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„Teufelskreis Lernstörungen" und negative Lernstruktur. Folgen von Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten und Legasthenie für Schulkinder

Titel: „Teufelskreis Lernstörungen" und negative Lernstruktur. Folgen von Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten und Legasthenie für Schulkinder

Prüfungsvorbereitung , 2015 , 17 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Melanie Telkemeier (Autor:in), Sina Oklmann (Autor:in)

Pädagogik - Schulpädagogik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Lernskript beschäftigt sich mit den Folgen von Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten und Legasthenie für Schulkinder. Es wird auf die negative Lernstrukur nach Betz und Breuninger eingegangen sowie auf die verschiedenen Entwicklungsstadien der Legasthenie vom Vorschulalter bis zur Adoleszenz. Dabei wird der Zusammenhang zwischen Leseschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten betrachet. Am Ende werden Schlussfolgerungen für die Praxis gezogen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Negative Lernstruktur und „Teufelskreis Lernstörungen“

a. Die vier Stadien

b. Pädagogischer Teufelskreis

c. Sozialer Teufelskreis (Bezug zum zweiten Stadium)

d. Innerpsychischer Teufelskreis

2. Sekundärproblematik Schulangst

3. Interaktion zwischen Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten

a. Zusammenhang im Vorschulalter

b. Entwicklung im Schulalter

c. Langfristige Entwicklung in der Adoleszenz

d. Langfristige Folgen im frühen Erwachsenenalter

4. Schlussfolgerungen für die Praxis

a. „Positive Lernstruktur“

b. Motivation und Interesse fördern und Verstärkung und Lob

c. Zusammenarbeit mit Eltern

Zielsetzung & Themen

Das vorliegende Lernskript analysiert die psychologischen und sozialen Dynamiken, die durch Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten entstehen können, und beleuchtet die daraus resultierenden negativen Auswirkungen auf die schulische und persönliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen.

  • Die Entstehung und Wirkungsweise von Teufelskreisen bei Lernstörungen.
  • Die Sekundärproblematik der Schulangst und deren vielschichtige Symptomatik.
  • Die Wechselwirkung zwischen Lernschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten im Verlauf der Entwicklung.
  • Pädagogische Interventionsmöglichkeiten zur Etablierung einer positiven Lernstruktur.
  • Die Bedeutung von Motivation, gezieltem Lob und einer konstruktiven Elternarbeit.

Auszug aus dem Buch

b. Pädagogischer Teufelskreis

Bezieht sich in erster Linie auf die Wirkung von Umwelt (U) auf Leistung (L), darin eingeschlossen sind Methodik, Didaktik und Leistungsmessung. Rückwirkend umschließt die Wirkung von Leistung auf Umwelt Bestätigung und Enttäuschung sowohl der Lehrkraft als auch der Eltern bei Versagen des Schülers. Gefühl der Behinderung des Unterrichts und Ärger über Mehraufwand von Lehrkraft.

Beispiel:

„Ein Lehrer geht mit Angeboten auf einen Schüler zu, mit denen dieser nicht anfangen kann. Die Leistungen sind entsprechend schlecht. Da der Lehrer bei anderen Schülern Erfolg hat, sieht er keinen Anlass, an seiner Methodik oder Didaktik zu zweifeln. Er will den Schüler fördern und tut dies daher mit einem erhöhten Angebot von den gleichen Methoden, an denen der Schüler schon gescheitert ist. Selbstverständlich werden die Leistungen dadurch nicht besser, der Teufelskreis ist da und löst bald einen sozialen aus“ (Betz & Breuninger, 1998, S.48).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Negative Lernstruktur und „Teufelskreis Lernstörungen“: Dieses Kapitel erläutert, wie sich durch frühzeitige Misserfolge bei Lese- und Rechtschreibaufgaben ein abwärtsgerichteter Teufelskreis entwickelt, der sowohl das Selbstwertgefühl als auch die Leistungsfähigkeit des Schülers beeinträchtigt.

2. Sekundärproblematik Schulangst: Hier werden die körperlichen und emotionalen Symptome der Schulangst detailliert dargestellt und aufgezeigt, wie diese durch den schulischen Leistungsdruck ausgelöst und verstärkt werden können.

3. Interaktion zwischen Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten: Das Kapitel untersucht den Zusammenhang zwischen Lernstörungen und Verhaltensproblemen vom Vorschulalter bis in das frühe Erwachsenenalter und betrachtet dabei auch langfristige soziale und psychische Folgen.

4. Schlussfolgerungen für die Praxis: Dieser Abschnitt bietet praxisorientierte Lösungsansätze, darunter die Gestaltung positiver Lernstrukturen, Motivationsförderung durch gezielte Verstärkung und die enge Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule.

Schlüsselwörter

Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten, Legasthenie, Teufelskreis, Schulangst, Lernmotivation, Pädagogische Intervention, Elternarbeit, Verhaltensauffälligkeiten, Selbstwertgefühl, Lernstörungen, Förderstrategien, Positive Lernstruktur, Adoleszenz, Leistungsdruck, Schulerfolg.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Lernskript grundlegend?

Das Skript befasst sich mit den negativen Folgen von Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten und Legasthenie für die kindliche Entwicklung, insbesondere in Bezug auf psychische Belastungen und Verhaltensauffälligkeiten.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Arbeit ab?

Die Arbeit behandelt die Entstehung von Lern-Teufelskreisen, das Phänomen der Schulangst, die langfristigen Entwicklungsverläufe im Schul- und Erwachsenenalter sowie praktische Ansätze zur Förderung und Elternberatung.

Was ist das primäre Ziel des Lernskripts?

Das Ziel ist es, Lehrkräften und Eltern ein tieferes Verständnis für die Dynamik hinter Lernstörungen zu vermitteln und konkrete pädagogische Maßnahmen zur Entlastung und Förderung betroffener Kinder aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Analyse zugrunde?

Die Ausarbeitung basiert auf einer fundierten Literaturanalyse etablierter Modelle und Studien aus dem Bereich der Pädagogik, Psychologie und Lerntherapie (z. B. Betz & Breuninger, Klicpera et al.).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Lernstörungs-Teufelskreise, die klinische Symptomatik der Schulangst, die Interaktionsanalyse von Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten und Verhalten sowie die praktischen Schlussfolgerungen für Unterricht und Erziehung.

Durch welche Begriffe lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Legasthenie, Teufelskreis, Lernmotivation, Schulangst und Förderung charakterisieren.

Wie kann ein "Pädagogischer Teufelskreis" konkret im Unterricht durchbrochen werden?

Er kann durchbrochen werden, indem die Lehrkraft ihre Didaktik reflektiert, individuelle Förderansätze wählt und den Fokus von der bloßen Fehlerkorrektur hin zur Stärkung der Kompetenzwahrnehmung und Motivation verschiebt.

Warum ist die Zusammenarbeit mit Eltern bei Legasthenie so wichtig?

Die Einbindung der Eltern ist essenziell, um ein stützendes Umfeld zu schaffen, den Leidensdruck beim Kind zu mindern und sicherzustellen, dass häusliche Lernsituationen entlastend statt belastend wirken.

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Details

Titel
„Teufelskreis Lernstörungen" und negative Lernstruktur. Folgen von Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten und Legasthenie für Schulkinder
Hochschule
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Veranstaltung
Seminar
Note
1,0
Autoren
Melanie Telkemeier (Autor:in), Sina Oklmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
17
Katalognummer
V336316
ISBN (eBook)
9783668260597
ISBN (Buch)
9783668260603
Sprache
Deutsch
Schlagworte
teufelskreis lernstörungen lernstruktur folgen lese- rechtschreibschwierigkeiten legasthenie schulkinder
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Melanie Telkemeier (Autor:in), Sina Oklmann (Autor:in), 2015, „Teufelskreis Lernstörungen" und negative Lernstruktur. Folgen von Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten und Legasthenie für Schulkinder, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/336316
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Leseprobe aus  17  Seiten
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