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Ziele, Aufgaben und Elemente von Geschäftsmodellen jung gegründeter Medienunternehmungen

Title: Ziele, Aufgaben und Elemente von Geschäftsmodellen jung gegründeter Medienunternehmungen

Seminar Paper , 2004 , 16 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Stefanie Feldmann (Author)

Communications - Media Economics, Media Management
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Die Umsetzung neuer Geschäftsideen stellt für etablierte genauso wie für junge Unternehmungen eine besondere Herausforderung dar. Es bietet sich ihnen ein breites Spektrum an Wertschöpfungsmöglichkeiten und Gewinnpotentialen. Oft unterscheidet sich die Art und Weise, in der Unternehmungen mit neuen Geschäftsideen Geld verdienen, deutlich von traditionellen und bis dato etablierten Konzepten. So ist die strategische Ausrichtung zwar generell für jede Unternehmung wichtig, nimmt jedoch besonders für junge Unternehmungen eine besondere Stellung ein (vgl. Hass 2002, 89). Denn gerade diese sehen sich einem starken Konkurrenzdruck ausgesetzt, da sie in einen hart umworbenen Markt eintreten. Eine Welle von Unternehmenspleiten hinterlässt viele Investoren in dem Bewusstsein, den Versprechungen von Managern und Analysten in den letzten Jahren kritiklos Glauben geschenkt zu haben. Anhand welcher Kriterien aber kann ein Investor erfolgversprechende von weniger potentialstarken Unternehmen in der Anfangsphase ihrer Tätigkeit unterscheiden und auf welche Schwierigkeiten stößt er dabei? Bei 12,5 % aller gescheiterten Unternehmensgründungen sind die Hauptfaktoren für das Scheitern Planungs- und Konzeptfehler und das Fehlen eines klar definierten und ausgearbeiteten Geschäftsmodells (vgl. Dowling/Drumm 2003, 29).

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Problemstellung

2. Medienmärkte

2.1 Grundlegende Spezifika von Medienmärkten

2.2 Branchenanalyse

3. Geschäftsmodelle

3.1 Der Begriff „Geschäftsmodell“

3.3 Elemente von Geschäftsmodellen

3.3.1 Value Proposition

3.3.2 Architektur der Wertschöpfung

3.3.3 Ertragsmodell

3.4 Ziele und Aufgaben von Geschäftsmodellen

3.5 Flexibilität des Modells

3.6 Kritische Analyse des Modells

4. Das Geschäftsmodell von Apple iTunes

4.1 iTunes

4.2 Das Geschäftsmodell

5. Zusammenfassung

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung von Geschäftsmodellen für den Erfolg jung gegründeter Medienunternehmen vor dem Hintergrund eines dynamischen und wettbewerbsintensiven Marktumfelds.

  • Grundlagen der Medienmärkte und deren spezifische Herausforderungen.
  • Definition und zentrale Elemente eines Geschäftsmodells (Value Proposition, Wertschöpfungsarchitektur, Ertragsmodell).
  • Ziele, Aufgaben und Flexibilität von Geschäftsmodellen in der Medienbranche.
  • Kritische Analyse von Erfolgsfaktoren bei Neugründungen.
  • Fallbeispiel des Geschäftsmodells von Apple iTunes als Modell für digitale Medienprodukte.

Auszug aus dem Buch

3.3.1 Value Proposition

Das Geschäftsmodell definiert sich nicht über ein bestehendes Produkt, sondern enthält die Beschreibung des Nutzens, den Kunden und externe Partner aus der Verbindung mit dieser Unternehmung ziehen. Dieser Nutzen wird als die „Value Proposition“ bezeichnet. Diese richtet sich an die zwei unterschiedlichen Anspruchsgruppen Kunden und Wertschöpfungspartner (vgl. Stähler 2001, 41).

Die Value Proposition eines Geschäftsmodells, oder auch das deutsche Pendant „Wertversprechen“, bezeichnet Hass (2002, 94) als „die Problemlösung, die dem Kunden angeboten wird“. Die junge Medienunternehmung muss den Nutzenversprechen seines Kernproduktes „Information“ in den Mittelpunkt stellen und damit bewusst festlegen, welche Bedürfnisse konkret befriedigt werden sollen und sich damit von der Konkurrenz abheben. Die Problemlösung muss auf den Kunden einzigartig wirken, denn nur dann kann die Unternehmung langfristige Kundenbeziehungen aufbauen und erhalten. Ein langfristiges Kundenbeziehungsmanagement umfasst die gesamte Interaktion der Unternehmung mit bestehenden und künftigen Kunden (vgl. Wirtz 2001, 178). Grundlage für ein funktionierendes und damit erfolgreiches Geschäftsmodell ist eine qualitative und quantitative Marktanalyse verbunden mit einer Kundensegmentierung. Diese ermöglicht eine gezielte Ansprache der Kunden und erhöht deren Value Proposition (vgl. Hammer/Wieder 2003, 129).

Die zweite Anspruchsgruppe, die Wertschöpfungspartner, sind z.B. verbundene Unternehmungen, Zulieferer und Anbieter von komplementären Produkten sowie Wettbewerber. Auch deren Nutzen aus der Zusammenarbeit mit der Unternehmung ist ausschlaggebend für den Erfolg des Geschäftsmodells, da ein hoher Nutzen für die Wertschöpfungspartner Anreize für eine Kooperation mit der Unternehmung schafft (vgl. Hammer/Wieder 2003, 39-44).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Problemstellung: Erläutert die Herausforderungen für junge Unternehmen bei der Umsetzung neuer Geschäftsideen und die Bedeutung eines fundierten Geschäftsmodells für den Unternehmenserfolg.

2. Medienmärkte: Analysiert die Spezifika der Medienmärkte, wie die Kombination von Information und Unterhaltung sowie die hohe Wettbewerbsintensität in den verschiedenen Teilmärkten.

3. Geschäftsmodelle: Definiert den Begriff des Geschäftsmodells und unterteilt ihn in die drei Kernkomponenten Value Proposition, Architektur der Wertschöpfung und Ertragsmodell.

4. Das Geschäftsmodell von Apple iTunes: Untersucht das konkrete Praxisbeispiel von iTunes, um zu zeigen, wie ein erfolgreiches Geschäftsmodell durch Kundenorientierung und innovative Wertschöpfung aufgebaut wird.

5. Zusammenfassung: Fasst die Erkenntnisse zusammen und betont, dass für Medienunternehmen Flexibilität und ein exklusives Angebot entscheidende Wettbewerbsfaktoren sind.

Schlüsselwörter

Geschäftsmodell, Medienwirtschaft, Value Proposition, Wertschöpfungskette, Ertragsmodell, Medienkonvergenz, Gründungsmanagement, Kundenorientierung, Strategische Planung, Wettbewerbskräfte, Content-Packaging, Apple iTunes, First-Mover-Effekt, Unternehmertum, Digitalisierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Anforderungen an Geschäftsmodelle von jungen Medienunternehmen, um in einem dynamischen Marktumfeld erfolgreich zu bestehen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die ökonomischen Grundlagen von Medienmärkten, die theoretische Definition und Struktur von Geschäftsmodellen sowie deren Anwendung in der Praxis.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie ein durchdachtes Geschäftsmodell zur Planung, Strukturierung und Kontrolle der Geschäftstätigkeit junger Medienunternehmen beitragen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die auf bestehender Fachliteratur, betriebswirtschaftlichen Modellen (z.B. Porters 5-Forces) und einer Fallstudien-Betrachtung von Apple iTunes basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Medienmärkte, die Zerlegung des Begriffs „Geschäftsmodell“ in seine Komponenten und die Anwendung dieser Theorie auf das Fallbeispiel Apple iTunes.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Geschäftsmodell, Medienwirtschaft, Wertschöpfungsarchitektur, Value Proposition, Ertragsmodell sowie strategische Planung.

Warum ist Flexibilität für Medienunternehmen besonders wichtig?

Aufgrund der hohen Marktdynamik und aufweichender Branchengrenzen müssen Medienunternehmen ihre Strukturen und Geschäftsmodelle schnell anpassen können, um Planungsunsicherheiten zu bewältigen.

Warum wird Apple iTunes als Fallbeispiel gewählt?

iTunes dient als Beispiel für ein erfolgreiches, innovatives Geschäftsmodell, das die Bedürfnisse der Kunden in den Mittelpunkt stellt und die Wertschöpfungskette im Vergleich zum klassischen Musikhandel grundlegend verändert hat.

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Details

Title
Ziele, Aufgaben und Elemente von Geschäftsmodellen jung gegründeter Medienunternehmungen
College
University of Siegen
Course
Gründungsmanagement
Grade
1,3
Author
Stefanie Feldmann (Author)
Publication Year
2004
Pages
16
Catalog Number
V31958
ISBN (eBook)
9783638328180
Language
German
Tags
Ziele Aufgaben Elemente Geschäftsmodellen Medienunternehmungen Gründungsmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefanie Feldmann (Author), 2004, Ziele, Aufgaben und Elemente von Geschäftsmodellen jung gegründeter Medienunternehmungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/31958
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