektik verfasst und kann daher nicht übergangen werden. Andreas Herbert-Rothe greift diese Forschungsergebnisse auf und modifiziert sie, indem er dem clausewitzschen Begriff der Polarität eine genauere Analyse widmet. Aus der Auseinandersetzung zwischen Clausewitz’ Werk und der genannten Forschung soll ein klares Bild seiner Dialektik von Angriff und Verteidigung erstellt werden.

B: Das dialektische Verhältnis von Angriff und Verteidigung in Clausewitz’Werk Vom Kriege

1.1 Über die Konzeption der Verteidigung im Allgemeinen

Trotz einiger wichtiger Bemerkungen, die Clausewitz schon in Kapitel 1 des ersten Buches macht und auf die später mit Bezug auf die Polarität eingegangen wird, werden wesentliche Bestimmungen seines Begriffs der Verteidigung erst im sechsten Buch (VK[1], S.369) vorgenommen, das speziell diesem Thema gewidmet ist[2]. So heißt es zu Beginn, dass unter Verteidigung „das Abwehren eines Stoßes“ (ebd.) zu verstehen ist und dass ihr Merkmal „das Abwarten“ jenes Stoßes ist. Um die besagte Definition besser zu verstehen, muss aber kurz erläutert werden, in welchem Rahmen Angriff und Verteidigung bei Clausewitz gedacht werden. Clausewitz sieht den Krieg als einen „erweiterten Zweikampf“ (VK, S.27) an, indem zwei „Ringende“ einander gegenüberstehen und jeder von den beiden versucht, den anderen mit dem Mittel der physischen Gewalt „zur Erfüllung seines Willens zu zwingen“ (ebd.). Der Krieg wird in dieser Hinsicht „als ein Akt der Gewalt“ verstanden. Die dialektische Ausgangslage hieran ist nun, dass genau zwei Parteien aufeinander reagieren müssen. Das eine Handeln führt daher logischerweise zu einem Gegen -Handeln. Am Bild der beiden Ringenden, also auf personeller Ebene, lässt sich dieses dialektisches Handlungsmuster gut nachvollziehen. Wenn man aber den Krieg als Ganzes berücksichtigt, als höhere Ebene, die mehr als zwei Individuen umfasst, ist diese Dialektik von Aktion und Reaktion doch um einiges komplexer. Es gilt nun Schritt für Schritt diese Dialektik in ihrer Gänze zu rekonstruieren. Der Begriff der Verteidigung bildet hierbei den Ausgangspunkt und wird deshalb genauer von Clausewitz bestimmt. Nach einer ersten klärenden Bemerkung, die besagt, dass die Verteidigung zunächst nichts anderes als das Abwehren eines Stoßes, eines Angriffes ist, stellt er klar, dass es dabei nicht bleiben kann, denn Krieg ist mehr als bloße Verteidigung[3]. Aus Sicht Clausewitz’ ist es sogar erforderlich, dass man dem Feind auch „seine Stöße zurückgeben muß“ (VK, S.369), da sonst der Krieg nur eine einseitige Angelegenheit wäre und keine wechselseitige, also dialektische. Dies wird schon zu Anfang des sechsten Buches ausdrücklich von ihm festgestellt, erst im weiteren Verlauf jedoch wird diese Thematik noch ausführlichere Erklärungen gewidmet. Bei der genannten Bestimmung der Verteidigung bleibt es aber nicht, weil Clausewitz ebenso einen weiteren Aspekt der Verteidigung thematisiert, nämlich ihren Zweck. Die Relation von Zweck und Mittel spielt insgesamt gesehen in Clausewitz’ Denken eine wichtige Rolle und er selbst widmet diesem Thema das zweite Kapitel des ersten Buches. So gesehen, unterscheidet Clausewitz zwischen Zweck und Mittel und dies betrifft auch Verteidigung und Angriff. Der Zweck der Verteidigung ist es zu erhalten (VK, S.370), während der Angriff auf das Erobern ausgerichtet ist. Und dieses Erhalten sieht er als „ leichter “ an gegenüber dem Versuch etwas zu gewinnen. Hieraus schlussfolgert Clausewitz, dass „die Verteidigung bei vorausgesetzten gleichen Mitteln leichter sei als der Angriff“ (ebd.). Bei dieser Bestimmung bleibt Clausewitz jedoch nicht stehen, sondern nimmt eine Ergänzung durch seine Hauptthese vor, die ihrem Inhalt nach die erst genannte Feststellung sogar noch übersteigt, wie gleich zu sehen sein wird. Zunächst aber wird der Zweck der Verteidigung von ihm als negativ beurteilt, während auf der anderen Seite der erobernde Angriff als positiv gewertet wird. Auf Grund dieser gegensätzlichen Charakterisierung von Angriff und Verteidigung kommt Clausewitz zu seiner berühmten Hauptthese, dass die verteidigende Form des Kriegsführens an sich stärker ist als die angreifende (ebd.). Diese wird aus seiner Bestimmung des jeweiligen Zweckes als negativ oder positiv abgeleitet und durch die Erfahrung als bestätigt gesehen (ebd.). Hiermit präsentiert sich Clausewitz auch als Empiriker, der er durch seine Kriegserfahrungen geworden ist. Er geht also als Denker nicht nur begrifflich abstrakt vor, da seine Vorgehensweise sowohl theoretische als auch empirische Komponenten umfasst. Für jemanden, dessen Denkmethode dialektisch geprägt ist, wie noch deutlicher gezeigt werden soll, ist dieser Empirismus schon außergewöhnlich, jedoch für dieses Thema ebenso adäquat. Über seine Hauptthese gibt Clausewitz zu verstehen, dass er sich ihres problematischen Status bewusst ist (VK, S.371), da sie diametral der herrschenden Meinung entgegengesetzt ist. Ihre Umstrittenheit wird auch vom 19. Jahrhundert bis in die erste Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts unter den führenden deutschen Militärs erhalten bleiben, worauf Beatrice Heuser (2005, S. 116-121) hingewiesen hat. Seine Behauptung selbst hat somit eine komplexe Geschichte, die hier jedoch nur angedeutet werden kann. Was an Clausewitz’ Bestimmung so auffällig ist, soll folgende Gegenüberstellung noch mal verdeutlichen: die Verteidigung als stärkere Form des Kriegführens hat einen negativen Zweck, während für den Angriff genau das umgekehrte gilt. Als schwächer bestimmt, bekommt er dennoch einen positiven Zweck. Raymond Aron (Cl[4], S.246) nennt diese Gegebenheit die „clausewitzsche Antithese par excellence“, die nicht im Sinne einer „Kantischen Antinomie“, sondern als „Abwägung gegensätzlicher Begriffe“(ebd.) zu verstehen sei. Er selbst glaubt, dass das sechste Buch „logischerweise mit der Auflösung der Antithese“ hätte enden müssen und dass spätestens die von Clausewitz geplante Überarbeitung seines Werkes dieses Problem gelöst hätte (Cl, S.247). Da es aber auf Grund seines frühen Todes dazu nicht kam, blieb diese Antithese bestehen. Aron spricht in dieser Hinsicht davon, dass Clausewitz’ Dialektik „keine Versöhnung zwischen den entgegengesetzten Begriffen enthält“ (ebd.). Sie ist eine Theorie, „die sich nie zwischen den gegensätzlichen Tendenzen entscheidet“. Das muss als ein charakteristisches Merkmal seiner Dialektik begriffen werden, einer Dialektik nämlich, bei der die Gegensätze nicht in einer höheren Einheit aufgehoben werden wie bei Hegel. Aron weist diesbezüglich daraufhin (Cl, S.322), dass in der älteren Clausewitz-Forschung z.B. bei Creuzinger (1911) angenommen wurde, dass ein Einfluss Hegels auf Clausewitz vorliegt. Gegen diese Annahme argumentiert Aron, indem er ausdrücklich das Fehlen einer „hegelschen Synthese“ (Cl, S.325) betont. Diese Synthese, die für Hegels Geschichtsdialektik so charakteristisch ist und in der Widersprüche in der Zeit überwunden werden (ebd.), ist nicht in Vom Kriege zu finden. Trotz der gemeinsamen Eigenschaft, dass es sich bei beiden Dialektiken um Begriffsdialektiken handelt, ist eine gegenseitige Annäherung hier ausgeschlossen, und zwar deswegen, weil es bei Clausewitz keinen „Widerspruch“ zwischen Mittel und Zweck, „noch zwischen der Zahl und der Moral und noch weniger zwischen dem Angriff und der Verteidigung“ (ebd.) gibt. Ergänzend wird hieran von Aron hinzugefügt, dass der Gegensatz zwischen Verteidigung und Angriff strategisch dann aufgelöst wird, „wenn die Schlacht geschlagen wird, und taktisch im Augenblick des Zusammenstoßes der Kämpfer“ (ebd.). Die hier gefällte Unterscheidung zwischen Taktik und Strategie und ihre Relevanz für Angriff und Verteidigung wird gleich näher erläutert. Vorerst soll jedoch festgehalten werden, dass Clausewitz’ dialektische Methode nicht mit Hegels verwechselt werden sollte, auch wenn es sich um eine „logisch-begriffliche“ (Cl, S.327) Vorgehensweise handelt. Sie ist, wie schon Aron festgestellt hat (Cl, S.334), ein eigenständig entwickeltes Verfahren, das aus seinem eigenen Werk hervorgegangen ist. Nicht mal zu Kant und seiner Dialektik scheint es aus Sicht Arons eine nähere Verbindung zu geben (Cl, S.329). Trotz der Tatsache, dass Clausewitz die Vorlesungen von Kiesewetter (Cl, S.33), einem Vulgarisator Kants, gehört hat und daher eine gewisse Bekanntsschaft mit der kantischen Philosophie anzunehmen ist, lässt sich nicht daraus schließen, dass er „Kantianer“ (Cl, S.328) ist. Selbst ähnlich anmutende Begriffe wie der der Wechselwirkung (Cl, S.329), der bei beiden Denkern[5] verwendet wird und bei ihnen auch eine gewisse Relevanz hat, belegen dies nicht. Eher ist bei Clausewitz von einer Vertrautheit mit den geistigen Themen der damaligen Zeit auszugehen. Dies wird ebenfalls am Begriff der Polarität zu sehen sein. Der Vergleich mit den Dialektikern Kant und Hegel, der hier zwar nur in Ansätzen entwickelt werden konnte, dennoch aber für Clausewitz eigene dialektische Methode aufschlussreich ist, soll erstmal genügen. Clausewitz bleibt bei der genannten Gegenüberstellung jedoch nicht stehen, sondern betont, dass man sich nur solange in der Verteidigung befinden kann, „als man sie der Schwäche wegen bedarf, und sie verlassen muß, sobald man stark genug ist, sich den positiven Zweck vorzusetzen“ (VK, S.371). Man verbleibt also als Verteidiger nicht beim rein negativen Zweck, denn durch den notwendigen Übergang zum Angriff, ohne den der Krieg nicht gedacht werden kann, findet eine allmähliche Umwandlung vom Negativen ins Positive statt. Dieser entscheidende Moment soll im weiteren Verlauf noch genauer geklärt werden. Ein Krieg jedenfalls, der aus reiner Verteidigung besteht, kann es nach Clausewitz nicht geben (ebd.). Auch dies unterstreicht einmal mehr, dass er logischerweise eine wechselseitige Angelegenheit ist. Für seinen Kriegsbegriff ist das ein wichtiges Charakteristikum. Ein weiteres Argument von Clausewitz, dass in dieselbe argumentative Richtung geht, ist folgendes (VK, S.372): Wäre der Angriff wirklich die stärkere Form, hätte die Verteidigung an sich keinen Sinn[6] und man würde ihrer deshalb nicht bedürfen. Der Krieg wäre also eine reine Sache des Angriffs. Dass dem nicht so ist, dafür argumentiert Clausewitz, indem er aufzeigt, dass der Krieg notwendigerweise aus zwei Komponenten zusammengesetzt ist und daher einen dialektischen Charakter besitzt. Seine Dialektik soll durch die weitergehende Thematisierung des Verhältnisses von Angriff und Verteidigung noch stärker herausgearbeitet werden. Der nächste Punkt in dieser Relation betrifft die Dichotomie strategisch/taktisch, denn beide Formen des Kriegführens lassen sich sowohl mit der Strategie als auch mit der Taktik entsprechend analysieren. Was ist aber unter dem ersten Terminus, was unter dem zweiten zu verstehen?

1.2 Verteidigung und Angriff in taktischer und strategischer Hinsicht

Clausewitz definiert im ersten Kapitel des zweiten Buches die Taktik als „die Lehre vom Gebrauch der Streitkräfte im Gefecht“ (VK, S.93), während die Strategie als „die Lehre vom Gebrauch der Gefechte zum Zweck des Krieges“ bezeichnet wird. Unter Gefecht versteht er dabei „die eigentliche kriegerische Tätigkeit“ (VK, S.213), da „alles übrige“ nur als ihre „Träger“ fungiert. Das Gefecht ist mit anderen Worten der „Kampf“, indem die „Vernichtung oder Überwindung des Gegners“ (ebd.) den Zweck darstellt[7]. Der Gegner ist hierbei als die „Streitkraft“ zu denken, welche „uns entgegensteht“. Sofern nun der Krieg aus lauter einzelnen Gefechten besteht, in der zwei Parteien gegeneinander kämpfen, ist somit auch diese kleinste Einheit dialektisch geprägt. Der Gedanke vom wechselseitigen Krieg wird dadurch erweitert, denn was für das Ganze gilt, ist jetzt ebenso für die besagte Einheit gültig. Clausewitz übersteigt diese Vorstellung aber noch, da er anschließend daran behauptet, das selbst der Krieg „als einziges großes Gefecht“ möglich zu denken sei und führt hierfür die „einfachen Verhältnissen“ (VK, S.213) primitiver Völker an, indem dies tatsächlich so verläuft. Demgegenüber steht die Realität des europäischen Krieges im 19. Jahrhundert, der aus „einer Unzahl von großen und kleinen, gleichzeitigen oder aufeinanderfolgenden Gefechten“ zusammengesetzt ist und daher die „große Mannigfaltigkeit der Verhältnisse“ auf dessen Seite hervorhebt. Auch für das Verhältnis von Angriff und Verteidigung ist dies von Bedeutung, weil Clausewitz hier eine weitere wichtige Unterscheidung vornimmt, nämlich die zwischen einem offensiven und einem defensiven Gefecht (VK, S.226). Ersteres hat neben der Vernichtung der feindlichen Streitkräfte die Eroberung eines Ortes und/oder eines Gegenstandes zur Aufgabe.

[...]


[1] Die Abkürzung VK steht für Clausewitz’ Werk Vom Kriege.

[2] Der Titel des sechsten Buches lautet daher entsprechend Verteidigung.

[3] Hierzu ein Zitat, dass diese Position deutlich unterstreicht (ebd.): „ Da aber eine absolute Verteidigung dem Begriff des Krieges völlig widerspricht (von mir hervorgehoben, F.F.), weil bei ihr nur der eine Krieg führen würde, so kann auch im Kriege die Verteidigung nur relativ sein, und jenes Merkmal muß also nur auf den Totalbegriff angewendet, nicht auf alle Teile von ihm ausgedehnt werden.“.

[4] Die Abkürzung Cl steht für sein Buch Clausewitz. Den Krieg denken (1986).

[5] Der Begriff Wechselwirkung gehört zur Kantschen Kategorientafel (ebd.).

[6] So heißt es bei Clausewitz im Original (ebd.): „Wäre die angreifende Form die stärkere, so gäbe es keinen Grund mehr, die verteidigende je zu gebrauchen, da diese ohnehin den bloß negativen Zweck hat; jedermann müßte also angreifen wollen, und die Verteidigung wäre ein Unding.“.

[7] Eine weitere Definition lautet (VK, S.219): „Jedes Gefecht ist also die blutige und zerstörende Abgleichung der Kräfte, der physischen und der moralischen. Wer am Schluß die größte Summe von beiden übrig hat, ist der Sieger.“

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten

Details

Titel
Das dialektische Verhältnis von Angriff und Verteidigung in Clausewitz’ Werk "Vom Kriege"
Hochschule
Freie Universität Berlin  (Philosophie)
Veranstaltung
Seminar
Note
2.0
Autor
Jahr
2007
Seiten
20
Katalognummer
V316651
ISBN (eBook)
9783668155442
ISBN (Buch)
9783668155459
Dateigröße
616 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Clausewitz Theorie des Krieges
Arbeit zitieren
Nils Gantner (Autor), 2007, Das dialektische Verhältnis von Angriff und Verteidigung in Clausewitz’ Werk "Vom Kriege", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/316651

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