Die Entstehung und Darstellung der Minne in Gottfrieds von Strassburg „Tristan“ und Konrad Flecks „Flore und Blanscheflur“. Ein Vergleich


Hausarbeit, 2013

15 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Der Prolog

2. Szenenanalyse
2.1 Markes Maifest
2.2 Baumgartenszene
2.3 Liebestrank-Szene
2.4 Die Kinderliebe

3. Fazit

4. Literaturverzeichnis
4.1 Textausgaben
4.2 Forschungsliteratur

1. Der Prolog

swem nie von liebe leit geschach, dem geschach ouch liep von liebe nie. liep unde leit diu wâren ie an minnen ungescheiden. man muoz mit diesen beiden êre unde lop erwerben oder âne sî verderben (V. 204-210)1

Eines der wohl bekanntesten Zitate aus Gottfrieds von Straßburg Tristan-Roman greift in diesen wenigen Zeilen schon in generalisierter Form auf das Liebesschicksal der Protagonisten Tristan und Isolde voraus. Des weiteren verweist das Zitat auf die durchaus ambivalente Liebesauffassung der Erzählung, die nur von einer limitierten Leserschaft erfasst werden kann. Gottfried spricht bereits in Vers 47 seines Prologs von den edelen herzen die er kategorisch von denen abgrenzt, diu keine swaere enmüge getragen/ und niwan in vröuden welle sweben. (V. 52 f.) Aus dem Prolog wird erkennbar, dass eben nur die edelen herzen aus der Liebesgeschichte ihre eigenen Schlüsse ziehen können, da nur sie den kontroversen Zustand von Liebe und Leid, Leben und Tod begreifen, annehmen und auch selbst erleben können. Mit jener Abgrenzung „bewegt sich [Gottfried] (...) in die Position eines spiritualisierten Seelenadels. Dies macht die Gruppe noch kleiner, noch elitärer – oder es weitet sie aus.“2 Weiter ergründet Gottfried im Prolog das Leiden desjenigen, der inneclîche liebe hât (V. 108), als eine Kraft, die die wahre Liebe gar potenziert. Zur Veranschaulichung dieser paradoxen Daseinsweise bedient er sich dabei Stilmitteln wie dem Oxymoron und schildert wie folgt:

ir süeze sûr, ir liebez leit,

ir herzeliep, ir senede nôt,

ir liebez leben, ir leiden tôt,

ir lieben tôt, ir leidez leben. (V. 60-63)

Es soll hier also eine ausgewählte Leser- respektive Hörerschaft angesprochen werden, die aufgrund der Geschichte von Tristan und Isolde, welche ebenfalls zu den edelen herzen gezählt werden können, im Stande sind, einerseits ihr eigenes Liebesfeuer zu schüren und andererseits aus der Fabel Werte zu erkennen und Schlüsse zu ziehen, die auf ihr persönliches Leben anwendbar sind.

Der Erzähler in Konrad Flecks Roman „Flore und Blanscheflur“3 differenziert im Prolog ebenfalls zwei Arten von Menschen. Demjenigen, „dessen Denken und Handeln auf die tugent ausgerichtet ist“4 setzt er denjenigen entgegen, welcher gerne frum waere und wegen seines swachen muot[s] nicht im Stande ist nach tugent zu eifern. Im Gegensatz zum Tristan-Roman schließt Fleck jedoch keine spezielle Leserschaft aus. Vielmehr gibt er dem Rezipienten die Idee einer rechten Gesinnung, durch welche der Mensch schlussendlich einen Status der Seligkeit erlangen kann. Des weiteren ist der erwähnte, eher negativ bewertbare Lebensstil nicht unbedingt unabänderlich. „Die gängigen Prolog-Topoi über die Funktionen von (auch Liebes-)Literatur, nämlich Traurigkeit zu vertreiben und Mußestunden auszufüllen, werden auf die Liebe übertragen“5 und im Flore-Roman erst in der Rahmensituation aufgeführt, in der jetzt eine Zuhörerschaft vorhanden ist, auf die die genannten Funktionen in der Erzählung anwendbar sind.

Es ist deutlich zu erkennen, dass schon der Prolog Aufschluss gibt über die Liebesauffassungen, auf der die beiden Handlungen vorwiegend basieren. Dabei steht der komplexen und widersprüchlichen Liebeshaltung bei Gottfried eine geradlinigere aber sinngebende bei Fleck gegenüber.

In der folgenden Arbeit möchte ich ausgehend von diesen unterschiedlichen Liebesideologien die Entstehung beziehungsweise die Darstellung der Liebe sowohl in Gottfrieds von Straßburg „Tristan“ als auch in Konrad Flecks Roman „Flore und Blanscheflur“ anhand von vier ausgewählten Szenen analysieren und gegenüber stellen.

2. Szenenanalyse

Für einen Vergleich bezüglich der Entstehung und Darstellung der Liebe habe ich zuerst zwei Szenen gewählt, die sich gut nebeneinanderstellen lassen, da es sich in beiden Fällen um die Deskription eines locus amoenus handelt, in welchem Liebe, in unterschiedlicher Ausprägung, ihren Ursprung findet. Weiter werde ich anhand von Gottfrieds Minnetrank-Episode und Flecks Kinderliebe-Szene untersuchen, inwieweit sich die zu analysierenden Liebesdarlegungen voneinander abheben.

2.1 Markes Maifest

Bevor sich Gottfried von Straßburg der Haupthandlung in seinem Tristan-Roman widmet, schildert er zunächst die Liebesgeschichte der Eltern Tristans. Die erste Begegnung zwischen dem Vater Riwalin Kalenengres und der Mutter Blanscheflur ereignet sich auf Blanscheflurs Bruder Markes Maifest. Dieses entpuppt sich schnell als ein typischer locus amoenus, der zum einen den Austragungsort freundschaftlicher Ritterspiele und zum anderen den Entstehungsort der Liebe zwischen Riwalin und Blanscheflur darstellt. Charakteristische Merkmale, die König Markes Maifest in Tintajol zum literarischen Topos stilisieren, sind Naturelemente wie unter anderem daz senfte vogelgedoene (V. 575), diu saelege nahtegal (V. 580) , die liehten bluomen (V. 562) sowie die lînden bî dem brunnen (V. 558). Gottfried gelingt hiermit eine meisterhafte Naturbeschreibung und vereint, mit Hilfe vieler, gekonnt eingesetzter sprachlicher Mittel, alle notwendigen Elemente zur Ausgestaltung des idyllischen Maifestes. Die Schönheit erreicht ihren Höhepunkt in der Personifikation der einzelnen Naturfaktoren, die so imstande sind mit den Gästen nonverbal zu kommunizieren respektive sie intendiert in ihren Bann zu ziehen, wenn die Blumen aus dem Gras lachen, der Rasen sich mit eben jenen für den Sommer kleidet oder die Baumblüte durch ihr liebliches Lachen Freude in Herz und Sinn hervorruft. Dergestalt überträgt sich die beseelte Stimmung der Natur auf die der Festteilnehmer daz dâ manc edele herze van/ vröude unde hôhen muot gewan. (V. 585 f.) Die vielen Stilelemente, die zum Einsatz kommen, führen zu einer Art Verschmelzung von Natur und Festkultur. „Faßt man [die] Züge in Gottfrieds Handhabung der externen Natur zusammen, so erscheint sie als kulturgesättigt und auf den Menschen bezogen“6 Jene anscheinend friedvolle Szenerie ist nun Ursprungsort der Liebe zwischen Riwalin und Blanscheflur, wobei schon jetzt sprachliche und handlungsbezogene Hinweise auf die Tragik der zukünftigen Beziehung zu finden sind.

So ist von der süezen unmüezekeit (V. 546) und dem süezen vlîze (V. 547) des Sommers die Rede. Aber auch die übermüete der Nachtigall und die wiederholte Bezeichnung der Hofgesellschaft als edele herzen spielen im Rekurs auf den Prolog die Leiderfahrung als elementaren Baustein wahrer Liebe und die Willkürlichkeit von deren Macht in die vermeintliche Idylle ein.7

In diesem Tenor entwickelt sich parallel die Beziehung der beiden Liebenden, derer Gedanken an den jeweils anderen neben trôst und minne auch immer zwîvel und haz (V. 885) beinhalten. Die dualistischen und unabwendbaren Kräfte Liebe und Leid werden in dem Leimrutengleichnis, das Riwalins Reflexion über seine Gefühle zu Blanscheflur metaphorisch darstellt, miteinander verknüpft und geben eine Liebe preis, die sich als mächtig und kompromisslos entlarvt. Parallel zur Anthropomorphisierung der Natur erzählt auch die spätere Personifikation der minne als Ärztin ein Bild der Liebe, die nur heilen kann, was sie selbst verschuldet hat. Schon hier wird erkennbar, wie der repetitive Kreislauf von Liebe und Leid nur durch den Tod durchbrochen werden kann. Christian Huber spricht von einer Minnehandlung, die „überraschend und beunruhigend“8 die Ahnungslosen überfällt. Wird die Liebesentstehung der Eltern Tristans in Analogie zum Frühlingserwachen auf Markes Maifest gesehen, scheint es als hebe die künstlerische Sprachgewandtheit der Naturdarstellung jegliche Natürlichkeit der Liebe auf.9

2.2 Baumgartenszene

Eine ganz ähnliche Szenerie, wie sie bei Gottfried zu finden ist, zeichnet auch Konrad Fleck in seinem Werk „Flore und Blanscheflur“. In der, dem Prolog folgenden, Rahmensituation schildert er einen Baumgarten, in dem, inmitten der Herrlichkeit der Natur, die Geschichte von Flore und Blanscheflur vorgetragen und der später selbst zum Handlungsort der beiden Liebenden wird. Der Baumgarten ist gekennzeichnet von sprießenden Blumen, singenden Vögeln, einer großen Wiese und der Nachtigall, die mit ihren Liedern den Frühling einläutet. Vier Bäume, inmitten derer ein Brunnen steht, spenden den nötigen Schatten für die über tausend ritter unde frouwen (V. 162), die einer temporär als Erzählerin auftretenden Tochter eines Königs von Karthago lauschen. Fleck bedient sich aller Merkmale des typischen locus amoenus, um der fiktiven Gesellschaft einen Raum zu geben, in dem sie die aufblühende und wiedererwachte Natur entsprechend beobachten können. Der Garten vermag es eben durch diese natürliche Idylle die Besucher in einen befreiten und unbeschwerten Zustand zu versetzen:

und dô sie dô warten

in einem boumgarten

der sumergrüene nuiwer güete,

dâ von wart ir gemüete

aller sorgen gelôst. (V. 163-167)

Anzumerken ist die zeitliche Einordnung des Frühlingseinbruchs, dem die ritterlîche schar (V. 221) beiwohnt. Es handelt sich um keinen

bestimmte[n], identifizierbare[n] Frühling, sondern der Inbegriff von Frühling ganz allgemein ist gemeint. Diese absolute Geschichtslosigkeit, die zugleich auch die Schicksalslosigkeit der Figuren bedeutet, und die Stilisierung ins Beschauliche machen den idyllischen Charakter der Szene im Baumgarten aus.10

Mit der Typisierung des Frühlings lässt sich auch das Bild der vollkommenen, gemeingültigen Liebe analogisieren.

Betrachtet man die Naturschilderung bezüglich der sprachlichen Ausgestaltung, sticht die Schlichtheit der Fleckschen Erzählung besonders ins Auge. Eine Personifizierung der Naturelemente wie bei Gottfried bleibt aus. Stattdessen wird eine Natürlichkeit geschaffen, die sanft und umweglos auf die Gesellschaft einwirkt und Raum gewährt für eine Liebe, die sich elementar und ungezwungen entfalten kann. Die Überwindung des kalten Winters soll dem Betrachter die eigenen Möglichkeiten und Stärken offenbaren, mit denen sie Zeiten der Not bezwingen können. Außerdem greift das Frühlingsbild auch spezifisch auf die vielen Hindernisse, die aufgrund der wahrhaftigen Liebe überwunden werden können, voraus und präfiguriert zudem die spätere Liebesgeschichte von Flore und Blanscheflur. Die Schönheit der Landschaft verhält sich passiv und zurückhaltend gegenüber ihren Betrachtern und sorgt gerade dadurch für die ideale Atmosphäre, in der die Liebe der beiden Protagonisten eingebettet ist. Es ist hier also nicht von einer mächtigen und lenkenden Natur die Rede, wie sie in Markes Maifest Einzug hält. Die Schauenden und das Verhalten bezüglich ihrer Umgebung stehen nun im Fokus der Erzählung.11 Die Schlichtheit der Sprache entzieht sich, vor allem in dieser Baumgartenszene, der Notwendigkeit des Künstlichen, wobei die Herrlichkeit der Natur in der Beschreibung an keiner Stelle verloren geht. Fleck kreiert eine Natur, die ohne irreführende Komplexität und dualistische Elemente auf die reine und aufrichtige Kinderliebe vorgreift. Die weltliche Liebe in Flecks Roman ist damit eben nicht an das Liebe-Leid-Prinzip des Tristans gebunden und verhilft aufgrund dessen den beiden Liebenden zu einem glücklichen Ende.

2.3 Liebestrank-Szene

Wie schon zuvor in der Elternepisode werden Tristan und Isolde sehr plötzlich von der minne übermannt. Jedoch wird hier ein bestimmter Indikator genannt, der die Liebe zwischen den beiden verursacht. Isoldes Mutter ist es, die einen Liebestrank betihtet(e) (V. 11432) und ihn der treuen Brangäne anvertraut, die wiederum Isolde und Marke nach dem Vollzug ihrer Liebe davon trinken lassen soll. Es kommt auf der Überfahrt von Irland nach Cornwall zu einer Verwechslung, wobei Tristan durstig nach Wein verlangt aber stattdessen jenen Minnetrank zu sich nimmt, von dem auch Isolde trinkt und der auf der Handlungsebene die gegenseitige, unbedingte und unanfechtbare Liebe heraufbeschwört. Es scheint als wiederhole sich die Liebesgeschichte der Eltern Tristans nun in intensivierter und gesteigerter Form. Die Liebesentstehung ebenso wie die bestimmenden Eigenarten dieser minne soll und muss, nicht wie auf Markes Maifest in Verbindung mit der Natur gedeutet werden, sondern steht vor allem die Wirkungskraft der Kultur und aus dieser resultierend die Kunst bezüglich der Liebeshandlung im Vordergrund der Untersuchung.

Nach der Einnahme des Trankes gibt sich erneut eine minne zu erkennen, die fast schon hinterlistig, einnehmend und rücksichtslos die Herzen der Protagonisten an sich reißt.

Nu daz diu maget unde der man,

Îsôt unde Tristan,

den tranc getrunken beide, sâ

was ouch der werlde unmuoze dâ,

Minne, aller herzen lâgaerîn,

und sleich z'ir beider herzen în.

ê sî's ie wurden gewar,

dô stiez s'ir sigevanen dar

und zôch si beide in ir gewalt. (V. 11707-11715)

[...]


1 Von Straßburg, Gottfried: Tristan. Band 1 und 2. Stuttgart 2010, hier S. 22

2 Huber, Christoph: Gottfried von Straßburg: Tristan, in: Klassiker-Lektüren Bd. 3. Berlin 2001, hier S. 41

3 Fleck, Konrad: Flore und Blanscheflur. Eine Erzählung, in: Bibliothek der gesammten deutschen National-Literatur von der ältesten bis auf die neuere Zeit. Bd. 12, hg. v. Emil Sommer, Quedlinburg und Leipzig 1846

4 Hupfeld, Klaus Bernhard: Aufbau und Erzähltechnik in Konrad Flecks „Floire und Blanscheflur“, unv. Diss., Hamburg 1967, hier S. 28

5 Egidi, Margreth: Schrift und ‚ökonomische Logik‘ im höfischen Liebesdiskurs: Flore und Blanscheflur und Apollonius von Tyrland, in: Schrift und Liebe in der Kultur des Mittelalters Bd. 13, hg. v. Ingrid Kasten, Niklaus Largier, Mireille Schnyder, Berlin 2008, hier S. 153

6 Jackson, William T.H.: Natur und Kultur in der Liebesthematik bei Gottfried und Thomas, in: Natur und Kultur in der deutschen Literatur des Mittelalters. Colloquium Exeter 1997, hg. v. Alan Robertshaw, Gerhard Wolf, Tübingen 1999, hier S.176

7 Reuvekamp, Silvia: SÔ KÊRE DOCH HERZ UND VERNUNST/ ÛF EDELE DOENE UND EDELIU WORT. Überlegungen zum Verhältnis von Liebes-, Kunst- und Sprachreflexion im mittelhochdeutschen Liebes- und Abenteuerroman, in ZfdP Bd. 133, Berlin 2014, hier S. 56

8 Huber, Christoph: Gottfried von Straßburg: Tristan, in: Klassiker-Lektüren Bd. 3, Berlin 2001, S. 49

9 Vgl. Reuvekamp S. 57

10 Hupfeld S.

11 Vgl. Reuvekamp S. 57

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten

Details

Titel
Die Entstehung und Darstellung der Minne in Gottfrieds von Strassburg „Tristan“ und Konrad Flecks „Flore und Blanscheflur“. Ein Vergleich
Hochschule
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf  (Deutsche Sprache und Literatur des Mittelalters)
Veranstaltung
Erzählen von Liebe
Note
1,3
Autor
Jahr
2013
Seiten
15
Katalognummer
V321092
ISBN (eBook)
9783668203976
ISBN (Buch)
9783668203983
Dateigröße
426 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Tristan und Isolde, Flore und Blanscheflur, Konrad Fleck, Gottfried, Liebe, Abenteuerroman, Artusroman, Minne
Arbeit zitieren
Kathrin Stegherr (Autor), 2013, Die Entstehung und Darstellung der Minne in Gottfrieds von Strassburg „Tristan“ und Konrad Flecks „Flore und Blanscheflur“. Ein Vergleich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/321092

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