Die Darstellung des ersten und zweiten Messenischen Krieges in Pausanias' Werk „Beschreibung Griechenlands“


Hausarbeit, 2013

15 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Untersuchung
2.1. Pausanias und sein Werk
2.2. Der Ablauf der Messenischen Kriege nach Pausanias
2.3. Die Darstellung der Messenischen Kriege bei Pausanias

3. Schlussbemerkung

4. Quellen- und Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Messenien, eine fruchtbare Landschaft im Südwesten der Peloponnes mit der Ostgrenze nach Lakonien, wurde in der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts v. Chr. im sogenannten ersten Messenischen Krieg von den Spartanern1 erobert und die Bevölkerung als Heloten2 versklavt. Die Folge dieser totalen Unterwerfung war der um die Mitte des 7. Jahrhunderts v. Chr. ausbrechende Helotenaufstand, der den Spartanern Anlass zum zweiten Messenischen Krieg gab. Im Bündnis mit Argos und Arkadien gelang es den Messeniern unter Führung von Aristomenes, den militärisch überlegenen Spartanern mehrere Niederlagen beizubringen. Aber nach dem Fall der messenischen Festung Hira waren die Messenier endgültig verloren.3

Pausanias, ein griechischer Schriftsteller des 2. Jahrhunderts aus Kleinasien, wurde durch sein Werk „Beschreibung Griechenlands“ in zehn Büchern berühmt.4 Im vierten Buch „Messenien“ behandelt er die Geschichte der Messenischen Kriege.

Vor diesem Hintergrund soll im Rahmen dieser Arbeit untersucht werden, auf welche Art und Weise Pausanias die Messenischen Kriege in seinem Buch beschreibt. Dabei sollen auch seine Persönlichkeit, sowie die Quellen, die er nutzt, betrachtet werden, denn er selbst war nicht Zeuge dieser Kriege.

Auf folgende konkrete Forschungsfrage soll am Ende eine Antwort gegeben werden: Wie werden der erste und der zweite Messenische Krieg in Pausanias´ Werk „Beschreibung Griechenlands“ bzw. genauer in seinem vierten Buch über Messenien dargestellt? Dieses Thema wirft zudem noch weitere Fragen auf, wie die Frage nach der genauen Datierung dieser Kriege, die bis heute umstritten ist.5 Außerdem scheint es unterschiedliche Auffassungen über die Ursachen dieser Auseinandersetzungen zwischen Lakonien und Messenien zu geben.

Ganz allgemein ist das Interesse an Sparta und seiner Geschichte stark gestiegen und für den deutschsprachigen Raum gilt dies im Besonderen.6 Folgende Arbeiten sind dabei besonders hervorzuheben: In seinem Buch „Pausanias und seine Beschreibung Griechenlands“7 nimmt Christian Habicht eine Analyse des Werkes von Pausanias vor. Er versucht darin auch mit den Vorurteilen über Pausanias, z.B. dass er ein unselbstständiger und unzuverlässiger Verfasser gewesen sei, aufzuräumen.8 Franz Kiechle9 untersucht die Geschichte der Messenischen Kriege und die Auswanderung der Messenier. Hierbei bezieht er Pausanias Darstellungen häufig mit ein. Wichtig für die Bearbeitung des Stoffes ist auch eine Monografie von Karl-Wilhelm Welwei10, der sich u.a. auch mit den Messenischen Kriegen bei Pausanias auseinandersetzt. In seinem Buch schildert er vor allem die politische und gesellschaftliche Geschichte der Stadt Sparta und seiner verschiedenen Bevölkerungsgruppen.11 Wichtig ist außerdem das Buch von Martin Dreher „Athen und Sparta“. In diesem Buch behandelt er die archaische Zeit bis 511, sowie das fünfte und vierte Jahrhundert v. Chr. Geboten wird ein vergleichender Überblick, der sich an der politischen und Sozialgeschichte orientiert und der mit Forschungen vertraut macht.12 Die wichtigste Quelle dieser Arbeit ist natürlich Pausanias´ „Beschreibung Griechenlands“ bzw. genauer gesagt das vierte Buch „Messenien“13. Die „Beschreibung Griechenlands“ ist ein literarisches Werk, in dem Topographie, Denkmäler, Bauwerke, Riten, Mythen und die Geschichte der Orte, die Pausanias besuchte, beschrieben werden.14 Genutzt wird hier eine Übersetzung von Ernst Meyer15.

Um die Darstellung der Kriege in Pausanias´ Werk gut analysieren zu können, ist es notwendig, sich vorher mit dem Verfasser selbst zu beschäftigen. Deshalb wird der erste Teil der Untersuchung eine Beschreibung von Pausanias und seinem Werk beinhalten. Im zweiten Teil der Untersuchung soll der Ablauf der Messenischen Kriege beschrieben werden, wie Pausanias dies schilderte und der dritte Teil dient dann der Bearbeitung der Forschungsfrage.

2. Untersuchung

2.1. Pausanias und sein Werk

Pausanias spricht in seinen Büchern nicht oft von sich selbst und wenn, dann enthüllt er nicht viel.16 Als seine Heimat wird Lydien in Kleinasien und besonders das Gebiet des Sipylosgebirges, eine Region im Nordwesten Anatoliens angenommen. Das Sipylosgebirge wird von Pausanias immer wieder erwähnt und er spricht davon in einer Weise, die kaum Zweifel daran lässt, dass er dort aufgewachsen ist.17 Da er eine hohe Bildung gehabt haben muss, sehr belesen war und einer wohlhabenden Familie zu entstammen scheint,18 muss er in einer Stadt mit guten Schulen aufgewachsen sein. Das weist wiederum auf Magnesia am Sipylos als seine Heimat.19 Er muss auch selbst vermögend gewesen sein, denn die vielen Reisen, die er unternommen hat, waren sicher sehr kostspielig.20 Er war in Griechenland, im Vorderen Orient, in Ägypten und in Italien unterwegs. Allerdings hat er nie einen Begleiter bei seinen Reisen erwähnt.21 Aus dem Werk kann man auf Pausanias´ Lebensdaten schließen. Er muss um 111-115 n. Chr. geboren sein.22 Gestorben ist er um 180 n. Chr.23

Pausanias ist Ruhm niemals Nachruhm nur wenig zuteil geworden. Zu seinen Lebzeiten fand er kein Publikum, für das er seine „Beschreibung Griechenlands“ geschrieben hatte. Erst dreieinhalb Jahrhunderte später hat jemand sein Buch gelesen. Es war Stephanus von Byzanz. Dieser gehörte aber gewiss nicht zu dem Publikum, was Pausanias vor Augen hatte.24 Erst das 20. Jahrhundert und das Zeitalter des Tourismus hat ihm breite Aufmerksamkeit gebracht. Pausanias, wegen seines Werkes auch Perieget genannt, was Reiseführer bedeutet, hat eine Beschreibung Griechenlands verfasst, wie er es auf seinen ausgedehnten Reisen im 2. Jahrhundert n. Chr. sah.25 Zehn Bücher in einem Gesamtumfang von etwa 900 Druckseiten sind enthalten. Pausanias gliedert den Stoff geografisch.26

Man kann sagen, dass sein Buch als Reiseführer gedacht war, für Reisende, die ihm auf derselben Route folgten und sich von seiner Beschreibung leiten ließen.27 Es sollte also keine wissenschaftliche Literatur sein.28 Er unternahm auch stets große Anstrengungen, um das Interesse des Lesers aufrechtzuerhalten. Pausanias wollte eben einen zuverlässigen Reiseführer bereitstellen, gleichzeitig aber auch eine interessante Lektüre schaffen. Problem war nur, dass das Buch mit seinen 900 Seiten zu unhandlich, zu groß und zu schwer war, um als Reiseführer zu dienen.29 Niemand liest so viele Seiten, um ein wenig über den Ort zu erfahren, an dem er sich gerade befindet. Für die zahllosen Erklärungen zu Denkmälern, Legenden, Erzählungen und Anekdoten nutzte Pausanias zwei Arten von Quellen, nämlich mündliche Erkundigungen vor Ort oder Informationen aus Büchern.30 Jedes Buch beginnt Pausanias mit einer allgemeinen Einleitung über die Legenden des Landes und stellt kürzere Einleitungen dieser Art oft der Beschreibung der einzelnen Städte voran.31 In seinem Werk finden sich auch zahllose Exkurse. Sie machen in ihrem Umfang etwa die Hälfte des ganzen Werkes aus.32 Außerdem berichtet Pausanias in erster Linie Geschichte aus dem Gedächtnis dessen, was er gelesen hat. Diese Gewohnheit ist auch für viele Irrtümer verantwortlich. Beispielsweise nennt er in Buch IV, 27,9 den athenischen Archon Dysniketos fälschlicherweise Dyskinetos.33

2.2. Der Ablauf der Messenischen Kriege nach Pausanias

Pausanias schildert für den Beginn des ersten Messenischen Krieges Privatfehden und Raubzüge im nördlichen Grenzgebiet zwischen Sparta und Messenien.34

Die Spartaner marschierten zuerst gegen Ampheia, ein Städtchen in Messenien an der lakonischen Grenze.35 Nach Bekanntwerden der Geschehnisse in Ampheia versammelten sich die Messenier nach Stenykleros und begannen ihr Kampfgeschick zu trainieren, da die Spartaner darin überlegen waren. Bald begann eine Serie gegenseitiger Plünderungen. Die Messenier bei den Spartanern und die Spartaner bei den Messeniern.36

Im vierten Jahr nach der Einnahme von Ampheia begannen die eigentlichen Kriegshandlungen auf einem Platz in Messenien, der dazu geeignet war. Dieser erste Kampf blieb noch unentschieden.37 Danach gab es noch weitere Schlachten. Die Lage der Messenier verschlechterte sich. Sie waren erschöpft und die Kosten für den Krieg waren zu hoch. Deshalb beschlossen sie auf den Berg Ithome umzusiedeln.38

Etwa sechs Jahre später zogen die Spartaner gegen Ithome. Auch dieser Kampf blieb unentschieden. Allerdings starb in dessen Folge der messenische König Euphaes. Neuer König wurde Aristodemos. Zu dieser Zeit waren die Argiver und Arkader noch Verbündete Messeniens.39 Im fünften Jahr der Regierung des Aristodemos wollten sie mit Sparta erneut zusammenstoßen. Bei dieser Schlacht mussten die Spartaner erstmals den Rückzug antreten. Sie hatten viele Tote zu beklagen.40

Nach einem Orakelspruch aus Delphi, der eine Aufgabe stellte und besagte, wer diese Aufgabe zuerst erfülle, würde der Sieger sein, ging Sparta als Sieger aus dem ersten Krieg hervor.41 Die Spartaner zerstörten zuerst Ithome, griffen dann auch die übrigen Städte an und nahmen sie ein.42

Ohne Aussicht auf freundliche Behandlung durch die Spartaner glaubten die Messenier, es sei besser, im Kampf zu fallen und waren für einen erneuten Krieg bereit.43 Der erste Kampf, der unentschieden ausging, fand in Derai in Messenien statt. Ein Jahr danach kämpften sie am sogenannten „Ebermal“ in Stenykleros in Messenien, wobei die Spartaner eine schmerzliche Niederlage erlitten.44

Im dritten Jahr des Krieges kam es zum Zusammenstoß der beiden Parteien am sogenannten „Großen Graben“. Aufgrund von Bestechung durch die Spartaner, ließen die Arkader die Messenier in der Schlacht allein und flüchteten. Die Messenier waren deshalb so irritiert, dass die Spartaner einen mühelosen Sieg erringen konnten.45 Nach der Schlacht überredete Aristomenes, Feldherr der Messenier, die Überlebenden, auf den Berg Hira überzusiedeln. Als sie an diesem Ort waren, begannen die Spartaner die Belagerung. Trotzdem waren die Messenier in der Lage, den Widerstand noch elf Jahre aufrechtzuerhalten.46 Im elften Jahr der Belagerung griffen die Spartaner die Festung Hira nachts an. Sie waren an Zahl deutlich überlegen und konnten sich im Kampf abwechseln, die Messenier nicht. Dabei dauerte der Kampf drei Tage. Die Messenier hatten keine Chance. Hira fiel und der zweite Messenische Krieg endete mit dem Sieg der Spartaner.47

2.3. Die Darstellung der Messenischen Kriege bei Pausanias

Die literarische Beschreibung des langen Kampfes zwischen Messeniern und Spartanern füllt den größten Teil des vierten Buches „Messenien“, weil in Messenien kaum bemerkenswerte Städte oder Denkmäler vorhanden waren.48 Etwa 4/5 des Buches umfasst die Beschreibung der Messenischen Kriege.49

Die Überlieferung für die Zeit der Messenischen Kriege ist problematisch, weil das Geschehen durch Legenden weithin überdeckt wird und die genauen Ereignisabläufe so unklar bleiben.50 Daher passt es, dass Pausanias auch in diesem Buch seiner Tradition treu bleibt und seine Einleitung mit einer Legende des Landes beginnt, die von den Ursachen des ersten Messenischen Krieges berichtet. Laut Pausanias basierte alles auf einem Streit zwischen dem Messenier Polychares und dem Spartaner Euaiphnos. Polychares habe Euaiphnos aufgrund von Landmangel seine Rinder anvertraut, die dieser aber aus Geldgier verkaufte und zudem noch den Sohn des Polychares tötete. Bei den spartanischen Gerichten habe Polychares kein Recht erhalten, wodurch es zu handfesten Auseinandersetzungen kam, bei denen der spartanische König durch Polychares getötet wurde. So sei es aus spartanischer Sicht gewesen.51 Nach messenischer Version sollen junge Messenierinnen von den Spartanern im Heiligtum der Artemis Limnatis an der Grenze zwischen Lakonien und Messenien überfallen worden sein. Pausanias bietet hier eine phantasievolle Ausschmückung beider Berichte. Laut Karl-Wilhelm Welwei ist allerdings trotz des sehr detaillierten Ereignisablaufs Pausanias´, der leicht kurios wirkt, zu beachten, dass Streitigkeiten um Besitzungen, wie die Rinder des Polychares, in Grenzgebieten benachbarter Länder nicht ungewöhnlich in dieser Zeit waren und auch schwer zu schlichten waren, weil es an „zwischenstaatlichen“ Instanzen für eine Schadensregulierung fehlte.52 Andererseits werden von den meisten Forschern andere Ursachen angegeben. Bei Martin Dreher heißt es, dass im 8. Jahrhundert v. Chr. ein Bevölkerungswachstum in ganz Griechenland zu beobachten war, wodurch es auch in Lakonien zu Expansionsbestrebungen gekommen sei und die Eroberung Messeniens war ein Teil davon. Während andere griechische Staaten ab der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts überseeische Kolonien zur Ansiedlung ihrer überzähligen Bevölkerung gründeten, beschlossen die Spartaner ihr Staatsgebiet durch gewaltsame Ansiedlung zu erweitern.53

Schon auf den ersten Seiten wird deutlich, dass Pausanias mehr mit den Messeniern sympathisiert. Da es im Buch um Messenien geht, schreibt er natürlich auch aus dessen Sicht, vor allem verehrt er wohl Aristomenes, der laut Pausanias „als erster und ganz besonders den messenischen Namen berühmt machte.“54 Er bezeichnet ihn als „einzigartig“55. Diese Einstellung des Pausanias ist wohl zum Teil auch auf seine Quellen zurückzuführen. Er schreibt, dass er sich zwischen zwei Darstellungen der Kriege entscheiden musste, da sie sich in ihren Aussagen unterschieden, nämlich zwischen dem Epos des Rhianos aus Bene und der in Prosa geschriebenen Darstellung des Myron aus Priene. Er entschied sich dann für die Ausführungen des Rhianos, weil seiner Meinung nach dessen Darstellung des Aristomenes glaubwürdiger schien.56 Rhianos stilisierte im 3. Jahrhundert v. Chr. seine poetische Version der Ereignisse zu einem Freiheitskampf der Messenier unter der Führung des Volkshelden Aristomenes, der in dieser Dichtung übermenschlich dargestellt wird. Auch Myron von Priene hat in seiner Schrift den Aristomenes glorifiziert. Zudem wird die Kriegsschuld ausschließlich den Spartanern zugeschrieben.57 Auch Pausanias geht so vor. Er stellt die Spartaner immer als diejenigen dar, die den Messeniern Leid zufügen wollten. Beispielsweise schreibt er, dass die Spartaner beim ersten Angriff nicht einmal einen Herold geschickt haben sollen, um den Messeniern den Krieg anzukündigen, sondern sollen sich heimlich gerüstet und einen Eid geschworen haben, dass „weder die Länge des Krieges, […] noch die Schicksalsschläge […] sie abschrecken würden, bevor sie das messenische Land als kriegserobert besäßen.“58 Dagegen glorifiziert Pausanias den Kampf der Messenier. Dabei wird die Schlacht am „Großen Graben“ zu einem „einzigartigen Beispiel heroischer Tapferkeit der Messenier“59, denn da die Spartaner dem König der Arkader Aristokrates bestochen hätten, und dieser daraufhin seine Verbündeten, die Messenier, in der Schlacht im Stich ließ, mussten diese sich allein gegen die Spartaner behaupten.60 Laut Welwei will Pausanias hiermit erläutern, dass die heldenhaften Messenier nur infolge des Verrats ihres arkadischen Bundesgenossen Aristokrates besiegt worden seien.61 Das heißt, die Ursachen des Krieges und der Ablauf der Kampfhandlungen lassen sich aus Pausanias´ Werk nicht exakt rekonstruieren.62 Allerdings ist hierbei auch wieder zu beachten, dass Pausanias eigentlich keine wissenschaftliche Literatur, sondern einen Reiseführer bzw. eine unterhaltsame Lektüre verfassen wollte.63

[...]


1 Zimmermann, Hans-Dieter: s.v. Sparta, Lexikon der Antike, 6. Auflage (1984), S. 534. Sparta, Hauptort Lakoniens im Südosten der Peloponnes im Tal des Eurotas zwischen Taygetos und Parnon, führte als Staat den Namen Lakedaimon. Zur Versorgung ihrer sogenannten Vollbürger mit Land waren die Spartaner auf Eroberungen angewiesen. Auseinandersetzungen mit Messenien im ersten Messenischen Krieg um 740-720 v. Chr. und im etwa 620-600 v. Chr. geführten zweiten Messenischen Krieg, dem damals mächtigen Argos, sowie Arkadien waren die Folge. Sparta wurde der stärkste griechische Staat. Messenien und Arkadien waren unterworfen und Sparta wurde Schutzmacht der reaktionären Kräfte in Griechenland.

2 Günther, Rigobert: s.v. Heloten, Lexikon der Antike, 6. Auflage (1984), S. 228 f. Heloten waren die Bewohner Lakoniens, die von den Spartanern unterworfen wurden. Als eine Art Staatssklaven waren sie an die Scholle gebunden und mussten den Spartanern die Hälfte des Ertrages des zu bewirtschaftenden Landes als Grundzins liefern. Im Heer hatten sie als Leichtbewaffnete zu dienen. Persönlich waren sie völlig rechtlos und wurden grausam behandelt. Wiederholt unternahmen die Heloten verzweifelte Aufstände, die die spartanische Macht ernstlich bedrohten.

3 Schulz-Falkenthal, Heinz: s.v. Messenien, Lexikon der Antike, 6. Auflage (1984), S. 354. Ein Teil der Bevölkerung Messeniens wanderte nach Messana aus. Die Zurückgebliebenen versuchten noch öfter sich zu erheben, allerdings erfolglos. Erst 309 v. Chr. erlangte Messenien mit thebanischer Hilfe, nämlich durch Epameinondas, seine Unabhängigkeit.

4 Johne, Renate: s.v. Pausanias, Lexikon der Antike, 6. Auflage (1984), S. 413.

5 Thommen, Lukas: Das Territorium des frühen Sparta in Mythos, Epos und Forschung, in: Luther, Andreas/ Meier, Mischa/ Thommen, Lukas (Hrsg.): Das Frühe Sparta, München 2006, S. 15-28, S. 21.

6 Link, Stefan: Rezension zu: Luther, Andreas/ Meier, Mischa/ Thommen, Lukas (Hrsg.): Das Frühe Sparta, Stuttgart 2006, in: H-Soz-u-Kult, 12.12.2006, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2006-4-193> (19.08.2013).

7 Habicht, Christian: Pausanias und seine Beschreibung Griechenlands, München 1985.

8 Vgl. Ebda. S. 9.

9 Kiechle, Franz: Messenische Studien. Untersuchungen zur Geschichte der Messenischen Kriege und der Auswanderung der Messenier, Kallmünz-Opf. 1959.

10 Welwei, Karl-Wilhelm: Sparta. Aufstieg und Niedergang einer antiken Großmacht, Stuttgart 20042.

11 Link, Stefan: Rezension zu: Welwei, Karl-Wilhelm: Sparta. Aufstieg und Niedergang einer antiken Großmacht, Stuttgart 2004, in: H-Soz-u-Kult, 23.11.2004, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2004-4-132> (19.08.2013).

12 Baltrusch, Ernst: Rezension zu: Dreher, Martin: Athen und Sparta, München 2001, in: H-Soz-u-Kult, 06.11.2001, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/id=676> (19.08.2013).

13 Paus. IV, 4,4-29,12.

14 Schubert, Charlotte: Rezension zu: Alcock, Susann/ Cherry, John/ Elsner, Jas (Hrsg.): Pausanias. Travel and Memory in Roman Greece, Oxford u.a. 2001, in: H-Soz-u-Kult, 23.05.2002, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/AG-2002-017> (19.08.2013).

15 Pausanias: Beschreibung Griechenlands, neu übers. u. mit e. Einl. u. erklärenden Anm. vers. von Ernst Meyer, Zürich 1954.

16 Habicht, Christian: Pausanias und seine Beschreibung Griechenlands, S. 142.

17 Ebda. S.25 f.

18 Ebda. S. 143.

19 Ebda. S. 26.

20 Ebda. S. 29.

21 Ebda. S. 142.

22 Reitz, Christiane: s.v. Pausanias, Metzler Lexikon Antiker Autoren, 1. Auflage (1997), S. 511-513, S. 512.

23 Habicht, Christian: Pausanias und seine Beschreibung Griechenlands, S. 142.

24 Ebda. S. 13. Stephanus las sein Buch nicht zu seinem Vergnügen oder zur Unterhaltung, sondern er exzerpierte lediglich die Namen der griechischen Städte.

25 Ebda. S. 14.

26 Reitz, Christiane: s.v. Pausanias, Metzler Lexikon Antiker Autoren, S. 512. Buch eins enthält Attika und Megara, Buch zwei die Argolis, Buch drei Lakonien, Buch vier Messenien, Buch fünf und sechs Elis, Buch sieben Achaia, Buch acht Arkadien, Buch neun Böotien und Buch zehn Phokis und Delphi.

27 Habicht, Christian: Pausanias und seine Beschreibung Griechenlands, S. 31.

28 Vgl. Meyer, Ernst: Pausanias, S. 29.

29 Vgl. Habicht, Christian: Pausanias und seine Beschreibung Griechenlands, S. 33 f.

30 Meyer, Ernst: Pausanias, S. 36.

31 Habicht, Christian: Pausanias und seine Beschreibung Griechenlands, S. 32.

32 Meyer, Ernst: Pausanias, S. 29.

33 Habicht, Christian: Pausanias und seine Beschreibung Griechenlands, S. 96 f.

34 Thommen, Lukas, in: Luther, Andreas: Das Frühe Sparta, S. 25.

35 Vgl. Paus. IV, 5,8-5,10.

36 Vgl. Ebda. 6,6-7,2.

37 Vgl. Ebda. 7,3-7,5.

38 Vgl. Ebda. 9,1.

39 Vgl. Ebda. 10,1-10,7.

40 Vgl. Ebda. 11,1-11,7.

41 Vgl. Ebda. 12,7-12,10.

42 Vgl. Ebda. 14,2-14,4.

43 Vgl. Ebda. 14,6.

44 Vgl. Ebda. 15,4-15,7.

45 Vgl. Ebda. 17,2-17,9.

46 Vgl. Ebda. 17,10.

47 Vgl. Ebda. 20,1-23,4.

48 Habicht, Christian: Pausanias und seine Beschreibung Griechenlands, S. 33.

49 Vgl. Kiechle, Franz: Messenische Studien, S. 3.

50 Welwei, Karl-Wilhelm: Sparta, S. 52.

51 Vgl. Paus. IV, 4,4-5,5.

52 Welwei, Karl-Wilhelm: Sparta, S. 52.

53 Dreher, Martin: Athen und Sparta, S. 36.

54 Paus. IV, 6,3.

55 Ebda. 6,3.

56 Vgl. Ebda. 6,1-6,3.

57 Welwei, Karl-Wilhelm: Sparta, S. 70.

58 Paus. IV, 5,8.

59 Welwei, Karl-Wilhelm: Sparta, S. 72.

60 Vgl. Paus. IV, 17,2-17,9.

61 Welwei, Karl-Wilhelm: Sparta, S. 72.

62 Ebda. S. 70.

63 Vgl. Meyer, Ernst: Pausanias, S. 29.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten

Details

Titel
Die Darstellung des ersten und zweiten Messenischen Krieges in Pausanias' Werk „Beschreibung Griechenlands“
Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg  (Altertumswissenschaften)
Veranstaltung
Sparta - Legende und Wirklichkeit
Note
1,7
Autor
Jahr
2013
Seiten
15
Katalognummer
V322501
ISBN (eBook)
9783668216822
ISBN (Buch)
9783668216839
Dateigröße
466 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sparta, Messenische Kriege, Pausanias, Beschreibung Griechenlands
Arbeit zitieren
Janine Krebs (Autor), 2013, Die Darstellung des ersten und zweiten Messenischen Krieges in Pausanias' Werk „Beschreibung Griechenlands“, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/322501

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