Outsourcing unter Betrachtung des öffentlichen Sektors


Hausarbeit, 2003

22 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen des Outsourcing
2.1 Definition: Outsourcing
2.2 Die Entwicklung von Outsourcing
2.3 Gründe fürs Outsourcing
2.4 Kostenaspekte
2.5 Die Besonderheiten von Outsourcing

3. Behinderungen der Outsourcingent- scheidungen durch das rechtliche Umfeld

4. Outsourcing im öffentlichen Sektor
4.1 Verwaltungsmodernisierung durch Outsourcing
4.2 Die öffentliche Privatisierung im Betracht zu den Privatwirtschaften
4.3 Einschränkungen beim öffentlichen outsourcen

5. Vor- und Nachteile beim Outsourcing
5.1 Vorteile
5.2 Nachteile

6. Fazit

1. Einleitung

In den letzten Jahrzehnten hat sich die wirtschaftliche Lage und auch die Wettbewerbssituation praktisch für alle Unter- nehmen nachhaltig geändert. Um sich ein Unternehmen an die schnellen Veränderungen des Wirtschaftslebens und damit auch an die Technologieentwicklungen anpassen zu können, muss es in der Lage sein, schnelle Organisationsveränderungen durchzuführen und dabei darauf achten, dass auch die Beleg- schaft dementsprechende hohe Qualifikationen hat und gegebenenfalls die auch fördern.

Outsourcing spielt bei diesen strukturellen Veränderungen des Unternehmens eine zentrale Rolle, denn es ist eine hervorragende Alternative zu den traditionellen Unternehmens- führungsstielen. Das Wort hat in der Wirtschaft so eine große Bedeutung, das sogar die öffentlichen Verwaltungen der Staat gezwungen sind es anzuwenden.

Bei der vorliegenden Arbeit wird das Wort Outsourcing näher erläutert und dabei auf die verschiedenen Aspekte, wie z.B.

die Kostenaspekte und rechtlichen Behinderungen, die Arten, Vorraussetzungen und Einschränkungen der öffentlichen Beteiligungen beim Outsourcing näher eingegangen. Selbstverständlich hat der Begriff neben den ganzen positiven Seiten auch negative Konsequenzen auf die man besonders achten sollte.

2. Grundlagen des Outsourcing

2.1 Definition: Outsourcing

Outsourcing beschreibt die Auslagerung von Geschäftsbereichen.

Dabei werden die Geschäftstätigkeiten der Unternehmungen, an andere, auf die Aufgaben spezialisierten Unternehmen ver- lagert, die in der Regel, selbstständig und dauernd mit der Aufgabenerfüllung beschäftigt sind.[1] Hierbei können es sich um Teil- oder Komplettauslagerungen handeln, wobei aber häufig nur die Funktion, an Tochter- oder Beteiligungsgesell- schafften, oder an fremde Unternehmen übertragen wird.[2] Die Vertragspartner schließen dabei einen Vertrag, die in der Regel dementsprechende Gegebenheiten berücksichtigt.

In einigen Fällen werden die angebotenen Dienstleistungen nicht selber erfüllt, sondern auch wiederum an andere verlagert, solch ein Prozess nennt man dann ´Double Outsourcing`.[3]

Wenn ein einziger Unternehmer den Auftrag für die Erfüllung der Aufgaben eines anderen Unternehmens erhalten hat, spricht man von Single Outsourcing, wenn mehrere Unternehmen daran beteiligt sind, nennt man es Multiple-Outsourcing.

Die Bereiche, die ausgesourct werden sind sehr umfangreich wie z.B. Personalwesen, Produktion, Vertrieb, Steuerberatung, Lagerhaltung, Einkauf, Unternehmensplanung und vieles mehr.

Outsourcing kommt aus dem Amerikanischen Wortschatz und wurde aus den Begriffen wie "Outside Ressource using" abge- leitet.

Noch in den 90er Jahren wollten die Geschäftsleute nichts mit dem Wort zu tun haben, doch in den letzten Jahren ist es so begehrt, das es das betriebliche Denken der Unternehmen in seinen Bann zieht. Es ist möglich, das Outsourcing nach Out- placement, Lean-Management oder -Produktion, am Ende des Jahrtausends, zu den zentralen Begriffen betriebswirtschaft- licher Entwicklungen gehören kann.[4]

2.2 Die Entwicklung von Outsourcing

Schon in den fünfziger Jahren, vergaben die größeren Unter- nehmen ihre eigenen Druckereien oder Werksschlossereien an darauf spezialisierte Unternehmen weiter. Weil aber dann in den sechziger, siebziger und achtziger Jahren in den Bereichen nur wenige Unternehmen tätig waren, nahm auch das Outsourcing in den folgenden 90er Jahren radikal ab.

Das verlagern von eigener unternehmerischer Arbeiten, auf darauf spezialisierte Firmen, war lange Zeit durch die Mentalität der deutschen und europäischen Unternehmen fast vollständig ausgeschlossen. Aus diesem Grund, musste ein Betrieb mit der Erfüllung, der eigenen Aufgaben, selber beschäftigt sein und nicht auf andere verlagern. Doch durch die Globalisierung, Firmenübernahmen durch Ausländer und andere Entwicklungen, hat sich dies bis heute deutlich ver- ändert. In Gegensatz zu den 90er Jahren müssen die Unter- nehmen in der heutigen Zeit immer mehr überprüfen, welche Bereiche des Unternehmens hohe Kosten verursachen, damit sie, die an andere Firmen vergeben können. Dies ist durch der hohen Wettbewerbsdruck zwischen den weltweit operieren- den Unternehmen, der seit den letzten Jahren immer mehr zu- nimmt, sich gar nicht anders vorzustellen. Die Folge daraus ist, dass sich immer mehr Unternehmen auf ihre "Kernkom- petenz" konzentrieren müssen und teilweise oder vollständig ihre betrieblichen Aufgaben an externe Unternehmen verlagern.

Die schnelle und qualitative Entwicklung der Technologie Bereiche, führt auch zu einer schnelleren Veränderung der Weltwirtschaft. Die Unternehmen, die nicht mit der sich schnell verändernden Gegebenheiten auf den Absatz- und Beschaffungsmärkten mithalten können, verlieren Markt- anteile, Umsätze und letztlich Gewinne. Um ihre Abhängig- keiten zu minimieren und die eigene Flexibilität zu erhöhen, vergeben die Unternehmen ihre eigenen Aufgaben an fremde Firmen.[5]

2.3 Gründe fürs Outsourcing

Die Gründe für das Outsourcing sind sehr Umfangreich, dazu gehören beispielsweise:

- Die Kostenreduzierung durch das Auslagern der Bereiche, die mit hohen Kosten verbunden sind.
- Erhöhte Flexibilität
- Konzentration auf der betrieblichen Kernkompetenz durch

das verlagern der Nebentätigkeiten auf darauf spezialisierte Unternehmen.

- Der gewonnene Reaktionsfreiraum des Betriebes auf

zunehmenden Wettbewerb.

- Nutzung von steuerlichen Vergünstigungen und Subventionen.
- Qualitätserhöhung in der betrieblichen Arbeit.[6]
- „Geringe Stückkosten durch Spezialisierung und hohe Auslast-

ung der Produktionsmittel“.[7]

- Bessere Risikostreuung, wenn mehrere Lieferanten mit der

Aufgabenerfüllung gleichzeitig beschäftigt werden.2

[...]


[1] vgl. Internet, www.Google.de: Rundschreiben der Eidg. Bankenkommission Auslagerung von Geschäftsbereichen (Outsourcing), 2002, S.1, 20. Nov. 03.

[2] vgl. Koppelmann, U.: Outsourcing, 1996, S.2.

[3] vgl. Internet, www.Google.de: Outsourcing: Aus den Augen aus dem Sinn, 2001, S.157.

[4] vgl. Internet, www.Google.de: Definition: Outsourcing, S.1, 20. Nov. 03.

[5] vgl. Internet, www.Google.de: Definition: Outsourcing, S.2, 20. Nov. 03.

[6] vgl. Internet, www.Google.de: Definition: Outsourcing, S.1, 20. Nov. 03.

[7] Koppelmann, U.: Outsourcing, 1996, S.41.

2 vgl. Koppelmann, U.: Outsourcing, 1996, S.41.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Outsourcing unter Betrachtung des öffentlichen Sektors
Hochschule
Hochschule Hannover
Veranstaltung
Wirtschaftsrecht
Note
1,7
Autor
Jahr
2003
Seiten
22
Katalognummer
V32601
ISBN (eBook)
9783638332781
Dateigröße
568 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Breiter Seitenrand links und rechts (bei der Preisgebung berücksichtigt)
Schlagworte
Outsourcing, Wirtschaftsrecht
Arbeit zitieren
Serdar Vatansever (Autor), 2003, Outsourcing unter Betrachtung des öffentlichen Sektors, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/32601

Kommentare

  • Gast am 20.6.2006

    Kritik.

    Ich kann jedem nur davon abraten diese Arbeit zu kaufen! Grammatikalische Unzulänglichkeiten, oberflächliches Anreissen der Thematik und ein Literaturverzeichnis, das diesen Bezeichnung in keinster Weise verdient!!! Nur entäuschend!

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