Die Bedeutung der Methode Rollenspiel für die Entwicklung des dialogischen Sprechens im Englischunterricht


Hausarbeit, 2014

16 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die theoretische Betrachtung des dialogischen Sprechens als Fertigkeit
2.1 Arbeitsdefinition zum dialogischen Sprechen
2.2 Die Entwicklung des dialogischen Sprechens im Fremdsprachenunterricht

3 Die Methode Rollenspiel und ihre Bedeutung für die Entwicklung des dialogischen Sprechens
3.1 Theoretische Betrachtung der Methode
3.2 Durchführung eines Rollenspiels im (Fremdsprachen-)unterricht
3.3 Diskussion der Bedeutung der Methode für die Entwicklung des dialogischen Sprechens

4 Beispiel für die praktische Umsetzung der Methode Rollenspiel unter Beachtung der gewonnenen Erkenntnisse

5 Fazit

6 Quellen und Literatur

7 Anhang 1 Ablaufplan Rollenspiel „How can I find the Tower of London?“

1 Einleitung

Die Methode Rollenspiel gehört immer wieder zu den vorgeschlagenen Mitteln, Schüler und Schülerinnen[1] im Fremdsprachenunterricht zu animieren, aktiv zu werden und ihre sprachliche Kompetenz zu trainieren. In der Tat bieten Rollenspiele eine Menge Potenzial, können spannend und natürlich auch lustig sein und schließlich sind sie stets eine methodische Abwechslung zu den Gruppen- oder Einzelarbeiten im Buch, im Heft oder an der Tafel. Die didaktisch motivierte Frage ist nun jedoch, welchen konkreten Nutzen diese Methode für den Fremdsprachenunterricht mit sich bringt. Lässt sich der Einsatz des Rollenspiels im Unterricht didaktisch ohne Einwände begründen? In der vorliegenden Arbeit soll dieser Frage nachgegangen werden. Dabei steht neben der eigentlichen Methode eines der zentralen Ziele des fremdsprachlichen Unterrichts im Vordergrund, nämlich die Entwicklung des dialogischen Sprechens. Diese Form des Unterrichts, welche zudem eine der Grundfertigkeiten ist, bildet einen zentralen Aspekt in Rahmenplänen und sogar dem GeR. Darum wird im Folgenden betrachtet, inwiefern das dialogische Sprechen im Unterricht eingeübt werden kann und wie sich die zugehörigen Fähigkeiten entwickeln lassen, um ausgehend davon die Frage nach der Berechtigung des Einsatzes der Methode Rollenspiel zu beantworten. Denn wenn sich nachweisen lässt, dass das Rollenspiel der Entwicklung des dialogischen Sprechens der Schüler dienlich ist, liefert das allein eine solide didaktische Begründung für seinen Einsatz im Unterricht. Abgerundet wird diese Arbeit nach dem theoretischen Teil durch die Präsentation eines Unterrichtsbeispiels für den Englischunterricht, in welchen die zuvor gewonnenen Erkenntnisse mit einfließen werden.

2 Die theoretische Betrachtung des dialogischen Sprechens als Fertigkeit

Laut des aktuellen Rahmenplans für das Fach Englisch an allgemeinbildenden Schulen im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern wird bereits in der Klassenstufe sechs auf die Entwicklung und Vertiefung des dialogischen Sprechens abgezielt. An entsprechender Stelle heißt es dort: „Die Schüler führen Dialoge, Interviews und Rollenspiel zu vertrauten Alltagssituationen“[2] durch. Damit betrachten auch die Autoren des Rahmenplans die Entwicklung des dialogischen Sprechens als einen wichtigen und darum bereits sehr früh geförderten Aspekt im Erlernen der englischen Sprache in der Schule.

2.1 Arbeitsdefinition zum dialogischen Sprechen

Für eine valide Analyse der Methode Rollenspiel und ihrer Bedeutung für die Entwicklung der Sprachfertigkeiten der Schüler ist es zunächst notwendig, eine geeignete Arbeitsdefinition zum dialogischen Sprechen anzugeben. Das Sprechen wird in dieser Arbeit als die Realisierung einer Kommunikationsabsicht in einer bestimmten Situation mithilfe eines Systems von sprachlichen, parasprachlichen und außersprachlichen Mitteln definiert[3]. Theoretisch unterschieden werden können dabei das monologische und das dialogische Sprechen. Eine theoretische Abgrenzung dieser beiden Arten, die auch didaktische Elemente berücksichtigt, erleichtert das Verständnis des dialogischen Sprechens und soll im Folgenden kurz skizziert werden[4]. Während das monologische Sprechen durch eine permanente und lineare Aneinanderreihung von Sätzen eines einzigen Sprechers charakterisiert wird, ist das dialogische Sprechen durch einen ständigen Wechsel zwischen Hören und Sprechen zwischen den verschiedenen am Dialog beteiligten Personen gekennzeichnet. Darüber hinaus bietet der Dialog einen flexiblen und zumeist auch spontanen Einsatz verschiedener Kommunikationsverfahren. Monologe hingegen zeichnen sich in der Regel durch die Dominanz einer bestimmten Art der Kommunikation aus. Unterschiede zwischen den beiden Arten ergeben sich auch im situativen Rahmen der Kommunikation. Während ein Monolog der Darstellung eines bestimmten Kontextes dient, ist ein Dialog zumeist an eine bestimmte Situation, in der er stattfindet, gebunden. Hinsichtlich des didaktischen Nutzens beider Formen muss auch die Reaktion eventueller Gesprächspartner berücksichtigt werden. Während bei einem Monolog die Reaktion der Rezipienten selten zur Unterbrechung des Sprechers führt und somit zeitversetzt erfolgt, sind Dialoge geprägt durch permanent auftretende Reaktionen auf das Gesagte beziehungsweise das Verstandene. Auch in Bezug auf die Einsetzbarkeit im Unterricht ergeben sich zwei wichtige Unterschiede zwischen den beiden Sprechformen. Während Monologe zumeist von den Sprechern eingeübt und somit sehr gut in allen Details geplant werden können, sind Dialoge geprägt von plötzlichen und nicht vorhersehbaren Änderungen im Gesprächsverlauf. Somit sind sie nicht im Detail planbar. Zuletzt jedoch muss auch die jeweils genutzte Ausdrucksweise berücksichtigt werden. Im Monolog lässt sich eine Dominanz von ausformulierten und somit auch logisch zusammenhängenden Sätzen feststellen. Das dialogische Sprechen hingegen ist im Vergleich dazu den alltäglichen Gesprächen näher. Sprünge in der Argumentation, die Nutzung von Füllwörtern und Verstärkern treten hier deutlich häufiger auf als beim monologischen Sprechen.

Die hier genannten Merkmale des dialogischen Sprechens rechtfertigen auch seinen Einsatz im fremdsprachlichen Unterricht. In der im gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Fremdsprachen geforderten „Triade der Mündlichkeit“[5] wird die Entwicklung dieser Fähigkeit wie auch die des monologischen Sprechens und die der mündlichen Sprachmittlung explizit gefordert. Darüber hinaus bildet das dialogische Sprechen auch einen festen Bestandteil im oben bereits erwähnten Rahmenplan[6]. Die Umsetzung der in diesen Richtlinien genannten Forderungen sieht Frank Haß[7] durch die Erhöhung der Mündlichkeit im Fremdsprachenunterricht realisiert. Dahinter verbirgt sich die Absicht, den Schülern mehr Gelegenheit zur fremdsprachlichen Kommunikation innerhalb des Klassenverbandes zu bieten. Dadurch sollte möglichst die individuelle Sprechzeit jedes Schülers erhöht und somit auch gewährleistet werden, jedem Teilnehmer des Unterrichts mindestens eine Gelegenheit und Motivation zu geben, sich in der Fremdsprache zu äußern. Dabei muss der Rahmen dieser Kommunikation stets an authentischen und somit realitätsnahen Situationen orientiert sein. Für die Förderung des dialogischen Sprechens bedeutet dies insbesondere, dass dieses möglichst in realitätsnahe Situationen eingebunden und so gestaltet werden sollte, dass jeder Schüler zur Kommunikation angeregt wird[8].

2.2 Die Entwicklung des dialogischen Sprechens im Fremdsprachenunterricht

Haß nennt damit bereits eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung des dialogischen Sprechens. Dem Kompendium Fremdsprachenunterricht zufolge entwickelt sich das Sprechen einer fremden Sprache allgemein in drei Stufen[9]. In der ersten Stufe, dem variationslosen Sprechen, werden die Schüler befähigt, kurze Monologe, bereits ausgearbeitet vorliegende Gespräche oder Teilsätze wortwörtlich widerzugeben. Sie dient dazu, immer wiederkehrende Muster der jeweiligen Sprache zu festigen und die Geschwindigkeit des Sprechens generell zu verbessern. In der zweiten Stufe, dem variierenden Sprechen, zielt man zumeist auf die selbstständige Wiedergabe von gelesenen oder gehörten Sätzen beziehungsweise Texten ab. Diese variierende Wiedergabe kann als Zusammenfassung oder auch als Erweiterung eines Textes ausgestaltet werden. Zwar wird in dieser Stufe noch kein durch den Schüler selbst erschaffener Inhalt sprachlich ausgedrückt, jedoch ist er nun in der Lage „Strukturen mit unterschiedlicher lexikalischer Füllung“[10] variierend einzusetzen. Die finale Stufe bildet dann das freie Sprechen. Hier werden die Schüler befähigt, eigene Redekonzepte frei und/oder entsprechend einer konkreten Kommunikationsaufgabe zu erstellen und sprachlich zu präsentieren. Diese letzte Stufe in der Entwicklung des Sprechens zielt auf die Ausbildung eines geeigneten „vollwertige[n] kommunikative[n] Können[s] im Sprechen“[11] ab. Mit Erreichen dieses Levels der Sprechentwicklung sind die Schüler auch fähig, frei in der jeweiligen Sprache, insbesondere in außerunterrichtlichen Situationen, zu kommunizieren.

Hinsichtlich des dialogischen Sprechens sollen die Schüler befähigt werden, die drei wesentlichen Gesprächsarten Kontaktgespräch (Gespräche zum Aufbau sozialer Beziehungen), Orientierungsgespräch (beispielsweise Formulierung von Fragen, Bitten, Aufforderungen usw.) sowie Unterhaltungsgespräch (zum Beispiel Teilnahme an einer Diskussion) mit eigenen kommunikativen Kompetenzen durchzuführen[12].

Die kommunikative Vielschichtigkeit und Komplexität dieser Gesprächsarten erfordert ausgeprägte Kompetenzen im dialogischen Sprechen und stellt zugleich hohe Anforderungen an das Rezeptions- und Äußerungsvermögen der Schüler. Die Autoren des Kompendiums Fremdsprachenunterricht empfehlen daher die schrittweise Einübung von Teilprozessen, die in ihrer Gesamtheit den Kern des dialogischen Sprechens ausmachen und daher die Schüler zu diesem befähigen. Diese sogenannten gesprächsvorbereitenden Komponentenübungen zielen auf die Ausbildung von drei Kernkompetenzen ab[13]. Zum einen werden dialogtypische Kommunikationsverfahren wie Begrüßungs- oder Frageformeln eingeübt. Weiterhin geht es in diesen gesprächsvorbereitenden Übungen um die Ausbildung „von Fertigkeiten und Fähigkeiten im Verknüpfen initiativer und reaktiver Sprechäußerungen auf der Grundlage von Replikenpaaren“[14]. Um diesen Bereich zu entwickeln, werden vor allem Übungen der Aussprache und zu sprachlichen Mustern der Gesprächseröffnung und – beendigung unter Nutzung sogenannter Replikenpaare durchgeführt. Schließlich werden auch Strategien in der Kommunikation mit den Schülern eingeübt. Hierbei geht es primär um die formale und inhaltliche Gliederung von Aussagen und Gesprächen[15]. Diese Komponentenübungen dienen der Gesprächsvorbereitung. Um die Schüler auf das Führen längerer Gespräche vorzubereiten, sollten Lehrkräfte auf komplexe Gesprächsübungen zurückgreifen. Diese sind, in Anlehnung an die Entwicklungsstufen des Sprecherlernens, in drei Phasen unterschiedlicher Komplexität und Freiheit in der Gesprächsführung unterteilt. So ist die erste Phase, das variationslose Dramatisieren von Dialogmustern, durch das Auswendiglernen von vorgefertigten Dialogen, deren regelmäßiges Üben im Klassenverband und die intensivierte Analyse der verwendeten Strukturen gekennzeichnet. Das Vorspielen des Dialogs bildet hierbei den Abschluss dieser Phase, die der vertiefenden Einübung der generellen Gesprächsmuster dient. In der zweiten Phase sollen die Schüler die Inhalte des Dialogs möglichst auf sich beziehen und vorhandene Dialoge nach ihren Vorstellungen und Kompetenzen entsprechend modifizieren. Dabei sollten die Elemente des Gesprächs möglichst auf die Situation der Sprecher bezogen werden. Diese Phase dient der Variation von Dialogen, die zwar weiterhin als Vorlage in der Präsentation genutzt werden können, jedoch nach Möglichkeit im Vorfeld angepasst werden sollten, um einen fließenden Übergang zur dritten Phase, dem Freien Dialogisieren, zu schaffen. In dieser letzten Stufe der komplexen Gesprächsübungen sollen die Schüler eigene Kommunikationsaufgaben bewältigen, möglichst ohne dabei auf vorgefertigte Dialogmuster zurückzugreifen. Sie entwickeln ein eigenes geistig-sprachliches Konzept. Die Dialoge werden frei und zum Teil auch spontan gehalten und hängen in ihrer Qualität somit in hohem Maße von den sprachlichen Fähigkeiten der Schüler ab. Zweifellos kann das oben präsentierte theoretische Konstrukt des dialogischen Sprechens und dessen Entwicklung mit Hilfe der verschiedensten Sozialformen und Unterrichts- und Übungsmethoden umgesetzt werden. Im nun folgenden Teil der Arbeit soll dementsprechend der Frage nachgegangen werden, ob und wenn ja, in welchem Maße sich die Methode des Rollenspiels zur Entwicklung des dialogischen Sprechens eignet, also den Anforderungen an gesprächsvorbereitende Übungen beziehungsweise der komplexen Gesprächsübungsvariante entspricht.

3 Die Methode Rollenspiel und ihre Bedeutung für die Entwicklung des dialogischen Sprechens

3.1 Theoretische Betrachtung der Methode

Konsultiert man die geeignete Literatur zum Thema Rollenspiel als Methode im Fremdsprachenunterricht, so bietet diese eine Vielzahl unterschiedlicher Definitionen. In vielen Fällen wird das Rollenspiel jedoch dabei der Simulation gleichgesetzt, obwohl sich beide Methoden voneinander abgrenzen lassen[16]. Eine Unterscheidung dieser beiden methodischen Ansätze im Fremdsprachenunterricht macht zudem deutlich, welche Definition von Rollenspiel in dieser Arbeit als Grundlage genutzt wird[17]. Ein Rollenspiel lässt sich daher kurz als Methode des Fremdsprachenunterrichts, in der die Schüler eine meist vorgegebene Rolle übernehmen und aus dieser heraus kommunikative Situationen mit Hilfe von Dialogen präsentieren[18], definieren. Dabei kann die kommunikative Situation frei gewählt werden und somit auch eine rein erfundene und spannende Abenteuergeschichte sein[19]. Der oben erwähnte Unterschied zur Simulation ergibt sich durch die Rolle, die die Schüler übernehmen. In einer Simulation werden die Teilnehmer aufgefordert, die gegebene kommunikative Situation aus ihrer eigenen Perspektive heraus zu bearbeiten. Im Rollenspiel hingegen müssen sich die Schüler in eine vorgegebene Rolle hineinversetzen. Die dazu notwendigen Informationen erhalten sie beispielsweise durch Rollenkarten, auf denen wesentliche Eigenschaften oder Motive der Person aufgelistet sind, in deren Rolle sie schlüpfen sollen. Von daher ist ein Rollenspiel stets durch eine Übernahme sowohl einer fiktiven Rolle als auch Situation gekennzeichnet.

Aus diesem Verständnis eines Rollenspiels werden auch die generellen Vor- und Nachteile dieser Methode deutlich[20]. Der offensichtliche Vorteil im Rollenspiel liegt in dem hohen Aktivitätsanspruch an die Schüler. Sie sind gezwungen und werden auch durch die gegebene Situation dazu animiert, sich aktiv am Unterricht zu beteiligen, ihre Ideen zur Lösung des gegebenen Problems in einer Diskussion einzubringen und darüber hinaus auch das eigentliche Rollenspiel im Dialog vor der Klasse vorzustellen. Durch die Übernahme einer bestimmten Rolle übernehmen die Schüler auch eine bestimmte Position, die auch von ihrer eigenen abweichen kann. Dadurch schafft die Rolle eine gewisse Anonymität, die sich förderlich auf das Selbstvertrauen der Schüler auswirkt. Dadurch, dass die Schüler mit einem Problem in einem fiktiven Rahmen konfrontiert werden, ist zu dessen Lösung ein hohes Maß an Kreativität nötig. Selbstverständlich wird diese Kompetenz durch den Einsatz der Methode auch gefördert. Im Hinblick auf die Lehrerperspektive eignet sich das Rollenspiel als Methode für den Fremdsprachenunterricht besonders wegen seiner flexiblen Einsetzbarkeit. Schließlich lässt sich ein Rollenspiel leicht an den gerade aktuellen Inhalt des Unterrichts anpassen und hinsichtlich der Vermittlungsabsicht des Lehrers modifizieren. Da der Lehrer maßgeblich an der Gestaltung der Rollen und des kommunikativen Rahmens verantwortlich ist, lässt sich die Methode somit auch relativ leicht an das jeweilige Lernziel des Unterrichts anpassen. Vor allem aus diesen zwei letztgenannten Punkten erwachsen jedoch einige Nachteile, die das Rollenspiel mit sich bringt. Zweifelsohne lässt sich die Methode Rollenspiel dem dialogischen Sprechen zuordnen. Wie in diesem Teil der Arbeit bereits aufgezeigt wurde, ist das dialogische Sprechen von einem hohen Anteil an Spontanität und Flexibilität geprägt. Dadurch wird der Unterricht schwerer zu kontrollieren und von vornherein zu planen. Zwar lässt sich die Methode gut an das jeweilige Stundenziel anpassen, jedoch bedarf sie generell eines hohen Vorbereitungsaufwands, schließlich muss die Entwicklung der Rollenkarten und der kommunikativen Situation wohlüberlegt erfolgen. Zu guter Letzt entfaltet das Rollenspiel seine optimale Wirkung auf die Entwicklung der Sprach- und Sprechfertigkeiten der Schüler, wenn möglichst viele Teilnehmer viel kommunizieren und das Rollenspiel intensiv und motiviert durchführen. Dies setzt jedoch eine möglichst homogene Klasse voraus, welche in der Realität eher selten zu finden ist[21].

[...]


[1] Im Folgenden werden Schülerinnen und Schüler gleichermaßen als Schüler bezeichnet.

[2] Siehe: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern (2011), Rahmenplan Englisch für die Jahrgangsstufen 7 bis 10 am Gymnasium und an der Integrierten Gesamtschule. Erprobungsfassung 2011, Roggentin: adiant, S. 17.

[3] Vergleiche dazu und im Folgenden: Borgwardt, Ulf [u.a.] (1993), Kompendium Fremdsprachenunterricht, Ismaning: Hueber, S. 119.

[4] Vgl. dazu: Ebd., S. 118.

[5] Vgl. Haß, Frank (2008), Fachdidaktik Englisch: Tradition, Innovation, Praxis, Stuttgart: Klett-Sprachen, S. 96.

[6] Vgl. Ministerium, Rahmenplan, S. 17.

[7] Vgl. Haß, Fachdidaktik Englisch, S. 94.

[8] Vgl. Ebd. S. 94-96, hier auch mit Hinweisen zur Einbettung von sprachlichen Äußerungen in einen situativen Rahmen.

[9] Diese Darstellung folgt Borgwardt, Kompendium Fremdsprachenunterricht, S. 118f.

[10] Siehe: Ebd., S. 119.

[11] Siehe: Borgwardt, Fremdsprachenkompendium, S. 119.

[12] Eine Auflistung der Charakteristika der jeweiligen Gesprächsarten ist in ebd., S. 122 enthalten.

[13] Vgl. im Folgenden ebd., S. 122 – 126.

[14] Siehe: Ebd., S. 122.

[15] Eine genaue Beschreibung dieser einzelnen Komponentenübungen befindet sich in ebd. S. 122ff.

[16] Vgl. Livingstone, Carol (1983), Role Play in Language Learning, Essex: Longman, S. 1.

[17] Vgl. Ebd., S. 1.

[18] Hierbei wird sich auf Livingstones‘ Verständnis von Rollenspiel gestützt.

[19] Vgl. dazu und im Folgenden: Livingstone, Role Play, S. 1.

[20] Vgl. Ebd., S. 25 – 33.

[21] Vgl. Livingstone, Role Play, S. 25 – 33.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Die Bedeutung der Methode Rollenspiel für die Entwicklung des dialogischen Sprechens im Englischunterricht
Hochschule
Universität Rostock  (Institut für Anglistik/Amerikanistik)
Veranstaltung
Englischunterricht zwischen Vermittlung und Aneignung
Note
1,3
Autor
Jahr
2014
Seiten
16
Katalognummer
V335055
ISBN (eBook)
9783668248748
ISBN (Buch)
9783668248755
Dateigröße
631 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Englisch, Fachdidaktik, Rollenspiel, Fremdsprachenunterricht, Fertigkeit Sprechen, dialogisches Sprechen, Schüler, Methode Rollenspiel, Entwicklung der Fertigkeit Sprechen im Fremdsprachenunterricht
Arbeit zitieren
Isabel Mund (Autor), 2014, Die Bedeutung der Methode Rollenspiel für die Entwicklung des dialogischen Sprechens im Englischunterricht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/335055

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