Das Phänomen Kindfrau in Fontanes Roman "Effi Briest". Eine Romanfigur zwischen "Naturkind" und sozialen Normen


Seminararbeit, 2012

12 Seiten, Note: 1


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Das Phänomen Kindfrau

3. Effi Briest – eine Romanfigur zwischen „Naturkind“ und sozialen Normen

3.1. Erläuterungen zum Charakter Effi Briest

3.2. Effi Briest – die Kindfrau

4. Das Phänomen Kindfrau im Roman Effi Briest: Eine Passagenauswahl

Bibliographie

Primärliteratur

Sekundärliteratur

1. Vorwort

1895 erscheint der Roman Effi Briest von Theodor Fontane, der beim zeitgenössischen Publikum großen Anklang findet. Obwohl es sich dabei um einen kunstvoll gebauten Text handelt, erfüllt er dennoch jegliche Erwartungen, die man an einen Unterhaltungsroman hat. Im Mittelpunkt steht das Drama um Effi Briest, um die man bangt und von deren Ende man berührt ist. Der Roman handelt von einer jungen Frau, die aus ihrem traditionellen Elternhaus in eine Ehe schlittert, scheitert und letzten Endes stirbt.1

In dieser Proseminararbeit wird das im Roman von Effi Briest verkörperte Phänomen Kindfrau psychoanalytisch betrachtet. Die psychoanalytische Literaturinterpretation deutet psychoanalytische Inhalte des Textes. Dabei wird psychischen Konflikten eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Bei der Tiefen-Lektüre wird analog zur Traumdeutung in einen manifesten und latenten Text unterteilt. Der Literaturwissenschaftler, Soziologe und Linguist Thomas Anz unterscheidet zwischen fünf Formen der psychoanalytischen Methodik: Literarische Adaption psychoanalytischen Wissens, der historische Vergleich zwischen Literatur und Psychoanalyse, Therapiemodell, Rezeptions- und Gegenübertragungsanalyse, Kooperationsmodell psychoanalytischer Interpretation. Bei dieser Proseminararbeit spielt das Therapiemodell die wohl tragendste Rolle, denn es versucht die Hauptprotagonistin „auf die Couch zu legen“ und ihren psychischen Konflikten auf den Grund zu gehen.2

2. Das Phänomen Kindfrau

Ein häufig diskutiertes und kaum erforschtes Phänomen bildet die Grundlage meiner Proseminararbeit: das Phänomen Kindfrau. Auch wenn die Psychologie bis jetzt diesem Bereich nur wenig Forschungstätigkeit gewidmet hat, ist es vor allem die unendliche Weite der Kunst, welche dieses Phänomen immer wieder aufgegriffen hat und zu einem nichtwegzudenkenden Teil der Figurenkreation werden lies. Andrea Bramberger schreibt im Vorwort zu ihrem Buch Kindfrau. Lust-Provokation-Spiel.:

KindFrauen sind weibliche Wesen, die verführerisch und unschuldig, erwachsen und kindlich zugleich sind. Als solche existieren sie nicht genuin, sondern ausschließlich als Projektionen des Begehrens jener Männer, die sie als KindFrauen ersinnen, ersehnen und erschaffen. Sie sind Kunstfiguren, an denen sich Vorstellungen von Weiblichkeit und Kindlichkeit übereinander legen. So sind sie konzipiert, und so zeigen sie sich auf Laufstegen, in der Literatur und vor allem im Film: Charles Chaplin war viermal mit „KindFrauen“ verheiratet.3

Aufgrund ungenauer Definitionen kommt es immer wieder zu Missverständnissen. Häufig wird Kindfrau als Genus proximum für die generische Verwendung von „Lolita“ gebraucht. Aber auch für den englischen, von dem Schriftsteller Vladimir Nabokov kreierten, aus der Insektenkunde abgeleiteten Ausdruck nymphet (zu Deutsch Nymphette, oder nur Nymphe) wird Kindfrau als Synonym verwendet. Die Nymphette ist ein zwischen neun und vierzehn Jahre altes Mädchen, welches körperlich weit entwickelt ist und auf vorwiegend ältere Männer eine zwischen unschuldiger Kindlichkeit und raffiniert-verführerischer Naivität changierende Attraktivität ausübt. Nymphetten verlieren mit dem Älterwerden ihre Aura der Unschuld und zu einem großen Teil auch ihre Attraktivität.4

Die Kindfrau im eigentlichen Sinne hingegen ist alterslos. Sie kann also jung wie „Lolita“ sein, sich aber durchaus auch im fortgeschrittenen Erwachsenenalter befinden. Meist wird sie als zierliche Naive mit liebenswertem, mädchenhaften Charme und Herz geschildert, die ihre Umwelt verzaubert. In manchen Wörterbucheintragungen wird dabei Unselbstständigkeit im Denken als Definiens der Kindfrau aufgelistet, was vielen Roman- und Filmfiguren, die in das Kindfrauschema eingegliedert werden, nicht entspricht. Doch wo liegt nun der Hauptunterschied zwischen „Lolita“ und Kindfrau? Während Lolita ein Durchgangsstadium ist, welches meist durch den sexuellen Kontakt mit einem gleichaltrigen Jungen beendet wird, behält die Kindfrau diesen „Status“ für ihr ganzes Leben. In der neueren Film- und Kunstgeschichte besteht über Kindfrauen nur wenig Einigkeit. Lediglich bei Audrey Hepburn in nahezu allen ihren Rollen und bei Audrey Tautou als Amélie in die Fabelhafte Welt der Amelie (2001, Jean-Pierre Jeunet) herrscht eine breite Zustimmung. Weitere Nennungen werden eher subjektiv argumentiert und kontrovers diskutiert. Der Zeitbezug spielt hier eine tragende Rolle. Elisabeth Bergner, Juliette Binoche, Louise Brooks, Marie Gillain, Goldie Hawn, Milla Jovovich, Nicolette Krebitz, Romy Schneider und Brooke Shields haben sich nicht nur bei ihren Fans mit ihrer ungebrochenen Kindlichkeit eingeprägt, sondern sind zum Großteil der medialen Öffentlichkeit als „Kindfrauen“ unvergessen geblieben.5

Im Allgemeinen bringt man den Typus der Kindfrau auch gerne mit dem der „femme fatale“ in Verbindung. In Folge dessen erscheint er im Licht eines dämonisch-erotischen Frauenwesens, der in der europäischen bildenden Kunst und auch der Literatur des späten 19. Jahrhundert weit verbreitet war. Weitere ähnliche Begriffe sind auch „femme fragile“, „femme enfant“, „femme ange“ oder auch „Kindweib“. Das deutlichste deutsche Beispiel für dieses Phänomen ist Wedekinds Lulu. Weitere Beispiele findet man in den süßen Mädels bei Schnitzler und anderen Autoren der Wiener Literaturszene, aber auch in den zahlreichen erotischen Kind- und Elfenwesen im Werk Gerhart Hauptmanns. An dieser Stelle möchte auch Heinrich Manns Blauer Engel erwähnt sein, der, wenn auch kein Kind mehr, nur lieben kann und die später sprichwörtlich gewordene Lolita. 6

Nun stellt sich allerdings die Frage, wie dicht man den Typus der Kindfrau neben den der „femme fatale“ stellen sollte. Es gibt zwei entgegengesetzte Richtungen, in die die erotische Mystifizierung der Frau läuft. Das Begehren der „femme fatale“ ist das einer dem Mann triebhaft ähnlichen, vielleicht sogar überlegenen Frau. Deshalb wird sie auch als der imaginäre Gegentyp zur victorianisch-prüden Salondame dieser Zeit angesehen. Hilflos, fast demütig und ein nur nach Belieben zu gebrauchendes Angebot ist hingegen die Anziehungskraft der Kindfrau. Um die Jahrhundertwende verliert die „femme fatale“ an Bedeutung. Die Kindfrau hingegen wird zu dieser Zeit erst richtig entdeckt. „Das Wunschbild der Kindfrau unterscheidet sich also offenbar in seinem Ursprung von demjenigen der „femme fatale“, und natürlich stellt es nichts anderes dar als die imaginäre Antwort auf das Recht, aber auch die Pflicht der Frau zur selbstständigen Gattenwahl, also auf den Beginn der Emanzipation.“7 Dennoch erscheint es fast schon absurd, dass es genau in der Zeit zum Entstehen einer erotischen Vision, welche die sexuelle Verfügbarkeit persönlich noch unentwickelter Mädchen zum Inhalt hat, kommt, als sie in der Realität ein Ende findet. Also zu einem Zeitpunkt, als Minderjährige als Ehefrauen nicht mehr in Frage kommen. Aufgrund wirtschaftlicher Vorteile und der hohen Sterblichkeitsrate bei Geburten, wurden bis ins frühe 19. Jahrhundert Eheschließungen mit Minderjährigen toleriert. Doch wieso entstehen solche Fantasien gerade zu diesem Zeitpunkt? Da die Altersunterschiede zwischen Eheleuten immer mehr abnehmen, stehen einander nun nicht mehr Mann und Mädchen, sondern Mann und Frau gegenüber. Die Frau ist dank ihrer Reife in der Lage zu wählen. Männer ersehnen ein Wesen, das nicht umworben und erobert, sondern nur genommen werden muss und durch ihr bloßes Erscheinungsbild jeden Mann in Verzückung setzt. Diese Fantasie kann in der Kunst ausgelebt werden.8

Doch leider muss ich an dieser Stelle auch einen aktuellen Bezug herstellen. Weil sich solche Fantasien mit dem europäisch, emanzipierten Frauentyp nicht vereinen lassen, boomt das Heiratsgeschäft mit jungen Asiatinnen, den sogenannten „Thaifrauen“.9

Effi Briest wird in der Reihe literarischer Kindfrauen immer wieder genannt und doch unterscheidet sie sich so wesentlich von den restlichen Figuren, dass ich mich in meiner Arbeit – sofern es dieser enge Rahmen zulässt – der Kindfrau Effi Briest zuwenden möchte. Eigenschaften, Unterschiede und Eigenheiten sollen später aufgegriffen und erarbeitet werden.

3. Effi Briest – eine Romanfigur zwischen „Naturkind“ und sozialen Normen

3.1. Erläuterungen zum Charakter Effi Briest

Effi ist ohne Zweifel eine der tiefsten Frauengestalten Fontanes. Zu Anfang des Romanes ist sie ein schönes, temperamentvolles Mädchen, ein wenig schnippisch und dabei ein kleines bißchen verwöhnt, aber nicht immer und nicht weniger als es andere Mädchen ihres Alters und ihres Standes eben waren. Ihr Ehrgeiz, den ihr Vater einmal ausdrücklich erwähnt, rundet das Bild eines Mädchens ab, das in einem wohlbehüteten Elternhaus der Wilhelminischen Zeit aufgewachsen ist. Es wäre jedoch verfehlt, daraus auf einen oberflächlichen Charakterzug zu schließen. Im Grund ist sie über ihr Wesen noch zu keiner rechten Klarheit gelangt.10

Doch welches Bild prägt sich dem Leser ein, wenn er sich „seine Effi“ vor Augen ruft? Es ist das jugendliche Mädchen im blauweißen Leinenkleid auf ihrer Schaukel im elterlichen Garten in Hohen-Cremmen, die von ihrer Mutter als „Tochter der Luft“ bezeichnet wird. Somit verkörpert Effi von Anfang an ein Naturwesen mit leidenschaftlichem Bewegungsdrang.11

Was veranlasst einen solchen Charakter zur Ehe mit Instetten? Zum einen ist es ihr Ehrgeiz, zum anderen der schuldige Gehorsam ihren Eltern gegenüber. Dennoch ist sie nicht in der Lage ihre geheime Unsicherheit zu überwinden. In einem Gespräch mit der Mutter über Instetten stellen sie fest, dass Instetten ein Mann von Grundsätzen ist und Effi gibt zu, dass sie sich vor Instetten fürchtet. Eine rationale Begründung dieser Angst, kann Effi nicht angeben. Lediglich einen tiefen Unterschied zwischen den beiden Eheleuten erahnt sie. Ihr Vater schließt sich später sogar ihren Befürchtungen an. „So weich und nachgiebig sie ist, sie hat auch etwas Rabiates und läßt es auf alles ankommen.“12 Vater Briest weiß genau, dass sich ihr Temperament bis zur Leidenschaftlichkeit steigern kann, wenn sie erregt ist.13

In den ersten Teilen des Romans sollen Ihre Nachgiebigkeit und ihre Weichheit die Oberhand behalten. Alle Verwöhnungen, die ihr während der Hochzeitsreise von Instetten geboten werden, nimmt sie dankbar an. Ihre Eltern und auch der Leser erkennen bereits an ihren Briefen, dass er ihr Innerstes nicht erreicht. Die daraus sprechende Sehnsucht offenbart, was ihre Eltern und Effi noch nicht wahrhaben wollen. Die Verfremdung wächst in Kessin weiter an und ohne es sich eingestehen zu wollen, leidet die junge Frau sehr darunter.14

Sie fürchtet sich nach wie vor vor ihm und seiner Umgebung, die er repräsentiert, und wo es nicht die Furcht ist, die sie bedrängt, da ist es die Langeweile. Ihre Lebhaftigkeit ist zu stark, um auf die Dauer zugunsten des spießbürgerlichen Daseins einer preußisch-pommerischen Landratsgattin verdrängt zu werden. So ist es irgendwie natürlich, daß sie aus ihrer Furch vor den angeblichen Gespenstern des landrätlichen Hauses, die nichts anderes als die Furcht vor Instetten ist, in einen Leichtsinn flüchtet, der mit einer gewissen Leichtigkeit ihres Wesens verknüpft ist. Von daher muß die Affäre mit Crampas, den sie nach ihren eigenen Worten nie wirklich geliebt hat, verstanden werden. Sie ist Ausbruch aus einer Langeweile, die ihrer Lebhaftigkeit unerträglich ist, und Flucht in den Leichtsinn.15

Doch Effi hat einen stärkeren Charakter (Anmerk. Effi ist erwachsener), als man es zu Beginn annehmen würde. Sie möchte das Geschehen nicht hinnehmen und kämpft in Berlin dagegen an. Ängstigt es sie zunächst noch, erfüllt es dann später ihr Dasein mit einer leisen Wehmut, sodass der Dichter von ihr sagen kann16: „In jeglichem, was sie tat, lag etwas wie eine Abbitte, und es hätte sie glücklich gemacht, dies alles noch deutlicher zeigen zu können.“17

Im Augenblick ihrer Trennung bricht die Wildheit ihres Wesens erneut durch und erwächst zu einer Entschlossenheit, mit der sie ihr weiteres Leben in Zurückgezogenheit in die Hand nimmt. Schmerz und Entsagung dominieren ihren Alltag. Doch auch eine Weiterentwicklung, eine Reifung wird in dieser Zeit deutlich. Ihre Beziehung zu Roswitha, die ihr die Treue gehalten hat, verströmt Güte und Verständnis. Doch die Einsamkeit wird durch die Entfremdung ihres Kindes, „dessen puppenhafte Bravhaft das genaue Gegenteil ihres Wesens ist“, verstärkt. Als Effi nach Hohen-Cremmen heimkehrt machen sich Züge einer gewissen Herbheit bemerkbar, die in ihren letzten Lebenstagen sogar in eine Art Verklärung übergeht. Hin und wieder gelingt es ihrer alten Fröhlichkeit durchzubrechen, was sie mit einer stillen Heiterkeit erfüllt. Es ist eine Heiterkeit, die wir für gewöhnlich nur von alten Menschen kennen. „So offenbart sich in Effi ein Frauencharakter von seltener Tiefe und Schönheit.“18

3.2. Effi Briest – die Kindfrau

Bei genauerem Hinsehen wirkt Effi auf eine gewisse Art und Weise unstimmig, lebensunwahr und doch verkörpert sie einen bestimmten Typus, ein Ideal.

Sie ist, was man eine Kindfrau nennt, der Typus des jungen, persönlich unreifen, noch ganz auf sich selbst gerichteten ,süßen' Geschöpfes, dessen einziger entwickelter Zug die sexuelle Bedürftigkeit oder zumindest Zugänglichkeit ist.19 Dabei ist hier nicht zu entscheiden, ob es diesen Typus tatsächlich gibt oder ob er nicht lediglich ein Phantasiegebilde ist. Aber auch schon zu Fontanes Zeit hat ein Kritiker Effi eine mehr 'erdachte' Figur genannt und es für unglaubhaft erklärt, daß ein "wie sie erzogenes junges Weib so nebenbei zu Fall kommen" könne.20 21

Im Vergleich zu Lulu und zahlreichen anderen Kindfrauen tritt sie in ihrer Kindfraulichkeit noch höchst dezent auf. Dies hat Effi den guten Ruf gesichert, den sie bis heute behalten hat. Fontane hat sie nicht nur mit dieser kindfraulichen Erotik, sondern auch mit Bildung, Geist, Gewandtheit und einem hohen Maß an Lebensweisheit ausgestattet. Andererseits hat die Tatsache, dass Lulu und ihre Schwestern dieses bürgerliche Kostüm abgelegt und ihre „Natur“ in unzüchtiger Direktheit zur Schau stellen die Kontrastwirkung verstärkt.22

[...]


1 Vgl. Rainer, Kern, Rainer 2009, S. 170.

2 Vgl. Anz 2003, S. 137.

3 Vgl. Bramberger 2000, Vorwort.

4 Vgl. http://www.bender-verlag.de/lexikon/lexikon.php?begriff=Kindfrau (2. Juni 2012)

5 Vgl. Ebenda

6 Vgl. Seiler 2010, S. 603

7 Auf den Zusammenhang zwischen dem Ideal der Kindfrau und der beginnenden Emanzipation weist auch schon Thomalla hin. Ariane Thomalla: Die "femme fragile". Bertelsmann-Universitätsverlag 1972, S.75.

8 Vgl. Seiler 2010, S. 604

9 Vgl. Schmidt, Die verkauften Lolitas. In: Der Spiegel 22/1977. S. 174-183.

10 Thomas Brand: Theodor Fontane: Effi Briest. Hollfeld: Bange 2011. (= Königs Erläuterungen, Bd. 253) S. 15 ff.

11 Vgl. Esche 2006, S. 8

12 Theodor Fontane: Effi Briest Mit einem Nachwort von Kurt Wölfel. Stuttgart: Reclam 1969. S. 43.

13 Vgl. Brand 2011, S. 16.

14 Ebenda

15 Thomas Brand: Theodor Fontane: Effi Briest. Hollfeld: Bange 2011. (= Königs Erläuterungen, Bd. 253) S. 16f.

16 Vgl. Brand 2011, S.17.

17 Fontane, Theodor: Effi Briest. Mit einem Nachwort von Kurt Wölfel. Stuttgart: Reclam 1969. S. 232.

18 Thomas Brand: Theodor Fontane: Effi Briest. Hollfeld: Bange 2011. (= Königs Erläuterungen, Bd. 253) S. 17.

19 Als ,Kindfrau' wird Effi in der Fontane-Literatur verschiedentlich charakterisiert, ohne dass allerdings daraus etwas gefolgert wird. Am Auffälligsten ist dies bei Peter Klaus Schuster (Th. Fontane: Effi Briest - Ein Leben nach christlichen Bildern. Tübingen 1978, S.84 f.), der sogar die historische Bedeutung des Kindfrau-Musters anzeigt, dies aber bei seiner gesellschaftskritischen Interpretation des Romans nirgendwo berücksichtigt.

20 Theodor Hermann Pantenius, Theodor Fontane. In: Daheim. Ein deutsches Familienblatt, Jg.35 (1899), Nr.4, S.56-59.

21 Bernd W. Seiler: „Effi, du bist verloren!“ Vom fragwürdigen Liebreiz der Fontaneschen Effi Briest. Diskussion Deutsch 19 (1988), S. 602.

22 Vgl. Seiler 2010, S. 603.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten

Details

Titel
Das Phänomen Kindfrau in Fontanes Roman "Effi Briest". Eine Romanfigur zwischen "Naturkind" und sozialen Normen
Hochschule
Universität Wien
Note
1
Autor
Jahr
2012
Seiten
12
Katalognummer
V320953
ISBN (eBook)
9783668202344
ISBN (Buch)
9783668202351
Dateigröße
585 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
phänomen, kindfrau, fontanes, roman, effi, briest, eine, romanfigur, naturkind, normen
Arbeit zitieren
Melanie Binder (Autor:in), 2012, Das Phänomen Kindfrau in Fontanes Roman "Effi Briest". Eine Romanfigur zwischen "Naturkind" und sozialen Normen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/320953

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