Naturkundliche Darstellungen im Mittelalter. Ein Überblick anhand der Eule


Hausarbeit (Hauptseminar), 2014

27 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungen

1. Einleitung

2. Allegorische Darstellungen der Natur
2.1. Der Millstätter Physiologus
2.2. Zwei-Bücher-Lehre und Allegorese
2.3. Der Nahtram im Millstätter Physiologus
2.4. Enzyklopädische Dichtung

3. Primat der Empirie
3.1. Albertus Magnus - Empirie und Quellenkritik
3.2. Das Falkenbuch Friedrich II.

4. Schluss

Literatur

Abkürzungen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

Wenn vom Mittelalter als ÄDunklem Zeitalter“ oder ÄFinsterem Zeitalter“ gesprochen wird, so kann dies zwei unterschiedliche Bedeutungen haben. Zum einen kann damit auf die vergleichsweise schlechte Quellenlage für die Zeit rekurrieren. Als ÄDunkles Zeitalter“ erscheint uns das Mittelalter, weil unser Wissen über die Epoche bruchstückhaft ist. Der Begriff kann aber auch verwendet werden, um auf die vermeintliche Ignoranz der Menschen der Epoche zu verweisen. Aberglaube, Rückständigkeit und eine unreflektierte Tradierung von überliefertem Wissen sind bis heute weit verbreitete Vorstellungen vom Mittelalter, die zu einem großen Teil der Darstellung humanistischer Autoren und solcher der Aufklärung geschuldet sind.1

Ein Text, der besonders gut die gängigen Klischees des ignoranten Mittelalters zu bestätigen scheint, ist der Physiologus, ein im spätantiken Ägypten ursprünglich in griechischer Sprache verfasstes Lehrbuch, das naturkundliche Darstellung mit christlichen Glaubenswahrheiten verbindet. Obgleich seine Tradition bis in die Antike zurückreicht, kann der Physiologus aufgrund der reichhaltigen Überlieferung und Übersetzung in die Volkssprachen durch mittelalterliche Autoren sowie Ädie reiche Bandbreite der mittelalterlichen Rezeption von Wissenstraditionen des Physiologus“ als wichtiger Beleg für mittelalterliches Naturverständnis gelten.2

Allerlei Fabelwesen, wie das Einhorn, der Hydrus oder der Phoenix, begegnen uns in dieser ÄNaturkunde“. Aber auch über reale Tiere wird Wundersames berichtet. Hirschen fressen Schlangen, Pelikane töten ihre Jungen, um sie danach wieder ins Leben zurück zu holen, Biber beißen ihre Hoden ab und so fort. Diese wundersamen Motive finden sich sowohl in zahlreichen mittelalterlichen Bestiarien und bildlichen Darstellungen wieder und scheinen das negative Bild des Mittelalters zu bestätigen.

Dabei wird leicht übersehen, dass bereits in der Antike und auch noch in der frühen Neuzeit allegorische Deutungen der Natur populär waren. Im Mittelalter selbst wiederum koexistierten unterschiedliche Naturkonzepte. Neben einer heilsgeschichtlich-allegoretischen Deutung, die in der vorliegenden Arbeit zunächst am Beispiel des Millstätter Physiologus vorgestellt werden soll, wird die Natur in der Tradition des Aristoteles als autochthoner Bereich, der seinen eigenen Gesetzen von Ursache und Wirkung folgt und der über Beobachtung und Erfahrung ergründbar ist, verstanden. Darüber hinaus finden wir ein technischzweckrationales Verständnis von Natur, welches konkret anwendbares Wissen, wie beispielsweise für die Jagd produziert. Am Beispiel der Beschreibung von Eulen in einigen ausgewählten mittelalterlichen Texten sollen in der vorliegenden Arbeit die unterschiedlichen Naturvorstellungen miteinander verglichen werden.

Der modernen Zoologie sind über 200 Eulenarten bekannt. Auf dem gesamten europäischen Kontinent haben Eulen ihren Lebensraum. In der Literatur wie in bildlichen Darstellungen begegnen uns von der Antike bis in die Neuzeit unterschiedlichste Darstellungen von Eulen. Häufig werden Eulen dabei mit negativen Konnotationen beladen ± mit Unheil, Tod, Dämonismus, Sünde und Nacht, und moralisierend als Symbol für Faulheit, Dummheit, Boshaftigkeit und Lichtscheuheit gedeutet.3

Neben einigen griechischen Namen begegnen uns Eulen in der antiken, mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Literatur vor allem unter den lateinischen Namen bubo, noctua, strix, ulula und nycticorax4. In deutscher Sprache finden Eulen unter anderem unter den Namen ahd. uwila, mhd. iuwel, iule, uvo, nahtrabe sowie unter zahlreichen volkstümlichen Bezeichnungen Erwähnung.5

Neben den überwiegend moralisierenden negativen Deutungen der Eule existierten positive Interpretationen der Eule. In der Antike etwa als Personifikation der Weisheit. Während diese Bedeutung im Mittelalter weitgehend verloren ging, findet die Eule in einigen mittelalterlichen Darstellungen als Christussymbol Verwendung. In frühneuzeitlichen Darstellungen wird die Eule wieder als Symbol für Weisheit gedeutet. Dennoch bleiben negative Deutungen vom Altertum bis in die Neuzeit in Literatur wie bildlichen Darstellungen die quantitativ wichtigsten und fundamentalsten.6

In der vorliegenden Arbeit soll zunächst die Beschreibung der Eule im Physiologus vorgestellt werden. Untersucht werden soll dabei insbesondere die frühmittelhochdeutsche Bearbeitung der Millstätter Handschrift. Anhand des Abschnitts des ÄNahtram“ soll die Technik der Tierallegorese im Physiologus demonstriert werden.

Neben der geistlichen Naturallegorese existierten auch im Mittelalter Naturkonzepte, die die Natur als autochthonen Bereich, der seinen eigenen Gesetzen von Ursache und Wirkung folgt und der über Beobachtung und Erfahrung ergründbar ist, begriff. Demonstriert werden soll dieser alternative Entwurf von Naturbeschreibung anhand der naturkundlichen Texte des Albertus Magnus sowie des Falkenbuchs des Stauferkaisers Friedrich II.

2. Allegorische Darstellungen der Natur

2.1. Der Millstätter Physiologus

Der Millstätter Physiologus (MPhys) wurde zwischen der Mitte des 12. Jahrhunderts und 1200 verfasst.7 Der Text steht in einer Tradition, die bis ins 2. Bis 4. Jahrhundert n. Chr. zurückreicht.8 Von einer vermutlich in Alexandrien entstandenen griechischen Fassung nehmen zahlreiche Übersetzungen und Bearbeitungen ihren Ausgang. Die früheste lateinische Fassung stammt aus dem 6. Jahrhundert. Eine spätere kürzende lateinische Bearbeitung, die sogenannte Dicta Chrysotomi, ist die Vorlage für die drei deutschen Fassungen, die uns überliefert sind.9

Der Verfasser des MPhys gibt in seiner äußerst knappen Einleitung vor, Ävon der tiere nature“ zu berichten. Die Sammlung merkwürdiger und wunderbarer Tiergeschichten erfüllt jedoch kaum die Funktion eines zoologischen Lehrbuchs. Vielmehr dient die Beschreibung der häufig erfundenen Eigenschaften und Verhaltensweisen der Tiere der allegorischen Deutung auf die christliche Heilsgeschichte. Der MPhys enthält Abschnitte zu 27 ÄLebewesen“, dazu zählen neben realen Tieren auch Fabelwesen wie Sirenen, Onoktauren und dem Phoenix. Die Abschnitte zu den einzelnen Lebewesen sind vom Umfang sehr ungleich. Während der anonyme Verfasser dem Panther 110 Verse (oder 55 Langverse) widmet, wird beispielsweise der Wiedehopf auf zwölf Versen (sechs Langzeilen) abgehandelt.10

Ein durchgängig angewandtes Prinzip scheint bei der Disposition der Abschnitte nicht angewandt worden zu sein.11 Innerhalb der einzelnen Abschnitte lässt sich jedoch ein klares Ordnungsprinzip erkennen. Zu Beginn eines Abschnitts steht häufig ein Bibelwort, das in manchen Abschnitten jedoch fehlt. Darauf folgt, häufig unter Berufung auf die Autorität des ÄPhisiologus“12 eine meist sehr knappe Beschreibung der proprietates, d.h. der Eigenschaften und Verhaltensweisen des Tieres. In der darauf folgenden Allegorese werden Beziehungen zwischen diesen proprietates und der christlichen Heilslehre hergestellt.

Aufgrund des geringen Raums, die die Äsachkundlichen“ Informationen13, die zudem häufig erfunden und wunderbar sind, im Gegensatz zu den deutlich ausführlicheren allegorischen Deutungen einnehmen, herrschte in der Forschung lange Zeit Konsens darüber, dass die Tierbeschreibungen lediglich als Symbole für die Heilslehre stünden und der Verfasser keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit, Systematik und Wahrheit seiner Darstellung erhebt.

Lauchert fasst die Funktion des Textes in folgenden Worten zusammen:

„Gewiss eine der merkwürdigsten Erscheinungen der gesamten Literatur ist das Buch, das wir unter dem Namen ‚Physiologus‘ kennen, […] der äussern Erscheinung nach eine Auswahl von meist fabelhaften Eigenschaften wirklich existierender oder fabelhafter Tiere mit angefügten mystischen oder moralischen Auslegungen, welche die Hauptsache dabei sind.“14

Auch für Henkel dienen die Tierbeschreibungen lediglich als Vehikel für die moralische Belehrung15:

„Es ist der spätantiken und mittelalterlichen Auslegung bei der Verwendung der Tiergeschichten lediglich auf das Bezugsverhältnis innerhalb der similitudo angekommen.“16

Die These, dass der Physiologus primär der Vermittlung heilsgeschichtlicher Botschaften diente, wird durch die Disposition der Millstätter Handschrift unterstützt. Der Physiologus folgt unmittelbar auf die Übersetzung der Genesis, auf ihn folgt der Exodus. Die drei Texte sind wahrscheinlich das Werk eines Verfassers. Dies legt jedenfalls die Äfortlaufend einheitliche poetische Form“ der Handschrift nahe.17 Offenbar hielt es der Autor für angemessen, die Schöpfung Gottes im Anschluss an die Genesis durch den Text des Physiologus weiter zu veranschaulichen.18

Festzuhalten ist, dass sich die Darstellung der Lebewesen sowie das durch den Physiologus transportierte Naturverständnis deutlich von modernen Vorstellungen unterscheiden. Um einen Zugang zum Text zu gewinnen soll im anschließenden Kapitel auf die dem Physiologus zugrunde liegende Zwei-Bücher-Lehre und die Allegoresepraxis eingegangen werden.

2.2. Zwei-Bücher-Lehre und Allegorese

Die Zwei-Bücher-Lehre geht davon aus, dass den Menschen zur Erkenntnis der göttlichen Wahrheit zwei Bücher zur Verfügung stehen: das ÄBuch der Bücher“, das heißt die Bibel sowie das ÄBuch der Welt“ - die Natur. Die Natur ist das Ergebnis der göttlichen Schöpfung. Wie alle anderen von Gott geschaffenen Dinge, bezeichnen die Dinge der Natur stets auch etwas anderes. Sie haben einen verborgenen Sinn, der auf den Schöpfer selbst hinweist. Dieser Sinn ist durch die göttliche Schöpfung in ihnen angelegt und gibt Hinweise auf die Intentionen Gottes. In den Römerbriefen findet sich folgender Hinweis auf die Möglichkeit der Gotteserkenntnis durch Beobachtung der Schöpfung:

„Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Schöpfung der Welt ersehen aus seinen Werken, wenn man sie wahrnimmt […]“19

Aus der Feder zahlreicher mittelalterlicher Autoren finden wir Belege für die Existenz dieses Naturverständnisses. Hugo von St. Viktor etwa schreibt:

„Diese ganze sinnlich wahrnehmbare Welt ist wie ein Buch, geschrieben vom Finger Gottes.“20

Bei Freidank heißt es:

„Diu erde keiner slahte treit

daz gar sî âne bezeichenheit.

nehein geschepfede ist sô frî,

sin bezeichne anderz, dan si sî.“21

Die allegoretische Interpretation der natürlichen Dinge wiederum versucht die bezeichenheit bzw. im MPhys bezeichenunge, das heißt den verborgenen Sinn, den religiösen Verweisungscharakter der Dinge, zu begreifen.22 Die Natur kann verstanden werden als ein Buch, dessen belehrende Funktion unter Anwendung des Interpretationsschemas der Allegorese zugewiesen wird. Die Allegorese ist eine für das europäische Mittelalter wesentliche Form des Verstehens. Sie gründet auf der Annahme, dass alle Dinge der beobachtbaren Welt einen verborgenen Sinn in sich tragen. Die Allegorese verfährt nach dem Grundsatz Äaliud dicitur, aliud significatur“ (das eine wird gesagt, das andere bezeichnet), zielt jedoch anders als z.B. die Metapher oder die Metonymie nicht auf einzelne Wörter, sondern wird auf einen Text insgesamt angewandt, wobei der wörtliche Sinn des Textes als wahr angenommen wird, sein verborgener Sinn aber der Interpretation mittels der Allegorese bedarf.23

Die Allegorese ist als hermeneutisches Verfahren bereits im klassischen Griechenland nachweisbar, eine bedeutsame Verbreitung erfährt sie jedoch erst durch die Bibelexegese frühchristlicher Autoren. Ihre Ausdifferenzierung und Systematisierung erfährt sie im 13. Jahrhundert in verschiedenen Entwürfen einer Lehre vom mehrfachen Schriftsinn, die den wörtlichen Sinn, den sensus literalis von mehreren geistigen Sinnebenen, sensus spiritualis, unterscheiden.24

Der wörtliche Sinn besteht aus dem Wortklang (vox), dem genau ein bestimmtes Ding (res) zugeordnet ist. Das Wissen um diese Zuordnung ermöglicht das Verständnis profaner Literatur. Im Unterschied dazu ist in der Bibel jedoch das res der eigentliche Bedeutungsträger. Das res verweist auf einen höheren Sinn (sensus spiritualis), der ihr durch die göttliche Schöpfung eingeschrieben ist.25

[...]


1 Für eine Ausführliche Darstellung vergleiche zum Beispiel Varga, Lucie, Das Schlagwort vom ͣfinsteren Mittelalter“, alen 1978 (Neudruck der Ausgabe Baden und Brünn 1932).

2 Vgl. Stephanie Seidl, Über Gott und die Welt. Zur neuen Ausgabe, Übersetzung und Kommentierung des ‚Millstätter Physiologus’, (Rezension über: Christian Schröder (Hg͘), Der Millstätter Physiologus͘ Text, Übersetzung, Kommentar. Würzburg 2005.), in: IASLonline [16.06.2006].

3 Vgl. Vandenbroeck, Paul, Bubo Significans: Die Eule als Sinnbild von Schlechtigkeit und Torheit, vor allem in der niederländischen und deutschen Bilddarstellungen und bei Jheronimus Bosch“, in: Jaarboek Koninklijk Museum voor Schone Kunsten Antwerpen, 1985, S. 19-135. Hier S. 109.

4 Alternative Schreibweisen wie nocticorax, nicticorax u.ä. sind vermutlich den unterschiedlichen Möglichkeiten der Transkription des ursprünglich griechischen Wortes geschuldet.

5 Vgl. Schwarz, Heinrich und Plagemann, Volker, Eule, in: RDK 6 (1973), Sp. 267-322. Hier Sp. 268f.

6 Vgl. Vandenbroeck 1985, S. 109. Für eine Übersicht sämtlicher semantischer Qualitäten der Eule in der europäischen Kunstgeschichte vergleiche Schwarz und Plagemann 1973.

7 Schröder datiert den Text auf 1200. Siehe Schröder, Christian, Der Millstätter Physiologus. Text, Übersetzung, Kommentar, Würzburg 2005, S. 15. Über die Datierung existiert in der Forschung allerdings kein Konsens. Für die Argumente für eine frühere Datierung vergleiche Seidl 2006.

8 Für eine ausführliche Darstellung der Physiologus-Tradition vergleiche Henkel, Nikolaus, Studien zum

Physiologus im Mittelalter, Tübingen 1976. Außerdem Schröder, Christian, Physiologus, in:2 VL 7 (1989), Sp. 620-634.

9 Für Details zur Überlieferungstradition siehe Schröder, Christian, Physiologus, in:2 VL 7 (1989), Sp. 620-634.

10 Kracher, Alfred, Millstätter Genesis und Physiologus Handschrift. Einführung und Kodikologische Beschreibung, Graz 1967, S. 17.

11 Anders sieht dies Schröder, dessen Nachweis einer nordnung nach ͣGeschichte und Funktion“ aber nicht überzeugen kann. Vgl. Schröder 2005, S. 15-17.

12 Im MPhys wird der Name Phisiologus zum einen zur Bezeichnung der utorität des ͣNaturkundigen“ verwendet. In der Einleitung wird damit hingegen der Text bezeichnet: ͣIr sult an disen stunden wissen mannes munde eine rede suochen an disem buoche Phisiologus ist ez gennent“͘

13 Der ͣsachkundliche“ Teil der bschnitte beschränkt sich auf wenige, punktuelle Merkmale der Tiere wie ihre äußere Gestalt, das Verhalten bei der Nahrungsaufnahme oder den Umgang mit dem eigenen Nachwuchs.

14 Lauchert, Friedrich , Geschichte des Physiologus, Straßburg 1889, S. 1.

15 Vgl. Henkel, S. 142

16 Ebd., S. 143.

17 Kracher, S. 17

18 Diese rein funktionale Interpretation des Physiologus ist in der Forschung nicht ohne Kritik geblieben. Eine Erörterung des Wahrheitsanspruches des Physiologus soll an dieser Stelle aus Platzgründen unterbleiben. Für Argumente für den Wahrheitsanspruch vergleiche Grubmüller, Klaus, Überlegungen zum Wahrheitsanspruch des Physiologus im Mittelalter, in: Frühmittelalterliche Studien 12 (1978), S. 160-177.

19 Römer 1,20.

20 Bescheidenheit 19,9-12. Zitiert nach Knapp, Fritz Peter, Grundlagen der europäischen Literatur des Mittelalters. Eine sozial-, kultur-, sprach-, ideen- und formgeschichtliche Einführung, Graz 2011, S. 247.

21 Die Erde trägt nichts, das ohne Zeichenhaftigkeit wäre. Kein Geschöpf ist so frei, dass es nicht noch etwas anderes bedeutete als sich selbst.

22 Vgl. Gisela Vollmann-Profe, Wiederbeginn volkssprachiger Schriftlichkeit im hohen Mittelalter (1050/60-- 1160/70) (Geschichte der deutschen Literatur von den Anfängen bis zum Beginn der Neuzeit. Band I: Von den Anfängen zum hohen Mittelalter. Teil 2), Tübingen 1994, S. 52.

23 Suntrop, Rudolph, Allegorese, in: RDL 1 (1997), S. 37-38.

24 Ebd.

25 Vgl. Ohly, Friedrich, Vom geistigen Sinn des Wortes im Mittelalter, Darmstadt 1966, S. 2-4. 10

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten

Details

Titel
Naturkundliche Darstellungen im Mittelalter. Ein Überblick anhand der Eule
Hochschule
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg  (Germanistisches Seminar)
Veranstaltung
Tierkunde im Mittelalter
Note
1,0
Autor
Jahr
2014
Seiten
27
Katalognummer
V337557
ISBN (eBook)
9783668309357
ISBN (Buch)
9783668309364
Dateigröße
968 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
mittelhochdeutsch, germanistik, physiologus, tierkunde, falkenbuch, allegorese, naturallegorese, mittelalter, millstätter, zwei-bücher-lehre, gesner, plinius, eule, aristoteles, albertus-magnus, isidor, enzyklopädische-dichtung, physiologos
Arbeit zitieren
Stefan Lippert (Autor), 2014, Naturkundliche Darstellungen im Mittelalter. Ein Überblick anhand der Eule, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/337557

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