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Pädagogische Förderung bei Verhaltensauffälligkeiten. Der Fall "Stephanie" aus "Schwierige Kinder besser verstehen" von Ursel Mielke nach der Theorie von Erik H. Erikson

Title: Pädagogische Förderung bei Verhaltensauffälligkeiten. Der Fall "Stephanie" aus "Schwierige Kinder besser verstehen" von Ursel Mielke nach der Theorie von Erik H. Erikson

Essay , 2016 , 7 Pages , Grade: 92 Punkte

Autor:in: Jacqueline van Straelen (Author)

Pedagogy - Pedagogic Psychology
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Das vorliegende Fallbeispiel ,,Stephanie", stammt aus Ursel Mielkes Ratgeber ,,Schwierige Kinder besser verstehen", der 1996 veröffentlicht wurde. In diesem Fallbeispiel werden die psychischen Störungen eines achtjährigen Mädchens, das sich Stephanie nennt, geschildert.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Fallbeispiel „Stephanie“

2. Analyse nach dem Theoriemodell von Erik Erikson

2.1 Erste Phase: Urvertrauen vs. Urmisstrauen

2.2 Zweite Phase: Autonomie vs. Scham und Zweifel

2.3 Dritte Phase: Initiative vs. Schuldgefühl

2.4 Vierte Phase: Werksinn vs. Minderwertigkeitsgefühl

3. Strategien zur psychischen Genesung

3.1 Aufbau von Vertrauen und Sicherheit

3.2 Umgang mit Ängsten und Verhaltensauffälligkeiten

3.3 Empfehlungen für das weitere Vorgehen

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die psychische Entwicklung des Kindes „Stephanie“ auf Basis des achtstufigen Theoriemodells von Erik Erikson tiefgreifend zu analysieren, um aus den erkannten Belastungsfaktoren der frühen Kindheit konkrete pädagogische und psychologische Handlungsstrategien zur Förderung ihrer Genesung abzuleiten.

  • Analyse der kindlichen Entwicklungsstufen nach Erikson
  • Einfluss von Bindungsstörungen und Trauma auf die Ich-Entwicklung
  • Zusammenhang zwischen Vernachlässigung und Verhaltensauffälligkeiten
  • Entwicklung von Strategien zur Förderung von Sicherheit und Selbstvertrauen

Auszug aus dem Buch

Analyse nach dem Theoriemodell von Erik Erikson

In Übereinstimmung mit der Psychoanalyse Freuds ist für Erikson die erste Phase des Lebens (Urvertrauen vs. Urmisstrauen, erstes Lebensjahr) von besonderer Bedeutung. Bei günstigem Verlauf entwickelt das Kind hier ein Urvertrauen, das die Basis einer gesunden Persönlichkeit ist. Vertrauensvolle Kinder können vorhersehen, dass ihre Mutter ihnen Nahrung gibt, wenn sie hungrig sind und sie tröstet, wenn sie Angst oder Schmerzen haben und weinen. Sie können ertragen, wenn die Mutter vorrübergehend aus ihrem Gesichtskreis verschwindet, da sie wissen, dass die Mutter in Kürze zurückkehrt. Gelingt es dem Kind jedoch nicht, solches Urvertrauen aufzubauen, wie es auch bei der jungen „Stephanie“ in dem vorliegenden Beispiel der Fall ist, gewinnt Misstrauen die Oberhand. Es kann passieren, dass das Kind dann Ängste entwickelt, die sich durch das gesamte Leben ziehen können.

Im konkreten Fall von Stephanie sind viele Faktoren zusammengekommen, die in ihr Ängste und Misstrauen, hervorgerufen haben. Zum Ersten ist davon auszugehen, dass Stefanie seit dem Tag ihrer Geburt, keine verlässliche primäre Bezugsperson hatte, da sich ihre Mutter vermutlich nicht häufig genug mit ihr auf der Frühchenstation befunden hat. Stefanie hat es also durch die häufige Abwesenheit der Mutter an mütterlicher Fürsorge gefehlt. Außerdem hat Stefanie auf Grund des Brutkastens, in dem sie liegen musste, einen Mangel an körperlicher Nähe erlitten. Stefanies Urvertrauen konnte gar nicht erst aufgebaut werden, da auch ihre zwei weiteren Lebensjahre durch häufige Krankenhausaufenthalte und die fehlende Unterstützung ihrer Mutter gekennzeichnet waren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Fallbeispiel „Stephanie“: Das Kapitel führt in das Fallbeispiel des achtjährigen Mädchens Stephanie ein und verortet die Problematik im Kontext der Erziehungsliteratur von Ursel Mielke.

2. Analyse nach dem Theoriemodell von Erik Erikson: Dieses Kapitel wendet die psychologischen Entwicklungsstufen nach Erikson auf die Biografie Stephanies an, um die Auswirkungen von Bindungsmangel und Trauma auf ihre Persönlichkeitsstruktur zu verdeutlichen.

3. Strategien zur psychischen Genesung: Das Kapitel formuliert konkrete Empfehlungen und Rituale, wie die neue Bezugsperson Stephanie dabei unterstützen kann, Ängste abzubauen und ein stabiles Selbstvertrauen zu entwickeln.

Schlüsselwörter

Stephanie, Erik Erikson, Urvertrauen, Entwicklungspsychologie, Bindungsstörung, Kindesvernachlässigung, Trauma, Identitätskrise, Autonomie, Selbstwertgefühl, Verhaltensauffälligkeit, pädagogische Strategien, psychische Genesung, Bezugsperson, Kindesentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die psychische Entwicklung eines Mädchens namens Stephanie unter Anwendung der Stufentheorie von Erik Erikson und leitet daraus Ansätze zur Verbesserung ihrer Lebenssituation ab.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Mittelpunkt stehen die Auswirkungen von frühen Bindungsabbrüchen, mangelnder Fürsorge und Gewalterfahrungen auf die spätere psychische Stabilität und das Verhalten des Kindes.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Ursachen für Stephanies Ängste und Verhaltensauffälligkeiten wissenschaftlich zu begründen und praktische Handlungsstrategien für ihre neue Bezugsperson zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine psychologische Fallanalyse durchgeführt, die das Verhalten und die Biografie des Kindes mit dem theoretischen Modell der psychosozialen Entwicklung nach Erik Erikson abgleicht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Analyse der ersten vier Lebensphasen nach Erikson sowie die Ableitung von konkreten, therapeutisch orientierten Alltagsritualen zur Förderung der Genesung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Bindungsstörung, Urvertrauen, Kindesvernachlässigung, Identitätsentwicklung und Resilienzförderung beschreiben.

Welche Rolle spielt die Tante in Stephanies Leben laut der Analyse?

Die Tante fungiert als entscheidende, stabile Bezugsperson, die durch ihre Zuwendung und die Einführung fester Strukturen maßgeblich zur Stabilisierung von Stephanies Selbstwertgefühl beiträgt.

Warum wird das Fingernägelkauen im Text thematisiert?

Das Fingernägelkauen wird als somatisches Symptom interpretiert, durch das Stephanie unbewusst inneren Druck abbaut und ihre traumatische Vergangenheit kompensiert.

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Details

Title
Pädagogische Förderung bei Verhaltensauffälligkeiten. Der Fall "Stephanie" aus "Schwierige Kinder besser verstehen" von Ursel Mielke nach der Theorie von Erik H. Erikson
Grade
92 Punkte
Author
Jacqueline van Straelen (Author)
Publication Year
2016
Pages
7
Catalog Number
V317180
ISBN (eBook)
9783668162709
ISBN (Book)
9783668162716
Language
German
Tags
pädagogische förderung verhaltensauffälligkeiten fall stephanie schwierige kinder ursel mielke theorie erik erikson
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jacqueline van Straelen (Author), 2016, Pädagogische Förderung bei Verhaltensauffälligkeiten. Der Fall "Stephanie" aus "Schwierige Kinder besser verstehen" von Ursel Mielke nach der Theorie von Erik H. Erikson, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/317180
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