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Funktionen des Webs für Presseverlage und Rundfunkanstalten: Nur PR oder Beitrag zur publizistischen Vielfalt?

Titel: Funktionen des Webs für Presseverlage und Rundfunkanstalten: Nur PR oder Beitrag zur publizistischen Vielfalt?

Seminararbeit , 2004 , 21 Seiten , Note: 1.7

Autor:in: Anton Bühl (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Seit der Geburtstunde des Internet Mitte der neunziger Jahre ist dessen Nutzung in Deutschland stark angestiegen.2003 ist entgegen den Erwartungen der Experten das Wachstum im Vergleich zum Vorjahr noch einmal gestiegen. Nicht zuletzt aufgrund sinkender Preise für den Zugang und die Anschaffung der technischen Ausrüstung hat sich dWWW derart stark verbreitet und ist zu einem ernsthaften Massenmedium geworden. Es liegt auf der Hand, dass nicht nur die Nutzung sondern auch das Angebot stark gestiegen ist, was die deutschen Verlage eine neue Konkurrenzsituation bringt, und es diesen unmöglich macht sich der Entwicklung zu verweigern. Die Arbeit soll sich der Frage, inwieweit deutsche Zeitungsverlage und Rundfunkanstalten die technische Möglichkeiten des Internet nutzen, welche Strategien dabei verfolgt werden und ob dies zu einer erhöhten publizistischen Vielfalt führt. Hierbei muss anfänglich ein Augenmerk auf den Anstieg der zu betrachtenden Internetpräsenzen gelegt werden, sowie auf deren Entwicklung. Was ursprünglich mit der Freigabe des http Protokolls3 begonnen hat, wurde verständlicherweise nicht von Anfang an von allen Verlagen ausgeschöpft. Gerade zu den Hochzeiten des Internetboom sind zudem die technischen Möglichkeiten die das Medium anbietet beträchtlich gestiegen. Mittlerweile existieren zahlreiche Multimedia Formate, welche die Darstellung und Strukturierung von Inhalten erleichtern und verbessern. Weiterhin sind zahlreiche interaktiv nutzbare Techniken im entstanden. Für die Medienanstalten geht es daher nicht mehr um die Frage ob, sondern wie ein Internetauftritt realisiert wird. Ein großes Augenmerk dieser Arbeit liegt darauf, wie die neuen Chancen auf den betrachteten Internetseiten umgesetzt werden, oder ob noch Verbesserungen möglich sind. Hierzu werden einige repräsentative Beispiele herangezogen. Nicht nur das Online Produkt selbst soll Gegenstand der Betrachtungen bleiben, sondern auch die Strategien der Verlage, welche durch den Online Auftritt verwirklicht werden. Denn es haben sich verschiedene Funktionen des Webs für Verlage gezeigt. Dies liegt zum einen an den verschieden Muttermedien, und zum anderen an den technischen Vorraussetzungen des Webs, sowie an der bestehenden Konkurrenz zu nicht kommerziellen WWW Inhalten. Abschließend soll eine Bewertung der aktuellen Online Bemühungen stattfinden, und ein kurzer Ausblick in die zukünftige Entwicklung gegeben werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Begriffsklärung: Online und Multimedia

2 Die Entwicklung der Internetauftritte der Verlage und des Rundfunk

3 Gegenwärtige Situation der Online Angebote

3.1 Web Auftritte der Printmedien

3.2 Web Auftritte der Rundfunkanstalten

4 Strategien der „Alten“ Medien im Netz

4.1 Strategien der Printmedien

4.2 Ziele der Rundfunkanstalten

5 Wie werden die technischen Möglichkeiten des Internet genutzt?

5.1 Überblick über die Möglichkeiten des Webs

5.2 Beispiele verschiedener Websites

5.2.1 Nachrichten Magazine

5.2.2 Fernsehanstalten

5.2.3 Tageszeitungen

6 Fazit und Bewertung, Ausblick in die Zukunft

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit deutsche Presseverlage und Rundfunkanstalten die technischen Potenziale des Internets ausschöpfen, welche strategischen Ansätze dabei verfolgt werden und inwiefern diese Aktivitäten tatsächlich zur publizistischen Vielfalt beitragen.

  • Analyse der historischen Entwicklung von Webauftritten in Medienunternehmen.
  • Gegenüberstellung der Online-Strategien von Printmedien und Rundfunkanstalten.
  • Untersuchung der technischen Möglichkeiten des Web (Multimedia, Interaktivität, Hypertext).
  • Evaluation der praktischen Umsetzung anhand repräsentativer Fallbeispiele.
  • Bewertung des Einflusses von Online-Angeboten auf die publizistische Vielfalt.

Auszug aus dem Buch

4.1 Strategien der Printmedien

Vor allem in der Frühzeit fungierte das Internet als Recyclingprodukt für Printartikel. Abgesehen von den Kosten ist ein Nutzen hieraus für den Verlag nur schwer abzusehen. Eine Steigerung der Leserzahl ist auf diesem Weg nicht möglich, denn die meisten Leser ziehen bei gleichem Inhalt eine richtige Zeitung dem Lesen der Artikel am Monitor vor. Leider kommt dieses Verfahren noch oft zur Anwendung, vor allem bei kleineren Zeitungen.

Oft soll der Internetauftritt aber gerade der Gewinnung neuer Leser und auch neuer Zielgruppen dienen, oft jungen Lesern. Dazu können wiederum Printartikel verwendet werden. Neben diesen Leseproben findet sich dann meist eine Möglichkeit ein Abonnement des Muttermediums abzuschließen. Auch ist denkbar den Internetauftritt als Aushängeschild zu benutzen, hierfür muss dieser eine hohe Qualität aufweisen. Mann will eine größere Leser Blatt Bindung erreichen und zwar nicht nur an die Printzeitung, sondern auch an die Online Ausgabe, die Zielgruppe hierfür nennt Chr. Neuberger den „Doppelnutzer“.

Verlage von Nachrichtenmagazinen und Zeitschriften ist, können im Internet die Lücke die das Muttermedium offen lässt, zumindest zwischen zwei Ausgaben, schließen, man bereitet den Leser auf das nächste Heft vor und versucht so sicher zu stellen das er es kaufen wird. Diese letzte Strategie wird häufig verfolgt, vor allem von großen Tageszeitungen und Nachrichtenmagazinen, wie „Focus“, „Spiegel“ und „die Welt“. Denkbar, jedoch so gut wie nicht angewendet, wäre auch ein Internetauftritt, der vom ursprünglichen Medium losgelöst ist, das heißt es sollen nur Internetnutzer gewonnen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Umriss des Wachstums der Internetnutzung und der Fragestellung nach der publizistischen Vielfalt durch digitale Medienangebote.

1 Begriffsklärung: Online und Multimedia: Definition und Abgrenzung der zentralen Begriffe vor dem Hintergrund der technischen Digitalisierung.

2 Die Entwicklung der Internetauftritte der Verlage und des Rundfunk: Historischer Rückblick auf die ersten Schritte der Medienhäuser im Netz seit den 1990er Jahren.

3 Gegenwärtige Situation der Online Angebote: Bestandsaufnahme der aktuellen Präsenzen von Print- und Rundfunkmedien im World Wide Web.

4 Strategien der „Alten“ Medien im Netz: Untersuchung der Zielsetzungen und strategischen Ansätze der Medienakteure zur Einbindung des neuen Mediums.

5 Wie werden die technischen Möglichkeiten des Internet genutzt?: Analyse der tatsächlichen technischen Umsetzung und exemplarische Betrachtung verschiedener Website-Typen.

6 Fazit und Bewertung, Ausblick in die Zukunft: Zusammenfassende Einschätzung der erreichten publizistischen Vielfalt und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.

Schlüsselwörter

Internet, Presseverlage, Rundfunkanstalten, Online-Strategie, publizistische Vielfalt, Multimedia, Online-Journalismus, Medienkonvergenz, Cross Media, Digitalisierung, Nachrichtenmagazine, Tageszeitungen, Internetauftritt, Internetnutzung, Medienwandel.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der digitalen Transformation von Medienunternehmen und analysiert, wie deutsche Presseverlage und Rundfunkanstalten das Internet nutzen, um ihr Angebot zu erweitern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung von Webpräsenzen, der Strategieentwicklung im Bereich Online-Medien, der Nutzung technischer Innovationen sowie der Herausforderung der Finanzierung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist es zu klären, ob die Internetauftritte der klassischen Medien einen echten Beitrag zur publizistischen Vielfalt leisten oder lediglich als PR-Instrumente dienen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine medienwissenschaftliche Analyse, die sowohl auf bestehenden Studien (z. B. von Chr. Neuberger) als auch auf der inhaltlichen Auswertung und dem Vergleich repräsentativer Website-Beispiele basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Entwicklungsgeschichte, die unterschiedlichen Strategien von Zeitungen und Sendern sowie die praktische Anwendung multimedialer Funktionen untersucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Internet, Presseverlage, Rundfunkanstalten, Online-Journalismus, Medienkonvergenz, Cross-Media-Strategien und publizistische Vielfalt.

Welche Rolle spielen Nachrichtenmagazine im Vergleich zu Tageszeitungen?

Die Untersuchung zeigt, dass Nachrichtenmagazine bei der Implementierung multimedialer Elemente und bei der Erfolgsbilanz im Internet deutlich weiter fortgeschritten sind als viele Tageszeitungen.

Warum wird im Fazit von einem "Recycling-Gebrauch" gewarnt?

Der Autor kritisiert, dass viele Verlage ihre Online-Angebote lediglich als Zweitverwertung ihrer Printartikel betrachten, anstatt eigenständige, medienadäquate Inhalte zu schaffen, was langfristig die Bedeutung der Online-Medien schwächen könnte.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Funktionen des Webs für Presseverlage und Rundfunkanstalten: Nur PR oder Beitrag zur publizistischen Vielfalt?
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München
Veranstaltung
Proseminar Medienlehre
Note
1.7
Autor
Anton Bühl (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
21
Katalognummer
V33274
ISBN (eBook)
9783638337939
ISBN (Buch)
9783638789837
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Funktionen Webs Presseverlage Rundfunkanstalten Beitrag Vielfalt Proseminar Medienlehre
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anton Bühl (Autor:in), 2004, Funktionen des Webs für Presseverlage und Rundfunkanstalten: Nur PR oder Beitrag zur publizistischen Vielfalt?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/33274
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  21  Seiten
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