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Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika. Analyse der Arbeitsweise und Konzeption

Titel: Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika. Analyse der Arbeitsweise und Konzeption

Bachelorarbeit , 2016 , 110 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Jan Meyling (Autor:in)

Politik - Thema: Entwicklungspolitik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Primäres Ziel dieser Arbeit ist es, einen Einblick in die Arbeitsweise und Konzeption deutscher Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika zu gewähren und diese nachfolgend bestmöglich zu bewerten.

Aus diesem Grund sollen nach der Klärung und Abgrenzung zentraler Begrifflichkeiten im zweiten Kapitel die Formen und das institutionelle System deutscher staatlicher Entwicklungszusammenarbeit dargestellt werden. Ein angemessenes Verständnis von einigen wesentlichen Problemen afrikanischer Länder zu generieren ist Ziel des dritten Kapitels, um anschließend untersuchen zu können, ob die staatlichen Träger deutscher Entwicklungszusammenarbeit sich formal konzeptionell nach diesen Problemfeldern ausrichten. Daraufhin folgt mit Kapitel fünf der Hauptteil dieser Thesis, eine tiefer gehende Bewertung deutscher Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika anhand von vier ausgewählten Indikatoren.

Diese Kriterien sollen zuerst vorgestellt und danach zur Analyse auf Deutschland angewendet werden. Bei diesen handelt es sich um das allgemeine Finanzvolumen, die sektorale Zuteilung zur Bewältigung der Millennium Development Goals, Deutschlands Umsetzung der internationalen Wirksamkeitsagenda sowie die Allokationen nach Entwicklungsgrad des Empfängerlandes.
Nachfolgend werden die Ergebnisse der Analyse zusammengefasst, mögliche Handlungsempfehlungen gegeben und mit einem Ausblick auf die mittelfristige Zukunft deutscher Entwicklungszusammenarbeit verknüpft.

Besonders die ärmste Region der Welt, Afrika südlich der Sahara, ist auf entwicklungsförderliche Unterstützung von finanzstarken Geberländern wie Deutschland angewiesen. Unabhängig von ihrer Daseinsberechtigung ist es somit wichtig, die Entwicklungszusammenarbeit kritisch nach ihrer Wirksamkeit und möglichen Interessenkonflikten zu durchleuchten und mögliche Verbesserungsmöglichkeiten zu prüfen. Aus diesem Grund wird die deutsche Entwicklungszusammenarbeit, deren Anspruch es ist, Hunger und Armut zu besiegen, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu stärken und die Kreierung sozialer und ökologischer Marktwirtschaften zu fördern, mit ihrem Schwerpunktkontinent, Afrika, untersucht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Problemstellung

1.2 Aufbau und Zielsetzung der Thesis

1.3 Begriffsabgrenzungen

1.3.1 Entwicklungspolitik, Entwicklungshilfe und Entwicklungszusammenarbeit

1.3.2 Entwicklungsland

1.3.3 Official Development Assistance

2. Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit – Eine Einführung

2.1 Formen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit

2.2 Das institutionelle System deutscher EZ

2.2.1 Einleitung

2.2.2 Die wichtigsten staatlichen Träger deutscher Entwicklungszusammenarbeit

2.2.2.1 Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

2.2.2.2 Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

2.2.2.3 Kreditanstalt für Wiederaufbau-Entwicklungsbank

3. Afrika: Chancen- versus Krisenkontinent

3.1 Einleitung

3.2 Afrika als Chancenkontinent

3.3 Afrika als Krisenkontinent

3.3.1 Armut und Hunger

3.3.2 Rasantes Bevölkerungswachstum

3.3.3 Größe des informellen Sektors

3.3.4 Schwache Infrastruktur

3.3.5 Schwacher intraregionaler Handel

3.3.6 Geringe Exportdiversifizierung und geringer Anteil am Weltmarkt

3.3.7 Korruption und schlechte Regierungsführung

3.3.8 Zivile Unruhen und Konflikte

3.3.9 Kapitalflucht

3.4 Fazit

4. Das Afrika-Konzept Deutschlands

4.1 Einleitung

4.2 Die Afrika-Konzepte der Bundesregierung

4.3 Die Afrika-Konzepte des BMZ

4.4 Fazit

5. Indikatoren für die Bewertung deutscher Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika

5.1 Einleitung

5.2 Finanzvolumen als quantitatives Bewertungskriterium

5.2.1 Einführung

5.2.2 Anspruch und Wirklichkeit deutscher Official Development Assistance-Verpflichtungen

5.2.3 Das Finanzvolumen deutscher Entwicklungszusammenarbeit in Afrika

5.2.4 Fazit

5.3 Die MDGs als Indikator für eine wirksame EZ

5.3.1 Einleitung

5.3.2 Inhalt und Ziele der Millennium Development Goals

5.3.3 Der Zielerreichungsgrad der Millennium Development Goals in Afrika

5.3.4 Der deutsche Beitrag zu den Millennium Development Goals in Afrika

5.3.5 Fazit

5.4 Wirksamkeitsanalyse deutscher EZ im Rahmen der internationalen Wirksamkeitsagenda

5.4.1 Einführung

5.4.2 Die vier hochrangigen Foren: Ein Überblick

5.4.3 Deutschlands Umsetzung der Wirksamkeitsagenda

5.4.4 Fazit

5.5 ODA-Allokationen nach Entwicklungsgrad

5.5.1 Einleitung

5.5.2 Das deutsche Engagement in den am wenigsten entwickelten Ländern

5.5.3 Der deutsche Beitrag zu afrikanischen LDCs

5.5.4 Fazit

6. Schlussfolgerungen

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist es, die Arbeitsweise und Konzeption der deutschen Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika zu untersuchen und deren Wirksamkeit anhand quantitativer und qualitativer Indikatoren kritisch zu bewerten. Im Fokus steht dabei die Analyse, ob staatliche Strategien und Finanzallokationen tatsächlich auf die spezifischen Herausforderungen des afrikanischen Kontinents ausgerichtet sind oder ob andere Interessen dominieren.

  • Institutionelle Struktur der deutschen Entwicklungszusammenarbeit
  • Herausforderungen Afrikas als Chancen- und Krisenkontinent
  • Analyse deutscher Afrika-Konzepte und Strategiepapiere
  • Bewertung durch quantitative Finanzvolumina und ODA-Leistungen
  • Wirksamkeit im Kontext internationaler Agenden (MDGs, Wirksamkeitsagenda)

Auszug aus dem Buch

3.3.2 Rasantes Bevölkerungswachstum

Auch bei dem Bevölkerungswachstum zeigt sich die geringe Aussagekraft bezüglich des BIPs, denn ein Großteil der wirtschaftlichen Fortschritte wird von einem rasanten Bevölkerungswachstum von 2,5 % jährlich aufgezehrt. Die jetzigen Ernährungsprobleme könnten sich also noch einmal deutlich verschärfen. SSAs Einwohnerzahl wird sich voraussichtlich von 800 Millionen heutzutage auf 2 Milliarden 2050 und 3,7 Milliarden 2100 erhöhen.

Afrika ist jetzt schon der jüngste Kontinent der Welt mit einem Altersdurchschnitt von 18 Jahren. Der große Bevölkerungszuwachs bedeutet, dass voraussichtlich 450 Millionen Menschen bis 2035 neu auf den Arbeitsmarkt strömen werden, mehr als in dem Rest der Welt zusammen.

Um diesen Zustrom bewältigen zu können, müssten jährlich 18 Millionen Arbeitsplätze geschaffen werden. Die Infrastruktur, das Bildungssystem, etc. sind aktuell nicht darauf ausgelegt, diese Last zu tragen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Definiert die Problemstellung der Arbeit und grenzt zentrale Begriffe wie Entwicklung, Entwicklungsland und ODA voneinander ab.

2. Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit – Eine Einführung: Erläutert das institutionelle System und die Instrumente (Finanzielle und Technische Zusammenarbeit) der deutschen EZ.

3. Afrika: Chancen- versus Krisenkontinent: Analysiert die sozioökonomische Lage Afrikas und identifiziert zentrale Problemfelder wie Armut, Infrastrukturmängel und Kapitalflucht.

4. Das Afrika-Konzept Deutschlands: Untersucht die afrikapolitischen Leitlinien der Bundesregierung und des BMZ hinsichtlich ihrer formalen Ausrichtung auf die Probleme des Kontinents.

5. Indikatoren für die Bewertung deutscher Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika: Bildet den Hauptteil und bewertet die Wirksamkeit der deutschen EZ anhand von Finanzvolumina, MDGs und der internationalen Wirksamkeitsagenda.

6. Schlussfolgerungen: Fasst die Ergebnisse der Analyse zusammen und diskutiert die Diskrepanz zwischen politischer Absicht und tatsächlichem Ausgabeverhalten.

Schlüsselwörter

Entwicklungszusammenarbeit, Deutschland, Afrika, ODA, Finanzielle Zusammenarbeit, Technische Zusammenarbeit, Wirksamkeitsagenda, Millennium Development Goals, Armut, Infrastruktur, Kapitalflucht, BMZ, Entwicklungsland, LDC, Wirtschaftswachstum

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert kritisch die deutsche Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika, um deren Wirksamkeit und Konzeption zu bewerten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die institutionelle Struktur der deutschen Hilfe, die afrikanische Realität zwischen Chancen und Krisen sowie die Analyse deutscher Strategiepapiere.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es, einen Einblick in die Arbeitsweise der deutschen EZ zu geben und zu prüfen, ob diese tatsächlich auf die Probleme afrikanischer Länder ausgerichtet ist.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt eine indikatorengestützte Bewertung durch die Analyse von Finanzvolumina (ODA), Zielerreichungsgraden der MDGs und der internationalen Wirksamkeitsagenda.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil erfolgt eine tiefgehende Bewertung deutscher Hilfe anhand von vier Indikatoren: Finanzvolumen, Beitrag zu den MDGs, Wirksamkeitsagenda und Allokationen nach Entwicklungsgrad.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Entwicklungszusammenarbeit, ODA, Wirksamkeitsagenda, Afrika und BMZ charakterisiert.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle von privaten Investitionen?

Die Arbeit diskutiert die Rolle des Privatsektors kontrovers; sie warnt vor einer einseitigen Interessenpolitik zulasten der ärmsten Länder und betont die Gefahr, dass soziale Ziele in den Hintergrund rücken könnten.

Warum ist die Bewertung der deutschen EZ laut Autor so schwierig?

Die Bewertung ist schwierig, da es an einem allgemein anerkannten Wirkungsnachweis für EZ-Leistungen mangelt und das BMZ zudem keine klaren quantitativen Zielgrößen für spezifische Zielgruppen definiert.

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Details

Titel
Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika. Analyse der Arbeitsweise und Konzeption
Hochschule
Hochschule RheinMain  (Wiesbaden Business School)
Note
1,0
Autor
Jan Meyling (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
110
Katalognummer
V323107
ISBN (eBook)
9783668222519
ISBN (Buch)
9783668222526
Sprache
Deutsch
Schlagworte
analyse entwicklungszusammenarbeit afrika
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jan Meyling (Autor:in), 2016, Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika. Analyse der Arbeitsweise und Konzeption, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/323107
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