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Der Kleine Albert - Eine Alternative zur Psychoanalyse?

Titel: Der Kleine Albert - Eine Alternative zur Psychoanalyse?

Seminararbeit , 2004 , 15 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Katja Ickowiak (Autor:in)

Psychologie - Beratung und Therapie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Obwohl Sigmund Freuds Psychoanalyse auch in der heutigen Zeit noch einen hohen Stellenwert bei psychologischen Therapieverfahren einnimmt, wurde sie schon zu Freuds Lebzeiten heftig diskutiert und angezweifelt. Einer der wichtigsten Kritiker war der Behaviorist John B. Watson, der mit seinem Experiment „Der kleine Albert“, welches auf der klassischen Konditionierung beruht, versuchte, eine alternative Erklärungsmöglichkeit zur Entstehung von Furchtreaktionen, welche Freud u.a. durch den Ödipuskomplex erklärte, zu finden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Biographie Sigmund Freud

3. Psychoanalyse nach Freud

3.1. Ziele der Psychoanalyse

3.2. Grundbegriffe der psychodynamischen Theorie

3.3. Kritiken an der Psychoanalyse

4. Untersuchung „Der kleine Hans“

4.1. Watsons Kritik an der Untersuchung

5. Watsons Experiment

5.1. Biographie John B. Watson

5.2. Klassische Konditionierung nach Pawlow

5.3. Experiment „Der kleine Albert“

6. Schlussteil

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, ob John B. Watsons Experiment am "kleinen Albert" eine wissenschaftlich fundierte Alternative zur psychoanalytischen Deutung von Furchtreaktionen durch Sigmund Freud darstellt.

  • Vergleich zwischen psychoanalytischen Erklärungsmodellen und behavioristischen Lernansätzen.
  • Analyse von Fallbeispielen wie dem "kleinen Hans" im Kontext der Freudschen Theorie.
  • Darstellung der Mechanismen der klassischen Konditionierung nach Iwan Pawlow.
  • Kritische Würdigung des Experiments "Der kleine Albert" unter methodischen und ethischen Aspekten.

Auszug aus dem Buch

5.2. Klassische Konditionierung nach Pawlow

Diese Lernform wurde von Iwan Pawlow beschrieben. Er war Mediziner (Nobelpreis in Medizin 1904) und beobachtete eher beiläufig, dass seine Versuchshunde bereits bei einem Glockenton, der die Fütterungszeit ankündigte, Speichel absonderten, egal ob sie Futter sehen konnten oder nicht. Sie hatten offenbar gelernt, dass der Glockenton etwas mit dem Futter zu tun hat.

Als Pawlow dieses überraschende Phänomen genauer untersuchte, fand er heraus, dass durch die zeitlich unmittelbar aufeinander folgende Darbietung des Glockentons (neutraler Reiz) und des Futters (unkonditionierter Reiz, der eine reflexartige Reaktion auslöst) eine Verbindung zwischen diesen hergestellt wurde. Nach häufiger gemeinsamer Darbietung wurde der vorher neutrale Reiz (Glockenton) zu einem konditionierten Reiz, der alleine dieselbe Reaktion (Speichelfluss) auslösen kann, wie der unkonditionierte Reiz (Futter), mit dem er gepaart wurde. Aus der unkonditionierten Reaktion (Speichelfluss) auf das Futter wurde eine konditionierte Reaktion auf den Glockenton.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der psychoanalytischen Deutung versus behavioristischer Kritik am Beispiel des kleinen Albert.

2. Biographie Sigmund Freud: Darstellung des Lebensweges und der beruflichen Entwicklung von Sigmund Freud.

3. Psychoanalyse nach Freud: Erläuterung der theoretischen Grundlagen, Ziele und Kritikpunkte der psychoanalytischen Lehre.

4. Untersuchung „Der kleine Hans“: Analyse von Freuds Fallbeispiel des kleinen Hans und dessen psychoanalytische Deutung.

5. Watsons Experiment: Beschreibung der behavioristischen Sichtweise, der Biografie Watsons und der Durchführung des Experiments am kleinen Albert.

6. Schlussteil: Zusammenfassende Bewertung der Aussagekraft des Experiments und kritische Reflexion der methodischen und ethischen Rahmenbedingungen.

Schlüsselwörter

Psychoanalyse, Behaviorismus, Sigmund Freud, John B. Watson, Der kleine Albert, Der kleine Hans, Klassische Konditionierung, Iwan Pawlow, Ödipuskomplex, Furchtreaktion, Lernpsychologie, Triebtheorie, Psychodynamik, Experimentelle Psychologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beleuchtet die Kontroverse zwischen der Freudschen Psychoanalyse und dem Behaviorismus von John B. Watson anhand der Fallbeispiele "Der kleine Hans" und "Der kleine Albert".

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Mittelpunkt stehen die Entstehung von Ängsten, die Methoden der Verhaltensforschung sowie die Validität und Überprüfbarkeit psychologischer Theorien.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die kritische Prüfung, ob Watsons Experiment eine valide Alternative zur psychoanalytischen Interpretation von Kindheitsängsten bietet.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse, um sowohl die psychoanalytische Fallstudienmethode als auch den behavioristischen, experimentellen Forschungsansatz gegenüberzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Biografie und Lehre Freuds, der Analyse des "kleinen Hans", dem behavioristischen Gegenentwurf Watsons und der Durchführung des Experiments am "kleinen Albert".

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Psychoanalyse, Behaviorismus, klassische Konditionierung, Ödipuskomplex und methodische Kritik.

Warum kritisierte Watson die Analyse des "kleinen Hans" durch Freud?

Watson kritisierte die subjektive Interpretation Freuds und wies darauf hin, dass die Angst des Kindes durch ein konkretes traumatisches Erlebnis mit Pferden und nicht durch unbewusste ödipalen Konflikte ausgelöst worden sein könnte.

Wie wurde das Experiment am "kleinen Albert" ethisch bewertet?

Das Experiment wird im Schlussteil aus heutiger Sicht ethisch kritisiert, da es unverantwortlich war, beim Kind bewusst Angstzustände zu erzeugen, ohne eine anschließende psychologische Entlastung sicherzustellen.

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Details

Titel
Der Kleine Albert - Eine Alternative zur Psychoanalyse?
Hochschule
Universität Duisburg-Essen
Note
1,0
Autor
Katja Ickowiak (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
15
Katalognummer
V33420
ISBN (eBook)
9783638339049
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kleine Albert Eine Alternative Psychoanalyse
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Katja Ickowiak (Autor:in), 2004, Der Kleine Albert - Eine Alternative zur Psychoanalyse?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/33420
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Leseprobe aus  15  Seiten
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