In den letzten Jahrzehnten hat sich die wirtschaftliche Lage und auch die Wettbewerbssituation praktisch für alle Unternehmen nachhaltig geändert. Um sich ein Unternehmen an die schnellen Veränderungen des Wirtschaftslebens und damit auch an die Technologieentwicklungen anpassen zu können, muss es in der Lage sein, schnelle Organisationsveränderungen durchzuführen und dabei darauf achten, dass auch die Belegschaft dementsprechende hohe Qualifikationen hat und gegebenenfalls die auch fördern.
Outsourcing spielt bei diesen strukturellen Veränderungen des Unternehmens eine zentrale Rolle, denn es ist eine hervorragende Alternative zu den traditionellen Unternehmensführungsstilen. Das Wort hat in der Wirtschaft so eine große Bedeutung, das sogar die öffentlichen Verwaltungen der Staat gezwungen sind es anzuwenden.
Bei der vorliegenden Arbeit wird das Wort Outsourcing näher erläutert und dabei auf die verschiedenen Aspekte, wie z.B. die Kostenaspekte und rechtlichen Behinderungen, die Arten, Vorraussetzungen und Einschränkungen der öffentlichen Beteiligungen beim Outsourcing näher eingegangen.
Selbstverständlich hat der Begriff neben den ganzen positiven Seiten auch negative Konsequenzen auf die man besonders achten sollte.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Grundlagen des Outsourcing
2.1 Definition: Outsourcing
2.2 Die Entwicklung von Outsourcing
2.3 Gründe fürs Outsourcing
2.4 Kostenaspekte
2.5 Die Besonderheiten von Outsourcing
3. Behinderungen der Outsourcingentscheidungen durch das rechtliche Umfeld
4. Outsourcing im öffentlichen Sektor
4.1 Verwaltungsmodernisierung durch Outsourcing
4.2 Die öffentliche Privatisierung im Betracht zu den Privatwirtschaften
4.3 Einschränkungen beim öffentlichen outsourcen
5. Vor- und Nachteile beim Outsourcing
5.1 Vorteile
5.2 Nachteile
6. Fazit
Zielsetzung und Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept des Outsourcings als strategisches Instrument zur Unternehmensführung, wobei ein besonderer Fokus auf den wirtschaftlichen Aktivitäten und den rechtlichen Rahmenbedingungen der öffentlichen Hand liegt. Die Forschungsfrage widmet sich der Identifikation von Vor- und Nachteilen sowie den spezifischen Herausforderungen bei der Auslagerung von Verwaltungsprozessen.
- Grundlegende Definition und historische Entwicklung von Outsourcing
- Analyse der Kostenvorteile und strategischer Nutzen
- Rechtliche Restriktionen und Anforderungen bei Betriebsverlagerungen
- Modernisierung öffentlicher Verwaltungen durch Public-Private-Modelle
- Risiken und Problematiken in der Implementierungsphase
Auszug aus dem Buch
2.1 Definition: Outsourcing
Outsourcing beschreibt die Auslagerung von Geschäftsbereichen. Dabei werden die Geschäftstätigkeiten der Unternehmungen, an andere, auf die Aufgaben spezialisierten Unternehmen verlagert, die in der Regel, selbstständig und dauernd mit der Aufgabenerfüllung beschäftigt sind. Hierbei können es sich um Teil- oder Komplettauslagerungen handeln, wobei aber häufig nur die Funktion, an Tochter- oder Beteiligungsgesellschaften, oder an fremde Unternehmen übertragen wird.
Die Vertragspartner schließen dabei einen Vertrag, die in der Regel dementsprechende Gegebenheiten berücksichtigt. In einigen Fällen werden die angebotenen Dienstleistungen nicht selber erfüllt, sondern auch wiederum an andere verlagert, solch ein Prozess nennt man dann 'Double Outsourcing'. Wenn ein einziger Unternehmer den Auftrag für die Erfüllung der Aufgaben eines anderen Unternehmens erhalten hat, spricht man von Single Outsourcing, wenn mehrere Unternehmen daran beteiligt sind, nennt man es Multiple-Outsourcing.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die aktuelle wirtschaftliche Wettbewerbssituation ein und erläutert die wachsende Bedeutung von Outsourcing für Unternehmen und öffentliche Verwaltungen.
2. Grundlagen des Outsourcing: Dieses Kapitel definiert den Begriff, betrachtet die historische Entwicklung und erörtert sowohl die Kosteneffekte als auch strategische Besonderheiten des Modells.
3. Behinderungen der Outsourcingentscheidungen durch das rechtliche Umfeld: Hier werden die vertraglichen, gesellschaftsrechtlichen und mitbestimmungsrechtlichen Rahmenbedingungen beleuchtet, die Outsourcing-Vorhaben beeinflussen können.
4. Outsourcing im öffentlichen Sektor: Dieses Kapitel behandelt die Verwaltungsmodernisierung, Formen der Privatisierung sowie spezifische Einschränkungen, denen staatliche Akteure bei der Fremdvergabe unterliegen.
5. Vor- und Nachteile beim Outsourcing: Es erfolgt eine detaillierte Gegenüberstellung der operativen Vorteile, wie Flexibilität und Kostensenkung, sowie der Risiken, wie Abhängigkeiten und Know-how-Verlust.
6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit verbesserter Transparenz und strikterer gesetzlicher Kontrolle bei der Auslagerung im öffentlichen Bereich.
Schlüsselwörter
Outsourcing, Unternehmensführung, Öffentliche Hand, Privatisierung, Kostenreduzierung, Kernkompetenz, Betriebsverlagerung, Wirtschaftlichkeit, Rechtsrahmen, Effizienzsteigerung, Verwaltungsmodernisierung, Public-Private-Partnership, Wettbewerbsvorteile.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Outsourcing als Methode zur Auslagerung von Geschäftsbereichen, wobei der Fokus auf den ökonomischen und rechtlichen Auswirkungen liegt.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind die betriebswirtschaftlichen Grundlagen des Outsourcings, die rechtlichen Rahmenbedingungen der Mitarbeiter- und Gläubigerrechte sowie die Besonderheiten im öffentlichen Sektor.
Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?
Das primäre Ziel ist die Analyse der Vor- und Nachteile des Outsourcings sowie die kritische Untersuchung der rechtlichen Einschränkungen bei der Anwendung dieser Strategie durch die öffentliche Hand.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Quellenanalyse, die betriebswirtschaftliche Definitionen und juristische Rahmenbedingungen für Outsourcing-Prozesse miteinander verknüpft.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine rechtliche Einordnung der Entscheidungsfindung, eine spezielle Betrachtung des öffentlichen Sektors sowie eine detaillierte Pro- und Kontra-Analyse.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Schlagworte umfassen Outsourcing, Privatisierung, Kosteneffizienz, Betriebsübergang und öffentliche Verwaltung.
Wie wirkt sich Outsourcing auf die Mitbestimmungsrechte der Mitarbeiter aus?
Das Outsourcing berührt das Mitbestimmungsrecht des Betriebsrats, insbesondere bei Betriebsverlagerungen, wobei der Arbeitnehmer bei einem Übergang des Arbeitsverhältnisses durch gesetzliche Bestimmungen geschützt ist.
Welche Herausforderungen bestehen speziell beim Outsourcing im öffentlichen Sektor?
Die öffentliche Hand muss bei der Auslagerung von Aufgaben die Grundsätze der Haushaltsordnung (§ 7 BHO) beachten und sicherstellen, dass keine unzulässige Wettbewerbsverzerrung gegenüber privaten Anbietern entsteht.
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- Serdar Vatansever (Author), 2003, Outsourcing unter Betrachtung des öffentlichen Sektors, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/32601