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Sozialer Arbeitsschutz. Bestimmungen und Gesetze für einen Handwerks- oder Industriebetrieb mit Fertigung

Titel: Sozialer Arbeitsschutz. Bestimmungen und Gesetze  für einen Handwerks- oder Industriebetrieb mit Fertigung

Studienarbeit , 2016 , 58 Seiten , Note: 1,4

Autor:in: René Menzel (Autor:in)

Ingenieurwissenschaften - Maschinenbau
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Ziel der Studienarbeit ist es die wichtigsten Bestimmungen und Gesetze im Bereich des sozialen Arbeitsschutzes für einen Handwerks- oder Industriebetrieb mit Fertigung zusammenzufassen und darzustellen.

Zu Beginn soll mithilfe einer kurzen Darstellung der Problematik in die Materie eingeführt werden.
Im Weiteren werden die einzelnen Themen mit ihren Gesetzen und Bestimmungen, welche unter den sozialen Arbeitsschutz fallen, alphabetisch aufgezeigt und dem Leser verdeutlicht.
Folgende Themen werden dabei behandelt:

• Arbeitszeitgesetz
• Betriebsverfassungsgesetz
• Bundesurlaubsgesetz
• Entgeltfortzahlungsgesetz
• Heimarbeitsgesetz
• Jugendarbeitsschutzgesetz
• Kündigungsschutzgesetz
• Mitbestimmungsgesetz
• Mutterschutzgesetz
• Präventionsgesetz
• Sozialgesetzbuch
• Tarifvertragsgesetz
• Überwachung der Einhaltung

Zum Ende bildet ein Fazit zur Problemstellung und der Thematik der Studienarbeit den zusammenfassenden Abschluss der Arbeit.

Unter dem Arbeitsschutz versteht man die Gesamtheit der Normen, die dem Schutz der Arbeitnehmer vor Beeinträchtigungen ihrer Gesundheit oder der Gefährdung ihres Lebens dienen. Dabei wird zwischen dem technischen und sozialen Arbeitsschutz unterschieden.

In den sozialen Arbeitsschutz fallen unter anderem Schutzvorschriften für besondere Arbeitnehmergruppen (Schwerbehinderte, Arbeitnehmer, Schwangere, etc.) und Arbeitszeitgesetze.

Als technischen Arbeitsschutz werden Schutzvorschriften, die die technischen Anforderungen an den Arbeitsplätzen und die Arbeitsumgebung beinhalten (wie beispielweise Arbeitsstättenverordnung, Arbeitssicherheitsgesetz und Arbeitsschutzgesetz), bezeichnet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Aufgabenstellung und Aufbau der Arbeit

2. Problemstellung

3. Arbeitszeitgesetz

3.1 Zweck des Arbeitszeitgesetzes

3.2 Höchstdauer der Arbeitszeit

3.3 Arbeitsfreie Zeit

3.4 Ruhepausen

3.5 Sonn- und Feiertagsruhe

3.6 Nacht- und Schichtarbeit

4. Betriebsverfassungsgesetz

4.1 Betriebsrat

4.1.1 Aufgaben des Betriebsrats beim Arbeitsschutz

4.1.2 Rechte des Betriebsrats beim Arbeitsschutz

4.1.3 Fachkraft für Arbeitssicherheit

5. Bundesurlaubsgesetz

5.1 Urlaubsdauer

5.2 Urlaubsgewährung (§7)

6. Entgeltfortzahlungsgesetz

6.1 Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall

6.2 Entgeltfortzahlung an Feiertagen

7. Heimarbeitsgesetz

8. Jugendarbeitsschutzgesetz

9. Kündigungsschutzgesetz

10. Mitbestimmungsgesetz

11. Mutterschutzgesetz

11.1 Grundlagen und Ziele des Mutterschutzes

11.2 Arbeitsplatzgestaltung und Beschäftigungsverbote

11.3 Mutterschutzfristen

11.4 Zuschuss zum Mutterschaftsgeld

11.5 Arbeitsplatzschutz

11.6 Betriebliches Kostenrisiko reduzieren

12. Präventionsgesetz

13. Sozialgesetzbuch

13.1 SGB IX - Behindertenrecht (Schwerbehindertenschutz)

13.1.1 Regelungen für behinderte und von Behinderung bedrohte Menschen (Rehabilitationsrecht)

13.1.2 Besondere Regelungen zu Teilhabe schwerbehinderter Menschen (Schwerbehindertenrecht)

14. Tarifvertragsgesetz

15. Überwachung der Einhaltung

15.1 Berufsgenossenschaft

15.2 Gewerbeaufsichtsamt

16. Fazit

A. Dokumente

Zielsetzung & Themen

Das Ziel der Studienarbeit ist es, die wichtigsten Bestimmungen und Gesetze im Bereich des sozialen Arbeitsschutzes für einen Handwerks- oder Industriebetrieb mit Fertigung zusammenzufassen und strukturiert darzustellen, um so Unwissenheit in der Gesetzeswelt vorzubeugen.

  • Strukturierung der wesentlichen Gesetze des sozialen Arbeitsschutzes.
  • Detaillierte Erläuterung der Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats.
  • Überblick über Schutzvorschriften für besondere Arbeitnehmergruppen (z. B. Mutterschutz, Jugendarbeitsschutz, Schwerbehindertenschutz).
  • Darstellung von Überwachungsmechanismen durch Berufsgenossenschaften und Gewerbeaufsichtsämter.

Auszug aus dem Buch

3.6 Nacht- und Schichtarbeit

Nachtarbeit ist jede Arbeit von mehr als zwei Stunden in der Zeit von 23:00 Uhr bis 6:00 Uhr. Wechselschichtarbeit oder Nachtarbeit kann gesundheitliche Probleme mit sich bringen. Deshalb darf die werktägliche Arbeitszeit der Nachtarbeitnehmer grundsätzlich 8 Stunden nicht überschreiten (§ 6 Abs. 2 Arbeitszeitgesetz). Die Nachtarbeit und Schichtarbeit ist nach den gesicherten arbeitswissenschaftlichen Erkenntnissen über die menschengerechte Gestaltung der Arbeit festzulegen. Die Nachtarbeitnehmer sind berechtigt, sich vor Beginn der Beschäftigung und danach in regelmäßigen Zeitabständen arbeitsmedizinisch untersuchen zu lassen. Die Kosten der Untersuchung hat der Arbeitgeber zu tragen (§ 6 Abs. 3 Arbeitszeitgesetz).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Aufgabenstellung und Aufbau der Arbeit: Einführung in das Ziel der Arbeit, die wichtigsten Gesetze des sozialen Arbeitsschutzes für produzierende Betriebe zusammenzufassen.

2. Problemstellung: Differenzierung zwischen technischem und sozialem Arbeitsschutz sowie Erläuterung der Bedeutung der Arbeitssicherheit für den unternehmerischen Erfolg.

3. Arbeitszeitgesetz: Erläuterung der gesetzlichen Regelungen zu Höchstarbeitszeit, Pausen, Sonn- und Feiertagsruhe sowie Nacht- und Schichtarbeit.

4. Betriebsverfassungsgesetz: Darstellung der Rolle des Betriebsrats, seiner Aufgaben, Rechte sowie der Einbindung der Fachkraft für Arbeitssicherheit.

5. Bundesurlaubsgesetz: Übersicht über den gesetzlichen Urlaubsanspruch, die Urlaubsdauer und die Rahmenbedingungen der Urlaubsgewährung.

6. Entgeltfortzahlungsgesetz: Behandlung der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und an gesetzlichen Feiertagen.

7. Heimarbeitsgesetz: Schutzvorschriften für Heimarbeiter zur Vermeidung sozialer Benachteiligung und Regelungen zum Entgelt.

8. Jugendarbeitsschutzgesetz: Besondere Schutzvorschriften für Jugendliche, inklusive Arbeitszeitbegrenzungen, Ruhepausen und Beschäftigungsverboten.

9. Kündigungsschutzgesetz: Erläuterung der Voraussetzungen für sozial gerechtfertigte Kündigungen und der geltenden Kündigungsfristen.

10. Mitbestimmungsgesetz: Regelungen zur Aufnahme von Arbeitnehmervertretern in den Aufsichtsrat von Unternehmen ab einer gewissen Größe.

11. Mutterschutzgesetz: Schutzbestimmungen für werdende und stillende Mütter, inklusive Beschäftigungsverboten und finanzieller Absicherung.

12. Präventionsgesetz: Maßnahmen zur Förderung der Gesundheit und zur Vorbeugung von Krankheiten in der Arbeitswelt.

13. Sozialgesetzbuch: Überblick über die verschiedenen Sozialgesetzbücher mit Fokus auf das Behindertenrecht (SGB IX) und die Teilhabe am Arbeitsleben.

14. Tarifvertragsgesetz: Erläuterung der rechtlichen Basis des Tarifvertragssystems und der Bedeutung der Tarifautonomie.

15. Überwachung der Einhaltung: Rollen der Berufsgenossenschaften und des Gewerbeaufsichtsamtes bei der Kontrolle und Durchsetzung von Arbeitsschutzbestimmungen.

16. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Relevanz des sozialen Arbeitsschutzes und der Notwendigkeit für Betriebe, stets auf dem aktuellen Stand der Gesetzeslage zu bleiben.

Schlüsselwörter

Sozialer Arbeitsschutz, Arbeitszeitgesetz, Betriebsverfassungsgesetz, Kündigungsschutz, Mutterschutz, Jugendarbeitsschutz, Präventionsgesetz, Schwerbehindertenschutz, Berufsgenossenschaft, Gewerbeaufsicht, Arbeitssicherheit, Tarifvertragsgesetz, Entgeltfortzahlung, Mitbestimmung, Gesundheitsschutz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Studienarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit gibt einen kompakten Überblick über die wesentlichen Gesetze und Bestimmungen des sozialen Arbeitsschutzes, die für Handwerks- und Industriebetriebe relevant sind.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Das Dokument behandelt Themen wie Arbeitszeitregelungen, Mitbestimmung, Urlaubsansprüche, Kündigungsschutz, Mutterschutz und Prävention.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, Unternehmern und Lesern eine verständliche Übersicht zu verschaffen, um rechtliche Unsicherheiten im Bereich des Arbeitnehmerschutzes abzubauen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Arbeit genutzt?

Es handelt sich um eine strukturierte Zusammenfassung und Aufbereitung geltender Gesetzesgrundlagen, ergänzt durch weiterführende Literaturhinweise.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine systematische Auflistung und Erläuterung der verschiedenen arbeitsrechtlichen Gesetze, von den Grundregeln der Arbeitszeit bis hin zu speziellen Schutzgesetzen für vulnerable Gruppen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie sozialer Arbeitsschutz, Arbeitsrecht, Arbeitssicherheit und betriebliche Mitbestimmung charakterisieren.

Wie groß muss ein Betriebsrat sein, wenn ein Unternehmen mehr als 2000 Mitarbeiter hat?

Das Dokument zeigt in einer Tabelle, dass die Größe des Betriebsrats von der Anzahl der Beschäftigten abhängt; bei über 2000 Mitarbeitern sind entsprechende Gremienstrukturen und Mehrheitsverhältnisse gemäß BetrVG vorgesehen.

Welche Rolle spielt das Gewerbeaufsichtsamt beim Arbeitsschutz?

Das Gewerbeaufsichtsamt prüft die Einhaltung von arbeits- und immissionsschutzrechtlichen Vorschriften und hat Befugnisse wie die Besichtigung von Betrieben und den Erlass von Anordnungen.

Ende der Leseprobe aus 58 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Sozialer Arbeitsschutz. Bestimmungen und Gesetze für einen Handwerks- oder Industriebetrieb mit Fertigung
Hochschule
Duale Hochschule Baden Württemberg Mosbach
Note
1,4
Autor
René Menzel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
58
Katalognummer
V337227
ISBN (eBook)
9783656986607
ISBN (Buch)
9783656986614
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Arbeitsschutz Gesetz Bestimmungen Sozial Jugendarbeitsschutz Industrie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
René Menzel (Autor:in), 2016, Sozialer Arbeitsschutz. Bestimmungen und Gesetze für einen Handwerks- oder Industriebetrieb mit Fertigung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/337227
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Leseprobe aus  58  Seiten
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