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Kennzahlengestütztes Projektcontrolling in Baubetrieben

Titel: Kennzahlengestütztes Projektcontrolling in Baubetrieben

Doktorarbeit / Dissertation , 2001 , 473 Seiten , Note: gut

Autor:in: Lars Nebe (Autor:in)

BWL - Controlling
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Zukunft der Bauwirtschaft und damit auch die der Unternehmen ist in der Entwicklung zum Systemanbieter zu finden und hängt in hohem Maße davon ab, dass Projekte umfassend, kundenindividuell sowie qualitativ, preislich und terminlich einwandfrei erstellt werden. Welchen Beitrag der Aufbau und die Implementierung eines unternehmensspezifischen Controlling-Systems -insbesondere kennzahlengestützt, welches an der Produktion - dem Projekt ansetzt - leisten können, wird im Verlauf der Arbeit gezeigt. Die für die Koordination projektbezogener, projektübergreifender und unternehmensbezogener Kosten- und Erfolgsziele erforderliche umfassende Informationsversorgung ist mittels Kennzahlen möglich. Aufgabe und Ziel dieser Arbeit ist es, ausgehend von dem Unternehmensziel, der positiven Kapitalrendite und dem EVA im Sinne des Shareholder-Value, überzuleiten auf das einzelne Projekt und seinen Ergebnisbeitrag zur Kapitalrendite.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINFÜHRUNG

1.1 Problemstellung

1.2 Vorgehensweise und Ziele

2. CHARAKTERISTIKA DER DEUTSCHEN BAUWIRTSCHAFT

2.1 Entwicklung des Bauvolumens und konjunkturelle Abhängigkeit

2.2 Spezifika des Baugewerbes

2.2.1 Einzel- und Auftragsfertigung

2.2.2 Bildung von Arbeitsgemeinschaften

2.2.3 Bereitstellungsgewerbe

2.2.4 Produktdifferenzierung und Preiswettbewerb

2.2.5 Baustellenfertigung

2.2.6 Staatliche Einflussnahme

2.2.7 Bestimmungen und Anwendung der VOB

2.3 Organisatorische Einbindung

2.4 Weiterentwicklung vom Bereitstellungsgewerbe zum Dienstleister

3. CONTROLLING IN DER BAUWIRTSCHAFT

3.1 Entwicklung des Controlling-Begriffs

3.2 Definitionen, Ziele und Aufgaben des Controlling

3.3 Notwendigkeit des Projekt-Controlling in Baubetrieben

3.4 Aufbau eines Branchen-Controlling-Konzepts für Baubetriebe

3.5 Funktionales Controlling mit Kennzahlen

3.6 Kennzahlenentwicklung für Baubetriebe

4. BAUSTEINE EINES OPERATIVEN PROJEKT-CONTROLLING ZUR STEUERUNG VON BAUBETRIEBEN

4.1 Kapitalrendite als zentrale Steuerungsgröße

4.1.1 Kapitalrenditen

4.1.1.1 Shareholder Value als Ausgangspunkt

4.1.1.2 Ermittlung der Kapitalrendite

4.1.1.3 Ermittlung der Kapitalkosten

4.1.1.4 Economic Value Added (EVA) und Wertbeitrag

4.1.1.5 Beeinflussung von Kapitalkosten und Kapitalrendite

4.1.1.6 Operationalisierung auf Niederlassungs- und Projektebene

4.1.1.7 Überleitung vom wirtschaftlichen zum bilanziellen Ergebnis

4.1.2 Einfluss internationaler Abschlüsse auf die Kapitalrendite

4.1.2.1 Grundlagen der internationalen Rechnungslegung

4.1.2.2 Bau-spezifische Bilanzierungsprobleme nach internationalem Recht

4.1.2.2.1 Erträge nach internationalem Recht

4.1.2.2.2 Umfang der Herstellungskosten von Bau-Projekten nach HGB, IAS und US-GAAP

4.1.2.2.3 Bilanzierung unfertiger Bau-Projekte nach HGB, IAS und US-GAAP

4.1.2.2.3.1 Projekt mit Gewinnprognose und Zahlung bis zu Herstellungskosten

4.1.2.2.3.2 Projekt mit Gewinnprognose und Zahlung über die Herstellungskosten hinaus

4.1.2.2.3.3 Projekte mit Verlustprognose

4.1.2.2.4 Bilanzierung von Arbeitsgemeinschaften nach HGB, IAS und US-GAAP

4.1.3 Einfluss der Anwendung internationaler Rechnungslegungsvorschriften auf die Kapitalrenditeberechnungen

4.2 Kosten- und Erfolgs-Controlling in Baubetrieben

4.2.1 Notwendigkeit eines Kosten- und Erfolgs-Controlling als Grundlage eines Projekt-Controlling in Baubetrieben

4.2.2 Auswahl eines Kontenplanes für die Bauwirtschaft

4.2.3 Die Kostenrechnung in Baubetrieben

4.2.3.1 Gliederung der Kostenarten

4.2.3.2 Gliederung des Unternehmens in Kostenstellen

4.2.3.3 Kostenträger

4.2.3.4 Leistungsarten

4.2.3.5 Projektkostenrechnung

4.2.3.5.1 Eigene Projekte

4.2.3.5.2 Arbeitsgemeinschaften

4.2.3.6 Der Begriff Abgrenzung bei Bauprojekten

4.2.3.6.1 Leistungsabgrenzungen

4.2.3.6.2 Nachunternehmerabgrenzung

4.2.3.6.3 Eigenleistungsabgrenzung

4.2.3.6.4 Rückstellungen

4.2.3.6.5 Bestandsabgrenzungen

4.2.4 Eignung von Kostenrechnungssystemen für den Einsatz in Bauunternehmen und für ein effektives Projekt-Controlling

4.2.4.1 Die Baubetriebsrechnung

4.2.4.2 Die Vollkostenrechnung

4.2.4.3 Direct Costing für Bauunternehmen

4.2.4.4 Die Grenzplankostenrechnung

4.2.4.5 Relative Einzelkosten- und Deckungsbeitragsrechnung

4.2.4.5.1 Aufbau von Kostenzurechnungshierarchien

4.2.4.5.2 Einordnung der Kostenarten in bauunternehmensspezifische Kostenkategorien

4.2.4.5.3 Inhalt und Aufbau der Grundrechnung

4.2.4.5.4 Grundlegendes zur kurzfristigen Erfolgsrechnung und Angebotskalkulation

4.2.4.5.5 Anwendungsprobleme

4.2.4.6 Prozesskostenrechnung in Baubetrieben

4.2.4.6.1 Betriebliche Merkmale für den Einsatz der Prozesskostenrechnung

4.2.4.6.2 Selektion relevanter Bereiche und Aktivitätenanalyse

4.2.4.6.3 Bestimmung von Kostentreibern

4.2.4.6.4 Prozesskostenstellenrechnung

4.2.4.6.5 Hauptprozessbildung

4.2.4.6.6 Kalkulation von Projekten mit Prozesskosten

4.2.4.6.7 Beurteilung des Nutzens der Prozesskostenrechnung

4.2.5 Kennzahlen des Kosten- und Erfolgs-Controlling als Basis eines kennzahlengestützten Projekt-Controlling

4.2.6 Profit-Center-Rechnung

4.2.6.1 Kostenstellen als Profit-Center

4.2.6.2 Bestimmung von Verrechnungspreisen

4.2.6.3 Profit-Center-Berichtswesen

4.2.7 Die kurzfristige Erfolgsrechnung in Baubetrieben

4.2.8 Leistungs- und Ergebnis-Prognose von Baubetrieben

4.2.9 Multi-Projektplanung im Baubetrieben

4.2.9.1 Vorgabe einer Ziel-Kapitalrendite

4.2.9.2 DV- gestützte multiprojektorientierte Planung von Bau-Projekten

4.2.9.3 Planung von Einzelprojekten und Projektgruppen nach PMS

4.2.9.4 Deckungsbeitrags- und Ergebnisrechnung

4.2.9.5 Abstimmung mit der Kapitalrendite

4.2.10 Die Kostenkontrolle im Baubetrieb

4.2.10.1 Kosten-Soll-Ist-Vergleich auf Betriebsebene

4.2.10.2 Stunden-Soll-Ist-Vergleich auf Betriebsebene

4.2.10.3 Mittellohn-Soll-Ist-Vergleich

4.2.11 Analyse- und Darstellung von Bau-Kosten und Bau-Leistungen

4.2.11.1 Break-Even-Point-Analysen

4.2.11.1.1 Der Grundaufbau der Break-Even-Point-Analyse

4.2.11.1.2 Break-Even-Point-Analyse für Bauunternehmen

4.2.11.2 ABC-Analyse

4.2.12 Geschäftskostenmanagement als Basis für den Projekterfolg

4.2.12.1 Geschäftskosten und Projektgröße

4.2.12.2 Subventionierung und Besteuerung von Bauprojekten durch Geschäftskostensätze

4.2.12.3 Optimale Projektgröße bei Akquisitionsprojekten und Geschäftskosten

4.2.12.4 Maßnahmen zu Reduzierung von Geschäftskosten

4.3 Projekt-Controlling

4.3.1 Kennzahlen des Baustellen-/Projekt-Controlling

4.3.2 Der Projektlebenszyklus

4.3.3 Einordnung von Projekten in Systemstufen und PMS

4.3.4 Bestimmung von Preisuntergrenzen bei Bauprojekten

4.3.5 Kosten- und Ergebnisbeeinflussung in den Projektphasen

4.3.6 Die Kalkulation von Bauprojekten

4.3.6.1 Die Angebotskalkulation

4.3.6.1.1 Der Leistungsumfang

4.3.6.1.2 Arten vertraglicher Preis- und Vergütungsvereinbarungen

4.3.6.1.3 Aufbau der Kalkulation und Ermittlung der Kosten

4.3.6.1.4 Auswahl eines Kalkulationsverfahrens für die Angebotspreisermittlung

4.3.6.1.5 Berücksichtigung von Alternativpositionen in der Angebotskalkulation

4.3.6.1.6 Besonderheiten der Kalkulation bei Preisgleitklauseln

4.3.6.2 Die Auftragskalkulation

4.3.6.3 Die 1. Arbeitskalkulation

4.3.6.4 Die Nachtragskalkulation

4.3.6.5 Die laufende Arbeitskalkulation

4.3.6.6 Die Nachkalkulation

4.3.7 Target Costing bei Bauprojekten

4.3.7.1 Philosophie des Target Costing

4.3.7.2 Zielkostenermittlung

4.3.7.3 Zielkostenerreichung

4.3.7.3.1 Wertanalyse und Wertgestaltung

4.3.7.3.2 Der Wertschöpfungsprozess

4.3.7.3.3 Prozessmanagement

4.3.7.4 Target Costing für Dienstleistungen und zur Verrechnung innerbetrieblicher Leistungen im Baubetrieb

4.3.8 Der Soll-Ist-Vergleich auf Ebene des Bauprojektes

4.3.8.1 Kosten-Soll-Ist-Vergleich

4.3.8.2 Stunden-Soll-Ist-Vergleich

4.3.8.3 Mittellohn-Soll-Ist-Vergleich

4.3.8.4 Mengen-Soll-Ist-Vergleich

4.3.8.5 Termin- und Fortschritts-Soll-Ist-Vergleich

4.3.8.6 Vertrags- Soll-Ist-Vergleich

4.3.9 Abweichungsanalyse

4.3.10 Wirtschaftliche Prognose von Projektleistung und -ergebnis

4.3.11 Bauprojekt-Finanz-Controlling

4.3.12 Bürgschafts-Controlling bei Bau-Projekten

4.3.12.1 Arten von Bürgschaften bei Bau-Projekten

4.3.12.2 Ziele des Bürgschafts-Controlling

4.3.12.3 Kennzahlen des Bürgschafts-Controlling von Bau-Projekten

4.3.13 Qualitätsmanagement und Qualitäts-Controlling bei Bau-Projekten

4.3.13.1 Begriffsklärung

4.3.13.2 Notwendigkeit eines Qualitätsmanagements für Bauprojekte

4.3.13.3 Phasenbezogenes Qualitätsmanagement

4.3.13.3.1 Entscheidungs- und Angebotsbearbeitungsphase

4.3.13.3.2 Bauausführungsphase

4.3.13.4 Projekt-Qualitäts-Controlling

4.3.13.4.1 Qualitätskosten- und -leistungsrechnung

4.3.13.4.2 Kennzahlen des Projekt-Qualitäts-Controlling

4.3.14 Chancen-Risiko-Profile von Bau-Projekten

4.3.14.1 Risiken und Wagnisse in der Bauwirtschaft

4.3.14.1.1 Branchenimmanente Risiken

4.3.14.1.2 Betriebswirtschaftliche Risiken

4.3.14.1.3 Risiken aus dem Bauvertrag

4.3.14.1.4 Technische Risiken

4.3.14.1.5 Der Mitarbeiter als Risikofaktor

4.3.14.2 Aufbau eines Risikomanagementsystems für Bauprojekte

4.3.14.2.1 Chancen- und Risiko-Controlling von Bau-Projekten

4.3.14.2.2 Risikosteuerung und kostenrechnerische Auswirkung

4.3.14.2.3 Vertrags-Controlling von Bauprojekte

4.3.14.3 Bewertung von Chancen und Risiken bei Bauprojekten

4.3.15 Beschaffungs-Controlling bei Bauprojekten

4.3.15.1 Kosten und Erfolg bei Nachunternehmereinsatz

4.3.15.2 Eigen- oder Fremdleistung

4.3.15.3 Kennzahlen des Beschaffungs-Controlling

4.3.16 Benchmarking bei Bauprojekten

4.3.16.1 Die Suche nach Benchmarking-Partnern

4.3.16.2 Analyse der Benchmarks

4.3.16.3 Erarbeitung von Verbesserungsmaßnahmen

4.3.16.4 Umsetzung und Kontrolle der Maßnahmen

4.3.17 Anwendung der Balanced Scorecard auf Bauprojekte

4.3.17.1 Aufbau der Balanced Scorecard

4.3.17.2 Perspektiven der Balanced Scorecard

4.3.17.2.1 Die finanzwirtschaftliche Perspektive

4.3.17.2.2 Die Kundenperspektive

4.3.17.2.2.1 Produkt-, Markt- und Kundensegmentierung

4.3.17.2.2.2 Grundkennzahlen

4.3.17.2.2.3 Wertangebote an die Kunden

4.3.17.2.3 Die interne Prozessperspektive

4.3.17.2.4 Die Lern- und Entwicklungsperspektive

4.3.17.2.5 Die Verknüpfung der BSC mit der Unternehmensstrategie

4.3.17.2.5.1 Die Ursache-Wirkungs-Beziehungen

4.3.17.2.5.2 Ergebnisse und Leistungstreiber

4.3.17.2.5.3 Verknüpfung der BSC mit den Finanzzielen

4.3.18 Die Projekt-Controlling-Organisation

4.3.18.1 Controlling in Stabs- oder Linienfunktion

4.3.18.1.1 Kompetenz und Weisungsbefugnis des Projekt-Controllers

4.3.18.1.2 Anforderungen an die organisatorische Einordnung des Controllers

4.3.18.2 Möglichkeiten unterschiedlicher Zuständigkeitsbereiche

4.3.18.3 Tauglichkeit vorherrschender Organisationsformen für das Controlling

4.3.18.3.1 Projekt-Controlling- taugliche Organisationsformen

4.3.18.3.2 Kongruenz von Anforderungen und bauindustriellen Gegebenheiten

4.3.18.3.3 Formierung von Projektteams

4.3.18.4 Personal-Controlling bei Bauprojekten

4.3.18.4.1 Kennzahlen des Personal-Controllings bei Bau-Projekten

4.3.18.4.2 Erfolgsorientierte Vergütung

5. PROJEKT-BERICHTSWESEN IM BAUBETRIEB

5.1 Zeitliche und inhaltliche Gestaltung des Projekt-Berichtswesens

5.2 Zielgruppen des Projekt-Berichtswesen

5.3 Aufbau des Projekt-Berichtswesens

6. DV-GESTÜTZTE UMSETZUNG EINES PROJEKT-CONTROLLING IN BAUBETRIEBEN AM BEISPIEL ARISTOTELES

6.1 Das baubetriebswirtschaftliche System RENUS

6.1.1 SAP R/3-Basis als Grundlage von RENUS

6.1.1.1 Das SAP R/3-System

6.1.1.2 Externes Rechnungswesen mit dem Modul FI

6.1.1.3 Das interne Rechnungswesen mit den Modulen CO und PS

6.1.1.4 Einkauf und Materialwirtschaft mit dem Modul MM

6.1.2 Bauspezifische Einstellungen und Erweiterungen

6.1.2.1 Projektbezug im externen und internen Rechnungswesen

6.1.2.2 ARGE-Buchhaltung

6.1.2.3 Internes Rechnungswesen

6.1.2.4 Controlling-Objekte und die Verwendung

6.1.2.5 Kosten- und Leistungsabgrenzung

6.1.2.6 Herstellungskostenermittlung

6.1.2.7 Bauspezifisches Berichtswesen

6.1.2.8 Materialwirtschaft

6.2 Das baubetriebliche Steuerungssystem KUBUS

6.2.1 Grundlagen der KUBUS-Sofware

6.2.1.1 Projekt-Stammdaten

6.2.1.2 Leistungsaufstellungs-Übersicht

6.2.2 Angebotserstellung

6.2.2.1 Kostenstruktur

6.2.2.2 Mittellohnverzeichnis

6.2.2.3 Stundenstruktur

6.2.2.4 Einzelkosten der Teilleistungen-LV

6.2.2.5 Gemeinkosten LV

6.2.2.6 Endblattermittlung

6.2.2.7 Angebot des Projektes

6.2.3 Auftragserteilung eines Projektes

6.2.3.1 Das Auftrags-LV

6.2.3.2 Nachunternehmerleistung im Projekt

6.2.3.2.1 NU-LV/Ausschreibung

6.2.3.2.2 Kostenmanager

6.2.3.3 Leistungsermittlung eines Projektes

6.2.4 Soll-Ist-Vergleiche

6.2.4.1 Kosten-Soll-Ist-Vergleiche

6.2.4.2 Stunden-Soll-Ist-Vergleiche

6.2.4.3 Mengen-Soll-Ist-Vergleich

6.2.4.4 Termin-Soll-Ist-Vergleich

6.2.5 Prognoseermittlung

6.3 Projektbezogene Führungs-Informationssysteme

6.3.1 Grundforderungen an Führungs-Informationssysteme (FIS )

6.3.2 Erfolgsfaktor Information

6.3.3 Informationsmanagement als Führungswerkzeug

6.3.4 FIS-Vorteil und -Potenzial

6.3.5 Erwartungen und Anforderungen an ein FIS

6.3.6 Externe Datenbeschaffung für ein FIS

6.3.7 Das Projekt-Controlling- und Führungsinformationssystem Probet

6.3.7.1 Unternehmerische Ziele in der Projektbetrachtung

6.3.7.2 Grundlagen von PROBET

6.3.7.3 Programmbausteine von PROBET

6.3.7.3.1 Unternehmensplanung und Prognose

6.3.7.3.2 Projektanalyse

6.3.7.3.3 Führungsinformationssystem in Probet

6.3.7.3.3.1 Auswertungen der Führungsinformation

6.3.7.3.3.2 Erweiterung des FIS um Kennzahlen

7. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Ziel der Dissertation ist die Entwicklung eines kennzahlengestützten Projekt-Controlling-Systems für Baubetriebe, das ausgehend von übergeordneten Unternehmenszielen wie der Kapitalrendite und dem Shareholder-Value den spezifischen Anforderungen des Bau-Projektmanagements gerecht wird.

  • Analyse der Spezifika der Baubranche und deren Einfluss auf das Controlling.
  • Entwicklung eines wertorientierten Controlling-Konzepts (Kapitalrendite, EVA).
  • Integration von Kosten- und Erfolgs-Controlling in die Bauprojektsteuerung.
  • Anwendung von Instrumenten wie Prozesskostenrechnung, Balanced Scorecard und Target Costing.
  • DV-technische Umsetzung des Controlling-Systems (Beispiel ARISTOTELES).

Auszug aus dem Buch

1.1 Problemstellung

Jahrzehntelang war in der Bauwirtschaft die Ansicht verbreitet, dass keine Notwendigkeit bestünde, sich mit Unternehmensplanung, Strategie und verursachungsgerechter Kalkulation zu beschäftigen. Auftragsrückgänge in den achtziger Jahren und auch Ende der neunziger Jahren nach Beruhigung des Einheitsbooms haben vielen Bauunternehmen vor Augen geführt, dass sie diese Denkweise aufzugeben und sich mit betriebswirtschaftlichen Konzepten zu befassen haben, die in den Betrieben der „stationären“ Industrie längst verbreitet waren.

Diese Erkenntnis war jedoch nicht ausreichend, wie die derzeitige Krise zeigt. Der ZENTRALVERBAND DES DEUTSCHEN BAUGEWERBES (ZDB) sieht zahlreiche deutsche Bauarbeitsplätze gefährdet und erwartet weitere Konkurse. Dramatisch ist besonders die negative Entwicklung in den neuen fünf Bundesländern. Als Begründungen können nicht nur der Nachfragerückgang durch die Abschwächung des Baubooms infolge der Wiedervereinigung und das zunehmende Engagement ausländischer „Billiganbieter“ angeführt werden.

Erklärungen sind nur im Zusammenspiel zahlreicher Faktoren zu erkennen, von denen einer in der fehlenden Bereitschaft zum Strukturwandel und zur Anpassung an veränderte Nachfrageverhältnisse zu finden ist. Ein wesentlicher Grund für den Negativtrend ist die mangelnde Implementierung von differenzierten Planungs-, Steuerungs- und Kontrollsystemen, die vom Einzelprojekt ausgehend durch eine umfassende Informationsversorgung die Koordination projektbezogener, projektübergreifender und unternehmensbezogener Kosten- und Erfolgsziele mittels Kennzahlen ermöglicht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINFÜHRUNG: Einleitung in die Problematik der Bauwirtschaft und Zielsetzung der Arbeit, die sich auf kennzahlengestütztes Projekt-Controlling konzentriert.

2. CHARAKTERISTIKA DER DEUTSCHEN BAUWIRTSCHAFT: Untersuchung der spezifischen Rahmenbedingungen des Baugewerbes, wie Einzel- und Baustellenfertigung, sowie deren Auswirkungen auf die Ertragslage.

3. CONTROLLING IN DER BAUWIRTSCHAFT: Theoretische Herleitung des Controlling-Begriffs und Aufbau eines branchenspezifischen Controlling-Konzepts.

4. BAUSTEINE EINES OPERATIVEN PROJEKT-CONTROLLING ZUR STEUERUNG VON BAUBETRIEBEN: Detaillierte Darstellung operativer Instrumente wie Kapitalrendite, Kostenrechnungssysteme, Prozesskostenrechnung, Qualitäts-Controlling und Risikomanagement.

5. PROJEKT-BERICHTSWESEN IM BAUBETRIEB: Gestaltung und Zielgruppen des Berichtswesens zur Unterstützung der Steuerungsaufgaben.

6. DV-GESTÜTZTE UMSETZUNG EINES PROJEKT-CONTROLLING IN BAUBETRIEBEN AM BEISPIEL ARISTOTELES: Praktische Anwendung der entwickelten Konzepte mittels der Softwarebausteine RENUS, KUBUS und PROBET.

7. FAZIT: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und der Notwendigkeit einer konsequenten Implementierung des Projekt-Controlling.

Schlüsselwörter

Projekt-Controlling, Bauwirtschaft, Kapitalrendite, Kennzahlensystem, Baubetrieb, Kostenrechnung, Prozesskostenrechnung, Balanced Scorecard, Target Costing, Baustellenfertigung, Risiko-Controlling, Beschaffungs-Controlling, Liquiditätssicherung, Baustellen-Finanz-Controlling, ARISTOTELES.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Implementierung eines effektiven, kennzahlengestützten Projekt-Controlling in Baubetrieben, um angesichts der Branchenkrise Wettbewerbsvorteile zu sichern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Unternehmensplanung, die verursachungsgerechte Kalkulation, das Kosten- und Erfolgs-Controlling auf Projektebene sowie das Berichtswesen und die DV-technische Umsetzung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, ausgehend vom übergeordneten Unternehmensziel einer positiven Kapitalrendite, ein Controlling-System für einzelne Bauprojekte zu etablieren, das Frühwarnsysteme und Prognoseinstrumente integriert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer betriebswirtschaftlichen Analyse der Bauwirtschaft, der kritischen Prüfung gängiger Kostenrechnungssysteme (wie der Vollkosten- oder Grenzplankostenrechnung) und der Adaption moderner Managementinstrumente wie Balanced Scorecard und Target Costing auf die Baubranche.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Kapitalrenditen, Kosten- und Erfolgs-Controlling, Projekt-Controlling, Bürgschafts-Controlling, Qualitäts-Controlling sowie die DV-gestützte Umsetzung am Beispiel des Systems ARISTOTELES.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Projekt-Controlling, Kapitalrendite, Bauwirtschaft, Kostenrechnung, Prozesskostenrechnung und Balanced Scorecard beschreiben.

Welche Bedeutung hat das Target Costing für Baubetriebe?

Obwohl das Target Costing ursprünglich für die industrielle Serienfertigung entwickelt wurde, dient es hier als Instrument, um durch eine marktorientierte Zielkostenvorgabe die Kostenbeeinflussung bereits in den frühen Planungsphasen zu ermöglichen.

Warum ist das Projekt-Finanz-Controlling für Bauprojekte essenziell?

Da Bauprojekte oft eine hohe Vorfinanzierung erfordern, ist die Liquiditätssicherung überlebenswichtig. Das Finanz-Controlling überwacht die Zahlungsströme und Zinsbelastungen, um die Zahlungsfähigkeit jederzeit zu garantieren.

Ende der Leseprobe aus 473 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kennzahlengestütztes Projektcontrolling in Baubetrieben
Hochschule
Technische Universität Dortmund  (WiSo)
Note
gut
Autor
Lars Nebe (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2001
Seiten
473
Katalognummer
V337827
ISBN (eBook)
9783668285477
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Projekt Projektcontrolling Kapitalrendite EVA WACC IFRS
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lars Nebe (Autor:in), 2001, Kennzahlengestütztes Projektcontrolling in Baubetrieben, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/337827
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Leseprobe aus  473  Seiten
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