Das Individuum, seine Denkfreiheiten und Beeinflussungen. Die Meinungsbildung


Wissenschaftliche Studie, 2016
56 Seiten

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis:

Zusammenfassung

Ziele der Studie

Aspekte der Evolution

Das Umfeld als Einflussfaktor bei der Entwicklung zum Menschen

Die Entwicklung eines Individuums
Die frühkindliche Hirnentwicklung
Die Bildung im Kindes- und Schulalter
Erwachsener in der realen Welt

Der Mensch in der Gesellschaft und seine Stellung darin

Geschichte und auch Zeitgeschichte als manipulierbare Lernmaterialien

Die Beeinflussbarkeit und Beeinflussung des Menschen in seiner Meinungsbildung
Die Definition, die Erklärung

Der Einfluss der Bildungs-Geschichte auf die Grundlage für eine Meinung

Die Fabrikanten von Informationen, aus denen eine Meinung geschöpft wird, die Journalisten

Das Erforschen von Meinung

Das Bewirken eines politisch gewollten Eindruckes, z.B. im Global-Klima-Bereich
Der Treibhauseffekt, die Simulation des Prozesses
Die Atmosphäre mit ihrem Anteil an CO2
Die Vorstellung von Stoff-Verteilungen und Energieflüssen im Klimabereich
Die Temperatur der Atmosphäre in menschlicher Lebens-Höhe

Die Wissenschaft und die öffentliche Meinung.

Die Massenmedien unserer Zeit leisten dem aufmerksamen Beobachter eine Chance, die Lüge von gestern mit der Lüge von heute vergleichen zu können. Erich Limpach, 1899-1965

Staatliche Presse und Fernsehen unterstehen dem Staat, private deren Besitzern. Beide sind also abhängig. Kann man von abhängigen Journalisten unabhängige Meinungen erwarten?

Werner Braun, * 1951

Die Weisheit eines Menschen misst man nicht nach seinen Erfahrungen, sondern nach seiner Fähigkeit, Erfahrungen zu machen. George Bernard Shaw

Man muss viel gelernt haben, um über das, was man nicht weiß, fragen zu können

Jean-Jacque Rousseau

Gegen eine Dummheit, die gerade in Mode ist, kommt keine Klugheit auf.

Theodor Fontane.

Relevante Veröffentlichungen von Adalbert Rabich im GRIN-Verlag[1], jeweils mit zahlreichen Zitaten.

- Die Meinungsbildung als Mengung von Wissen und Vermutungen – Oder wie man Nichtwissen verschleiert Wissenschaftliche Studie, 2016, 38 Seiten

- Umwertung des Deutschen. Angela Merkel als Person und politische Figur . Streitschrift, 2016, 52 Seiten. Klimawandel und Globaltemperatur. Kritische Anmerkungen zu Wissenschaftlichkeit und Gläubigkeit Wissenschaftlicher Aufsatz, 2016, 60 Seiten

- Klimawandel und Globaltemperatur. Kritische Anmerkungen zu Wissenschaftlichkeit und Gläubigkeit Wissenschaftlicher Aufsatz, 2016, 60 Seiten

- Die Wirkungseffizienz des menschlichen Individuums. Der Einzelne als Element im System Studienarbeit, 2015, 35 Seiten

- Das Parlament als Entscheidungsgremium in der deutschen Bundesrepublik.

Unter Verwendung des Buches von Roger Willemsen Seiner Zeit als Parlaments-Beobachter. Wissenschaftliche Studie, 2014, 117 Seiten

- Die Problematik offener Probleme. Ein Symptom unserer Zeit. Studienarbeit, 2013, 102 S.

· Suchen nach der richtigen Antwort Über die Kunst, Fragen zu stellen Studienarbeit, 2012, 190 Seiten

- Ansichten zur Klimavoraussage Fachbuch, 2009, 71 Seiten

- Ein gesellschaftlicher Umbruch der Menschheit Skript, 2006, 16 Seiten

Zusammenfassung.

Der Mensch ist als biologisches Wesen ein Erzeugnis der Evolution, er besitzt die Fähigkeit des Denkens[2]. Dabei ist jedes Individuum von einem anderen verschieden und hat seine eige-ne Vorstellungswelt, es hat seinen eigenen Wert in Selbständigkeit und Selbstbewusstsein, in seinem Verhalten zur Außenwelt. Zugleich ist es Bestandteil einer größeren Anzahl von Indi-viduen, einer Gesellschaft und einer informierenden Umwelt, die sich weitgehend seinem Ein-wirken entzieht; es wird beeinflusst, wobei psychische Eigenschaften beim Individuum wie z.B. das Bedürfnis nach Sicherheit von den Akteuren genutzt werden.[3] An seiner Eigenstän-digkeit und Freiheit im Denken und Bilden einer individuellen Meinung nagen ständig die Kommunikationsströme aus Medien, Presse etc., deren Wahrheitsgehalt es nicht mehr ein-ordnen und beurteilen kann, es wird anonymisiert[4] und flüchtet in soziale Netzwerke usw.[5]

Jedes Individuum ist Subjekt und obendrein Objekt. Als Subjekt wächst es von Geburt an in eigener Entwicklung auf und ihm werden schon früh Denk-Strukturen aufgeprägt, die in sei-ner späteren Denkfreiheit Folgen haben können, was grundsätzlich auch für die Erziehung und Bildung in schulischen Einrichtungen gilt, wo nicht immer alle Veranlagungen und Fä-higkeitspotenzen ausentwickelt oder gefördert werden, weil es Schranken durch Einengung auf den Teil beruflicher Tätigkeit gibt; das selbständige und unabhängig von anderer Meinung gebildete Denken, das Abwehren des Einflusses fremder Organe nicht gelehrt wird, das Indi-viduum somit weitgehend im Streben nach einer eigenen Meinung allein gelassen wird, es ist nicht in der Lage, kritisch das Informations- und Denk-Angebot zu sichten und nach Wert zu sortieren, es ist Teil eines Objektes Masse. Mangels eigener Quellen übernimmt es das ihm Zugängliche und baut es in seine Auffassung ein, beispielsweise in geschichtlichen Schuldfra-gen. Gerade hier scheinen Manipulationen besonders attraktiv und einflussreich zu sein, wenn es darum geht, bestimmte Eindrücke hervorzurufen, deren Absicht man nicht immer kennt.

In der Studie werden verfügbare Kenntnisse über den Bereich von Journalisten verarbeitet, die oft abhängig sind und es werden die Grenzen von Meinungsforschung aufgezeigt. Der beson-dere Bereich von Klima-Politik ist ein mehrfach komplexes Gebiet, wo einerseits Partei-Inter-essen Einflußfaktoren darstellen und andererseits auch der nicht abgeschlossene Stand der Wissenschaft den Durchblick erschwert wie z.B. im Bereich der Schädigungspotenz von Koh-lendioxid und der Ermittlung einer Globaltemperatur als Merkmal von Klimaänderung. Dabei wird politisch ein vorn der Politik eingesetztes und motiviertes Gremium mit seinen Verlaut-barungen und Sachstandsberichten zur Stützung von Aktivitäten zur Finanzierung und Forcie-rung „alternativer“ Strategien und Handlungen herangezogen. Im Kernpunkt geht es um das Problem von Wahrheit, um die Wertschätzung von Voraussagen aus Simulationen und das Beachten und Behandeln von geäußerten Zweifeln, wo man nicht erfährt, ob diese ausge-räumt werden müssen oder sollen. So scheint die Öffentliche Meinung nicht frei von Beden-ken zu sein, was mindestens einen Teil der Bevölkerung beunruhigt.

Obwohl klar ist, dass das Individuum seine eigenständigen Denkfreiheiten haben soll, bleibt es gerade im kritischen Denken – frei von Glaubensanteilen - zumeist unterentwickelt gegen-über den Möglichkeiten, die eine breite Bildung bieten könnte, aber das gehört derzeit wohl nicht zu den dringenden Problemen unserer Informationsgesellschaft.

Ziele der Studie.

Die Bevölkerung kann durch ihre Menge an Menschen charakterisiert werden. Allgemein-sprachlich kann man sie weiter dadurch kennzeichnen, dass sie aus einer Mehrheit und er-gänzend einer Minderheit besteht. Bei Wahlen in einer Demokratie wird das Prinzip ange-wendet, dass die Mehrheit diejenige Menge ist, die die bestimmende – und vielfach auch regierende – Partei beruft. Die Mehrheit nach Köpfen unter der Voraussetzung von Rechts-gleichheit[6] und nicht nach Eigenschaften, z.B. der Klug- oder Weisheit. Dadurch entsteht die Gefahr, dass die Überstimmten nur noch beschränkte Mitsprache haben und sie bei einmal geschaffenen irreversiblen Zuständen nichts mehr ändern können. Es gilt also keineswegs die Tugend, mit der Minderheit ein achtbarer Kompromiss herbeizuführen.

Wenn der Wähler nur über ein vorgestelltes Programm und nicht über einzelne Punkte ab-stimmen kann, wählt er, was am günstigsten erscheint. So ergibt sich das Mehrheitsprinzip. Auf parlamentarischer Ebene folgt daraus, dass die Abgeordneten der regierenden Koaliti-onsparteien auf das gesamte Regierungsprogramm eingeschworen werden müssen und sich bei den Abstimmungen zu den einzelnen Gesetzen an die Fraktions- und Koalitionsdisziplin halten müssen. Im Mehrheitsprinzip haben alle Beteiligten das gleiche Stimmrecht, ihre Inter-essen gehen gleichgewichtig in die kollektive Entscheidung ein. Man könnte annehmen, dass dadurch die Vormachtstellung von Gruppen unmöglich gemacht wird, ein Irrtum. Demokratie kann ohne weiteres einhergehen mit der Vorherrschaft einzelner Gruppen. [7]

Da die entscheidende Arbeit im Parlament in Ausschüssen erfolgt, ist interessant, dass z.B. die Öffentlichkeit der Sitzung durch Mehrheitsentscheid ausgeschlossen werden kann. Die wahrheitsgetreuen Berichte darüber sind von jeder Verantwortlichkeit frei.[8] Die Mehrheit ist das Lernvorbild, was aus dem evolutionären Gruppenprinzip des Menschen folgt, was in Er-weiterung auch für die Meinungsbildung gilt; man schließt sich (gern) der Meinung an, die von der Mehrheit vertreten wird.[9] Das wiederum ist gleichwertig der Handlung des Men-schen nach „Bauchgefühl“, was wohl das Beste wäre – ohne logischen Entcheidungsprozess. Aus der Erfahrung weiß man, dass Angst ein schlechter Ratgeber ist und dass man mit Angst „herrschen“ kann; man braucht also die Meinung des Menschen nur dahin zu bringen, dass er an die Bedrohung, das Risiko glaubt[10] ; er muss nicht unmittelbar die Gefahr wahrnehmen.

Damit wird Meinung zu einem Manipulations-Instrument. Grundsätzlich ist dieser Fakt aber auch bereits dann gegeben, wenn das bessere gegen das schlechtere abgewogen werden muss.

Meinungsmachern begegnet man allerorten, wenn auch ihre Strategien verschieden sind.[11] Will man ihren Angriff abwehren oder verhindern, muss man mit persönlichen Nachteilen rechnen, man ist nicht geschützt. Wenn man hier etwas Fundamentales unternehmen will, dann muss man den Menschen von der Bildung her zum kritischen und selbständigen Denken unabhängig vom Zeitgeist bringen. Deshalb muss man aufklären! Dazu kann die Erinnerung an die totalitäre Herrschaft helfen, aber man kann auch einfach eine Meinungsmache leugnen: Das ständige Gejammer über die Medien und deren Meinungsmacht hat noch nie irgendje-manden politisch weitergebracht und bedient nur Ressentiments.[12]

Aspekte der Evolution.

Wir Menschen konnten in vielen Erkundungen feststellen, dass es eine Vielzahl von Stoffen und Lebewesen-Arten auf unserem Planeten gibt und aus den verschiedensten archäologi-schen Funden haben wir Erkenntnisse gewonnen, dass es für die Menschheit eine biologische Evolution gegeben haben muss, wobei wir dort auf eine Zielrichtung schlossen, weil prinzi-piell für alle Abläufe Kausalität im Sinne eines Bezuges von Ursache zu Wirkung besteht, auch dann, wenn wir weder das eine noch das andere genau kennen. Dabei bilden nach dem Stand heutiger Erkenntnis gewisse Merkmale und Eigenschaften, darunter insbesondere die Genetik über die Fortpflanzunggemeinschaft die Grundlage für eine Isolation der einen von der anderen Art. [13] A llein die zu beobachtenden Fortpflanzungsbeziehungen sind das entschei-dende Kriterium artlicher Zuordnung. Diese Taxogenie setzt so etwas wie ein instinktives Zuordnen der Individuen und wohl auch eine gerichtete Selektion über die allochrone Art-bildung voraus, über das wir nichts Genaues wissen.[14] Der Genfluss hin zum heutigen Men-schen wird jedoch langsam deutlicher.[15] Viele Fragen über die Verwandtschaft sehr früher Menschen[16] und die Folgen von Kreuzungen bestehen noch und Unsicherheiten, so ist trotz der zweifelsfrei erwiesenen genetischen Abhängigkeit der individuellen Verschiedenheit f raglich, ob das biologische Konzept der Rasse und die mit ihm verbundenen Kategorien geeignet sind, die augenfällige Vielfalt der Menschen angemessen zu erfassen. [17] Wenig hilf-reich ist, wenn man die kulturell und genetisch bedingte Individualität von Intelligenz – auch bei Völkern etc. – leugnet, weil sie mit dem Begriff Rasse belastet zu sein scheint.[18] W as wir genau wissen, ist, dass die Intelligenz sich über verschiedene Länder hinweg in ihrem Mittel-wert stark unterscheidet, und wir wissen auch sehr genau, dass auf individueller Ebene hier-bei neben Umweltfaktoren auch genetische Faktoren relevant sind.

Für die menschliche Entwicklung im Bereich des Geistes (Gehirns) und Denkens sind wir allerdings weitgehend auf Vermutungen angewiesen, weshalb heute in der Wissenschaft vielfach angenommen wird, dass beim Menschen die Erfahrung der Sterblichkeit organischer Lebewesen mit zu den Anlässen für ein religiöses Nachdenken geführt haben muss, weil das formelle Bestatten als eine aktive Handlung der Überlebenden mit einer entsprechenden Moti-vation, einem Denkprozess zu deuten sei. Es dürfte klar sein, dass die entsetz1iche Furcht vor unsichtbaren, rätselhaften Mächten, den unverstandenen Elementargewalten als die Urquelle aller religiösen Vorstellungen (der Urmenschen) anzusehen ist. Zugleich auch als die Urquelle aller religiösen HandIungen[19] und der „Priester“, von denen die anderen anneh-men oder die vorgeben, ein besonderes Verhältnis zu den übermächtigen Wesen zu besitzen und zu vermitteln. Dadurch, dass sie zum Teil auch tatsächlich Krankheiten abhelfen können, gelangen sie auch dort zu höherem Ansehen.

Wie wir aus schriftlichen Überlieferungen entnehmen können, ranken sich - vom Anfang der menschlichen Geschichte an - in verschwommener Weise Mysterien, Mythen, Rituale, Glau-benslehren, Philosophien usw. um die Stellung des menschlichen Individuums im Universum und beeinträchtigen lange Zeit eine objektivierende Konkretisierung eines Weltbild es nach dem jeweiligen Stand der Wissenschaft, sie sind jedoch Zeugnis für eine jeweils eigene Sinn-deutung. Bei den Stoffen stellte man sich in der antiken Philosophie als Unterscheidungs-Merkmal etwa vier Stoffe vor, obwohl man schon weit früher metallurgisch sehr genau aus bestimmten Grundstoffen über das Schmelzen Legierungen herstellte, es fehlte nur die spezi-elle „Wissenschaft“. Trotz aller Wissenslücken versuchen heute einige in der Menschheit sogar, ein integrales (ganzheitliches) Weltbild zu schaffen.[20]

Es ist nicht ganz klar, welchen evolutionären Gang die Wert- und Moralvorstellungen der Frühmenschen genommen hat, was dann später überleitete zu einem verpflichtenden Ver-halten der Menschen untereinander, einer Art Gerechtigkeit und Zuweisung von Schuld, einem Gewissen, das als Regulationsmechanismus wirkt. Allgemein geht man davon aus, dass der Mensch auch heute noch Verhaltensweisen zeigt, die der Tierwelt entstammen[21], sein an-geborenes Verhalten ist genetisch bedingt, was wiederum im Wettbewerb zu einem Verhal-ten steht, dass dem umgebenden Kulturniveau entspricht, d.h erlernte oder angewöhnte Hand-lungsmuster bestimmen mit.[22] So sind neurobiologische Mechanismen nicht nur beim Men-schen zu finden, aber infolge der „höheren“ Denkprozesse nimmt er eine Sonderstellung unter den Säugetieren etc. ein, weil er die Fähigkeit – wenn auch bei den einzelnen Individuen in unterschiedlicher Weise und im Grad – besitzt , Einzelheiten unserer Erfahrung zu abstrahie-ren und durch mentale Symbole auszudrücken, sie zu separieren und beliebig zu kombinieren und neu zu verknüpfen und sich Fragen zu stellen, also kreativ zu sein. [23] Das intuitive Schlussfolgern bei neuen Sachlagen, das kritische Hinterfragen von dargebotenen Pro-blemlösungen sind Leistungen, die dem Menschen eigen sind, aber nicht immer genutzt zu werden scheinen – oder postnatal nicht genügend ausgebildet wurden, obwohl sie Fundament des heutigen Menschen sein sollten, um im heutigen Staats- und Gesellschafts-System eine eigene aktive Mitarbeit zu gewährleisten, zu denen z.B. die unabhängige Denkweise eines Individuums gehört, also das man nicht parteigebunden ist und eine kulturell sich gebildete Moral Leitbild[24], wobei unentschieden ist, was unter Moral und einer Beziehung des Men-schen zu einem „vollkommenen“ Gott zu verstehen ist.[25]

Nach dem heutigen Stand der geschichtsanalytischen Wissenschaft beurteilen wir die Frühzeit des Menschen in groben Skizzen, z.B. in erster Linie als einen Kampf zum Überleben der Art, und zwar ordnen wir ihn als repräsentativer Vertreter seiner Gattung bzw. seiner Abstam-mungsgemeinschaft nach seinen Fähigkeiten über die Jahrmillionen gegenüber den gewalti-gen uns bekannten Änderungen der Lebensumstände wie Eiszeiten, Naturwidrigkeiten (Dür-ren, Vulkanausbrüche, Überschwemmungen usw.) ein. Über seine jeweilige Geisteswelt orientieren wir uns mit Hilfe der Mythologie [26], um sich eine Vorstellung zu machen und sie zu deuten. Offensichtlich benötigte der Mensch seinerzeit Erklärungen für sein Verhältnis zu den Mächten der Natur und den Sinn seines Daseins, wenn auch oft in analogieartiger Form[27] oder indem er die Fragen an ausgewählte Zeitgenossen richtete, die scheinbar mehr als das gewöhnliche Individuum zu wissen scheinen, beispielsweise über das Instrument von Orakeln oder Symbolen.[28] Die Existenz von derartigen Mittlern zu dem „Höheren“ lebt bis in die Jetzt-zeit fort. Damals scheint es lange Zeit weniger wichtig gewesen zu sein, welche Erzählung o.a. nun richtig und „wahr“ ist, weil der Mensch notgedrungen sich mit den Fragen seines Überlebens auseinanderzusetzen hatte, aber einige dachten dennoch und trotz der schwieri-gen hierfür relevanten Voraussetzungen weiter auf Verbesserungen des Wissens und Kön-nens, vornehmlich dann, wenn der einzelne aus der ihn behütenden Gemeinschaft heraustrat oder treten musste, er also seine Existenz allein sichern oder sich einer ihm fremden Gruppe anschließen musste. D iese Gruppe grenzt sich durch das starke Gefühl von Zusammengehö-rigkeit, Loyalität und Gruppenidentität auch „Anderen“ gegenüber ab. [29]

Heutzutage geht man davon aus, dass die altsteinzeitlichen Populationen mengenmäßig un-gleich über der Erde verteilt waren und auch ungleich in der kulturellen Entwicklung (und Intelligenz) sind. Dort, wo die Lebensbedingungen günstig waren, siedelten sie sich in grö-ßerer Zahl an, z.B. in Mesopotamien in Siedlungen von Zehntausenden, was zugleich eine in vielfältiger Weise organisatorische Herausforderung war[30], die es mit sich brachte, dass die eigene Individualität z.B. in die Eigenschaft als Untertan zurückgesetzt wurde und in dessen Folge seine Bedeutung als Individuum, als Persönlichkeit schwindet, insbesondere heute be-merkbar, wenn diese zum Zwecke der Regierbarkeit nur als Wählerstimme zählt. Das ideale Menschenbild moderner Vorstellung sieht anders aus. Nach dem deutschen Grundgesetz muss sich d er Einzelne diejenigen Schranken seiner Handlungsfreiheit gefallen lassen, die der Gesetzgeber zur Pflege und Förderung des sozialen Zusammenlebens in den Grenzen des bei dem gegebenen Sachverhalt allgemein Zumutbaren zieht, vorausgesetzt, dass dabei die Eigenständigkeit der Person gewahrt bleibt.[31] Im Streitfall muss die anzuwendende Interpre-tation geklärt werden, wobei zuweilen die Macht der Instanz oder des Mehrwissens maßge-bend ist und war wie seinerzeit die von Herrschern oder Priestern.[32]

Wenn sich aus ursprünglich familiär geprägten menschlichen Gemeinschaften kulturge-schichtlich höhere soziale Systeme entwickelten, z.B. zu einer neuen Einheit, was teilweise mit dem Begriff Volk belegt werden kann oder wurde, was jedoch nicht identisch ist mit einem hierarchischen, staatlich organisierten System.[33] Manchem mag heute das Volk und des Volkes Meinung wenig wert sein, aber ein Historiker war da ganz anderer Ansicht: e s dürfte jedem Wissenden klar geworden sein, dass die Geschichte, falls sie ihren hohen Beruf erfüllen soll, wesentlich Kulturgeschichte sein müsse. Denn nur diese vermag das eigentliche und innere Wesen und Leben der Nationen zu begreifen und zu veranschaulichen, nur sie hat den Willen und das Vermögen, den wirklichen Führern und Wohltätern der menschlichen Gesell-schaft gerecht zu werden, während die frühere Historiographie vorzugsweise nur mit den Dränglern und Quälern der Menschheit sich beschäftigte. Von den Völkern war, sozusagen, nur ganz beiläufig die Rede. Man erfuhr bloß, dass sie zu büßen hatten, was die Könige sün-digten...[34] Offenbar ist der bereits seit Jahrtausenden dominierende Untertanengeist, wo das Individuum nur noch als ein Gruppenwesen behandelt wird, jedoch noch immer existent, ein in der modernen Gesellschaft häufig zu beobachtender Effekt, weil sich manchmal der einzel-ne als wirkungslos sieht und fühlt. Der Held früherer Sagen und mancher Kriege verliert seinen Glanz.[35] Das Leben in einer Demokratie, in der alle über alle „herrschen“[36], wird zu einer Farce, wenn die Menschen- und Freiheitsrechte des Individuums nur in Reden vorkom-men, wenn dazu aufgerufen werden muss: Verteidigt werden müssen die Rechte des Indivi-duums – notfalls gegen die Masse, den demokratischen Mob.[37] Rechte sind nur von Wert, wenn sie auch verwirklichbar sind[38], wenn sie nur im Anspruch bestehen wie die Meinungs-freiheit, aber bei Ausübung, z.B. bei Kommentaren zu Veröffentlichungen oder in Leser-briefen, ohne Reaktion beim Empfänger bleiben, also leer laufen.[39] Die bewusste und intelli-gente Manipulation der organisierten Lebensgewohnheiten und Meinungen der Massen ist ein wichtiges Element in demokratischen Gesellschaften. Diejenigen, die diesen unsichtbaren Mechanismus der Gesellschaft manipulieren, bilden eine unsichtbare Regierung, die die wirklich herrschende Macht unseres Landes ist. [40] Manipuliert werden kann allerdings nur, dessen Selbstbewusstsein gestört oder dessen Stellung zu „unbedeutend“ scheint oder ist.[41]

Welchen Evolutionsstand unsere menschliches Denkvermögen, die Intelligenz gegenwärtig erreicht hat und wieweit derzeit die Differenzen innerhalb der Menschheit gehen, wissen wir nicht. Lediglich hat man versucht, den pädagogisch bedingten schulischen Leistungsstand zu ermitteln, wobei man faktisch vom erworbenem und einsetzbarem Wissen ausging, die jewei-ligen genetischen Basen und Potenziale wurden nicht erforscht.[42] Deutlich wurde, dass die Populationen innerhalb der Länder erhebliche Unterschiede aufwiesen, während die relevante Gesamtvarianz der Länder zueinander wesentlich geringer war. Man glaubt, durch gezielte Normung des Schulsystems und eine Förderung insgesamt eine Nivellierung erreichen zu können, aber die individuelle Lernwillligkeit und das zähe Lernen setzen da Grenzen. Als Ergebnis einer Studie heißt es: Die Tatsache, dass die Schülerinnen und Schüler in einigen Ländern fest daran glauben, dass gute Leistungen hauptsächlich das Ergebnis harter Arbeit und nicht etwa ererbter Intelligenz sind, lässt darauf schließen, dass das Bildungswesen und sein sozialer Kontext bei der Vermittlung der Werte, die den schulischen Erfolg fördern, hel-fen können. Es wird jedoch an dem politisch motivierten Bilden von Arbeitseinsetzbarkeit und Berufsfähigkeit Kritik geübt: Wenn unser Bildungssystem zunehmend darauf reduziert wird, Menschen nur noch für kurzfristige und begrenzte Zwecke auszubilden, und nicht mehr als Menschen und ganze Personen zu bilden. verlieren unsere Kinder genau jene Eigenschaften, die uns zu einer starken Nation gemacht haben: Kreativität, Individualität, Innovationslust, Selbstbewusstsein und Verantwortung.[43] Es dürfte klar sein, dass das System dem Grunde nach darauf abzielen müsste, das jeweils individuelle Potenzial zum Entfalten zu bringen.[44]

Das Umfeld als Einflussfaktor bei der Entwicklung zum Menschen.

Da der Mensch immer in eine Gemeinschaft hineingeboren wird, ist er von Beginn seines Daseins an sie unter einer verhaltensnorm-setzende Instanz, insbesondere solange, als nicht von außen in diese hineinwirkende Regeln und Rechtssätze zum Tragen kommen, was bis vor einigen Jahrtausenden so war. Diese formale Einbindung bestimmt also die postnatale Ent-wicklung des Individuums zur Person, diese Erziehung ist also etwas wie ein Anpassen darin und wir wissen nicht, in wieweit – außer in Einzelfällen – sich die Eltern der Frühzeit sich dessen bewusst waren, zumal z.B. in Germanien eine außerordentliche hohe Inhomogenität der moralischen und religiösen Auffassungen von Region zu Region, von Status zu Status usw. festzustellen ist.[45] Römische Schriftsteller geben Zerrbilder ab, denn es ist kaum anzu-nehmen, dass die Kinder keine Schulung zur Lebenstüchtigkeit, z.B. zum Kämpferischen und Helden, erhielten. Auch besagen die überlieferten Märchen durchaus etwas über die Vermitt-lung von Tugenden und ihren Wert, ja sie sind noch heute in vielen Rudimenten vorhanden[46], weil sie die Bereitschaft zur Kraft, das sittliche Gute beharrlich anzustreben, bedeuten.[47] Germanische Tugenden wie Ehre, Treue, Wahrheitsliebe usw. sind vom Grundanliegen her immer noch gültig und keineswegs überholt, wenn es auch zuweilen heißt, sie passen nicht (mehr) zum Grundbestand heutiger Zeit, trotzdem gelten sie nach wie vor als edel und wün-schenswert.[48] Allerdings sind in den heute politisch formulierten Bildungszielen moralische Tugenden nicht mehr explizit aufgeführt, sie sind Privatsache bzw. ein religiöses Sonderge-biet. Der Hort ist also die Familie, ist diese nicht intakt, so sind die Tugenden beschädigt.

Die allgemeine Vorstellung einer gezielten Unterweisung von Kindern dürfte sich auf die Grundprinzipien des Nachahmens von Vorbildern und einer Weitergabe von Weisheiten und Fertigkeiten beziehen, was wesentlich abhängt von dem Zustand der Menschen zu ihren Nahrungsquellen – und dieser wechselte gerade in der Nacheiszeit in den Regionen dieser Erde. Im europäischen Raum verschwanden mit der aufkommenden Kälte der Eiszeit und dem Rückgang der Tundrensteppe die Wildtiere, die über die Jagd erbeutet werden konnten und die Pflanzen lieferten nicht genügend Früchte. Die verbleibenden Menschen wurden immer mehr zu Wettbewerben um Nahrung, was zur Verteidigung der Gruppe und zu Waf-fen herausforderte. Konnte da der Einfallsreichtum die Mängel ausgleichen? Eine Domesti-kation von Rentieren und Wildpferden schien außerhalb ihrer Vorstellung zu liegen. Ganz anders im nahöstlichen Raum, wo die Fruchtbarkeit von domestizierten Pflanzen, das Züchten von Getreide und Weiterverarbeiten mit relevanten Werkzeugen wie Sichel und Körnermühle Verbreitung fanden und zum Domestizieren v on Wildschaf und Wildziege reizte.[49] Die Vieh-zucht von Schweinen und Rindern fällt in eine spätere Zeit, die Germanen ernährten sich bis zum Beginn von Landwirtschaft vom Fleisch. Ähnlich scheint das Gewinnen von Salz, das Schürfen, Abbauen von Erzen und Verhütten von Metall geographisch auf ertragreiche Ge-genden beschränkt zu sein, sodass erst über den Transport von entsprechenden Informa-tionen diese Kunst zu anderen Menschengruppen gelangen konnte, z.B. über einen Handel.

Nahrungskrisen zwingen zu einschneidenden Reaktionen, zum Lernen von Neuem, zum Umstellen von Gewohnheiten, auch im Denken. Über eine geregelte Erziehung bei den Ger-manen existiert wenig.[50] Das Sozialverhalten wie das das Heilen von Kampfwunden, von kranken Menschen scheint unabhängig davon zu sein. Bis zum Erwachsensein nimmt der junge Mensch alles in der Wirklichkeit auf, selbst Schlichtung und Erledigung von Streit-fällen. Es herrscht somit lebendiger Unterricht und Unmittelbarkeit, womöglich Beteiligung. Klar ist, dass in der Großfamilie Blutsverwandter auch Kindergemeinschaften bestanden. Als Beispiel für besonders anstrengende Zeiten können wir die Völkerwanderung und die römi-sche Okkupation in Germanien ansehen, sie muss tief prägend gewesen sein. Aber bereits hier offenbarte sich die unterschiedliche Einstellung und Abwägen von Vor- und Nachteilen, denn einige wechselten sogar zu den mächtigen Römern, aus welchen Erwägungen des Gefühls oder der Vorteilnahme heraus, kann nur vermutet werden, jedenfalls gab es bei gewissen Stämmen und zu gewissen Zeiten ein friedliches Neben- und Miteinander.[51] Das kulturelle Niveau der „Fremden“ war anders, es schien allein infolge organisierter Art höher, man handelte mit begehrenswerten Gütern, sogar mit Schmuck (z.B. Bernstein der Germanen).

Deutlich wird die Verschiedenheit, als fremde Herrschaft einzog mit Zwangs-Leistungen an diese und besonders dann, als der „Fremde“ die religiösen Sitten auszurotten und durch eine neue zu ersetzen suchte. Die stark naturverbundenen Germanen hatten ganz andere Vorstel-lungen im Verhalten zueinander und in der Bewahrung alter Sitten[52], aber nur einige wenige Reste an Heiligtümern usw. sind bis in die heutige Zeit erhalten geblieben.[53] Als direkte Einflüsse auf die menschliche Gesinnung und Ordnung sind beispielsweise bei der christli-chen Missionierung zu erkennen: der Zwang, auch militärischer Gewalt und solcher in Ritualen und der Anspruch, allein über Kirchenvertreter die richtige Religion zu sein. Die Gewalt, die von Christen ausgeübt und mit Hilfe der christlichen Religion legitimiert wurde, war immer mit gesellschaftlicher Machtausübung und mit materiellen oder territorialen Interessen verbunden. [54] Die Gewalt, die im Namen des Christentums ausgeübt wurde, ist mit Intoleranz gegenüber den Angehörigen anderer Religionen, anderer christlicher Konfessio-nen oder Ungläubigen verbunden. Das Konzil von Ephesus im Jahre 431 verbietet unter An-drohung schwerster Strafen eine andere Lehre als die von den Dogmen geforderte auch nur zu denken.

Es ist klar, dass sich die Methoden für die Beeinflussung des gewöhnlichen Volkes im Laufe der Zeit an die jeweiligen Zustände anzupassen haben, um in der Überzeugung von der Richtigkeit des Vorgetragenen Erfolg, d.h. Anhänger und Zustimmer zu haben bzw. zu gewinnen. Als einfachste Propaganda dient – so bereits vor 2 Tausend Jahren der römische Kaiser – die höherwertige Selbstdarstellung, das Volk sollte ihn „verehren“.[55] Für die Regie-rung des römischen Kaiserreiches waren Münzen ein wichtiges, vielleicht das wichtigste Kommunikationsmittel mit dem Volk, besonders dem Militär und den römischen Bürgern. Informationsübertragung über Münzen nutzt ein sowohl schnelles als auch weitreichendes Medium [56] Eine gottähnliche Stellung des Herrschers ist eine Form, seinen Handlungen eine besonders hohe Weihe zu geben, die 724 z.B. in der Zerstörung der Irminsäule die „Macht“ des neuen Christen-Glaubens demonstriert wurde.[57] Manchmal reichte diese Beeinflussung jedoch nicht, man hing an alten Vorstellungen oder war schlicht für Propaganda nicht zu-gänglich. Um Taufwillige zum Einlenken in den Obrigkeitswillen zu bringen, musste während in der Missionszeit wie unter Karl dem Großen noch militärische Gewalt eingesetzt werden, wies der Kanzler Bismarck im Deutschen Kaiserreich den Katholizismus in verschiedener Weise in sine Schranken, z.B. durch die Gesetzgebung und verhinderte so das Unterlaufen seiner Bemühungen, insbesondere, weil durch die Unfehlbarkeitserklärung des Papstes und die Haltung der der Kirche (Bischöfe-Erklärung) eine neue Autorität, die über das Religiöse hinausging, geschaffen wurde[58], was als eine Gefährdung der Bemühungen des Staates betrachtet werden musste. Allerdings waren die gegenseitigen Bestrebungen einfacher zu erkennen als in späteren Auseinandersetzungen in der parlamentarischen Demokratie, denn sie wurden noch weniger verschleiert oder verdeckt wie in den heutigen Medien, wo viel behauptet wird, die Informationsquellen nicht genannt werden, wenig konkret argumentiert wiord, wozu insbesondere die Parteiwerbung gehört.[59]

Die Erhöhung des Herrschers in Heerschauen, Siegesfeiern usw. charakterisiert zugleich den Zweck, nämlich beim „Volk“ den Eindruck nicht nur von Macht, sondern auch von der Richtigkeit seines Handelns zu überzeugen. Bei der Vielfalt heutiger Medien sind die Ursa-chen für einen Gleichklang der journalistischen Einlassungen nicht genau zu erfassen. Nach dem 1. Weltkrieg sprach man von „geheimen, überstaatlichen, nichtnationalen Mächten“. Heute kann man einen „ mainstream[60] ausmachen, bei dem Tendenzen deutlich werden, z.B. erzeugen sie ein neues Feindbild, und es werden Aggressionen gegen diesen geweckt, ohne dass man die Hintergründe dafür ausmachen kann, offenbar hofft man, damit eine Meinungs-konzentration auszulösen, die eine allgemeine Zustimmung ermöglichen soll – oder eine Rechtfertigung usw. Warum das so ist? Auch die Journalisten sind abhängig von ihren Exi-stenzbedingungen, von dem geduldeten Grad von Freiheit, von Aufrichtigkeit, von Erfüllung ihrer Wahrheits-Verpflichtung. Über die einzelnen, insbesondere den realen Bindungen ist wenig bekannt.

Die Entwicklung eines Individuums.

Nicht immer verknüpft man mit dem Begriff Person mehr als den eines menschlichen Einzel-wesens, eines Individuums, das gegenüber anderen, z.B. in einer Gruppe, durch besondere Eigenschaften, Fähigkeiten und Verantwortung zu unterscheiden ist. bzw. sich hervorhebt.[61]

Das dem Menschen wesensgemäßeste Merkmal ist die Vernunft. Insofern der Mensch ein Handelnder ist, ist es seine Aufgabe, vernünftig zu handeln.[62] Je nach Kulturauffassung erhöht man den Menschen sogar zum Träger eines göttlichen Willens und einer Verpflichtung daraus oder eben nur als ein charakterisierbares biologisches Individuum mit Eigenheiten, das autonom zu denken und handeln fähig ist. Gerade wegen der Besonderheit des einzelnen ist die „Gesellschaft“ nicht die Summe von Individuen, sondern der einzelne ist nur auf sie aus vielen Gründen angewiesen[63], d.h. ohne sie wäre auf Dauer keine menschliche Existenz mög-lich. Manche Philosophien oder politische Parteien machten sich ein besonderes Bild von der Gesellschaft, so heißt es beispielsweise: Die wechselseitige und allseitige Abhängigkeit der gegeneinander gleichgültigen Individuen bildet im Kapitalismus ihren gesellschaftlichen Zusammenhang [64], worin der einzelne nur Teil ist und auch als solcher gewertet werden müs-ste. Eine solche Vorstellung steht der des selbständig denkenden freien Menschen entgegen, denn gerade dank einzelner mit individuell besonderen Fähigkeiten können wir uns fort-entwickeln, aber dafür bedarf es Verflechtungen der Individuen in einer Sozialstruktur, unter der man gesellschaftliche Abhängigkeiten versteht, die das Verhalten und das Bewusstsein der Individuen beeinflussen oder bestimmen, die aber im Allgemeinen nicht im Bewusstsein der Individuen bekannt sind. [65] Anders ausgedrückt: die Sozialstruktur muss oder sollte eine Begrenzung eines Machteingriffes in die Autonomie einer Person verwirklichen.

Die Abhängigkeitsverhältnisse des Menschen voneinander und untereinander unterliegen einem geschichtlichen Wandel, weil die strukturelle Unterordnung sich ändert bzw. geän-dert wurde, so ist z.B. der Status „Herrscher“ erst gegeben, als derartige Hierarchien errichtet wurden, wobei man anfangs dem Machthaber sogar außergewöhnliche (göttliche) Gaben oder Auszeichnungen zuschrieb. Diese Unterordnung wurde von einigen Philosophen als naturge-mäß betrachtet, der gewöhnliche Mensch bedürfe generell einer Weisung, damit war die soziale Ungleichheit gerechtfertigt. Bis in das Mittelalter resultierte daraus auch die unglei-che Verteilung von Grund und Boden, so war bis zur Säkularisation auch der ungeheure Grundbesitz kirchlicher Organisationen zu erklären, dessen Nachwirkungen in der Verteilung bis in die heutige Zeit reichen. Etwas Ähnliches gilt für die Sicherung der Lebensexistenz durch menschliche Arbeit, wo in der Landwirtschaft der Adel und die Klöster bestimmten und später diejenigen, die Arbeit zu vergeben hatten, also über Produktionsmittel verfügten. Die Abhängigen versuchten von jeher, diesen Zustand zu ihren Gunsten zu verändern, wobei sie besonders beklagten, sie wären in der Teilhabe an Ressourcen [66] benachteiligt, an Schätzen dieser Erde oder an geistiger Bildung, wobei diese auf fehlende Unterrichtungs-Stätten oder wegen blockierter Möglichkeiten zurückgeführt werden. Behauptet wird heute, die Folge geringerer beruflicher Qualifikation mindere die Erwerbstätigkeit und damit ein entsprechen-des Entgelt oder Erfolg.[67] Die genetische Ausgangsbasis durch Geburt und Familie wird meist unterdrückt, darf aber aus Gründen der Objektivität nicht übergangen werden.[68]

Die frühkindliche Hirnentwicklung.

Der soziale Status, den eine Person einnimmt, ist eines der Kriterien für die Identität einer Person und die Lern- und Erfolgschancen im Leben., der genetische Status[69] ist ein Maß für das genbedingte persönliche Entwicklungspotenzial, vorausgesetzt, es wird nutzbar gemacht, zu der auch das familiäre Umfeld zu zählen ist. Da man hier oft wenig realistische Erwartun-gen hegt, gibt es Enttäuschungen und Fehl-Investitionen, denn schon mit der Geburt setzt eine enorme Hirnentwicklung des Säuglings ein. Jeder Eindruck, jede Sinneswahrnehmung nimmt Einfluss auf diese, die Nervenzellen im Gehirn werden durch Sinneserfahrungen und Sinnessignale, also durch Erfahrungen verknüpft. Bildungspotential besteht also bei jedem Kind von Geburt an, nicht erst im Kindergarten oder in der Schule.[70] Dabei besteht ein enger Bindungs-Zusammenhang des Selbstbildungsprozesses im frühkindlichen Alter mit den ihn umgebenden Personen, das Kleinkind benötigt eine anregende Lern-Umgebung, es darf nicht erstickt werden in sich wiederholende Rituale usw., denn das erniedrigt zur gewöhnen-den Prozedur und nicht zum Denken und Strukturieren in Kritik und Neuem, wo es doch geistig mündig werden soll. Denn es schleifen sich bestimmte Bahnen im Gehirn ein, wenn ähnliche Signale häufig denselben Weg bestimmen. Haben diese Signale eine von Gehirnre-gion zu Gehirnregion unterschiedliche große Stärke erreicht, wird diese Bahn auf Dauer bis in das Erwachsenenalter hinein beibehalten.[71]

Durch die Unmenge der Wahrnehmungen und Erfahrungen nimmt die Zahl der Synapsen in den ersten drei Lebensjahren rasant zu. Das Gehirn eines Dreijährigen ist mehr als doppelt so aktiv wie das eines Erwachsenen, was die große Plastizität des Gehirns bedeutet. Da in der weiteren Gehirnentwicklung die nicht relevanten Synapsen abgebaut und die verbleibenden intensiviert werden, ist die Struktur des menschlichen Gehirns dann weitgehend vorgeformt, das Lernen wird der Hauptprozess der Gehirntätigkeit, worauf Gene und das jeweilige Um-welt wirken, überschläglich zu 60 % über die Gene, wobei der Intelligenzquotient nur zu 50 %, der Schulerfolg nur zu 20 % genbedingt sind.

Das Wecken von Neugier, das Herauslocken zum Forscherdrang usw. sind die wichtigsten Komponenten späterer geistiger Tätigkeit, insbesondere solcher kreativer Art.

Die Eltern bzw. die Familie prägen in der Frühzeit die Gläubigkeit und legen die Grundlage für ein moralische Urteilsvermögen, denn die Eltern sind das Fundament von Grundvertrauen. Die kindliche Religiosität und die Gewissensbildung haben hier ihre Wurzeln weil die Geborgenheit, das Sich-anvertrauen-Können hierauf übertragen wird. Das sich später davon zu befreien, wird schwer und kostet geistige Überwindung.[72]

Was dem kleinen Kind eingeimpft ist, in ihm induziert, ihm suggeriert wird, bleibt haften.

Das kognitive Urteils- und Unterscheidungsvermögen für das Wahre, die Wirklichkeit gegen-über dem Führ-Wahr-Halten ist zu dieser Kindzeit noch nicht hinreichend entwickelt. Dabei ist ein Glaube von Gefühlen, von Erwartungen im Verhältnis zu Wünschen begleitet, der Glaube und das, was man selbst für gut hält, hat einen engen persönlichen Bezug, was zur Sünde erklärt wurde, wird zum Maßstab, gerade weil das, was für wahr vorgegeben wird, auch nicht überprüfbar ist.[73] Der Zweifel an einer überirdischen Gottheit, an einen bestimm-ten Sinn unseres Daseins, an eine religiöse Erkenntnis im „wahren Glauben“ ist eine Heraus-forderung an kritisches Denken, wenn das nicht ausgebildet oder gänzlich ausgehöhlt ist, ergreift das Individuum Unsicherheit, weshalb das Zweifeln – zumindest in einem Areal - möglichst vermieden wird, Dabei ist – wenn die Ursache Gläubigkeit ist - Glaube nicht nur auf Religion beschränkt, denn gerade im politischen Geschäft ist er vielfach Praxisbestandteil, weil viele Menschen ein Zugehörigkeitsbedürfnis zu einer Gemeinschaft haben. Manche d ogmatische Lehren geben sogar vor, umfassende und endgültige Erklärungen für die Bedrängnisse des Lebens zu haben. Gleichzeitig liefern sie einfache Regeln, deren Befolgung immenses Heil garantiere. Ein Beweis - im irdischen Sinne – fehlt, in diesem Punkt ist für diese dann ohnehin eine logische Argumentation unangebracht.

Die Bildung im Kindes- und Schulalter.

Wir können davon ausgehen, dass das Kleinkind seine Umgebung ganzheitlich und die Ereig-nisse ähnlich wahrnimmt und in das Gedächtnis einbaut, der Anteil des eigenen Vergleichens und Überdenkens zumeist zunimmt, jedoch bleibt die Entwicklung weiterhin wesentlich fremdgesteuert und das währt auch zumeist in der gesamten Lernzeit fort. Das Stadium eines selbständigen Lernens wird erst erreicht, wenn der Lernende die wesentlichen Komponen-ten selbst bestimmen kann und bestimmt, wenn er also aus dem didaktischen Angebot aus-wählt, wenn er selbständig – schon aus dem Neugier-Motiv heraus - ihm geeignet erscheinen-de kritische Texte usw. heranzieht, um sich etwas über das hinaus anzueignen, was jenseits des Lernpflichtigen, der Vorlage der fremdgesteuerten Instanz hinausragt und womöglich sogar im Widerspruch dazu steht. Zwei der Selbstbestimmungsgrößen können zum Zeitpunkt ihrer Anwendung in selbständigen Lernphasen immer nur von der selbststeuernden Instanz, also vom Lernenden selbst bestimmt werden. Es handelt sich dabei um die individuellen Lernstrategien und um die Kontrollprozesse beim Wissenserwerbsprozess. Dabei handelt es sich hier um fundamentale Elemente des selbständigen Lernens.[74] Dem reinen Wissenser-werb sollte, um zur umfassenden Definition von Bildung eines Individuums zu kommen, noch weitere Ertüchtigungsfähigkeiten zugeordnet sein, z.B. eigene moralische Beurteilung und kritisches Denken von Dingen und Ereignissen der Umgebung, von Informationswerten.

Von daher sind Überbehüten, Verwöhnen und Vernachlässigen Grundübel, die bereits beim Kleinkind die eigene Initiative, die Freude an seinem eigenen Tun, das Erkennen der Folgen seines Tuns ausbremsen. Es kann nicht früh damit begonnen werden, das Ordnen zu lernen, z.B. in der Ablage der ihm gehörigen Güter, in der Zeiteinteilung, in das Befreien von dauern-den Ermahnungen und Anleitungen. Es mag für manchen zwar zur Arbeit ausarten, wenn man sich selbst Zwang antun muss und etwas tun soll, zu dem man absolut keine Lust hat. Man-chen Eltern mag wegen der notwendigen Selbstdisziplin willkommen sein, wenn sie ihr Kind im Kindergarten abgeben, wenn sie später nicht bei Hausaufgaben helfen müssen, aber man kann, um einen entscheidenden Beitrag zur Vervollkommnung des Kindes zu leisten, sich dem nicht entziehen. Das Helfen muss im sinnvollen Maß bleiben, denn

Selbständigkeit ist für die Lebenstüchtigkeit des Aufwachsenden eine wichtige Eigenschaft, denn als Erwachsener soll er ja das Leben in allen Lagen meistern können.[75]

Eltern können früh merken, ob ein Kind sich freut, mit seinem Tun Erfolg zu haben oder ob es sich gern gehen lässt. Wenn Sie Ihrem Kind zu mehr Selbstbewusstsein verhelfen wollen, soll-ten Sie ihm so wenig wie möglich abnehmen und so viel wie möglich selbstständig handeln lassen. [76] Auch Arbeiten und Denken muss gelernt werden; man motiviere das Kind, rege es an, lasse das Kind erledigen, was es vermag[77], ermutigen sie es, etwas aufbauendes zu tun, aber bedenken muss man dabei, das kann sehr wohl von Kind zu Kind sehr unterschiedlich sein.[78] Das Kind zu beobachten, wann es allein spielen will und überlegen sie dann, um die Eigenheiten zu erforschen, warum[79] Hier scheiden sich die Geister und auch die Eltern, wenn es darum geht, das Beste für das Kind herauszufinden, Generell kann man sagen: was einst das Schwert, die Waffe im Überlebenskampf war, ist heute das Rüstzeug für die Arbeitswelt und das Standvermögen im staatlich-politischem Regiment. Die Selbständigkeit und das Er-lernen dessen beginnt eben nicht, wie so mancher meint, erst im Schulalter![80] Erziehung zur Selbständigkeit und schöpferisches Lernen vollziehen sich nur durch eigenes Tun. Das Kind muss von sich heraus aktiv werden, aus seinen Ideen und Fähigkeiten Aktivitäten entwickeln, sich an seinen eigenen Zielvorstellungen orientieren können. [81]

In dieser Entwicklungsphase kann heutzutage das Zeitproblem einen elementarer Hemmschuh darstellen, das Lernen ist so vollgestopft mit dem aus dem Lehrplan Pflichtigen, dass über-haupt keine Zeit für ein selbständiges Nachdenken bleibt, und man wundert sich dann im realen Berufsleben, dass die Selbständigkeit im Denken nicht ausgebildet oder diese vielleicht schon wieder verloren gegangen ist, sich verflüchtigt hat, aus Bequemlichkeit unterlassen ist. Das Ziel, ein erlerntes Wissen anwenden zu können, ist aber nur Grundvoraussetzung für eine Arbeits- oder Berufsfähigkeit, in der Fortschritts-Welt ist es schade, wenn der „gebildete Mensch“ in dieser Routine-Niederung verbleibt. Die persönliche Meinung, die in fachlichen und gesellschaftlichen Auseinandersetzungen, in Stellungnahmen usw. von Wert sein soll, darf nicht nur auf subjektiver, auf beschränkter Wissensbasis beruhen, sondern sie muss auf zuverlässigem Wissen und auf Beweisbarkeit, auf Begründbarkeit beruhen. Behauptungen mit ungenügender Basis machen für den Außenstehenden oder Informationsempfänger ein Hinterfragen notwendig, die bloßen Meinungsäußerungen offenbaren dem anderen dessen eigenständig geschaffenen Wissensstand, den Grad selbständigen Denkens bzw. der Subjek-tivität, ungeachtet der gesetzlichen Schranken freier Meinungsäußerung.

Selbstgesteuertes Lernen zeichnet sich durch ein dynamisches Zusammenwirken von Wollen,

Wissen und Können aus; Es impliziert, dass der Lernende über gut organisierte Wissensbe-stände verfügt und bereit und fähig ist, sein Lernen eigenständig und eigenverantwortlich zu planen, zu organisieren, umzusetzen, zu kontrollieren un d zu bewerten, sei es in Lerngruppen, in Lernpartnerschaften oder als Einzellerner. [82] Diese Lernform kann nur dann erfolgreich angewendet werden, wenn sich die Lernenden selbst bewusst als aktiv handelnde und kompe-tente Entscheider im Lernprozess begreifen, Selbstwirksamkeit erleben sowie Kompetenzen zur Selbstbeobachtung, Selbstbeurteilung und Selbstregulation besitzen.[83]

Auch wenn es besonders wirksame Lernstrategien und Durchführungspraxen mit der Anwen-dung von Pausen usw. gibt, ist das eigenständige Vorgehen und das sich Selbst-kontrollieren wesentlich. Selbständiges Lernen ist ein erster Schritt zur Mündigkeit in der sozialen Ge-meinschaft, zur Persönlichkeit, zu einem Individuum charakteristischen Denk-, Erlebens- und Verhaltensweisen, was aber schon deshalb nicht genügen kann, wenn es nicht mit eigener kritischer Denkfähigkeit verbunden ist. Mit zunehmendem Alter werden die eigene Weiter-entwicklung, Individuation und Selbstverwirklichung immer mehr zur Aufgabe des Kindes, Ju-gendlichen oder Erwachsenen, kann er immer weniger die Schuld für Persönlichkeitsmängel und unerwünschte Eigenschaften auf Dritte oder die Gesellschaft schieben. [84] Die Familie erfüllt ihre Funktion nur, wenn sie die menschlichen Tugenden vorlebt. Die Familie ist so im eigentlichen eine 'Schule der Menschlichkeit' und dadurch, indirekt aber unfehlbar, auch Keimzelle der Menschlichkeit in der Gesellschaft. Denn menschliche Tugenden, Bedingung von Glück und Gelingen menschlichen Zusammenlebens, sind immer Tugenden von einzelnen Menschen. Sie prägen, vervollkommnen das Individuum und prägen gerade dadurch die Ge-sellschaft.[85] Die viel gepriesene Chancengleichheit in der Bildung ist solange eine Fiktion, solange die Voraussetzungen in der Familie nicht gegeben sind, worunter nicht nur der Sozialstatus zu verstehen ist, sondern schlicht das Vorlebe-Vorbild. Die Schule kann nur einen Teil von Bildungs-Defiziten beim Individuum ausgleichen, das Individuum selbst ist immer die Grundlage. So sind beim Schulerfolgt Selbstwirksamkeit und Selbsteinschätzung wichtige Erkennungsinstrumente.[86] So ist die Häufung kulturelle und anderer Vorurteile beim Individuum bildungsortabhängig, z.B. hinsichtlich kultureller und weltanschaulicher Zuordnung[87], hinsichtlich des Misstrauens gegen „fremdes“. Ist Toleranz ausreichend, um das „andere, fremde“ beurteilen zu können, da es nur Duldung bedeutet, aber eine abschließende Bewertung vermeidet, die für eine eigene Meinungsbildung erforderlich ist. Manches Vorur-teil ist schlicht die Folge von Assoziationen mit erfahrenem, dem Grundgerüst früheren Ler-nens, dem bildungsgemäßen „Wissen“ oder gar einer flüchtigen Internet-Recherche, es ist be-kanntermaßen oft nicht leicht, sich davon wirklich zu trennen, wenn man weder Begründun-gen noch Sachzusammenhänge ausreichend oder genau kennt.[88]

[...]


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[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Vernunft

[3] http://tinyurl.com/jcmnt55

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[27] http://tinyurl.com/jpotmq2

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[29] http://tinyurl.com/zjsxywh

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[54] http://tinyurl.com/h8dpfqb S.4, 15 und 17 http://tinyurl.com/joq5scy http://tinyurl.com/zrzuhdo

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[56] http://tinyurl.com/gvwot78 http://tinyurl.com/jv333tr

[57] http://tinyurl.com/zmu5phu 6. Auflage, 1905 S. 53ff .

[58] http://tinyurl.com/hxcbm3z S. 8 http://tinyurl.com/zauuo4v http://tinyurl.com/zet4765

[59] http://tinyurl.com/goxssyz

[60] http://tinyurl.com/huvdvn2 http://tinyurl.com/guwsqlq

[61] http://tinyurl.com/gqpad3m

[62] http://tinyurl.com/zs29azu

[63] http://tinyurl.com/zwbu9sj

[64] http://tinyurl.com/z822baw

[65] http://tinyurl.com/hlubesq S. 125 [Ulrich Beck]

[66] http://tinyurl.com/z8mxglu

[67] http://tinyurl.com/jrfng78

[68] http://tinyurl.com/jrrugws

[69] http://tinyurl.com/z8jvf6z

[70] http://tinyurl.com/j75xeg6

[71] http://tinyurl.com/hs7kpfj

[72] http://tinyurl.com/h3a9p3x vorletzter Absatz.

[73] http://tinyurl.com/gnsdqdc

[74] http://tinyurl.com/zvje953

[75] http://tinyurl.com/gro688q

[76] http://tinyurl.com/hcwq2su

[77] http://tinyurl.com/h82y8a5

[78] http://tinyurl.com/jxoj4uj

[79] http://tinyurl.com/hvswxx7

[80] http://tinyurl.com/zayztx7

[81] http://tinyurl.com/zvrq8v6 http://tinyurl.com/z5feuan http://tinyurl.com/zrmaw7v

[82] Siehe Fußnote 60, S. 48, Staka 1996.

[83] Wie vorhergehende Fußnote, S. 56

[84] http://tinyurl.com/gq926kk

[85] Sie vorige Fußnote, Zitat: Rhonheimer,, M. Sozialphilosophie und Familie. Freiburg/Schw. 1982. S. 134

[86] http://tinyurl.com/jjtjfdy S. 47 und 61

[87] http://tinyurl.com/hflpyfl

[88] http://tinyurl.com/hpnegnt

Ende der Leseprobe aus 56 Seiten

Details

Titel
Das Individuum, seine Denkfreiheiten und Beeinflussungen. Die Meinungsbildung
Autor
Jahr
2016
Seiten
56
Katalognummer
V337402
ISBN (eBook)
9783656988830
ISBN (Buch)
9783656988847
Dateigröße
841 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
individuum, denkfreiheiten, beeinflussungen, meinungsbildung
Arbeit zitieren
Dr.-Ing. Adalbert Rabich (Autor), 2016, Das Individuum, seine Denkfreiheiten und Beeinflussungen. Die Meinungsbildung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/337402

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