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Music & Me. Der Zusammenhang von Persönlichkeit und Musikgeschmack

Titel: Music & Me. Der Zusammenhang von Persönlichkeit und Musikgeschmack

Bachelorarbeit , 2016 , 63 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Alex Ward (Autor:in)

Psychologie - Persönlichkeitspsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Studie befasst sich zentral mit den Zusammenhängen von Musikpräferenz, Persönlichkeitsdimensionen und Musikaffinität. Dabei werden auch die Faktoren Alter und Geschlecht berücksichtigt. Zunächst werden die theoretischen Hintergründe dieser Begriffe behandelt und der bisherige Forschungsstand durch wegweisende Arbeiten dargestellt. Durch eine empirische Untersuchung mittels der drei Fragebögen BFI 44, STOMP-R und Fragebogen zur Musikaffinität wird überprüft, ob die Befunde der bisherigen Forschungen auch für den deutschsprachigen Raum bestätigt werden können.

Im Ergebnis können verschiedene Zusammenhänge zwischen Persönlichkeit und Musikdimensionen sowie den einzelnen Musikstilen, die sich zu einem großen Teil mit der bisherigen Forschung decken, festgestellt werden. Auch eine Korrelation zwischen Musikdimensionen und Musikaffinität wurde gefunden. Jedoch scheinen andere Einflussfaktoren wie Geschlecht und Alter einen größeren Einfluss auf die Musikpräferenz zu haben, als die Persönlichkeit. Persönlichkeit ist also sicherlich ein mittlerweile gesicherter Prädiktor für Musikpräferenz, aber nicht der einzige und nicht der stärkste.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Abstract

2 Einführung und Vorstellung der Arbeit

3 Theorie und Forschungsstand

3.1 Das Fünf-Faktoren-Modell der Persönlichkeit (Big Five)

3.2 Musikpräferenz

3.2.1 Lebensalter

3.2.2 Geschlecht

3.2.3 Innermusikalische Aspekte

3.2.4 Emotionen

3.2.5 Persönlichkeit

3.3 Musikaffinität

3.4 Forschungsstand

3.5 Forschungsfragen und Hypothesen

4 Methode

4.1 Die Stichprobe

4.2 Die Fragebögen

4.2.1 Big Five Inventory 44

4.2.2 STOMP Short Test of Music Preferences

4.2.3 Skala zur Musikaffinität

4.3 Die Durchführung der Befragung

4.4 Die Auswertung der Befragung

5 Ergebnisse

5.1 Zusammensetzung der Stichprobe

5.2 Die einzelnen Skalen

5.3 Persönlichkeit und Musikpräferenz

5.4 Musikpräferenz und Musikaffinität

5.5 Musikaffinität und Persönlichkeit

5.6 Weitere Ergebnisse

5.7 Zusammenfassung und Hypothesenüberprüfung

6 Diskussion

6.1 Musikdimensionen

6.2 Persönlichkeit, Musikpräferenz, Musikaffinität

6.3 Geschlecht und Alter

6.4 Limitierungen und Empfehlungen

6.5 Fazit

7 Literatur

8 Anhang

Anhang A: Ladung der 20 Musikstile auf vier Faktoren

Anhang B: Mittelwerte und Standardabweichung der einzelnen Musikstile

Anhang C: Umfrage

Anhang D: Eigenständigkeitserklärung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Musikpräferenzen, Persönlichkeitsmerkmalen (Big Five) und der individuellen Musikaffinität, unter Berücksichtigung von Alter und Geschlecht als einflussnehmende Faktoren.

  • Analyse der Korrelationen zwischen Persönlichkeitsdimensionen und Musikgenres
  • Untersuchung des Einflusses von Geschlecht und Lebensalter auf das Musikwahlverhalten
  • Validierung existierender Musikpräferenz-Modelle im deutschen Sprachraum
  • Erforschung der psychologischen Bedeutung von Musik als Ausdrucksmittel der Identität

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Lebensalter

Einer der wichtigsten Einflussfaktoren ist dabei das Lebensalter (Gembris, 2005). So bleibt z.B. die in der Jugend entwickelte Musikpräferenz relativ stabil über das ganze Leben hindurch erhalten (Delsing et al., 2008; Gembris, 2005) Da jede Generation wiederum anderen populäre Musikstilen ausgesetzt ist, gibt es einen großen Unterschied zwischen den Musikpräferenzen verschiedener Generationen, wie im Verlauf dieser Arbeit noch deutlich wird. Jede Generation hat also seine eigene Musik, was auch erklärt, warum man sich beim Anhören der Musik, die man früher gehört hat, wieder ein Stück weit in die jeweilige Jugend zurückversetzt fühlt. Populäre Musik ist sogar so generationsabhängig, dass Stipp (1990, zitiert nach Gembris, 2005, S. 290) davon ausgeht, man könne das Alter einer Person anhand der Kenntnis über ihre beliebtesten Oldies zuverlässig vorhersagen.

Das passive Hören von Musik während der Kindheit kann als erster Faktor für die Entwicklung einer Musikpräferenz gelten. Zwar sind die Musikpräferenzen im Kindesalter noch unspezifisch, es konnte jedoch eine Präferenz bei Grundschülern für schnelle Musik festgestellt werden. Dies könnte sich mit dem Bewegungsdrang von Kindern in diesem Alter erklären lassen. Die Kinder sagten z.B. aus, dass sie schnelle Musik mögen, weil man gut dazu tanzen könne. Um das zehnte Lebensjahr lässt sich feststellen, dass die Kinder eine zunehmende Präferenz für Pop-Musik entwickeln und alle anderen Musikstile mehr und mehr ablehnen (Gembris, 2005).

Noch größeren Anteil an der Entwicklung der Musikpräferenz wird der Jugend mit der Identitätssuche und dem Einfluss des Freundeskreises zugeschrieben. Prägend in dieser Zeit ist die Loslösung und Abgrenzung vom Musikgeschmack der Eltern. Es findet eine hohe Emotionalisierung in der Musikpräferenz statt, die sich oft in einer begeisterten Hingabe für die präferierte Musik und deren Interpreten zeigt und in einer ebenso heftigen Ablehnung aller anderen Musikstile. Musik wird vor allem von Jugendlichen als eine Art Aushängeschild für Wertvorstellungen, Überzeugungen, Lifestyle und Persönlichkeit benutzt. Jugendliche sehen Musikgeschmack als eine Art soziale Identität, um anderen ihr persönliches Profil zu vermitteln, da sie eine bestimmte Vorstellung darüber haben, wie sie gerne gesehen werden möchten (North & Hargreaves, 1999).

Zusammenfassung der Kapitel

Abstract: Kurzer Überblick über die Forschungsziele, die Methodik mittels Fragebögen sowie die zentralen Erkenntnisse bezüglich Persönlichkeit, Musikpräferenz und Musikaffinität.

Einführung und Vorstellung der Arbeit: Darstellung der Bedeutung von Musik im menschlichen Leben und die Relevanz der Musikpräferenz für die Identitätsbildung.

Theorie und Forschungsstand: Erläuterung der Big-Five-Persönlichkeitstheorie sowie Zusammenfassung relevanter Studien zu Musikpräferenz, Musikaffinität und deren Zusammenhängen.

Methode: Beschreibung der quantitativen Online-Befragung, der Stichprobenzusammensetzung sowie der verwendeten Messinstrumente (BFI 44, STOMP-R und Musikaffinitätsskala).

Ergebnisse: Präsentation und statistische Auswertung der gewonnenen Daten, inklusive Korrelationsmatrizen und Gruppenvergleichen hinsichtlich Alter und Geschlecht.

Diskussion: Kritische Reflexion der Ergebnisse, Einordnung in den wissenschaftlichen Kontext und Diskussion von Limitationen sowie Empfehlungen für zukünftige Forschung.

Schlüsselwörter

Musikpräferenz, Persönlichkeitspsychologie, Big Five, Musikaffinität, STOMP-R, Musikgenres, Identitätsbildung, Altersunterschiede, Geschlechterunterschiede, Musikpsychologie, quantitative Forschung, Musikdimensionen, Lebensalter, Konsumverhalten, Korrelationsanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Bachelorarbeit untersucht, inwieweit die Persönlichkeit eines Menschen, sein Alter und sein Geschlecht mit seinem Musikgeschmack und seiner emotionalen Bindung an Musik (Musikaffinität) korrelieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Persönlichkeitspsychologie (basierend auf dem Big-Five-Modell), die Musikpsychologie (Präferenzen für Musikgenres) sowie der psychologische Stellenwert von Musik im Alltag.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Zusammenhänge zwischen Musikpräferenzen und Persönlichkeitsmerkmalen empirisch zu prüfen und festzustellen, ob diese Befunde auch für den deutschsprachigen Raum repräsentativ sind.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine quantitative Querschnittsstudie in Form einer Online-Befragung durchgeführt, bei der standardisierte Fragebögen (BFI 44, STOMP-R und eine Skala zur Musikaffinität) zur Erhebung der Daten genutzt wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung der Konzepte, die detaillierte Methodik sowie die statistische Auswertung der Stichprobe von 640 Personen, inklusive der Analyse von Korrelationen zwischen Musikdimensionen und Persönlichkeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Musikpräferenz, Big Five, Musikaffinität, Persönlichkeitsstruktur und die sozio-demografischen Faktoren Alter und Geschlecht.

Welche Rolle spielt die Musikaffinität im Vergleich zur Persönlichkeit?

Die Studie deutet darauf hin, dass die Musikaffinität bei Männern höher ausgeprägt sein kann und sich im Lebenslauf in wellenförmigen Mustern verändert, wobei sie stärker mit dem Alter als mit der Persönlichkeit zusammenzuhängen scheint.

Wie unterscheiden sich die Musikpräferenzen nach Geschlecht?

Es zeigt sich, dass Männer tendenziell eher zu "heftiger & rebellischer" Musik tendieren, während Frauen eher Musikstile aus den Dimensionen "heiter & konventionell" sowie "dynamisch & rhythmisch" bevorzugen.

Ende der Leseprobe aus 63 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Music & Me. Der Zusammenhang von Persönlichkeit und Musikgeschmack
Hochschule
Medical School Hamburg
Note
1,3
Autor
Alex Ward (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
63
Katalognummer
V321364
ISBN (eBook)
9783668260672
ISBN (Buch)
9783668260689
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Persönlichkeit Musikgeschmack Big Five STOMP Short Test of Music Preference Musikpräferenz Persönlichkeitsdimension Musikdimension BFI Big Five Inventory Musikaffinität
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alex Ward (Autor:in), 2016, Music & Me. Der Zusammenhang von Persönlichkeit und Musikgeschmack, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/321364
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  63  Seiten
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