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Möglichkeiten, den Missbrauch von legalen Drogen bei Jugendlichen einzuschränken

Title: Möglichkeiten, den Missbrauch von legalen Drogen bei Jugendlichen einzuschränken

Term Paper , 2001 , 17 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Sonja Schlüter (Author)

Social Work
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Facharbeit Argumentationstext mit dem Thema Möglichkeiten den Missbrauch von legalen Drogen bei Jugendlichen einzuschränken


Schwerpunkt ist das Thema legale Drogen, da sie oftmals verharmlost werden.
Es geht darum erst einmal zu klären, was legale Drogen sind und wie der Missbrauch stattfindet. Gerade Jugendliche sind immer häufiger Betroffen, da die Gefahren unterschätzt werden.
Vor allem als Erzieher hat man die Möglichkeiten bei Jugendlichen den Missbrauch von legalen Drogen einzuschränken, angefangen bei der Vorbildfunktion im Alltag bis hin zum aufzeigen alternativer Möglichkeiten.
Jeder einzelne kann in unserer Gesellschaft den Umgang von legalen Drogen beeinflussen.
Das Selbstbewusstsein der Jugendlichen zu fördern und aufzubauen sollte im Vordergrund stehen. (Nein sagen)
Fakt ist, das der legale Umgang mit Drogen ein gesellschaftliches Problem ist, was nicht von heute auf morgen geändert werden kann, sondern nur im Einzelnen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Definition von legalen Drogen und dessen Missbrauch

2 Möglichkeiten den Missbrauch von legalen Drogen bei Jugendlichen einzuschränken

2.1 Möglichkeiten als Erzieher, den Missbrauch von legalen Drogen einzuschränken

2.1.1 Eigene Vorbildfunktion

2.1.2 Alternative Möglichkeiten

2.1.3 Konsequentes Verhalten durch Gesetze und Regeln

2.1.4 Defizite und Bedürfnisse erkennen

2.1.4.1 Psychische Entwicklung

2.1.4.2 Soziale Entwicklung

2.2 Gesellschaftliche Möglichkeiten, um den Missbrauch von legalen Drogen einzuschränken

2.2.1 Stellenwert in der Gesellschaft

2.2.1.1 Erschwerter Zugang und eingeschränkte Erreichbarkeit

2.2.1.2 Erwachsene und Eltern als Vorbild

2.2.1.3 Änderung der Werbestrategie

2.2.1.4 Jugendschutzgesetz

3. Denkimpulse zur Veränderung des Stellenwertes von legalen Drogen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Facharbeit untersucht, durch welche erzieherischen und gesellschaftlichen Ansätze der Missbrauch legaler Drogen wie Alkohol und Nikotin bei Jugendlichen wirksam eingedämmt werden kann.

  • Rolle der erzieherischen Vorbildfunktion
  • Implementierung von Alternativangeboten im Alltag
  • Bedeutung konsequenter gesetzlicher Rahmenbedingungen
  • Analyse von Entwicklungsaufgaben Jugendlicher (Psychische und soziale Aspekte)
  • Reflexion des gesellschaftlichen Stellenwerts legaler Suchtmittel

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Eigene Vorbildfunktion

Zunächst ist es wichtig seine eigene Vorbildfunktion, als Erzieher zu überprüfen. Es ist bedeutsam seinen eigenen Standpunkt zu kennen und somit auch sich bewusst zu sein wie der eigene Umgang mit legalen Drogen ist. Legale Drogen gehören zum Alltag, sie sind für uns zu einem wichtigen Genussmittel geworden. Die Gewöhnung von ihnen beginnt oft schon im Grundschulalter durch die Erziehungsberechtigten. Das hat zur Folge das Kinder und Jugendliche durch Beobachtungen den Umgang mit solchen Substanzen in ihrer Sozialisation als „normal“ erleben.

Nur wenn der Erzieher sich dessen bewusst ist, kann er an sich selber arbeiten und sich verändern. Dies hat zur Folge das der Erzieher den Jugendlichen aufzeigen kann, dass der Missbrauch in unserem Alltag nicht die Normalität ist (durch anderes Verhalten).

Der Erzieher kennt seine eigenen Schwächen aus Selbstreflexionen mit dem Thema und kann dadurch Jugendlichen helfen, einen anderen und angemessenen Umgang mit legalen Drogen zu finden. Durch diese Bewusstseinsänderung kann er den Jugendlichen vorleben, wie der angemessene Umgang statt finden kann und hat die Möglichkeit die Jugendlichen zu anderen Verhaltensweisen zu inspirieren, positiv zu beeinflussen und sie in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Definition von legalen Drogen und dessen Missbrauch: Dieses Kapitel definiert legale Drogen, erläutert die Entstehung von Sucht durch Missbrauch und beleuchtet die psychischen sowie physischen Abhängigkeitsfaktoren.

2 Möglichkeiten den Missbrauch von legalen Drogen bei Jugendlichen einzuschränken: Dieses Kapitel dient als Einleitung für den praktischen Teil, in dem erzieherische und gesellschaftliche Lösungsansätze kategorisiert werden.

2.1 Möglichkeiten als Erzieher, den Missbrauch von legalen Drogen einzuschränken: Hier wird fokussiert, wie Erziehende durch Vorbildfunktion, Alternativangebote, Regeln und die Auseinandersetzung mit Entwicklungsaufgaben präventiv wirken können.

2.1.1 Eigene Vorbildfunktion: Dieses Unterkapitel betont die Notwendigkeit der Selbstreflexion des Erziehers bezüglich des eigenen Konsumverhaltens als Voraussetzung für eine authentische Erziehung.

2.1.2 Alternative Möglichkeiten: Hier werden praxisnahe Alternativen wie alkoholfreie Getränke bei Feiern oder der Einsatz von Hausmitteln statt Medikamenten vorgestellt.

2.1.3 Konsequentes Verhalten durch Gesetze und Regeln: Dieses Kapitel erläutert die Schutzfunktion von Regeln in Institutionen und staatlichen Gesetzen zur gesunden Entwicklung von Jugendlichen.

2.1.4 Defizite und Bedürfnisse erkennen: Dieses Kapitel befasst sich mit den Entwicklungsphasen Jugendlicher, um zu verstehen, warum Drogen oft als Bewältigungsstrategie für Konflikte dienen.

2.1.4.1 Psychische Entwicklung: Hier wird die Pubertät als Umbruchphase analysiert, in der Jugendliche ihre Identität finden und bei Überforderung zu Ersatzmitteln neigen können.

2.1.4.2 Soziale Entwicklung: Dieses Kapitel thematisiert den Einfluss von Gruppenzwang und die Wichtigkeit der Stärkung des Selbstbewusstseins zur Prävention.

2.2 Gesellschaftliche Möglichkeiten, um den Missbrauch von legalen Drogen einzuschränken: Hier wird der Einfluss der Gesellschaft, die Verfügbarkeit von Substanzen und der Stellenwert von Drogen analysiert.

2.2.1 Stellenwert in der Gesellschaft: Dieses Kapitel analysiert die Normalisierung legaler Drogen als Voraussetzung für präventive gesellschaftliche Arbeit.

2.2.1.1 Erschwerter Zugang und eingeschränkte Erreichbarkeit: Hier wird die Forderung begründet, den leichten Zugang zu legalen Drogen durch strengere Kontrollen und Maßnahmen zu erschweren.

2.2.1.2 Erwachsene und Eltern als Vorbild: Dieses Unterkapitel beleuchtet, wie kulturell geprägte Verhaltensmuster der Eltern maßgeblich den Konsum der Kinder beeinflussen.

2.2.1.3 Änderung der Werbestrategie: Hier wird diskutiert, wie Werbung durch Suggestion von Attraktivität den Konsum fördert und welche Einschränkungen bereits existieren.

2.2.1.4 Jugendschutzgesetz: Dieses Kapitel bewertet die Wirksamkeit aktueller Jugendschutzgesetze und fordert eine konsequentere Überwachung der Einhaltung.

3. Denkimpulse zur Veränderung des Stellenwertes von legalen Drogen: Dieses Kapitel kritisiert die Verharmlosung legaler Drogen im Vergleich zu illegalen Substanzen und regt zu einer grundsätzlichen gesellschaftlichen Diskussion an.

Schlüsselwörter

Legale Drogen, Suchtprävention, Jugendhilfe, Erziehung, Vorbildfunktion, Jugendschutzgesetz, Abhängigkeit, Konsumverhalten, Sozialisation, Psychische Entwicklung, Gesellschaftliche Verantwortung, Missbrauch.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Möglichkeiten, den Missbrauch von legalen Drogen wie Alkohol, Tabak und Medikamenten bei Jugendlichen durch erzieherische und gesellschaftliche Maßnahmen zu verringern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der pädagogischen Vorbildfunktion, der Bedeutung von Gesetzen und Regeln, der psychischen und sozialen Entwicklung von Jugendlichen sowie der Analyse gesellschaftlicher Faktoren wie Werbung und Verfügbarkeit.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, Handlungsspielräume für Erziehende und die Gesellschaft aufzuzeigen, um den gefährlichen Konsum legaler Drogen bei Jugendlichen präventiv einzudämmen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Analyse basierend auf fachspezifischer Literatur, entwicklungspsychologischen Ansätzen (z.B. nach Havighurst) und eigenen erzieherischen Erfahrungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in erzieherische Möglichkeiten (Vorbild, Alternativen, Regeln, Entwicklungsbedürfnisse) und gesellschaftliche Ansätze (Stellenwert, Zugangsbeschränkungen, Werbestrategien, Gesetzeskontrollen).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Suchtprävention, Jugendschutz, Erziehungskompetenz, Konsumverhalten und die Differenzierung zwischen legalen und illegalen Drogen.

Welche Rolle spielen Hausmittel bei der Suchtprävention?

Die Autorin schlägt den bewussten Einsatz von Hausmitteln bei leichten Beschwerden vor, um Jugendlichen zu verdeutlichen, dass nicht jedes körperliche Unwohlsein die sofortige Einnahme einer Schmerztablette erfordert.

Warum wird der gesellschaftliche Umgang mit Cannabis kritisch hinterfragt?

Die Autorin stellt in Frage, warum Haschisch als illegal und gefährlich eingestuft wird, während wesentlich schädlichere legale Drogen wie Alkohol gesellschaftlich toleriert und verharmlost werden.

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Details

Title
Möglichkeiten, den Missbrauch von legalen Drogen bei Jugendlichen einzuschränken
Grade
2,0
Author
Sonja Schlüter (Author)
Publication Year
2001
Pages
17
Catalog Number
V32426
ISBN (eBook)
9783638331494
ISBN (Book)
9783638781985
Language
German
Tags
Möglichkeiten Missbrauch Drogen Jugendlichen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sonja Schlüter (Author), 2001, Möglichkeiten, den Missbrauch von legalen Drogen bei Jugendlichen einzuschränken, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/32426
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