Innovative Anwendungen des Mobile Commerce


Diplomarbeit, 2001

112 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS

ABBILDUNGSVERZEICHNIS

TABELLENVERZEICHNIS

1 EINLEITUNG
1.1 MOTIVATION
1.2 FORSCHUNGSSTAND UND BISHERIGE ERGEBNISSE
1.3 THEMENRELEVANTE BEGRIFFSDEFINITIONEN
1.3.1 Definition von Mobile Commerce
1.3.2 Abgrenzung von Anwendungen zu Services und Diensten
1.4 ÜBERBLICK UND EINGRENZUNG DES THEMAS

2 EMPIRISCH ABLEITBARE ERFOLGSFAKTOREN
2.1 ERFAHRUNGEN AUS DEM MOBILFUNKMARKT
2.2 ERFAHRUNGEN AUS DER INTERNETNUTZUNG
2.3 ERFAHRUNGEN AUS DER M-COMMERCE-NUTZUNG
2.3.1 Erfahrungen aus Japan
2.3.2 Erfahrungen in Europa
2.4 ZUSAMMENFASSUNG
2.4.1 Bewertungsgrundsätze

3 DERZEITIGE ANWENDUNGEN
3.1 KATEGORISIERUNG
3.2 CONSUMER-ANWENDUNGEN
3.2.1 Mobile Information
3.2.2 Kommunikation
3.2.3 Transaktion
3.2.4 Entertainment
3.3 BUSINESS-ANWENDUNGEN
3.3.1 CRM
3.3.2 Supply Chain Management
3.3.3 Workforce
3.3.4 Bewertung
3.4 FAZIT

4 INNOVATIVE NEUE ANWENDUNGEN
4.1 TECHNISCHE GRUNDLAGEN FÜR NEUE ANWENDUNGEN
4.1.1 GPRS und UMTS
4.1.2 Entwicklungslinien bei Endgeräten
4.1.3 Reaktionstechnologien
4.1.4 Speicherkapazität
4.1.5 Sicherheitstechnologien
4.2 NEUE ANWENDUNGEN
4.2.1 Übergreifende Applikationen
4.2.2 Consumer-Anwendungen
4.2.3 Business-Anwendungen

5 KRITISCHE WÜRDIGUNG UND AUSBLICK
5.1 MÖGLICHKEITEN VON M-COMMERCE
5.2 DERZEITIGE HEMMNISSE IN EUROPA
5.3 AUSBLICK

6 ZUSAMMENFASSUNG

ANHANG I - GLOSSAR

ANHANG II - WAP-TECHNOLOGIE

ANHANG III - LOKALISIERUNGSTECHNOLOGIEN

ANHANG IV - ÜBERSICHT ÜBER I-MODE-ANGEBOTE

LITERATURVERZEICHNIS

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Entwicklung des Mobilfunkmarktes, Quelle: RegTp/Statisches Bundesamt

Abbildung 2: Nutzerzahlen von i-mode, Quelle: NTT DoCoMo

Abbildung 3: Kategorien von i-mode-Anwendungen

Abbildung 4: Aufwand und Wirkung von Werbung, Quelle: Datamonitor

Abbildung 5: Business-Anwendungen, in Anlehnung an Durlacher Research

Abbildung 6: Bestellvorgang, Quelle: RS Reengineering AG

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Erfolgsfaktoren aus Mobilfunkmarkt, Internet und M-Commerce in Japan

Tabelle 2: Beurteilungskriterien und ihre Bedeutung für M-Commerce

Tabelle 3: Überblick über die Bedeutung der Kriterien für die jeweiligen Kategorien

Tabelle 4: Unterschiede in der Nutzung von Anwendungen

Tabelle 5: Überblick über zukünftige Anwendungen

1 Einleitung

1.1 Motivation

Mobiltelephonie und Internet weisen eine hohe Entwicklungsdynamik auf. Für Mobile Commerce als Kombination aus beiden wird daher ebenfalls eine hohe Entwicklungsdynamik angenommen. Die hohe Zahl der Mobilfunkteilnehmer mit Interesse an Mobilität, Ortsunabhängigkeit und permanenter Erreichbarkeit sowie die geschätzten 24 Millionen Nutzer des Internets am Arbeitsplatz, zu Hause oder im Internetcafé1 werden als Indiz für ein großes Potential für M-Commerce herangezo- gen.

Mobile Commerce soll mit Hilfe neuer Technologien realisiert werden. Hierzu zählen das Wireless Application Protocol (WAP) und General Packet Radio Service (GPRS) als Übergangstechnologie zur 3. Mobilfunkgeneration mit der Bezeichnung Universal Mobile Telecommunications System (UMTS). Den Nutzern sollen damit künftig mehr mobile Möglichkeiten zur Verfügung stehen.

Speziell für die Netzbetreiber soll Mobile Commerce in Zukunft einen großen Beitrag zum Erfolg und zur Finanzierung von Mobilfunksystemen der 3. Generation (UMTS) leisten. In dem heutigen Mobilfunksystem der 2. Generation spielt M- Commerce nur eine rudimentäre Rolle.

Hinsichtlich der zukünftigen Bedeutung von Mobile Commerce wurden diverse Studien mit unterschiedlichen Ergebnissen veröffentlicht. Besonders positive Szenarien gehen davon aus, dass 2003 mobile Internetendgeräte weltweit weiter verbreitet sind als computerbasierte; eine Prognose, die die Hoffnungen unterstreicht, die an Mobile Commerce geknüpft werden.2

1.2 Forschungsstand und bisherige Ergebnisse

Die vielfältigen theoretischen Kombinationsmöglichkeiten, die sich aus der Verbin- dung von mobiler Telekommunikation und Internet ergeben, sind für potenzielle Kunden noch nicht nutzbar und erfahrbar, d.h. der klassischen Marktforschung fehlt damit die empirische Grundlage. Da auch die Bedürfnisse der Anwender weder erfahren noch geweckt werden können, sind Ergebnisse aus Umfragen bezogen auf zukünftige Anwendungen mit Unsicherheit behaftet.

Derzeitige Forschungsergebnisse und Studien stützen sich im Wesentlichen auf Erfahrungen hinsichtlich der Internet-Nutzung im Festnetz, den Nutzungsdaten der 2. Mobilfunkgeneration in Europa und ersten M-Commerce-Nutzungsdaten aus dem japanischen Markt. Die empirische Datenbasis, die zur Thematik dieser Arbeit herangezogen wurde, ist daher hierauf beschränkt.

1.3 Themenrelevante Begriffsdefinitionen

1.3.1 Definition von Mobile Commerce

Mobile Commerce oder auch Mobile Electronic Commerce, im Weiteren M-Commerce genannt, wird in einer Studie von Ovum definiert als die „ Nutzung eines Endger ä tes (Handy, PDA etc.) und eines ö ffentlichen Mobilfunknetzes, um Zugang zu Informationen zu erhalten und Transaktionen durchzuf ü hren, die einen Wertetransfer im Austausch mit Informationen, Dienstleistungen oder Waren resultieren.“3 Dabei ist zu beachten, dass M-Commerce einen „Anytime-Anywhere- Access“ bedeutet4, d.h. der Nutzer kann jederzeit und überall auf M-Commerce- Anwendungen zugreifen. M-Commerce erstreckt sich über alle kommerziellen Anwendungen im mobilen Bereich, angefangen bei mobiler Telephonie und kom- munikationsbasierten Services wie Messaging, mobiles Internet inklusive der Anwendungen über WAP hin zu mobilen Daten, Zahlungssystemen und Anwendun- gen über Lokale Radiosysteme wie Bluetooth.5 Geschäftsbeziehungen im Bereich „Business-to-Consumer“ bzw. „Business-to-Business“ werden durch M-Commerce abgedeckt.

M-Commerce stellt einen Teilbereich des Mobile Business dar, wobei Mobile Business darüber hinaus Geschäftsbereiche wie „Business-to-Employee“, „Con- sumer-to-Consumer“ etc.6 sowie den mobilen Intranet-Zugriff für Mitarbeiter beinhaltet.7

M-Commerce versus Electronic Commerce

E-Commerce ist als die Gesamtheit der Geschäftstätigkeiten Vertragsanbahnung und -abwicklung, Ein- und Verkauf, Zahlungsverkehr und After Sales Services durch Nutzung elektronischer Medien zur Kommunikation zu sehen.8

Da sich M-Commerce „hinsichtlich der Technologie, der Kundengruppen und der gehandelten Produkte vom herkömmlichen E-Commerce“ unterscheidet9, kann M-Commerce als eigenständige Kategorie aufgefasst werden, die neben neuen Anwendungsmöglichkeiten große Teile des E-Commerce zu substituieren vermag. Durch den Vorteil der Ubiquität und die Möglichkeit zur Lokalisierung der Nutzer entstehen neue Anwendungen, die im „Festnetz-Internet“ nicht möglich wären.

1.3.2 Abgrenzung von Anwendungen zu Services und Diensten

Services und Dienste werden in der vorliegenden Arbeit synonym verwandt. Gemeint ist damit das Dienstleistungsangebot der Anbieter, das Anwendungen beinhaltet. Bei letztgenannten handelt es sich um den Nutzungsprozess, den der Anwender durchläuft.

1.4 Überblick und Eingrenzung des Themas

Gegenstand der Arbeit sind nicht die neuen Technologien, die für die Entwicklung von M-Commerce Voraussetzung sind. Diese werden nur soweit erforderlich benannt und beschrieben. Es geht vielmehr darum, die erkennbaren Applikationen von M-Commerce zu beschreiben, zu kategorisieren und zu bewerten.

In der vorliegenden Ausführung werden die folgenden Arbeitshypothesen erörtert:

M-Commerce geht aus den zwei Säulen Mobiltelephonie und Internet hervor. Anhand der Auswertung empirischer Daten soll dargestellt werden, dass die Erfolgs- faktoren beider Säulen Einfluss auf den Erfolg von M-Commerce und seine Anwendungen haben.

Auf der Grundlage der erkannten Erfolgsfaktoren gilt es zu zeigen, dass es keine einzelne Killerapplikation bei M-Commerce gibt, sondern der Gesamterfolg von M-Commerce von einem vielfältigen Serviceangebot abhängt.

Ein weiteres Ziel dieser Ausführung besteht darin, die innovativen neuen Anwen- dungen zu skizzieren, die aus der Übertragungstechnologie UMTS und aus den Weiterentwicklungen, vor allem im Hinblick auf mobile Endgeräte, resultieren.

In der vorliegenden Arbeit werden in Kapitel 2 zunächst erkennbare kritische Erfolgsfaktoren für Anwendungen aus den bisherigen Erfahrungen entwickelt, die aus der Mobiltelephonie, der Nutzung des Internets über Festnetz, insbesondere im Bereich E-Commerce stammen. Ferner werden erste Erfahrungen mit M-Commerce aus Japan und Europa herangezogen. In Kapitel 3 erfolgt die Beschreibung und die Bewertung vorhandener und kurzfristig geplanter M-Commerce-Anwendungen anhand der im Kapitel 2 erarbeiteten Erfolgsfaktoren. Dabei werden alle Applika- tionen berücksichtigt, die zum 01.09.2001 nutzbar oder kurzfristig geplant sind. Abschließend werden die gewonnenen Erkenntnisse aus den bisherigen Erfahrungen zusammengefasst, um zu erörtern, ob eine Killerapplikation für M-Commerce existiert und welche Verbesserungen durch die zukünftige technischen Entwicklun- gen mit und parallel zu UMTS möglich werden. In Kapitel 4 werden die technischen Entwicklungen mit und um UMTS und neue innovative Anwendungen des M-Commerce, die auf diesen basieren, dargestellt.

Ein Schwerpunkt in der Betrachtung der M-Commerce-Anwendungen liegt in der Konzentration auf die Geschäftsbeziehungen „Business-to-Business“ und „Business- to-Consumer“, der sich aus der Abgrenzung zu M-Business ergibt. Alle weiteren Geschäftsbeziehungen werden durch die vorliegende Arbeit allenfalls tangiert. Des Weiteren erfolgt die Darstellung und Bewertung von Anwendungen unabhängig von Endgeräten, da die in diesem Bereich zu erwartenden Entwicklungen weitgehend unbestimmt sind und deshalb nur mögliche Entwicklungslinien skizziert werden können.

2 Empirisch ableitbare Erfolgsfaktoren

Um im 3. Kapitel mögliche M-Commerce-Anwendungen nicht nur darzustellen, sondern auch bewerten zu können, sollen im Folgenden zunächst erkennbare Erfolgskriterien empirisch abgeleitet werden.

2.1 Erfahrungen aus dem Mobilfunkmarkt

Das erste Standbein des M-Commerce ist in der Mobiltelephonie zu sehen. Der Mobilfunkmarkt, der zu Beginn der neunziger Jahre umfassend liberalisiert wurde, ist seitdem von einer intensiven Wettbewerbssituation gekennzeichnet. Insbesondere im Privatkundenbereich konnte mittels subventionierter Endgeräte, ständiger Preissenkungen, unterschiedlich zugeschnittener Tarifmodelle und letztlich durch den Verzicht auf feste Grundgebühren bei Prepaid-Angeboten eine hohe Marktpene- tration erzielt werden. Im Geschäftskundenbereich, der anfangs den Mobilfunkmarkt beherrschte, verlief die Entwicklung der Teilnehmer nicht so dynamisch, da das Marktpotential für reine Sprachübertragung weitgehend ausgeschöpft ist.10

Im Jahr 2000 konnte die Zahl der Mobilfunkteilnehmer in Deutschland auf 48,145 Millionen gesteigert werden; damit lag die Penetrationsrate im Mobiltelefondienst Ende 2000 bei rund 59 Prozent.11 Im europäischen Vergleich liegt Deutschland hinsichtlich der absoluten Teilnehmerzahlen an der Spitze; hinsichtlich der Penetra- tionsrate nähert sich Deutschland allmählich den diesbezüglich führenden Ländern Finnland, Norwegen, Schweden, Island und Österreich an, die schon jeweils Penetra- tionsraten von über 70 Prozent zum Jahresende 2000 erreicht hatten.12 Schätzungen der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post zufolge liegt die Wachs- tumsgrenze bei einer Penetrationsrate von rund 80 Prozent, was einer absoluten Teilnehmerzahl von rund 65 Millionen entspricht.13

Der Faktor Kosten stellt ein wichtiges Kriterium dar, wie sich aus der Entwicklung der steigenden Teilnehmerzahl gegenüber einer negativen Preisentwicklung ableiten lässt. Die folgende Abbildung verdeutlicht diesen Zusammenhang.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Entwicklung des Mobilfunkmarktes, Quelle: RegTp/Statisches Bundesamt

Ende des Jahres 2000 gab es somit erstmals mehr mobile als festnetzbasierte An- schlüsse; eine Entwicklung, die darauf hindeutet, dass das Mobiltelefon zum Gebrauchsgegenstand wird.14 Des Weiteren wird für die folgenden Jahre von sinkenden Wachstumsraten ausgegangen, da die Sättigungsgrenze mit mehr als einem Mobiltelefon pro Einwohner voraussichtlich schon 2003 erreicht wird.15 Inwieweit die Nutzer dann bereit sind, neue Mobiltelefone zu kaufen, wird die Entwicklung zeigen.

Für M-Commerce stellt die Zahl der WAP-fähigen Mobiltelefone einen wichtigen Faktor dar. Seit Mitte 2000 konnte diese von rund 400.000 auf geschätzte 2,5 Millionen bis zum Jahresende 2000 gesteigert werden16, was jedoch nichts über die tatsächliche Nutzung des Dienstes aussagt.

Positiv beeinflusst wurde die Teilnehmerzahl im mobilen Bereich unter anderem auch durch die Möglichkeit zur Übertragung von kurzen Textnachrichten (SMS). Obwohl der Dienst eine Übertragung von nur maximal 160 Zeichen erlaubt, werden in vielen europäischen Ländern im Durchschnitt pro Nutzer und Monat 25 SMS versandt.17 Aus der hohen Akzeptanz des ersten mobilen Datenservices SMS wird deshalb auf ein Bedürfnis nach weiteren Datenanwendungen geschlossen. Die Entwicklung auf dem Mobilfunkmarkt könnte als Ausdruck für einen Wandel in der Gesellschaft interpretiert werden, der sich in stetig wachsender Mobilität und Drang zur Aktivität ausdrückt. Ein Trend zu mehr Mobilität besteht offenbar sowohl im Arbeits- als auch im Freizeitbereich, wobei ständige Erreichbarkeit ein Leitmotiv zu sein scheint. Im Laufe der Zeit hat sich das Kommunikationsverhalten dahin gehend verändert, dass Nutzer nicht mehr an einem festen Standort zu Hause telefonieren, sondern vielmehr ihr Mobiltelefon immer mit sich führen, um jederzeit und sofort kommunizieren zu können, was durch flächendeckende Mobilfunknetze möglich geworden ist.

Speziell in Notfallsituationen wie Lawinenunglücken, Gebäudeeinstürzen etc. wird die Ortungsmöglichkeit von Mobiltelefonen eingesetzt, um Unfallopfer bergen zu können. Die Lokalisierung spielte ansonsten bisher noch eine geringe Rolle, was sich im M-Commerce ändern soll.

Resümee

Aus den Erfahrungen mit der 2. Mobilfunkgeneration lassen sich die Kriterien Kosten

- Mobilität
- Ubiquität
- sofortige Kommunikationsfähigkeit
- als wichtige Erfolgsfaktoren ableiten.

2.2 Erfahrungen aus der Internetnutzung

E-Commerce bezieht sich inhaltlich auf das festnetzbasierte Internet. Da M-Commerce als mobile Erweiterung des E-Commerce betrachtet werden kann, wird in dieser Arbeit davon ausgegangen, dass mittels der Analyse der Internetnutzung weitere Erfolgsfaktoren abgeleitet werden können.

Gemäß einer aktuellen Studie, durchgeführt im Auftrag von ARD und ZDF, nutzten 38,8 Prozent bzw. 24,8 Millionen der deutschsprachigen Bevölkerung über 14 Jahren

das Internet im 2. Quartal 2001 in Deutschland „zumindest gelegentlich“.18 Andere Studien weisen abhängig von der Grundgesamtheit, dem Erhebungszeitraum und der Nutzungsdefinition Zahlen zwischen 24,2 und 27,6 Millionen Nutzer aus.19 Unabhängig von der Erhebungsmethode zeigen somit alle aktuellen Studien, dass das Internet in Deutschland zum Massenmedium geworden ist.

Im Gegensatz zu der anfänglichen Nutzung des Internets haben sich nicht nur konkretere Vorstellungen über die Einsatzmöglichkeiten des Mediums entwickelt, sondern es hat auch eine breite Erkundung der Angebote des Internets stattgefunden, wodurch sich die Nutzungsschwerpunkte verändert haben.

Der Informations- und Kommunikationswert des Mediums ist vorrangig, d.h. die Nutzung des Internets bezieht sich hauptsächlich auf den Versand und den Empfang von E-Mails, Gesprächsforen, Chats und den Abruf von Informationen wie aktuellen Nachrichten, Sport, Reiseinformationen, Veranstaltungshinweise etc.20 Während die "früheren" Internetanwender noch mehrheitlich alle technischen Möglichkeiten des Netzes ausprobierten, ist heute die Nutzung weitaus zweckgebundener. An erster Stelle steht die E-Mail-Kommunikation (80 %), gefolgt von der zielgerichteten Suche nach interessanten Informationen (59 %). Unterhaltungsangebote im Netz rangieren im unteren Mittelfeld. Sie werden nur von einem Fünftel der Befragten über 14 Jahren genutzt (20 %) und spielen lediglich für die 14 bis 19-Jährigen eine größere Rolle (42 %).21

Die Hälfte aller Internetanwender macht Bankgeschäfte online. E-Commerce- Anwendungen wie Auktionen, Buch- und CD-Bestellungen oder allgemeines Onlineshopping spielen bei der Nutzung noch eine geringe Rolle. Desgleichen werden auch Anwendungen, die sich auf Unterhaltung beziehen wie beispielsweise Multiuserspiele, Gewinnspiele etc., deutlich weniger nachgefragt.22 Insgesamt deuten die Nutzungsschwerpunkte darauf hin, dass die funktional- pragmatischen Möglichkeiten des Internet die Nutzer stärker ansprechen als die unterhaltend-spielerischen. Unterschiede im Nutzungsverhalten liegen hauptsächlich darin, dass Erwachsene sich die Möglichkeiten des Internets aneignen und daher z.B. Inhalte wie Nachschlagewerke bevorzugen, während jüngere Nutzer mit diesem Medium aufwachsen und es intuitiv als stets erweiterbares Hilfsmittel einsetzen. Letztere nutzen das Internet zur Kommunikation und zum Austausch von Musik, Software und anderen Dateien.23 Gleichermaßen werden vor allem die Erleichterun- gen geschätzt, die das Internet sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld bringen kann. Im Gegensatz zu klassischen Medien hat der Nutzer im Internet erstmals die Möglichkeit, unabhängig vom Zeitpunkt über Inhalte bzw. Informa- tionen zu verfügen und weitgehend selbstbestimmt nach seinen Wünschen auszu- wählen.24

Die im Internet angebotenen Inhalte werden generell als kostenloses Gut angesehen, wobei sich die Zahlungsbereitschaft für spezielle Dienstleistungen gemessen an ihrem Zusatznutzen erhöht. Gerade bei dem viel diskutierten Thema „Herunterladen von Musikstücken“ ist nur etwa die Hälfte der Nutzer zahlungswillig, wobei den meisten ein Musikstück nur ein bis zwei Mark wert ist.25

Das Nutzungsverhalten hinsichtlich Abruf einzelner Homepages zeigt, dass die Internetnutzer auf die Benutzerfreundlichkeit Wert legen, d.h. Homepages sollten übersichtlich und klar gegliedert, ihr Aufbau intuitiv verständlich sein und das Herunterladen der Seiten schnell passieren. Auch das Herunterladen von Dateien sollte nicht zu lange dauern.26

Sowohl das Nutzungsverhalten als auch die -schwerpunkte zeigen die Anforderungen der Nutzer, die unter dem Begriff Convenience zusammengefasst werden können. Bedenken gegenüber der Nutzung des Internets bestehen bei Nichtnutzern, diese werden von der ARD/ZDF-Studie als Offliner bezeichnet, vor allem aus finanziellen Gründen bezüglich der Anschaffungskosten und der laufenden Kosten sowie aus Zweifel an der eigenen Kompetenz, mit einem PC umgehen zu können.27 Da den meisten „Offlinern“ die Erfahrung mit dem Internet fehlt, wird das Internet in seiner gesamten Funktionalität noch nicht als persönlicher Gewinn erkannt.

Ferner zeigen sich große Unsicherheiten und Vorbehalte in der Bewertung der konkreten Inhalte des Internets sowie des Schutzes persönlicher Daten. Hierbei beziehen sich die Bedenken sowohl der Nutzer als auch der Anbieter auf gesicherte Datenübertragung, Datenschutz, Bonität etc.28

Weitere Erfahrungen aus dem E-Commerce im Internet zeigen, dass sich Portale bzw. Webmarken wie Yahoo oder Amazon etabliert haben, die mit dem Erreichen einer kritischen Masse von Nutzern zufriedenstellende Angebote bzw. Inhalte realisieren konnten. Dabei spielt für den einzelnen Anbieter das Gewinnpotenzial seiner Internetanwendung eine große Rolle.

Resümee

Aus den Erkenntnissen über die Internetnutzung in Deutschland lassen sich die Kriterien

- Informationswert
- Kommunikationswert
- Convenience
- Kosten
- Inhalte
- Gewinnpotenzial
- Sicherheit

als wichtige Erfolgsfaktoren ableiten.

2.3 Erfahrungen aus der M-Commerce-Nutzung

Die Entwicklung von M-Commerce stellt sich weltweit sehr unterschiedlich dar. Die asiatischen Länder, insbesondere Japan, haben hier einen großen Vorsprung.

2.3.1 Erfahrungen aus Japan

Nicht nur in Japan gilt die Anwendungsplattform i-mode der Telefongesellschaft NTT DoCoMo als Vorreiter des M-Commerce. Nach eigenen Angaben bedient i-mode derzeit rund 28 Mio. Nutzer und ist damit erfolgreichster Anbieter von M-Commerce der Welt.

Für den Erfolg von i-mode gibt es diverse Gründe.

Einerseits werden einige davon in den Besonderheiten des japanischen Marktes sowie in den Verhaltensweisen und Interessen der japanischen Bevölkerung gesehen:

In Japan sind die Kosten für einen Internet-Festnetzanschluss mit circa 40 DM Grundgebühr und 40 Pfennig pro Minute im weltweiten Vergleich sehr hoch.29 Dies könnte erklären, weshalb die Verbreitung des privaten Internetanschlusses mit 106,97 Internetzugängen pro 10.000 Einwohner weit hinter der anderer Nati- onen liegt.30 Im Gegensatz dazu ist i-mode billiger als ein Festnetzanschluss31.
\- Ein Großteil der Arbeitnehmer hat lange Anfahrtszeiten zur Arbeit mit öffent- lichen Verkehrsmitteln, wodurch lange Wartezeiten entstehen, die durch i-mode überbrückt werden können.32 Dieses Phänomen ist jedoch auch in Ballungsgebie- ten sowohl in den USA als auch in Europa anzutreffen.
-In Japan werden in hohem Maß Unterhaltungsangebote nachgefragt, für die beispielsweise in Deutschland kein großes Potenzial gesehen wird.33
Andererseits kann der Erfolg von i-mode auch in der Geschäftsstrategie des Netzbetreibers NTT DoCoMo gesehen werden:
- Der Dienst wird unter dem Markennamen i-mode und nicht als mobiles Internet vermarktet.34 Nicht die verwandte Technologie, sondern die M-Commerce- Applikationen selbst stehen im Mittelpunkt der Vermarktungsanstrengungen.
-Statt alle M-Commerce-Anwendungen selbst zu produzieren, konzentriert sich der Betreiber auf die Bereitstellung der Plattform und bietet stattdessen unabhän- gigen Inhaltsanbietern ein attraktives Modell zur Umsatzaufteilung an, wodurch i-mode zurzeit durch Unterstützung von 976 Vertragspartnern auf ein umfangrei- ches Angebot an M-Commerce-Anwendungen verweisen kann.35 Daneben exis- tieren fast 50.000 inoffizielle Webseiten, die über die Eingabe der URL aufge- rufen werden können. Um den Umfang des Angebots zu verdeutlichen, befindet sich im Anhang IV ein kurzer Überblick.
- i-mode verwendet zudem spezielle und hochwertigere Endgeräte als in Europa oder USA üblich. Die Endgeräte wurden unter dem Gesichtspunkt der M-Commerce-Nutzung so konzipiert, dass sie keine besonderen Anforderungen an die Nutzer stellen, sondern eine einfache Handhabung ermöglichen. Sie ver- fügen ferner über Navigationstasten und größere, teilweise farbige Displays, die mit vielen kleinen Grafiken arbeiten, so dass Anwendungen einfacher und über- sichtlicher erscheinen.

Während WAP nur ein Protokoll ist, stellt i-mode eine drahtlose Infrastruktur dar, die über das Netzwerk von NTT DoCoMo läuft und eine speziell für diese Plattform entwickelte Software enthält.36 Für E-Mails ist das System sowohl mit anderen i-mode-Nutzern als auch mit Computer- und PDA-Nutzern kompatibel, da jeder Nutzer eine E-Mail-Adresse mit seiner Mobiltelefonnummer und dem Anhang @docomo.ne.jp erhält.37
-Bei i-mode wird von Anfang an ein Paketvermittlungsnetz mit einer Geschwin- digkeit von 9,6 Kbit/s verwendet. Dabei handelt es sich um eine permanente mo- bile Verbindung zum Internet, die „Always-on“-Verbindungen und eine daten- orientierte Abrechnung ermöglicht.38 Ab Frühjahr 2002 soll die Geschwindigkeit des mobilen Internetdienstes auf 28,8 Kbit/s im Downlink erhöht werden.39 Das Gateway für i-mode übersetzt die Daten von HTML in eine für Mobiltelefone komprimierte Sprache c-HTML, eine vereinfachte Version von HTML.40 Dabei werden zuerst die Website-Inhalte des HTML-Formats in XML umgewandelt; danach erfolgt eine weitere Übersetzung in spezielle Sprachen für mobile End- geräte wie WML und HDML. Der Gebrauch der vereinfachten HTML-Sprache hat diverse Vorteile. Programmierer mit HTML-Erfahrung können mit wenigen Änderungen i-mode-Seiten erstellen, die auf einen normalen Server geladen wer- den können. WAP-Seiten dagegen benötigen spezielle Server.
- i-mode unterstützt Bilder im GIF-Format, die ebenfalls im Internet gebräuchlich sind. Ein Wechsel in ein anderes Format ist daher nicht erforderlich.

Seit Anfang 2001 können auch Java-Anwendungen mit i-mode abgerufen werden. Java ermöglicht fortgeschrittenere Anwendungen und Organizer- Software.41 Hinzu kamen MJEP4 zum Streaming und Herunterladen von Vide- os42 sowie der Service i-area, der ortsgebundene Anwendungen ermöglicht.43 Mit dem 1. Oktober 2001 erfolgte in Japan der erste UMTS-Einsatz der Welt. Der Service wird unter dem Namen Freedom Of Mobile multimedia Access (FOMA) auf den Markt gebracht und zunächst nur im Umkreis von circa dreißig Kilometern des Stadtzentrums von Tokio zu empfangen sein. Die komplette Netzabdeckung in Japan soll Ende März 2002 erreicht sein.44

FOMA beinhaltet neben i-mode Videotelephonie und eine „Multi-Call-Funktion“ zur gleichzeitigen Übertragung von Sprache und Daten. Die Übertragungsgeschwindigkeit des Dienstes hängt davon ab, ob der Nutzer das Paketvermittlungs- oder ein Leitungsvermittlungsnetz wählt. Während über letztgenanntes die Geschwindigkeit von ISDN erreicht wird, ist die Paketvermittlung im Downlink bis zu viermal schneller.45 Entsprechend soll die monatliche Grundgebühr weit über der für den jetzigen i-mode-Service liegen.46

Am 22. Februar 1999 startete NTT DoCoMo den i-mode-Service. Bereits ein halbes Jahr später überschritt die Zahl der Nutzer die Marke von einer Million und - mehr als zwei Jahre später - am 4. März 2001 nutzten über 20 Millionen Nutzer in Japan den mobilen Zugang ins Internet.47

Abbildung 2: Nutzerzahlen von i-mode, Quelle: NTT DoCoMo

Zurzeit beläuft sich die Zahl der i-mode-Nutzer auf 27,925 Millionen, d.h. etwa 22% der Gesamtbevölkerung Japans.48 49 Im Vergleich dazu nutzen nur 1,067% das „Festnetz-Internet“.

I-mode-Anwendungen

NTT DoCoMo strukturiert sein i-mode-Angebot neben der E-Mail-Anwendung nach den Kriterien Transaktionen, Unterhaltung, Datenbank und Sonstiges.50 Zu den Transaktionen gehören Finanzdienstleistungen wie Banking, Brokerage und Payment sowie Shopping, wobei NTT DoCoMo hier explizit den Buchkauf und die Kartenreservierung für Flüge und Konzerte nennt. Einen weiteren Schwerpunkt stellt für NTT DoCoMo der Bereich Unterhaltung mit Karaoke, Spielen, Radio und Horoskop dar, der von i-mode-Nutzern stark nachgefragt wird. Unter die datenbank- basierten Anwendungen fallen Restaurantführer, Rezepte sowie Wörter- und Tele- fonbücher, die wie Suchmaschinen die Selektion von Informationen ermöglichen. Die Kategorie Sonstiges umfasst hauptsächlich Informationsanwendungen bezüglich Nachrichten, Wetter etc., für die sich der Nutzer registriert. Abhängig von seiner Wahl erhält er dann automatisch Informationen.

Die folgende Abbildung gibt über die Kategorien und ihre Inhalte einen Überblick.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Kategorien von i-mode-Anwendungen

Einer Untersuchung im März 2001 zufolge wird i-mode in Japan zu 41 Prozent für Unterhaltungaanwendungen, vor allem für interaktive Spiele genutzt, zu 16 Prozent für Nachrichten und Wetter und zu 12 Prozent für Tickets etc.51 Geringere Nutzung liegt bei Brokerage mit acht Prozent und Zugriff auf Wörter- und Telefonbücher mit sieben Prozent vor. Laut einer Marktstudie in Japan war die E-Mail-Anwendung für über achtzig Prozent der Nutzer der Hauptgrund für das Abonnement von i-mode.52 Diese Applikation entspricht sowohl im Preis als auch in der Datengröße etwa den in Europa üblichen Kurznachrichten.

Hinsichtlich der Nutzungszeiten ergab eine Untersuchung von Goo Research, dass i-mode sowohl beim Warten auf einen Zug oder einen Termin, während der Fahrt in öffentlichen Verkehrsmitteln, am meisten aber zu Hause nach dem abendlichen Fernsehprogramm genutzt wird.53 i-mode wird durchschnittlich 1,5 Minuten und bis zu zwanzigmal pro Tag genutzt.54

Das Abrechnungssystem bei i-mode besteht aus drei Komponenten:

- Monatlicher Grundpreis von 300 Yen, rund 4 DM55 56
- monatliche Pauschalpreise je Anwendung
- Übertragungskosten pro Datenpaket.

Letztere entstehen sowohl bei Datenempfang als auch bei -sendung und werden mit 0,3 Yen pro 128 Byte abgerechnet.57 Ein Kontoauszug kostet somit rund 19 Pfennige, eine Überweisung 50 Pfennige.58

NTT DoCoMo übernimmt die Abrechnung für den Content Provider über die Telefonrechnung und erhält neun Prozent des Rechnungsbetrages als Provision.59

Andere Anbieter in Japan

Neben dem Marktführer NTT DoCoMo mit einem Marktanteil von 58,6 Prozent versuchen sich weitere Anbieter zu behaupten. Zu nennen wären hier J-Phone mit dem Dienst J-Sky und KDDI/au-Group mit EZweb. So konnte vor allem die J-Phone-Group ihren Marktanteil im Mobilfunkmarkt auf 28,2 Prozent steigern, ein Erfolg, der in erster Linie aus dem Absatz von neuen Mobiltelefonen mit integrierter Digitalkamera und hochauflösendem Farbdisplay resultiert.60

2.3.2 Erfahrungen in Europa

Abgesehen vom Versand von Kurznachrichten verwenden europäische Nutzer ihre Mobiltelefone in erster Linie zum Telefonieren. Nur etwa sieben Prozent der gesam- ten Umsätze aus dem Mobilfunksektor entfallen derzeit auf mobile Datendienste.61

Mit der Entwicklung des WAP-Protokolls wurde in Europa eine Technologie zur Nutzung von M-Commerce auf herkömmlichen Mobilfunkgeräten geschaffen. Es fehlte bisher allerdings an Übertragungstechnologien, die eine volumenabhängige Abrechnung der Datennutzung im Rahmen von „Always-on“-Verbindungen ermög- licht hätten. Durch den Einsatz von GPRS sollen die Voraussetzungen hierfür geschaffen sein.

Wie bereits erwähnt, ändert sich die Bedeutung der Lokalisierbarkeit im M-Commerce, da sie durch das Auffinden von Personen, Fahrzeugen, Geschäften etc. und die Möglichkeit des Nutzers, seinen eigenen Standort auszumachen, neue Anwendungen eröffnet.62 Die Genauigkeit der Lokalisierung liegt je nach Technologie zwischen etwa 500 bis nur 10 Metern.63

Des Weiteren entsteht mit der Möglichkeit zur Identifikation des Nutzers durch seine Mobilfunknummer eine neue Form von Personalisierung. Im Internet werden zwar auch immer mehr personalisierte Dienste angeboten, diese müssen aber durch den Anwender initiiert werden.

Ähnlich wie in den Anfängen des E-Commerce müssen Aspekte wie Rechtslage und Sicherheit noch geklärt werden. Bei erstgenannter bestehen zurzeit neben wenigen meist freiwillig auferlegten Richtlinien kaum rechtliche Regelungen, auf die sich Nutzer und Anbieter berufen können.

Die Sicherheit sollte für M-Commerce die folgenden Anforderungen erfüllen: Abhörsicherheit, Authentizität der Geschäftspartner, Integrität der Daten und Rechtsverbindlichkeit zur späteren rechtlichen Geltendmachung.64 In der WAPArchitektur sorgt das Protokoll der Sicherungsschicht (WTLS) für Datenintegrität, Abhörsicherheit und Authentifizierung von Server und Client. Um noch bestehende Sicherheitslücken zu schließen, wurde die asymmetrische Verschlüsselungstechnik Public Key Infrastructure (PKI) entwickelt.

Auf die Entwicklung einer speziellen Plattform und hierzu passender Endgeräte, die eine einfache Handhabung wie am Beispiel i-Mode gezeigt gewährleisten, wurde in Europa bisher verzichtet. Die Kooperationsstrategien der europäischen Mobilfunk- betreiber hinsichtlich zukünftiger M-Commerce-Anwendungen befinden sich ebenfalls noch in einem frühen Stadium. „Die GSM-Netzbetreiber und UMTSLizenznehmer kontrollieren die Gateways, über die ihre Kunden auf Inhalte und Anwendungen zugreifen, sind jedoch nicht für wirtschaftlich interessante Geschäftsmodelle zum Umsatzsplitting bereit.“65 Die Folge ist ein Mangel an attraktiven Anwendungen, speziell im Geschäftsbereich „Business-to-Consumer“. Für die nächsten Monate haben einige europäische Mobilfunkbetreiber allerdings die Möglichkeit des Umsatzsplittings angekündigt.

Der Dienst i-mode soll durch den Betreiber E-Plus ab Dezember 2001 auch in Deutschland eingeführt werden.66 Andere Mobilfunkbetreiber wollen mit ähnlichen, aber selbst entwickelten Diensten nachziehen.

Resümee

Die folgenden Kriterien lassen sich aus den Erfahrungen mit M-Commerce in Japan und Europa als wichtige Erfolgsfaktoren ableiten:

- Benutzerfreundlichkeit
- Plattformunabhängigkeit
- Kooperationsoffenheit
- Revenue-Sharing
- Applikationsvielfalt
- Kosten
- Mobilität
- Ubiquität
- ständige Verfügbarkeit („always on“)
- sofortige Handlungsfähigkeit
- Lokalisierbarkeit
- Personalisierung
- Rechtliche Grundlage
- Sicherheit.

2.4 Zusammenfassung

Wie Mobiltelephonie und Internet „gestern“ stellt M-Commerce Möglichkeiten zur Verfügung, mit denen der Nutzer erst umgehen lernen muss. Aufgrund der vielfältigen Erfahrungen aus beiden Bereichen wird erwartet, dass die Akzeptanzschwelle niedriger ist. Erste Erfahrungen aus Japan zeigen ein hohes Nutzungspotenzial, das so oder in ähnlicher Form in Europa für M-Commerce erreicht werden soll. Dabei wird davon ausgegangen, dass die Zukunft der mobilen Telekommunikation von der Nachfrage bestimmt sein wird und somit eine Ausrichtung des Angebots auf Kundenwünsche und Anforderungsprofile stattfindet.67

Aus den vorher ermittelten Erfolgfaktoren ergibt sich folgendes Gesamtbild:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1: Erfolgsfaktoren aus Mobilfunkmarkt, Internet und M-Commerce in Japan

2.4.1 Bewertungsgrundsätze

Da es in der vorliegenden Arbeit um die Bewertung der einzelnen Anwendungen geht, werden für die folgenden Kapitel die Faktoren ausgeschlossen, die den Erfolg von M-Commerce generell bedingen. Die Faktoren, die genutzt werden, werden hinsichtlich ihrer Relevanz beschrieben.

Ausgeschlossene Bewertungsfaktoren

Zu diesen gehören Mobilit ä t, die durch das ständige Mitführen des Endgerätes gegeben ist, genauso wie Ubiquit ä t, die nur eine notwendige Bedingung erfüllt. Besonders im Hinblick auf Applikationsvielfalt soll in der vorliegenden Arbeit gezeigt werden, dass gerade ein mannigfaltiges Angebot für die Akzeptanz von M-Commerce generell entscheidend ist. Um diese überhaupt gewährleisten zu können, sind Kooperationsbereitschaft sowie Umsatzsplitting Grundvoraussetzungen, die somit als Kriterien ebenfalls ausscheiden. Wie bereits erwähnt, dominieren sowohl Informations- als auch Kommunikations- wert im Internet. Dabei handelt es sich um eine generelle Nutzungsbegründung, d.h. das Internet könnte ohne diese Werte weitaus weniger genutzt werden. Genauso stellt sich die Situation für M-Commerce dar. Diese thematischen Nutzungsschwerpunkte werden daher zur Einteilung für M-Commerce-Anwendungen herangezogen.

Genutzte Bewertungsfaktoren

Der Faktor Kosten, der sowohl für M-Commerce als auch für die einzelne M-Commerce-Anwendung eine Rolle spielt, muss in einzelne Komponenten aufgeteilt werden. Einen generellen Aspekt in Bezug auf M-Commerce stellen die Kosten zur Anschaffung eines M-Commerce-fähigen Endgerätes dar. Für einzelne Anwendungen selbst werden die Kosten hingegen erst dann interessant, wenn pro Transaktion, für Inhalte etc. abgerechnet wird.

Weitgehend abhängig von den Kosten und der Zahlungsbereitschaft der Anwender ist das Gewinnpotenzial der Anbieter. Diese werden ihrerseits ihre Anwendungen bzw. Dienste nur dann weiterentwickeln bzw. ausbauen, wenn die Möglichkeit besteht Gewinne zu machen. Daher kann davon ausgegangen werden, dass es in den Bereichen zu einer Entwicklungsstagnation kommen wird, in denen das Gewinn- potenzial gering ist. Entsprechend stellt das Gewinnpotential ein wichtiges Kriterium für einzelne Anwendungen dar.

Convenience bezeichnet Leichtigkeit und Bequemlichkeit in der Bedienung mit der Erlangung effektiver Nutzenvorteile, die sich in immerwährender Verfügbarkeit, Zeitersparnis oder zeitfüllenden Aktivitäten äußern.68 Ein Beispiel für Benutzerfreundlichkeit stellt die Daumenregel dar, dass der Anwender innerhalb von drei Klicks zum Ziel kommen sollte. Gerade dieser Punkt bezieht sich auf den Ablauf von Anwendungen, der für Nutzungshäufigkeit entscheidend ist.

Die Möglichkeit der sofortigen Handlungsf ä higkeit, die durch ständige Verfügbarkeit gewährleistet ist, muss im Hinblick auf M-Commerce-Anwendungen zur grundsätzlichen Handlungsfähigkeit erweitert werden, d.h. es ist bei mobilen Datendiensten ein zeitkritischer Faktor zu beachten.

Im Hinblick auf Inhalte ist eine Abgrenzung zu Applikationsvielfalt sowie zu Informations- und Kommunikationswert notwendig. Mit Inhalt soll weder das Ausmaß des gesamten Angebots noch ein Nutzungsgrund beschrieben werden, sondern vielmehr inhaltliche Substanz der einzelnen Anwendungen. Bei der Bewer- tung des Inhalts wird der Frage nachgegangen, ob dem Nutzer je nach Anwendung alle gewünschten Informationen, Kommunikations- und Aktionsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

Personalisierung und Lokalisierbarkeit könnten die Qualität einiger Anwendungen erhöhen. Bei erstgenannter ist zu beachten, dass der Nutzer sich nicht in seiner Privatsphäre gestört fühlt, bei letztgenannter ist die Genauigkeit der Lokalisierung entscheidend.

Hinsichtlich der gewährleisteten Sicherheit stellen weniger die verschiedenen Technologien als vielmehr das Vertrauen der Nutzer in dieselben einen kritischen Faktor für einige Anwendungen dar.

Die rechtliche Grundlage könnte auf eine Reihe von Anwendungen Auswirkungen haben. Da M-Commerce als neues Medium bisher einer wenig definierten Rechtslage unterliegt, wird in der vorliegenden Arbeit je nach Relevanz für die Bereiche auf Defizite und eventuelle Neuerungen aufmerksam gemacht und deren Einfluss auf die zukünftige Entwicklung dargestellt.

Überblick

Die folgende Abbildung bietet einen Überblick über die Relevanz der Faktoren für M-Commerce, wobei die grau unterlegten ein Kriterienraster zur Bewertung der einzelnen Anwendungen im Kapitel 3 bilden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 2: Beurteilungskriterien und ihre Bedeutung für M-Commerce

3 Derzeitige Anwendungen

3.1 Kategorisierung

Die Einteilung der Anwendungen erfolgt in der vorliegenden Arbeit in anderer Weise als im bereits vorgestellten Modell i-mode oder in anderen Studien. NTT DoCoMo kategorisiert Anwendungen aus der Anbietersicht. Das UMTS Forum gliedert mobile Anwendungen nach der Funktionalität der Technik in die Bereiche Sprache, Inter- netverbindung und Mobilität.69 Ovum wiederum nimmt eine Einteilung in B2C- Bereich und B2B-Bereich vor sowie nach der Beschaffenheit der Güter, d.h. in Waren, Dienstleistungen und Information. Die Nutzung einzelner Anwendungen wird dabei in beiden Bereichen gesehen.70 Durlacher Research hingegen lässt die Notwendigkeit zur Differenzierung zwischen Consumer- und Business-Anwen- dungen erkennen, die sich aus den gegensätzlichen Ausprägungen hinsichtlich Marktvolumen, Komplexität, Integrationsgrad etc. ergibt. Für die Einteilung der Anwendungen innerhalb der Bereiche wird von Durlacher Research keine Begrün- dung angegeben.71

Aufgrund der Abgrenzung von M-Commerce zu M-Business betrachtet die vorlie- gende Arbeit die Anwendungen unter den zwei Gesichtspunkten Consumer- und Business-Markt, wobei sich die Schwerpunkte der Bereiche aus der Konzentration zum einen auf die Nutzerseite und zum anderen auf die Geschäftsprozesse ergeben. Nach der Beschreibung der thematisch zusammengefassten Anwendungen erfolgt deren Bewertung nach der in Kapitel 2 festgelegten Reihenfolge, um eine bessere Verständlichkeit zu ermöglichen.

Laut Mummert&Partner ist der B2C-Sektor im M-Commerce der am schnellsten wachsende Markt.72 Daher wird dieser zuerst betrachtet.

[...]


1 Vgl. Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post, Jahresbericht 2000, S. 24, http://www.regtp.de/aktuelles/start/fs_03.html, Abfrage: 12.06.01

2 Vgl. Dr. Franz Büllingen, Dipl.-Volksw. Peter Stamm, Entwicklungstrends im Telekommunika- tionssektor bis 2010, Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, Endbericht, 4/2001, S. 57

3 Vgl. Ovum Research, http://www.ovum.com, Abfrage: 24.05.2001

4 Vgl. Timelabs Research Center, Winning in Mobile E-markets, Eschborn 2000, S. 23

5 Vgl. ebenda, S. 23

6 Vgl. Zobel, J., Mobile Business und M-Commerce, München 2001, S. 3

7 Vgl. UMTS Forum, Enabling Third Generation Services and Applications, Report 11, 2000, S.17, www.umts-forum.org.reports.html, Abfrage: 23.05.01

8 Vgl. Bleck, Sontow, Liestmann in: „Unterstützung beim Einstieg in den Electronic Commerce”, fir/iaw mitteilungen, 4/1998, S. 1

9 Vgl. Forrester Research, Mobile Commerce in Deutschland - Jenseits der Euphorie,

http://de.forrester.com/forit/home.nsf/cdff7103cbb2a72cc125689a00500c96/35483fe382, Abfrage:

30.05.01

10 Vgl. Dr. Franz Büllingen, Dipl.-Volksw. Peter Stamm, a.a.O., S. 11

11 Vgl. Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post, a.a.O., S. 19

12 Vgl. ebenda, S. 19

13 Vgl. ebenda, S. 19

14 Vgl. Dr. Franz Büllingen, Dipl.-Volksw. Peter Stamm, a.a.O., S. 12

15 Vgl. Bitkom, Wege in die Informationsgesellschaft, 2001, S.9

16 Vgl. Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post, a.a.O., S. 20

17 Vgl. Zobel, J., a.a.O., S. 16

18 Vgl. van Eimeren, B., Gerhard, H., Frees, B., media perspektiven 8/2001, ARD/ZDF-Online-Studie 2001, S. 383

19 Vgl. Prof. Dr. Herbert Kubicek, Internet für alle - Zwischen Euphorie und Ignoranz, Vortrag

20 Vgl. ebenda, S. 385

21 Vgl. Oehmichen, E., Schröter, Ch., media perspektiven 8/2001,.Schlussfolgerungen aus der ARD/ZDF-Online-Studie 2001, S. 414

22 Vgl. ebenda, S. 385

23 Vgl. http://dvnt01.rz.wdr.de/scripts/wgate, Abfrage: 13.06.2001

24 Vgl. Oehmichen, E., Schröter, Ch., a.a.O., S. 421

25 Vgl. van Eimeren, B., Gerhard, H., Frees, B., a.a.O., S. 386

26 Vgl. ebenda, S. 387

27 Vgl. Grajczyk, A., Mende, A., media perspektiven 8/2001, ARD/ZDF-Offline-Studie 2001, S.398

28 Vgl. Mohr, M., „Das Niederreißen der Einstiegsbarrieren des E-Commerce“ in: Der Betriebswirt, 3/2000, S.16

29 Vgl. http://www.ecin.de/state-of-the-art/mobileinternet/print.html, Abfrage: 24.05.2001

30 Vgl. http://laender.onvista.de/snapshot/JP/snapshot_JP.html, Abfrage: 07.07.2001

31 Vgl. Southward, I., „Dial M for Mobile” in: Financial World 01/2001, S. 36

32 Vgl. Zobel, Jörg, a.a.O., S. 114

33 Vgl. Funkschau, i-mode - das Pendant zu WAP, 16/2000, S. 49

34 Vgl. ebenda, S. 49

35 Vgl. KPN Mobile N.V., Vortrag „Get ready for i-mode“ im NRW-Forum, Düsseldorf, 29.06.2001

36 Vgl. Southward, I., a.a.O., S. 36

37 Vgl. NTT DoCoMo, http://www.nttdocomo.com/site/index.html, Abfrage: 11.05.2001

38 Vgl. NTT DoCoMo, http://www.nttdocomo.com/i/service/tokutyou.html, Abfrage: 11.05.2001

39 Vgl. http://de.mobile.yahoo.com/010912/192/1y5bo.html, Abfrage: 13.09.2001

40 Vgl. Durlacher Research, UMTS Report, 06.2001, S. 70, www.durlacher.com/reports, Abfrage: 20.06.2001

41 Vgl. KPN Mobile N.V., Vortrag „Get ready for i-mode“ im NRW-Forum, Düsseldorf, 29.06.2001

42 Vgl. ebenda

43 Vgl. NTT DoCoMo, http://www.nttdocomo.com/i/iarea/index.html, Abfrage: 25.06.2001

44 Vgl. NTT DoCoMo, http://www.nttdocomo.com/new/contents/01/whatnew0903.html, Abfrage:

03.09.2001

45 Vgl. NTT DoCoMo, http://foma.nttdocomo.co.jp/english/service/highspeed/high_top.html, Abfrage: 03.09.2001

46 Vgl. http://de.mobile.yahoo.com/010903/102/1x7g6.html, Abfrage: 03.09.2001

47 Vgl. NTT DoCoMo, http://www.nttdocomo.com/new/contents/01/whatnew0305.html, Abfrage:

11.05.2001

48 Vgl. NTT DoCoMo, http://www.nttdocomo.com/new/contents/01/whatnew0305.html, Abfrage:

11.05.2001

49 ausgehend von 126, 41 Millionen Einwohnern, vgl.

http://laender.onvista.de/snapshot/JP/snapshot_JP.html, Abfrage: 07.07.2001

50 Vgl. NTT DoCoMo, http://www.nttdocomo.com/site/index.html, Abfrage: 11.05.2001

51 Vgl. http://www.mediamit.de/reportage/mobilecommerce.php3, Abfrage: 30.05.2001

52 Vgl. http://www.ecin.de/state-of-the-art/mobileinternet/print.html, Abfrage: 24.05.2001

53 Vgl. Zobel, J., a.a.O., München 2001, S. 108

54 Vgl. ebenda, S. 103

55 Vgl. NTT DoCoMo, www.nttdocomo.com/i/service/roykin.html, Abfrage: 11.05.2001

56 1Yen entspricht im langfristigen Durchschnitt 0,018 DM

57 Vgl. NTT DoCoMo, a.a.O.

58 Vgl. Funkschau, i-mode - das Pendant zu WAP, a.a.O., S. 48

59 Vgl. http://www.japan-web.de/thema.php3, Abfrage: 28.08.2001

60 Vgl. http://de.mobile.yahoo.com/010809/192/1v6s9.html, Abfrage: 28.08.2001

61 Vgl. Computerwoche, 28. Ausgabe, 2001, S.28

62 Vgl. UMTS Forum, The UMTS Third Generation Market, Report No. 13, S. 35, 4/2001, www.umts-forum.org.reports.html, Abfrage: 23.05.2001

63 Siehe Erläuterungen zu Lokalisierungstechnologien in Anhang III

64 Vgl. Funkschau, 10/2000, S.25

65 Vgl. eco-Verband: „Geld wird im M-Commerce bei B-to-B verdient“, http://www.newsaktuell.de/story.htx?nr=243386, Abfrage: 30.06.01

66 Vgl. http://www.webtrade-online.de/techno/00702, Abfrage: 30.08.2001

67 Vgl. Dr. Franz Büllingen, Dipl.-Volksw. Peter Stamm, a.a.O., S. 71

68 Vgl. Siemens, m-business: Mobiles Bezahlen und mobile Signaturen, S.5, www.Siemens.de/mobile (Stand: 02/2001), Abfrage: 28.08.2001

69 Vgl. UMTS Forum, The UMTS Third Generation Market, Report No.9, 4/2000, S. 21, www.umts-forum.org.reports.html, Abfrage: 23.05.2001

70 Vgl. Ovum Research, a.a.O.

71 Vgl. Durlacher Research, UMTS Report, a.a.O., S. 79f

72 Vgl. http://www.golem.de/0108/15375.html, Abfrage: 28.08.2001

Ende der Leseprobe aus 112 Seiten

Details

Titel
Innovative Anwendungen des Mobile Commerce
Hochschule
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen  (Lehr- und Forschungsgebiet Wirtschaftsinformatik)
Note
2,0
Autor
Jahr
2001
Seiten
112
Katalognummer
V3223
ISBN (eBook)
9783638119504
Dateigröße
1330 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Gegenstand der Arbeit ist die Beschreibung, Kategorisierung und Bewertung der derzeit vorherrschenden Applikationen von M-Commerce sowie die Darstellung von Entwicklungskorridoren für zukünftige M-Commerce-Anwendungen.
Schlagworte
Innovative, Anwendungen, Mobile, Commerce
Arbeit zitieren
Silke Hess (Autor), 2001, Innovative Anwendungen des Mobile Commerce, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/3223

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