Kaum eine andere Textgattung fördert die Kreativität der Kinder wie die Lyrik. Sich mit ihr auseinanderzusetzen und sie zu verstehen, ihre Ästhetik und Symbolik zu erkennen, Wörter und Bilder zu entschlüsseln, kann auf unterschiedlichste spielerische Weise geschehen. Die Herausforderung für Lehrkräfte besteht darin, eine logische Verknüpfung zwischen kognitiven und kreativen Prozessen herzustellen, sodass am Ende der Stunde ein größeres Verständnis dieses Genres bei den Schüler/-innen erreicht wurde.
Folgende Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Lernbereich Lesen und Literatur im Fach Deutsch. Wie das Stundenthema „Wörter verändern ein Gedicht – Septembermorgen von Eduard Mörike“ bereits andeutet, geht es darum, die Schüler/-innen zu einem kreativen Umgang mit Gedichten zu ermutigen und herauszufordern.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Sachanalyse des Unterrichtsthemas
3. Didaktische Analyse des Unterrichtsthemas
3.1 Legitimation des Unterrichtsgegenstandes
3.2 Didaktische Reduktion, Schwerpunktsetzung und mögliche Schwierigkeiten
3.3 Kompetenzen
3.4 Lehrplanbezug und Lernziele
3.5 Methodische Reflexion
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der didaktischen Aufarbeitung der Lyrik im Deutschunterricht der Grundschule. Das primäre Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler dazu zu befähigen, kreativ mit dem Gedicht "Septembermorgen" von Eduard Mörike umzugehen, sprachliche Metaphern zu entschlüsseln und die Wirkung gezielter Wortwahl auf die Sinnstruktur eines Textes zu verstehen.
- Kreativer Zugang zur Textgattung Lyrik
- Analyse und Entschlüsselung von Metaphern und Stilmitteln
- Förderung der Sprachkompetenz durch produktive Textarbeit
- Reflexion über die Bedeutung von Wortwahl in der Literatur
- Fächerübergreifende Einbettung herbstlicher Motive
Auszug aus dem Buch
1. Einleitung
„Mit Gedichten, diesen handlichen Gebilden aus Sprache, kann man viel anfangen. Manches kann man weiterdichten, umdichten… Man darf es, wenn dadurch das Gedicht fesselnder, liebenswerter, besitzenswerter wird.“ Josef Guggenmos (Heckt 2001, S.4)
Kaum eine andere Textgattung fördert die Kreativität der Kinder wie die Lyrik. Sich mit ihr auseinanderzusetzen und sie zu verstehen, ihre Ästhetik und Symbolik zu erkennen, Wörter und Bilder zu entschlüsseln, kann auf unterschiedlichste spielerische Weise geschehen. Die Herausforderung für Lehrkräfte besteht darin, eine logische Verknüpfung zwischen kognitiven und kreativen Prozessen herzustellen, sodass am Ende der Stunde ein größeres Verständnis dieses Genres bei den Schüler/-innen erreicht wurde. (Heckt 2001, S.4)
Folgende Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Lernbereich Lesen und Literatur im Fach Deutsch. Wie das Stundenthema „Wörter verändern ein Gedicht – Septembermorgen von Eduard Mörike“ bereits andeutet, geht es darum, die Schüler/-innen zu einem kreativen Umgang mit Gedichten zu ermutigen und herauszufordern.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Lyrikdidaktik ein und formuliert das Ziel, Kinder durch kreative Aufgabenstellungen für den Umgang mit Gedichten zu begeistern.
2. Sachanalyse des Unterrichtsthemas: Es erfolgt eine literaturwissenschaftliche Einordnung von Eduard Mörike sowie eine inhaltliche und stilistische Analyse seines Gedichts "Septembermorgen".
3. Didaktische Analyse des Unterrichtsthemas: Dieser Teil beleuchtet die methodische und inhaltliche Planung der Unterrichtseinheit, von der Legitimation über die Kompetenzförderung bis hin zur konkreten methodischen Umsetzung.
Schlüsselwörter
Deutschunterricht, Lyrik, Eduard Mörike, Septembermorgen, Grundschule, Metaphern, Wortwahl, Kreativität, Leseförderung, Literaturdidaktik, Gedichtanalyse, Sprachkompetenz, Biedermeier, Naturlyrik.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die didaktische Konzeption einer Deutschstunde in der Grundschule, in der das Gedicht "Septembermorgen" von Eduard Mörike zum Ausgangspunkt für kreative Spracharbeit gemacht wird.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind der kreative Umgang mit Lyrik, die Erschließung von Metaphern und die Sensibilisierung für die Wirkung von Wortwahl in literarischen Texten.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist es, den Schülern durch ein lückentextbasiertes Verfahren zu vermitteln, wie Dichter durch gezielte Wortwahl die Sinnrichtung von Texten beeinflussen können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine fachdidaktische Analyse durchgeführt, die Sachanalyse, Lehrplanbezug, Lernzieldefinition und methodische Reflexion miteinander verknüpft.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil analysiert das Gedicht sachlich, begründet dessen Einsatz im Unterricht, definiert Lernziele und legt das methodische Vorgehen sowie die Sozialformen der Stunde dar.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Lyrikdidaktik, kreatives Schreiben, Metaphernverständnis und die spezifische Analyse des Werkes von Eduard Mörike charakterisiert.
Warum wurde das Gedicht "Septembermorgen" für den Unterricht gewählt?
Es eignet sich aufgrund seiner Kürze und der dichten, bildhaften Sprache ideal für Grundschüler, um erste Erfahrungen mit lyrischen Stilmitteln zu sammeln und durch das Einsetzen eigener Wörter kreativ tätig zu werden.
Welche Rolle spielt der "Lückentext" im methodischen Aufbau?
Der Lückentext dient als Arbeitsinstrument, um den Kindern bewusst zu machen, dass Wörter nicht willkürlich gewählt sind, sondern die Stimmung und Aussage eines Gedichts maßgeblich steuern.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2014, Lesen und Literatur. Wie Wörter das Gedicht "Septembermorgen" von Eduard Mörike verändern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/323738